Hallo,
auch auf die Gefahr hin mich mit meiner Frage lächerlich zu machen (und weil ich deswegen auch den KD nicht im Anspruch nehmen wollte) hätte ich folgende Frage:
Im Zuge der einmal wöchentlichen WW-Bereitung im Sommer in den Boiler der BWWP (270 Liter, restliche Zeit läuft eben über die Wärmepumpe) ist mir aufgefallen, dass die Kessel Ist-Temperatur immer deutlich über der Soll-Temperatur liegt.
In Abstimmung mit dem KD ist für die WW-Bereitung folgendes eingestellt:
Registerleistung 4,5 kW (also das Minimum)
Anforderungsdifferenz 8 Grad
Ladetemperatur 57 Grad (Fühler sitzt unten, ergibt oben dann 64 Grad -> Legionellenprogramm)
Diese Einstellung ergibt eine Kessel-Solltemperatur von 70 Grad, Beladung mit 65 Grad, heizen tut er dann aber im Bereich von 76 bis 80 Grad.
Ich weiß, dass das grundsätzlich kein Problem sein sollte (Kessel Max ist standardmäßig 85 Grad eingestellt), mich würde aber interessieren warum er das macht und ob es hier eventuell eine Änderungsmöglichkeit gibt. Beziehungsweise wäre interessant wie sich Eure Kessel mit der Soll/Ist Temperatur so verhalten.
Oder liegt es vielleicht auch daran dass der WT im Boiler nicht so rasch alles abnehmen kann? Oder kann er es gar nicht so genau regeln wie er es sich selber vorgibt?
Im Heizbetrieb konnte ich das Verhalten noch nicht beobachten, da wir die Heizung erst im Juni bekommen haben und mangels kalter Temperaturen noch kein aussagekräftiger/sinnvoller Heizbetrieb möglich war. Könnte mir aber vorstellen dass hier das Finetuning aufgrund der größeren Abnahme um die Radiatoren vom Kessel besser steuerbar ist.