Lösung für Warmwasserbereitung gesucht

There are 19 replies in this Thread which was already clicked 2,586 times. The last Post () by kd-gast.

  • Hallo,


    mein Name ist Christoph, ich lese hier im Forum immer fleißig mit. :)

    Jetzt brauche ich eine vernünftige Lösung zur Warmwasserbereitung und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, oder gute Tipps geben.


    Erstmal zum „Ist-Zustand“ :

    Seit 12 Jahren Atmos30gse Holzvergaser in Verbindung mit 3 Pufferspeichern a. 800l

    Warmwasserbereitung bisher über Hygienespeicher ( Kupferspirale im ersten 800l Puffer)

    Das Problem hierbei sind unsere Wasserwerte (21dH) und die damit verbunden Verkalkung !

    Der Hygienespeicher, bzw. die Kupferspirale wurde alle zwei Jahre über extra dafür angebrachte Spülhähne mit Entkalkungsmittel gespült, aber der Erfolg wurde zunehmend schlechter.

    Jetzt sind wir an dem Punkt angekommen, wo der Durchfluß erbärmlich ist und auch nach Spülung nicht mehr besser wird.

    Ich denke die Spirale ist soweit zugesetzt, daß in absehbarer Zeit gar nichts mehr geht.


    Was soll ich tun ?


    - neuen Hygienespeicher kaufen und einbauen ?

    - Spirale im Hygienespeicher still legen und eine Friwa kaufen und dranhängen ?

    - oder was gibt es sonst noch für brauchbare Möglichkeiten ? (Platz ist leider auch recht eingeschränkt)



    Ich haben leider nicht die Möglichkeit eine Wasserenthärtungsanlage einzubauen, da ich keinen Abwasserkanalanschluß im Keller habe.


    Über Hilfe, Vorschläge, oder Tipps würde ich mich sehr freuen.


    Liebe Grüße

    Christoph

  • , löst man das halt mit einer Kleinhebeanlage . Die pumpt das Wasser bis zu 8m hoch .

    Wenn die Enthärtungsanlage schon zu hohe Kosten verursacht hat würde sich auch eine Mauerbutte mit reingetellter Tauchpumpe anbieten... ;)

    Glaube ich nicht das das im Endeffekt billiger wird . So eine Anlage ist mit dem Wasser recht schwer und sollte daher auf dem Boden stehen . Also muss man einen (wasserdichten) Pumpensumpf betonieren . Ich habe mir 2016 diese Enthärtungsanlage eingebaut . Die kostet aktuell genau das gleiche , wie ich damals dafür bezahlt hatte . Wo gibt es das heutzutage sonst noch für technische Gerätschaften . Die Anlage läuft seitdem völlig problemlos und wird von mir jährlich auf die Wasserhärte überprüft . Ein Bekannter hatte sich damals bei seinem Installateur für eine ähnlich Anlage ein Angebot geben lassen . Das waren weit vor der Coronazeit in jener Zeit ~3000€ mit Einbau .

  • Ein Ionenaustauscher ist sicher die beste Idee.


    Auf jeden Fall ist eine Frischwasserstation noch härteempfindlicher als ein Hygienespeicher, sagt zumindest unser Installateur.


    Bei geringen Speichertemperaturen fällt weniger Kalk aus. Vielleicht einen kleinen 120-l-Speicher nehmen und den mit auf 50° C vorgemischtem Heizungswasser nur auf 45° C laden. Durch das kleine Volumen ergibt sich ein hoher Wasserwechsel und das Legionellenthema ist hoffentlich nicht so problematisch. Alle zwei Wochen dann mal auf 60–65° durchheizen. Nachladen ist ja jederzeit aus den Puffern möglich, damit sollten auch zwei Bäder in normalem Zeitabstand hintereinander erfolgreich funktionieren.


    Oder gleich eine Brauchwasser-Wärmepumpe. Unsere läuft prima mit PV-Strom und lädt auch nur auf 50° C hoch, alle zwei Wochen gibt's mal 60°.

  • Wir haben auch Wasser mit 19° dh.

    Ich hab mir 2007 eine Solaranlage auf das Dach gebaut und ein 800 Liter Hygienespeicher mit Edelstahlwellrohr installiert.

    Der funktionierte die ganzen Jahre problemlos. (hab ihn bis 70°C geladen)


    Seit letztem Jahr bin ich unter den Holzheizern und mein Installateur hat mir auch wieder ein Hygienespeicher empfohlen und dann auch installiert.

