EFH umrüsten

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  • Hallo, auch wenn es diese Themen schon gibt, so sind immer spezielle Fragen neu, deswegen mein Post.


    Ich kann das Elternhaus übernehmen mit Keller sind es ca. 200 Quadrahtmeter Wohnfläche mit Keller.
    Der Wärmebedarf wurde mal mit 50.000,- kwh per anno ausgerechnet, da ist die Brauchwasseraufbereitung mit ca. 8000 kwh mit dabei.


    Es ist eine Ölheizung aus 2017 noch vorhanden. Da wir aber 2 ha Wald haben ist nun die Überlegung auf Holzvergaser umzustellen.

    Wieviel RM braucht man denn so dafür? Und wieviel braucht man wenn man neue Fenster einbauen würde, Baujahr 1976 ist das alles, evtl. Fassade dämmen.

    Würde dann auch gleich PV auf das Dach bauen, weil gute Ausrichtung, wäre es möglich im Sommer Pufferspeicher mit Heizstäben zu betreiben, für 3 cent brauche ich Strom nicht einspeisen.
    Soweit ich weiß gibt es Pufferspeicher wo das Brauchwasser durchläuft und erhitzt wird, oder brauche ich 4 mal denselben Pufferspeicher?


    Was habt ihr für Erfahrungen mit Hybridlösungen? Pellet und Scheitholz, kann man Hargassner oder HDG nehmen? bei Hargassner ist das Reinigungssystem glaub ich ganz gut...


    Würde mich über eure Hilfe sehr freuen, zerpflückt die Fragen auch gerne.


    Für das Holzmachen selber ist schon alles vorhanden, bei den jetzigen Energiepreisen sollte es sich lohnen...


    Grüße Nordisch

  • Holzpille

    Approved the thread.
  • Hallo und willkommen im Forum.


    Ich kann das Elternhaus übernehmen mit Keller sind es ca. 200 Quadrahtmeter Wohnfläche mit Keller.
    Der Wärmebedarf wurde mal mit 50.000,- kwh per anno ausgerechnet, da ist die Brauchwasseraufbereitung mit ca. 8000 kwh mit dabei.

    Der Wärmebedarf den du angegeben hast, erscheint mir für ein Wohnhaus aus 1976 und der sich daraus ergebenden beheizten Wohnfläche von um die 140 m² WF doch recht hoch. Auch die 8000 kwh für die TWW Versorgung ist recht sportlich. Da hat jemand mit richtig "Angstzuschlag" "gerechnet"


    Mein Vorschlag: Da du ja noch zu den (anscheinend) Jüngeren Menschen zählst, würde ich an dem Haus mal ein paar wirkungsvolle Dämmmaßnahmen durchführen. Die armortisieren sich dann ratzfatz und sparen richtig Geld.


    Dann wird nochmal "Kassensturz" gemacht und die Heizlast neu bewertet. Mit diesen Erkenntnissen lässt sich wesentlich exakter planen und auch wieder Geld einsparen weil weniger Aufwand. Nimm dir einen Energieberater dazu, den brauchst du z.B. für den Förderzuschuss (20%) für die Fenster sowieso.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo,


    Ich brauche für die gleich Fläche (Haus nicht gedämmt bj 1960) mit Warmwasser ca, 3,5 - 4 T Pellets.

    solche Vergleiche sind nicht aussagekräftig, weil es in dieser Vergleichsrechnung zu viele Unbekannte gibt und eh wie beim Spritverbrauch beim Auto gelogen wird was Zeug hält. Mal werden andere Heizquellen "vergessen" anzugeben, mal liegt die Durchschnittstemperatur bei 19°C, mal werden nur die Hälfte der Räume durchgängig geheizt usw, usw.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo,


    als erstes müßten wir wissen wie hoch dein tatsächlicher Verbrauch ist denn wenn der Verbrauch wirklich 50.000kWh bei 200m2 ist, ist Dämmen das erste was gemacht werden muß um auf einen Verbrauch im Bereich von 50-80kWh/m2 zu kommen dann kann man weiter Planen.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • hi. hast verwertbare ölverbräuche der letzen Jahre?

    dann Verbrauch überschlägig mit Schweizer Formel feststellen.

    Dann Sanierungsmassnahmen planen. Fenster/Haustür ,OG Decke oder Dach dämmen,Kellerdecke dämmen.

    dann Verbrauch neu feststellen.

    dann erst über einen neuen ,/anderen Wärmeerzeuger nachdenken. bei nachhaltiger Bewirtschaftung brauchst du mehr wie 2Ha Wald..... und das nötige Equipment.

