Solarbayer HVS 25E: Keine Leistung, Kessel stinkt, Züge verrußen

There are 338 replies in this Thread which was already clicked 46,833 times. The last Post () by jense19.

  • Ich habe zu wenig Geld als das ich mir das leisten könnte

    Diese Aussage kann ich nach Studium der offiziellen Preisliste des Guntamatic BMK nicht wirklich glauben

    Und ich zahle keine Offizielle Preislisten Preise , kann ich mir nicht leisten :D

    Für meinen Filter neu habe ich nicht mal 30% vom Listenpreis bezahlt :thumbup:


    Heute würde ich mir einen gebrauchten Guntamatic holen, letztens war einer mit sehr wenig Stunden

    Für sehr wenig Geld drin

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

  • Das sind ja alles ganz großartige Ratschläge! Ich suche nur gerade vergeblich bei Kleinanzeigen nach einer gebrauchten, aber bezahlbaren Premium-Zeitmaschine (kein billiges Gelumpe!). Folglich sind alle "hätte-wäre-wenn-Kauftipps" der letzten 10 Beiträge für mich von rein akademischer Natur - und haben m.b.M.n. auch nichts mit diesem Thread zu tun.
    Ich brauchte eine billige schnelle Lösung für vielleicht 5-6 Jahre, wobei ich für Holz - abzüglich dem, was eh noch im Schuppen ist - dann voraussichtlich keine 1500,-€ ausgeben werde. Danach ist meine 25-jährige Holzheiz-Ära Geschichte.
    So effizient wie mein alter Allesbrenner ist der HVSe selbst wenn er hohlbrennt, das Stinken habe ich ihm schon größtenteils abgewöhnt und mit den Vermiculite-Platten scheint das ja jetzt mit meinem 33erHolz auch mit dem Vergasen zu funtzen. Dann wäre das eine Quick and Dirty Lösung für 54,50€ inkl. Versand.

    Ich hab ein paar Bilder vom Umbau gemacht. Die stelle ich später ein.

  • [Moderation]


    Ich bitte alle "Diskutanten" (besonders die mit den "Premiumkesseln") darum, wieder zum Thema zurückzukommen. In diesem Thema geht es um die Lösung konkreter Probleme mit diesen Vigas/Solarbayer-Kesseln und viele Beiträge waren auch nützlich und zielgerichtet. Ein "Bashing" der Betreiber oder des Herstellers bringt doch niemanden weiter. Die Kessel stehen nun mal in den jeweiligen Heizräumen und niemand wird sich wegen ein paar (lösbarer) "Komfortproblemen" einen der hier empfohlenen, über 20 Jahre alten, "ebay-Schäppchen" holen und "mal schnell" in den Keller stellen.


    Dieses Forum zeichnet sich dadurch aus, dass jedem Heizungsbetreiber geholfen wird, egal welche Marke in seinem Keller steht. Hier sind alle Erwachsen und man kann davon ausgehen, dass sich diejenigen, die sich bewußt einen solchen günstigen Kessel anschaffen, ausreichend mit dem Thema beschäftigt haben. Wer also nichts produktives zum Thema beitragen kann, sollte sich einfach heraus halten.


    Danke für euer Verständnis.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo Zusammen,


    das erste Bild zeigt die Blöcke im "jungfräulichen" Zustand. Hinten sind zwei 4cm- und eine 2,5cm-breite Platte drin, vorne nur zwei 4cm-Platten.
    Die 2,5cm Platte hinten habe dann aber gleich wieder rausgeworfen, weil es meinem Holz doch ein wenig eng wurde.



    Hier sieht man den ersten Brandt nach ca. 30 Minuten. Damit bin ich zufrieden. Etwas später war dann die Kasseltemp. bei 82°C und die Abgastemp. bei gut 180°C. Damit der HVSe auf alle Fälle mehr Leistung als mein alter Kessel.



    So sah das Ganze dann am Abend nach 1 1/2 Füllungen aus. Puffer voll, Brauchwasser voll. Das passt für mich. Sollte das weiterhin so brennen, kann ich gut damit leben.




    Die Vermiculite-Platten lassen sich ganz easy und schnell mit dem Fuchsschwanz sägen. Für die lange Seite hab ich eine Ytong-Säge genommen - geht auch und lässt sich auch ähnlich leicht (eigentlich sogar besser) nachbearbeiten wie Ytong.
    Die Platten liegen einfach nur drin, was bei 4cm Breite offensichtlich kein Problem ist. Für das gelegentliche Säubern des Brennraums kann ich die vorderen zwei Platten in Sekundenschnelle rausnehmen.


