Guten Morgen, in meinem Fertighaus, Baujahr 1996 von Schwörer, welches laut Wärmebedarfsberechnung 14.000 kWh pro Jahr Heizwärme benötigt, habe ich eine Scheitholzheizung von Buderus s221 mit 20 kW Leistung und 890 l Pufferspeicher in Kombination mit einem Ölkessel verbaut. Der Ölkessel läuft nur als Backup und zieht im Sommer ca 50 bis 100 Liter Öl für Warmwasser. Aktuell verbrauche ich ca 14 Ster Hartholz pro Jahr und ich möchte gerne wissen was eure Schätzungen wären wie hoch der Wirkungsgrad der Buderus Holzheizung noch ist. Der Brennraum wurde die letzten 20 Jahre immer nur notdürftig selbst gereinigt und nie fachmännisch (habe das Haus erst letztes Jahr gekauft).
Laut Datenblatt hat der Holzkessel ca 85 % Wirkungsgrad aber mit 14 Ster Hartholz komme ich eher auf 25000 Kilowattstunden Heizenergie pro Jahr.
Kann es wirklich sein, dass der Wirkungsgrad auf circa die Hälfte oder sogar weniger abgefallen ist? Hat von euch schonmal jemand selbst den Wirkungsgrad seiner Heizungsanlage ermittelt? Wie würde man den Wirkungsgrad abschätzen, soll ich den Vorlauf für alle Stockwerke zudrehen und abmessen mit wie viel Kilogramm Hartholz ich meinen Puffer um welche Temperaturdifferenz aufheizen kann, oder gibt es bessere Methoden um den Wirkungsgrad experimentell zu ermitteln?
Ich möchte abschätzen können, ob ich mit einem neuen Kessel Energie einsparen kann, da meine aktuelle Anlage eventuell ineffizient ist.
Beste Grüße
Stefan