Thermoflux PID Logic Lamda 30 - Flammenabrisse + Qualm

There are 73 replies in this Thread which was already clicked 5,035 times. The last Post () by Chaletheizer.

  • Na dann scheinst du doch deinem Problem recht nah zu kommen.

    Es liegt wohl an der Fülltechnik.

    Die Sperrschicht macht schon Sinn.

    Jetzt musst du dir das halt Vorstellen wie bei einem Brückenbogen. Ist unten im Düsenberreich alles weg, steht die Holzladung darüber äusserst Stabil.

    Lege also alles so ein das es ne art Sollbruchstelle (am Brückenpfeiler)gibt.Rechte oder linke Seite Stücken verwenden die früher abbrennen wie auf der anderen. Und Zünde auch nur die Seite mit den kleineren Stücken an!

  • Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit das die Thermoflux-Heizer mal ein Video vom Anzünden einstellen....oder eine Anleitung? So ganz ohne Eigennutz gefragt :P . Ich kenne die Anleitung von Bahnhof, aber den einen Königsweg scheint es ja nicht zu geben.

  • Ja und nein. Man kann schon viel mit Erfahrung erreichen. Ich finde ,alle Kessel sollten Brennkammertemperatur abhängig regeln können. Ich habe es letztlich so bei mir am laufen. Der Kessel segelt ohne Krawallbelüftung ab 600C° durch.

    Nichts desdo trotz. Manchmal passiert es halt mal ,das der Abbrand schlecht läuft. Da ist man mit einer Anheiztür git beraten um das in den Griff zu bekommen..

  • Na dann scheinst du doch deinem Problem recht nah zu kommen.

    Es liegt wohl an der Fülltechnik.

    Die Sperrschicht macht schon Sinn.

    Jetzt musst du dir das halt Vorstellen wie bei einem Brückenbogen. Ist unten im Düsenberreich alles weg, steht die Holzladung darüber äusserst Stabil.

    Lege also alles so ein das es ne art Sollbruchstelle (am Brückenpfeiler)gibt.Rechte oder linke Seite Stücken verwenden die früher abbrennen wie auf der anderen. Und Zünde auch nur die Seite mit den kleineren Stücken an!

    Ich denke das bekomme ich nach und nach hin.

    Die Lösung mit dem Manuellen Steuern ist halt leider auch keine dauerhafte.


    Hier mal der Vergleich wie ich Regel und wie die Steuerung regelt:


    Manuelle Regelung (AGT Soll 180 Grad) :


    1. Bis etwa 140 Grad Sekundär auf 10%, Primär auf 65%

    2. Ab 140 Grad Regel ich sekundär mit und halt O2 im Bereich 7% (Herstellerangaben sind 7,9%)

    3. Bei 155 bis 160 Grad nehme ich Primär max. auf 55% zurück

    4. Fährt er immer noch zu schnell an nehme ich kurz vor AGT Soll Primär max. auf 50% zurück.

    5. Beim Abbrand achte ich die ersten 30 Minuten auf O2 und stelle die Klappe dann auf etwa 15%,

    6. gegen Ende oder wenn die Temperatur zu weit absackt gebe ich wieder mehr Primär bzw. Regel Sekundär nach.


    Automatische Regelung:


    1. Der Kessel regelt ab 130 Grad Sekundär mit und öffnet die Klappe beim Anfahren recht weit

    2. Ab 150 Grad bessert es sich aber durch die Trägheit der Steuerung dauert es recht lange bis die Klappe weit genug zu ist

    3. Der Kessel fährt bis AGT Soll Primär max. . in dem Fall wären das 65%

    4. Der Kessel schwingt stark über AGT soll und bremst danach wiederum sehr stark ein

    5. Das Spiel wiederholt sich 2 bis 3 mal bis er sich irgendwo einpendelt.

    6. Wenn er sich eingependelt hat passt auf die Sekundäröffnung wieder


    Gerade die Absenkung von Primär max. je nach Temperaturdelta in einem bestimmten Zeitraum wäre absolut sinnvoll.