    Grüße
    Günter

  • Interessante Lösung :/ . Wenn es funktioniert , warum nicht :saint: . Kannst du vielleicht mal ein Bild vom eingeschichteten Holz einstellen ? Du hast ja mit deiner "Füllraumumgestaltung" Stufen geschaffen , an denen das nachrutschende Holz hängen bleiben könnte . Ich habe in meiner Werkstatt auch noch Reste von Vermiculite rumliegen . Als Schreiner habe ich scharfe Handsägen im Überfluss . Auch eine Ytonsäge besitze ich . Den Zuschnitt habe ich dann aber doch auf meiner Formatsäge gemacht . Geht schneller und auch exakter . Vermiculite gibt es ja in verschiedenen Qualitätsstufen , die sich im spezifischen Gewicht und leider auch im Preis niederschlagen . Die Isolierwirkung ist bei Vermiculite prima . Behindern die nicht die Wärmeübertragung zum Kesselwasser ? Die mechanische Belastungsfähigkeit ist leider ähnlich einer Spanplatte sehr überschaubar . Bin gespannt wie die am Ende der Heizperiode aussehen . Warum hast du keine Schamotteplatten genommen ? Diese chronische Hohlbrandneigung könnte an der Trichterform des Füllraumes im Bodenbereich liegen . Das ist zwar vom Hersteller gut gemeint , funktioniert aber auch bei anderen ähnlich aufgebauten Kesseln nicht wirklich zufriedenstellend . Ab dem HVS 60 fehlen diese (angeschraubten) trichterförmigen Bleche . Wäre vielleicht mal eine machbare Modifikation für die nächste Heizperiode . Mein Füllraum hat eine einfache Quaderform mit rechten Winkeln . Ähnlich sind eigentlich alle moderneren Holzvergaser aufgebaut . Noch was zu der ausgeprägten Geruchsbelästigung deines Kessels . Mach mal Bilder deiner Türdichtungen . Prinzipiell wirst du mit einer Dichtung aus geflochtenen Fasern nie eine 100-prozentige Gasdichtheit erreichen können . Da wird trotz bestens eingestellten Türscharnieren immer etwas "Falschluft" durchkommen , die dann eine vorhandene Lambdasonde in der Regelung beeinträchtigt . Du hast ja auch (leider) ein Druckgebläse . Die blasen dann den Gestank bei Undichtigkeiten in den Heizraum - Sauggebläse sind da prinzipiell besser . Ich teste gerade ein von mir modifizierte Dichtung . Die bisherigen Ergebnisse sind äußerst vielversprechend und das Regelverhalten meiner Lambdasonde bzw. Sekundärluft hat sich merklich ins positive verändert . Genaueres werde ich aber erst am Ende der Heizsaison berichten .

  • Hallo.


    Ich melde mich auch noch mal, da ich das Thema angefangen habe und jetzt mittlerweile sagen kann, daß der "Lidl" für sein günstiges Geld seine Arbeit macht, wenn man weiß wie er zu starten geht.


    Ich habe gegen den Geruch von Solarbayer eine Silikontürdichtung bekommen, diese ist echt klasse gegenüber der Herkömmlichen.


    Mein Kessel läuft mit folgenden Daten:

    90% Gebläse, 1,75 Sekundärluft und mit nur 4 Turbolatoren. Nebenluft ist auf die Berechnung vom Edelstahlschornstein eingestellt.


    Beim Anbrennen wird die Kohle über die Düse gelegt, wenn keine da ist, dünne Leisten, links rechts ein Scheit Holz was griffig ist. Das Absauggebläse läuft bis ich ein Knistern höre bzw die Abgastemperatur auf 80-100 Grad ist.

    Dann kommt ein relativ großes Scheit auf den glühenden Untergrund. Gestapelt wird mittlerweile nicht mehr so genau.

    Was soll ich sagen, der zündet dann gleich und baut Temperaturen auf.


    Letzte Reinigung vor einem Monat


    P. S. Mein nächster Kessel wird trotzdem ein ETA, da dieser noch einfacher in der Handhabung ist. Wer ohne graue Haare und Gebastel effizient heizen möchte, muss mehr Geld ausgeben und das sollte man sich ersparen.

    Auch auf diese Laddotronic kann ich verzichten, der einfache Laddomat macht das auch.


    Vg Jens


    Letzte Messung vom Kessel:

  • Kannst du vielleicht mal ein Bild vom eingeschichteten Holz einstellen ? Du hast ja mit deiner "Füllraumumgestaltung" Stufen geschaffen , an denen das nachrutschende Holz hängen bleiben könnte .

    Im Betrieb spielen die Stufen offensichtlich kein Rolle. Aber ich mach mal ein Bild.