  • Ist doch total einfach! :

    Hygiene Speicher mit Edelstahl v4a Wärmetauscher und dann mit Salzsäure regelmäßig oder Bedarf durchspülen!!!!

    Funktioniert absolut einwandfrei!

  • Auf jeden Fall ist eine Frischwasserstation noch härteempfindlicher als ein Hygienespeicher, sagt zumindest unser Installateur.


    Bei geringen Speichertemperaturen fällt weniger Kalk aus. Vielleicht einen kleinen 120-l-Speicher nehmen und den mit auf 50° C vorgemischtem Heizungswasser nur auf 45° C laden. Durch das kleine Volumen ergibt sich ein hoher Wasserwechsel und das Legionellenthema ist hoffentlich nicht so problematisch. Alle zwei Wochen dann mal auf 60–65° durchheizen. Nachladen ist ja jederzeit aus den Puffern möglich, damit sollten auch zwei Bäder in normalem Zeitabstand hintereinander erfolgreich funktionieren.


    Oder gleich eine Brauchwasser-Wärmepumpe. Unsere läuft prima mit PV-Strom und lädt auch nur auf 50° C hoch, alle zwei Wochen gibt's mal 60°.


    Man sollte sich nicht ausschließlich von dem Menschen beraten lassen , der anschließend dieses Produkt auch einbaut und danach seine Rechnung dafür stellt . Optimiert sind solche Beratungen meist in kaufmännischer Hinsicht ;) . Ich selber habe mir damals aus Platzgründen für eine Friwa entschieden . Obwohl ich ja eine Entkalkungsanlage betreibe und ich damit eher weiches Wasser in meinen Leitungen habe , ist dort ja immer noch etwas Kalk drin . Ganz ohne ist ja ziemlich ungesund . Ich habe mich daher für einen verschraubten Plattenwärmetauscher entschieden . Den kann ich , falls es irgendwann mal nötig sein sollte , in seine Einzelteile zerlegen und dann mittels Zitronensäure entkalken . Das geht bei Wärmetauschern aus Kupfer irgendwann nicht mehr . Das heißt dann wegschmeißen und neu kaufen . Nach 8 Jahren Betrieb läuft die aber immer noch prima und ich musste mir bezüglich Kalk noch keine Gedanken machen . Ich habe eine Friwa von Lupi (→ FSW 508 , 40l/min. ) Gekostet hat sie 2017 1.060 € . Da gibt es mittlerweile ein Nachfolgemodell mit etwas anderer und wohl besserer Steuerung . Meine Friwa läuft nur während der Heizperiode . Im Frühjahr/Sommer/Herbst mache ich mein warmes Wasser über ein Flachkollektor + separatem Speicher .

  • Ein Ionenaustauscher ist sicher die beste Idee.

    Auf jeden Fall eine teure ;( . So eine Patrone steht bei mir auch im Heizraum . Die habe ich aber für die Erstbefüllung von meinem Heizungswasser angeschafft . Die hat eine endliche Lebensdauer/Kapazität . Wenn die erreicht ist , heißt das dann wegschmeißen oder wiederaufarbeiten lassen . Die von mir verlinkte Entkalkungsanlage arbeitet ja nach dem gleichen Verfahren . Unterschied ist jedoch , das sie sich selbständig und regelmäßig das Mischbettharz mittels Kochsalz regeneriert .

  • Wir füllen im Jahr 3 bis 4 Säcke mit Regenerationssalz (à 25 kg) in unsere BWT Enthärtungsanlage nach, der Ionenaustauscher ist inzwischen 27 Jahre alt und funktioniert einwandfrei.


    Der Installateur hat durch seine Beratung, keine Frischwasserstation zu verwenden (wir haben 24° dH Rohhärte, 8° dH nach Enthärtung und Rückverschneidung), gar nichts verkauft. Denn die Brauchwasser-Wärmepumpe habe ich dann woanders gekauft, wo sie lieferbar und obendrein viel günstiger war. Im Zuge der Heizungssanierung hat er diese ohne Murren eingebaut und abschließend für gut befunden.


    Auch wenn sich diese im Betrieb vielleicht kaufmännisch nicht rechnet, ich würd's wieder machen.

  • Hallo,

    erstmal schon mal vielen Dank für eure Beiträge. :)


    So wie ich das jetzt verstehe komme ich um eine Wasserenthärtung mit Hebeanlage nicht

    drum rum.