    Ebenso Sinnvolle wäre es wenn der O2 Wert viel zu hoch oder viel zu niedrige ist die Werte etwas schneller anzupassen als bei kleinen Abweichungen.

    All das kann die Steuerung nicht. Daher kommt es gerade beim Anfahren oft zum "Abwürgen" was am Ende den ganzen Abbrand versaut.



    Einzige Lösung ist wohl beim Anfahren dabei zu bleiben oder eine neu Steuerung einzubauen.

  • Jetzt werde ich langsam schlauer… Du heizt mit Tanne/ Fichte!

    Nadelholz benötigt fast keine Sekundärluft!

    Versuche mal deine Scheiter mit der Rindenseite nach unten einzubeigen…

    Nadelholz ist für die Regelung schwerer zu handhaben, wie Laubmischholz!

    Ich heize mit Nadelholz im Moment… und die Scheiter sind auch verkohlt noch sehr stabil, daher auch dein oben geschilderter Hohlbrand! Hast du meine Version denn schon versucht?

    Eine Trennschicht ist bei Nadelholz des Feuers Tod…

    Die allerbesten Ergebnisse habe ich gerade andersrum: Zwischen die Scheiter etwas Sägespähne und Rindenbrösmel dazugeben!


    Brennraumthermometer:

    Nice to have… wenn man dem Teil dann auch glaubt….

    Verbrennungstechnisch überhaupt nicht von Vorteil:

    Sinkt die Brennraumtemperatur, so sinkt die Abgastemperatur innert Sekunden auch ab,

    wenn das nicht so wäre, wäre irgendwo die Physik ausgehebelt, und derjenige welcher etwas in jener Richtung behauptet, sollte sich in Stockhholm beim Nobel- Komitee melden zwecks Eingabe seiner Beobachtungen!

    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Das mit der Rindenseite nach unten mache ich schon und es hat schon einiges an Besserung gebracht. Funktioniert bei mir aber nur mit "vorheizen" .. heißt ich lass den Kessel mit kleinen Holz erstmal anlaufen bis ein stabiles Gluttbett da ist und lege dann erst auf. Das seitliche Thema versuche ich als nächstes. Aktuell mach ich ein schritt nach dem anderen um für die Zukunft auch gewisse Symptome zu kennen und eine entsprechende Lösung zu haben.

  • Chaletheizer ,das ist ganz und garnicht so mit der BRT. Es ist auch super am Schornsteinkopf gegen zu proben ob die BRT stimmt oder nicht. Hilft hier in diesem thread aber wenig. Ich selber finde 7% Restsauerstoff schon zu hoch würde mich auf 5% einpegeln. Ich selbst habe 4,5% .

  • So Update: Kiste scheint zu laufen. Komplett gereinigt, Belimo ersetzt und den hintern stein der Brennkammer abgedichtet.. am Ende die Sonde neu kalibriert und die Werte des ersten Abbrandes sehen tatsächlich plausibel aus. AGT Soll von 180 schafft er garnicht trotz 85% Primär (war aber immer so wenn sauber). Sekundär geht auf max. 40% auf und die Sauerstoffwerte passen auch zum Flammenbild.


    Mir ist aufgefallen, dass der hinter Stein der Brennkammer bei mir nicht nach oben abgedichtet war.

    Auf Nachfrage bei anderen Thermoflux Heizern stellt sich heraus, dass dort der Stein nach oben abgedichtet ist.


    Ob es eventuell die wirklich die Abdichtung in der Brennkammer war?

    Hat der Kessel eventuell über diesen Schlitz die Sekundärluft rausgezogen?