    Vermiculite gibt es ja in verschiedenen Qualitätsstufen , die sich im spezifischen Gewicht und leider auch im Preis niederschlagen . Die Isolierwirkung ist bei Vermiculite prima . Behindern die nicht die Wärmeübertragung zum Kesselwasser ? Die mechanische Belastungsfähigkeit ist leider ähnlich einer Spanplatte sehr überschaubar . Bin gespannt wie die am Ende der Heizperiode aussehen . Warum hast du keine Schamotteplatten genommen ?

    Ich habe die billigsten Vermiculite-Platten genommen, die ich finden konnte. Die direkten Kontaktflächen zu wasserumspülten Kesselflächen sind überschaubar - konkret bleiben da 112+136+720= 968cm^2 übrig. Und die Wärmeenergie ist ja nicht weg. Momentan sehe ich nicht, wo da mechanische Kräfte einwirken - allenfalls Wärmespannungen. Aber auch klar: Ob es dauerhaft hält bleibt abzuwarten.

    Schamotte habe ich nicht genommen weil teuer und schwerer zu bearbeiten. Die Vermiculite-Platten waren so easy zu sägen - dafür hätte ich keine edle Formatsäge eingestaubt.


    Neue Türdichtungen (vielleicht aus Silikon) stehen auf meiner To-do-Liste. Und vielleicht verenge ich auch noch die Düse ein wenig. Weitere Modifikation habe ich nicht vor.


    Viele Grüße und danke für Deine Anregungen

    Günter

  • Mein Kessel läuft mit folgenden Daten:

    90% Gebläse, 1,75 Sekundärluft und mit nur 4 Turbolatoren.

    Hallo Jens,


    freut mich und stimmt mich zuversichtlich, dass Du den Kessel jetzt im Griff hast.

    Frage: Warum nur vier Turbolatoren?


    Gruß

    Günter

  • Warum nur vier Turbolatoren?

    Ich glaube, er kam mit der Kessel- und Abgastemperaturen nicht in den gewünschten Bereich .

    Sollwerte laut solarbayer 180 Abgastemperatur und 80 kesseltemperatur. Heute Nachmittag hatte der 158grad Abgas und 76 kessel. Zur Zeit 74 bei 170.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Das hatte ich mal über die Düse gebaut um Glut zu halten. Wahnsinn was für Temperaturen herrschen wenn es schon Eisen verbiegt und ausbrennt.


    Weniger turbolatoren gerade bei Fichte - mehr Hitze und weniger Stau und trotzdem Wärme für die puffer

  • Hallo Zusammen,


    ich denke, nach knapp zwei Wochen Betrieb mit den Verticulite-Platten schulde ich einen kleinen Zwischenbericht.
    Gleich nach dem zweiten Brand konnte ich feststellen, dass sich die vordere Platte ein wenig - vielleicht 3mm von außen zur Mitte - durchgebogen hat (siehe Bild).




    Das hat mir anfangs etwas Sorgen bereitet, allerdings hat sich an diesem Zustand bis heute nichts mehr geändert - sprich die Platte hat sich seit dem nicht spürbar weiter gebogen.

    In den meisten fällen brennt der Ofen nun zu meiner Zufriedenheit. Kaum noch Hohlbrand, volle Heizleistung.




    Allerdings wäre zur Note "stets zur vollsten Zufriedenheit" noch Luft nach oben. Ab und an hat der Sonnenbajuware auch noch einen schlechteren Tag.
    Das Stinkproblem hab ich nach einer Ofensilikon-Orgie nun unter Kontrolle. So kann ich damit leben.
    So lange es so bleibt ist das Thema für mich erstmal beendet.

    Grüße

    Günter

  • Als ich mit meinem Kessel angefangen habe zu heizen war noch für einen Winter zu kurzes (ca. 37 cm) Holz für 58 cm tiefen Füllraum vorhanden.

    Diese Stücken kamen parallel zur Düse, davor und dahinter die Stücken quer.

    Hat funtioniert :thumbup:

  • Hab ich auch probiert. Bei mir hat es zu meinem Leidwesen nicht zuverlässig funktioniert. Ganz oft hat sich dann an den Stoßstellen längs zu quer ein Hohlbrand gebildet. Mit den Platten funktioniert es bei mir nun deutlich zuverlässiger.

  • Moin.

    Ich nehme meine Aussage zurück, wäre froh wenn diese Höllenmaschine weg wäre.

    Arbeit nach dem Anfeuern mit Grundglut für eine halbe bis dreiviertel Stunde, dann Abgastemperatur weg, niedrige Kesseltemperatur und Qualm aus dem Schornstein - hohlbrand.

    Das Nadelholz ist meist bis hoch verbrand und auf der Düse liegt nichts mehr.

  • Alles Gute fürs neue Jahr......


    Eine Frage in die Runde. Gibt es einen Heizungsexperten für den Kessel bzw für Heizungsanlagen in meiner Nähe.

    01900 Sachsen

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