Anschluss Gastherme an Pufferspeicher

There are 4 replies in this Thread which was already clicked 2,902 times. The last Post () by Holzpille.

  • Hallo,


    ich bin neu im Forum und habe folgendes Problem:


    Wir haben im Oktober unsere Gasheizung mit einem Pufferspeicher und Solarthermie als Heizungsunterstützung ergänzt.

    Die Kollektoren sind zwar auf dem Dach, aber durch verschiedene Widrigkeiten noch nicht angeschlossen.

    Die Heizung läuft im Moment nur über den Gasbrenner.

    Leider erkenne ich keine richtige Temperaturschichtung im Pufferspeicher, und kann mir nicht vorstellen, wo die Solarthermie den Puffer im Winter überhaupt mit heizen kann.

    Vermutlich wurde die Gastherme falsch angeschlossen, sie zieht das zu erwärmende Wasser ganz unten aus dem Puffer und speist es heiss ganz oben wieder ein. Dadurch scheint das ganze Pufferwasser ordentlich vermischt zu werden.

    Die Heizung ist mit Zu- und Rücklauf an den mittleren beiden Pufferebenen angeschlossen, die Frischwasserstation auch ganz oben und ganz unten.

    Gibt es eine besserer Anschlussmöglichkeit für den Brenner, damit das Wasser unten kälter bleibt und die Solarthermie eine Chance bekommt, auch bei kälteren Außentemperaturen noch in den Puffer zu laden?

    Wahrscheinlich ist die Steuerung der Anlage (auch) noch optimierungsfähig. Im Moment wird der Brenner über den mittleren Temperaturfühler gesteuert.


    Komponenten:

    Brenner: Junkers CERAPUR-ECO ZSB 22-3 E 23

    Puffer: ETA Schichtpuffer solar SPS 825

    WW: ETA FWM-E 33

    Kollektoren: 4x Viessmann Vitosol 22FM Typ SV2F


    Doppelhaushälfte 200m2 mit Radiatoren, sowohl 1-Kreis als auch 2-Kreis System


    herzliche Grüße


  • Hallo,


    so wie das ausschaut ist der Fühler PS Unten als Abschaltbedienung für die Therme genommen worden und zudem ist die Temp. im PS Oben für Thermenbetrieb ziemlich hoch da würden max.60°C reichen.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo,


    du schreibst von Einkreis und Zweikreissystem. Heißt das, ein Teil der Anlage ist ein Einrohrsystem und ein Teil der Anlage ist ein Zweirohrsystem?

    Wie sind die miteinander verbandelt?

    Ist das System mit einem Vierwegemischer an den Puffer angeschlossen? Wurde die Pumpe in der Therme entsprechend eingestellt?

    Wurde am bestehenden System ein hydraulischer Abgleich gemacht?


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo Michael,


    danke für deine Fragen!


    Radiatoren: ja, das Einkreis- und Zweikreissystem hängt einfach zusammen an Vorlauf und Rücklauf.

    Ein hydraulischer Abgleich hat stattgefunden.


    Mischer: es ist nur ein Dreiwegemischer (MeiFlow S MC Pumpengruppen DN 25 – 32 mit Stellmotor), und einer Grudfos alpha1 Pumpe, die, wenn ich es richtig verstehe, im Moment im Konstantdruckmodus läuft. Ich habe falsch gezeichnet!


    Spielt das denn eine Rolle für die Temperaturschichtung im Pufferspeicher?


    grüße von Thomas

  • Hallo,

    Radiatoren: ja, das Einkreis- und Zweikreissystem hängt einfach zusammen an Vorlauf und Rücklauf.

    Ein hydraulischer Abgleich hat stattgefunden.

    Ja, ok. Der Unterschied zwischen einer Zweirohr und einer Einrohr Heizungsanlage ist die Verschaltung der Anlage. D.h., bei einer Einrohranlage sind die Heizkörper in Reihe geschaltet. Das bedeutet, dass alle Heizkörper aus einem Rohr ihre Energie erhalten was am Ende eine hohe RL Temperatur bedeutet.

    So ein System abzugleichen ist zwar möglich aber im Endergebnis nicht mit dem gleichen Resultat wie ein Zweirohrsystem. Die hohe RL Temperatur kommt auch dadurch zustande, weil es ein Volumenstrom konstantes System ist, d.h. es läuft stets der gleiche Massenstrom durchs System.


    Bei einem Zweirohrsystem hat es für VL und RL je einen eigenen Strang. Die Heizkörper sind also parallel angebunden. So ein System abzugleichen ist bedeutend effizienter.

    Wie deine Systeme nun miteinander arbeiten kann ich nicht beurteilen, aber die RL Temperatur wird entsprechend höher sein.

    Mischer: es ist nur ein Dreiwegemischer (MeiFlow S MC Pumpengruppen DN 25 – 32 mit Stellmotor), und einer Grudfos alpha1 Pumpe, die, wenn ich es richtig verstehe, im Moment im Konstantdruckmodus läuft.

    Um so besser. Ja, Konstantdruckmodus, aber welche Einstellungsstufe?

    Spielt das denn eine Rolle für die Temperaturschichtung im Pufferspeicher?

    Bei Pufferbetrieb ist es eklatant wichtig, dass Ruhe im System herrscht. Hohe RL-Temperaturen oder hohe Strömungsgeschwindigkeiten wirken sich negativ auf den Pufferbetrieb aus.

    Die Therme hätte ich jetzt nicht so an den Puffer angeschlossen. Es hätte ausgereicht, wenn der RL-Therme knapp unterhalb vom Vorlauf des Heizkreises abgenommen worden wäre.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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