  • Hallo ginatrick,


    gratuliere zur Fehlerbehebung! :thumbup:


    Erst kürzlich hat ein ETA-Betreiber ein ähnliches Problem gelöst: sh-30-twin-kommt-nicht-in-die-vergasung


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Danke. Ich hoffe das es dabei bleibt und nicht bald die nächsten Probleme auftreten.

    Eine Sache kann ich jedoch bereits jetzt feststellen: Putzt den Kessel! Dieser Kessel macht im dreckigen Zustand nur Probleme .. kommt dann noch etwas dazu (wie bei mir) ist die Fehlersuche Nervenaufreibend!

  • So nach 5 Wochen geht der Spaß wieder los. Das gute ist , dass ich diesmal mitbekommen habe als es Anfing und so direkt reagieren konnte.

    Problem auch diesmal wieder : Der o2 Wert der angezeigt wird ist zu niedrig. Warum auch immer bei der Kiste ein wenig Dreck reicht um den Kessel komplett aus dem Konzept zu bringen ..


    Lösung aktuell O2 runter auf 3%. Gemessen an der Flammenfarbe entsprechen 3% etwa 6 bis 7 %.. Mit dem vorher eingestellten O2 Wert von 6,5% reist er Sekundär wieder auf über 60% auf (diesmal wirklich) und da kommt natürlich nichts bei raus.

  • Verstaubt die Sonde zu schnell ?

    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

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  • Verstaubt die Sonde zu schnell ?

    Gruess Ruedi

    Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen da auch im Rohr kaum staub liegt. Ich verstehe eh einiges nichtmehr. Ich hab den Kessel jetzt auf 3,5 % eingestellt und Sekundär per Anschlag auf 40% begrenzt. Damit läuft er "eigentlich" stabil. Ich habe ien schöne Flamme die ins bläuliche geht und anhand er Kesseltemperatur ist auch ersichtlich, dass er gut Leistung bringt. Trotz allen qualmt er während des kompletten Abbrandes recht stark. Der Qualm ist dabei weiss und riecht nicht, also ehr Wasserdampf aber hört auch nicht auf wenn der Kesssel länger brennt. Ich hatte jetzt schon die Vermutung das der Kessel irgendwo undicht ist aber der Druck bleibt konstant da. Das Holz ist genauso trocken wie vor 2 Wochen. Interessant ist das Qualm und falsche O2 Wertze zeitgleich aufgetreten sind.

  • So jetzt habe ich die Sonde gereinigt und neu kalibriert. Auffällig wieder mal das erste Kalibrieren: innerhalb kürzester Zeit auf 21%.. von 2 auf 2,8 auf 13 auf 21%.


    Danach nochmal kalibriert und dann war es wieder normal mit kleinen Sprüngen.

    Der Abbrand jetzt war auch wieder ok und ich konnte O2 wieder auf den normalen Wert stellen.

    Kann sich die Sonde "selbst" rauskalibrieren? Ich meine in 4 Wochen kann die doch nicht so verdreckt sein.

  • Post by Chaletheizer ().

    This post was deleted by Etaminator: Beitrag besteht nur aus Zitaten, kein neuer Text. ().
  • Lieber Etaminator… ich versuche es nochmals von vorne…

    Meine Ergänzungen sind wohl nicht mitgekommen?


    Aber das was ich jetzt schreibe, hättest auch du hinzusetzen können!


    Wahrscheinlich ist bei der Verbrennung von Ginatrick s Kessel alles io.

    Irritiert durch die weisse Fahne, was im oberen Beitrag als weisser Qualm betittelt wird, welcher aber nicht stinkt, wird wohl nur die Kondensfahne sein!

    Bei der sauberen Verbrennung von Holz, und davon kann ausgegangen werden, weil der „Qualm“ nicht stinkt, entsteht viel Wasserdampf und der wird bei kühler Witterung halt oberhalb des Schornsteinkopfs sichtbar!

    Hilfteich wären Fotos von der „Rauchfahne“, ebenso wie Bilder aus dem Brennraum, falls möglich!

    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

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