    Es sei denn, ich nehme wie von „Holzfreund5“ empfohlen, einen Hygienespeicher mit Edelstahl-Wärmetauscher. Aber warum soll der weniger verkalken, wie einer aus Kupfer ? :/ Das Problem ist doch die hohe Puffertemperatur von 80-90 Grad bei der extrem viel Kalk ausfällt.

    Wie sieht es mit einer Frischwasserstation aus, die ich über einen Vormischer nur mit 55 Grad beschicke ? Das machen wohl einige mit hoher Wasserhärte recht erfolgreich.

    petfr: über geschraubte Plattenwärmetauscher habe ich auch schon gelesen und bin dann auch bei Lupi gelandet. Da wäre echt der Vorteil, daß man das Ding zerlegen und anständig reinigen kann. Wie zufrieden bist Du mit Deiner Lupi/bzw. deren Steuerung ?

  • Das Ding funktioniert einwandfrei . Ich habe jedoch eine etwas ältere Steuerung . Zur aktuellen kann ich dir deshalb nichts sagen . Anfangs hat die Friwa mir über Nacht spürbar Energie aus meinen Puffern gezogen . Ich habe dann beim Support angerufen , woran das läge . Ein Techniker hat mir dann erklärt, das das an der Vorerwärmung des Wärmetauschers läge . Das würden die meisten Kunden so wünschen , da das dann mit der Zirkulation besser funktioniert . Eine Zirkulationsleitung gibt es bei mir aber nicht . Er hat mir dann gesagt , das ich an einem bestimmten Poti auf der Platine der der Steuerung drehen sollte . Das hat dann das Problem meines nächtlichen Energieverlust zufriedenstellend gelöst . Insgesamt eine empfehlenswerte Firma mit sehr gutem Support .

    Edited once, last by Etaminator: Vollzitat entfernt und Text heraus kopiert ().

  • Betreibe selber einen Hygenespeicher mit 9m² Edelstahlwärmetauscher.

    Er wird in der Heizsaison nur unten vom Rücklauf durchströmt und bei Bedarf oben mit einer Pumpe auf 55 Grad gebracht.

    Im Sommer 2 Wärmetauscher für Solar wobei der untere eine Möglichkeit hat in die anderen Puffer per Schwerkraft überzuströmen. Also gesamt 2400 L und die werden dann auch nicht überheizt.

    Edelstahlwellrohr soll sich bei Druckschwankungen bewegen und dadurch Kalk sich nicht absetzen.

    Ist nach meiner Ansicht eine günstige Alternative zur Fischwasserstation.


    Gruß Uwe

  • Hi.

    Die Kupferspirale in deinem Puffer muss nicht nur gespült, sondern mit einem geeigneten Mittel und einer Entkalkungspumpe gereinigt werden.

    Sofern noch Durchfluss durch die Spirale da ist stellt das kein Problem dar.die Temperatur im Speicher sollte dann ca. 50 Grad haben , das beschleunigt den Vorgang. Es funktioniert aber nur ,wenn in der Spülpumpe frisches Entkalkungsmedium ist, und kein verbrauchtes. Bei Rothenberger heißt die Pumpe Rocal.

    Gruß Andreas

  • kd-gast

    Genau das wurde alle 2 Jahre gemacht.🤔

    Entkalkungspumpe mit Sotin 212tw Entkalker bei 50 Grad.

    Durchfluss ist noch vorhanden, aber leider sehr wenig ! 😢

    Mittlerweile braucht die Spirale für 10 Liter Warmwasser 2min50s , gemessen direkt an den Spülhähnen des Hygienespeichers. Anfangs lag das bei 40 Sekunden für 10 Liter.

    Ich denke nicht, daß man die Kupferspirale wieder frei bekommt.😢

    Es sei denn das Sotin212tw taugt nichts.🤔

    Welches Entkalkungsmittel empfiehlst Du ?

  • Hallo


    Sotin 212 TW ist eine Methansulfonsäure......

    Ob ander Säuren wie Amidosulfonsäuren stärker wirken kann ich nicht beurteilen.


    ciao Peter

  • Moin.

    Das müsste schon das richtige sein.

    Wurde auch immer mal Richtungsumkehr gemacht und abgewartet bis die Füssigkeit im Behälter nicht mehr schäumt bevor der Prozess beendet wurde? Wie lange hat der Spülprozess gedauert.

    Gruß Kd-gast

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