    Gruß Andreas

  • Sorry vergessen dazu zu schreiben :D

    Alle Räume auf 21 grad, alles durchgeheizt ohne Nachtabsenkung. Und keine anderen Heizquellen.

  • Also ich habe was von 2008 und da stand pro Quadrahtmeter ein Jahresverbrauch von 176 kwh/m2.

    Mein Vater hat damals schon son Engergieberechnung gemacht, da steht auch neue Fenster wären was, Außen alles dämmen und Kellerdecke dämmen,

    also meint ihr erst das machen, Ölheizung noch laufen lassen und dann neue Verbräuche bewerten....

    klingt auch irgendwie logisch, hab nur Angst vor Schimmel wenn dann alles DICHT ist...

  • Also ich habe was von 2008 und da stand pro Quadrahtmeter ein Jahresverbrauch von 176 kwh/m2.

    wie kommt man dann auf 50.000 kwh? Ich schätze, dass dein Jahresverbrauch irgendwo zwischen 25.000 - 30.000 kwh liegen. Das entspricht so auch für den Dämmstandard für Häuser Mitte der 1970iger Jahre.

    , hab nur Angst vor Schimmel wenn dann alles DICHT ist...

    Na ja, das richtige Lüften sollte man schon beherrschen und auch machen. Fenster den ganzen Tag auf "Kipp" sollte man lassen.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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  • Wenn alles fachmännisch gedämmt wird brauchst du vor Schimmel keine Angst zu haben.

    Schlimmer wäre es "nur" extrem gute und Dichte Fenster einzubauen und die Wand hat einen schlechteren Dammwert als das Fenster und ist damit der kälteste Punkt an dem das Wasser kondensiert.

    Dadurch entsteht Schimmel, weil am neuen Fenster es nicht mehr auffällt dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist weil nichts mehr kondensiert.(Das Wasser kondensiert in diesem Fall mehr oder weniger unsichtbar an der Wand!)

    Hole dir einen vernünftigen Energieberater der nicht auch Heizungsbauer ist, sondern einen unabhängigen. Mit dem Berater erstellt du einen individuellen Sanierungsfahrplan. Die Beratungskosten hierfür werden dir von der KfW ja auch anteilig erstattet.

    Gruß Dennis

  • Hallo,


    wie schon geschrieben hole dir Energieberater der kann dir für die Fenstererneuerung auch gleich den Antrag mitmachen da bekommst du auch 20% vom Staat so habe ich das bei uns letztes Jahr gemacht beim Fenstertausch unserer 25J. alte doppelt verglasten Kunsstofffenster gegen 3fach verglaste Kunsstofffenster das waren knappe 11t € somit gibts 2,2t € vom Staat und 150+Steuer hat der Berater gekostet.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo


    50.000 kWh entspricht dem Heizwert von 5000 Liter Heizöl.

    Nach der Umrechnung von Maxxxeeee wären das bei Hartholz 5x6 rm Hartholz also 30 rm. Oder 40 rm Weichholz oder 75m Srm HAckschnitzel oder 10 t Pellets. (immer den größten genannten Wert genommen). Wirkungsgrad des Ölers nicht berücksichtigt.


    Also Heizung ist seit 2017 drin sind also 4 Jahre Ölverbrauch.....


    Und wie schon geschrieben, erst alle Dämmmaßnahmenund dann erst die Verbrauchsermittlung und danach der WE.

    2 ha Wald können reichen oder auch nicht. Kommt auf den Bestand an und wieviel die letzten Jahre entnommen wurde.


    Und dann würde ich mir bei einem 4 Jahre alten Kessel überlegen ob der nicht drin bleibt als Backup.


    ciao Peter

  • Hallo,


    ich hoffe das der Öler ein Brennwertkessel ist und würde ich auch als Backup lassen und einen HV dazu mit entsprechend PS und beide WE gehen auf den PS.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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  • Hallo,


    ich hoffe das der Öler ein Brennwertkessel ist und würde ich auch als Backup lassen und einen HV dazu mit entsprechend PS und beide WE gehen auf den PS.

    Moin, danke für eure Hilfe erstmal, aber kann mir einer den Satz oben übersetzen:)

    Danke

  • Hallo,


    HV = Holzvergaser, PS = Pufferspeicher, WE = Wärmeerzeuger.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

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