Habe heute mal einen Scheitholz-Brand getestet. Bin heute früh genug aufgestanden um den Kessel am Nachheizen mit Pellets zu hindern und habe so im 800l-Puffer nur 40°C gehabt.
Vorbereitungen:
- Pelletsbrennschüssel aus der runden Kammer raus.
- Pelletzufuhr mit der Winkelklappe abgedeckt.
- Kleiner runder Rost auf die runde Kammer. Ging nicht gleich rein, da an der Kammer noch spürbar Grat am Rand war. Mit Feile weggefeilt und dann ging der Rost rein.
- Großen Rost rein.
- Mit Holzstücken verschiedener Art (Resteverwertung) bis zur Rauchumlenkplatte vollgeschlichtet.
Betrieb:
- Steuerung auf Scheitholz-Modus umgeschaltet, das Gebläse fährt auf Maximalbetrieb (2700 Upm) an.
- An der Vorderseite angezündet und Klappe zu und beobachtet.
- Es dauert ca 1/2 Stunde bis der Kessel auf 55°C war und die Pumpe anging. In der Phase raucht es beim Kamin oben weiss heraus. In weiteren 2 Stunden war der Puffer auf 75° und das Holz weitgehend weg. Hab die Reste dann noch 1 Stunde nachglühen lassen. Abgastemperatur zwischendurch mal mit 130°C gemessen.
Fazit daraus:
Scheitholz nur dann anfahren, wenn die Puffertemperatur halbwegs nieder ist, damit man die Wärme einer Füllung wegbekommt. Diese Betriebsweise ist ja nur für den Notfall gedacht und scheint gut zu funktionieren.
lg Helmut