Automatischer Notstrombetrieb

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  • Ich habe auch die hier mehrfach genannte USV Lösung im Einsatz, also eine 1000er APC , vor meinem DualCompact hängen, klar das funktioniert erst mal prima.


    Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Batterien dieser Geräteklassen einem stetigen Verschleiss unterliegen, und alle paar Jahre für ordentlich Geld getauscht werden müssen, damit noch eine nennenswerte Überbrückungsdauer gegeben ist.


    Womit Ruedi schon sehr recht hat, man muss sich halt überlegen, ob einem diese zusätzliche Ausfallsicherheit (neben der TAS) den ganzen Aufwand wert ist - in Anbetracht des moderaten Risikos.

  • Bin ja nicht perse dagegen aber die Ausfälle sind nicht der Rede wert.

    Wenn würde ich die hinter dem Zähler installieren das , das ganze Haus versorgt ist.

    Habe eine Bleibatterie 60 H rumstehen, eine Lifepo4 100 AH die ich nur zum Holzrücken brauche.

    Könnte noch eine 130 AH Lifepo4 aus dem Womo dazustellen.

    Muss dann nur eine 12 V USV sein.

  • Damit du das machen darfst musst du eine ganze Menge Regeln einhalten und dies dem Netzbetreiber melden. Mit einer selbstgebastelten Lösung kann das gelingen, ist aber mühseliger. Eine USV steckt man an und fertig.

  • Das Thema Stromausfall mag ja bei einigen hier kein so großes Thema sein.
    Aber auch bei uns ist teilweise stundenlang der Strom weg.
    Einmal probiert einer seinen neuen Bagger aus, das andere Mal brennt ein Trafohaus usw usw

    Ich habe (Nähe Karlsruhe) jedes Jahr doch mindestens einmal mit einem längerem Stromausfall zu tun.

    Deswegen sollten diejenigen die so etwas nicht kennen, dies nicht als unmöglich abtun.
    Es macht kein Spaß mit einem vollgelegten 50KW Kessel ohne Strom dazustehen. :cursing:

    Gruß Gerd

  • Das Thema Stromausfall mag ja bei einigen hier kein so großes Thema sein.
    Aber auch bei uns ist teilweise stundenlang der Strom weg.
    Einmal probiert einer seinen neuen Bagger aus, das andere Mal brennt ein Trafohaus usw usw

    Ich habe (Nähe Karlsruhe) jedes Jahr doch mindestens einmal mit einem längerem Stromausfall zu tun.

    Deswegen sollten diejenigen die so etwas nicht kennen, dies nicht als unmöglich abtun.
    Es macht kein Spaß mit einem vollgelegten 50KW Kessel ohne Strom dazustehen. :cursing:

    Gruß Gerd

    Hallo Gerd, ich habe nicht alles von oben gelesen, sorry....aber wenn du doch häufiger mit Stromausfällen zu tun hast, keine PV mit Speicher usw .... hast du einmal über eine Lösung mit Notstromaggregat und einem ATS Schalter nachgedacht ? Ok, je nach Leistung sowie 1 / 3 Ph kostest es halt etwas. Weiterhin hast du natürlich etwas Wartung im Jahr ( Probelauf usw. ) , aber dafür dann die Gewissheit, das du so stundenlang problemlos solche Ausfälle abdenken kannst. So ein gescheites Gerät startet bei Netzausfall unter zb. 10 sec. und das sollte deinem Kessel ja nicht schaden, alternativ diesem halt ne kleine USV davor, die wenige Minuten schafft, die kosten nicht die Welt.... nur mal so als Idee ;)


    Beste Grüße, Andreas

  • Um das Vermögen, was ein dreiphasiges autostart-fähiges Stromaggregat kostet kann man sich auch ein ESS einbauen. Also einen Wechselrichter mit Batterie, halt ohne PV.

  • Um das Vermögen, was ein dreiphasiges autostart-fähiges Stromaggregat kostet kann man sich auch ein ESS einbauen. Also einen Wechselrichter mit Batterie, halt ohne PV.

    na ja, war nur so ein Vorschlag ;) ... ich hatte das Glück, sogar eine richtige NEA ( 22 KVA ) zu bekommen aus einer Auktion samt USV Anlage Da hab ich nicht lange gezögert . Sicher, als ich damals mal geschaut hatte nach einem Drehstrom Agg. mit gescheiter Leistung fing so etwas ab ca 4K an... da überlegt man natürlich, brauch ich das, wieviel ich es mit Wert und was will ich alles Absichern gegen Stromausfall , ja...und wie lange will/muss ich den Ausfall überbrücken. Für meine Kaminabbrandregelung und die Solar kam ich auch viele Jahre hin mit einer APC online USV ( die hatte 2 mal 3000VA ) . Aber irgendwann sind halt immer die Akkus fritte und die kosten halt dann gutes Geld ;) ....

  • Diese lustigen Drehstrom-Aggregate um ein paar Tausender ohne Inverter-Technik sind hochgradig schieflast-gefährlich! An einer Phase 3 kW und die Spannung steigt an den anderen, wenig belasteten Leitern heftig an …

  • Diese lustigen Drehstrom-Aggregate um ein paar Tausender ohne Inverter-Technik sind hochgradig schieflast-gefährlich! An einer Phase 3 kW und die Spannung steigt an den anderen, wenig belasteten Leitern heftig an …

    da gebe ich dir vollkommen Recht ;) ...schon einige kennen gelernt, die diesen Fehler teuer bezahlt haben....." einfach mal ein Notstromaggregat und alles wird gut .," ;) ....leider verfügen die günstigen wie du schreibst nicht über eine gescheite Inverter-Technik, das vergsssen die wenigsten und wundern sich dann, wenn ihre Elektronik um die Ohren fliegt.

  • Hier dürften auch einige unterwegs sein, bei denen wir bei mir demnächst der Stromabnahmevetrag der "alten" PV ausläuft. Da stellt sich dann die Frage, was tun mit all dem Strom? Für 8Ct verscherbeln? Oder gibt es bald gar nix mehr? Oder nur Nachts fahren, damit tagsüber die E-Karre laden kann?


    Seit bei uns auch einer vor 3 Jahren das Stromkabel in der Straße angebaggert hat, weiß ich was Stromausfall bedeutet - da geht absolut gar nichts, auch kein Handy, weil der Handymast auch stromlos war :laser:


    Daher finde ich die Infos hier zu dem Thema auch Gold wert. So kann ich Stück für Stück die zukünftige Stromversorgung vom Haus planen :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Viele Grüße, Uwe

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

  • Hier in Österreich gab es die letzten Jahren maximal 8, eher 6 Cent/kWh. Und nun wird über eine Beteiligung an den Netzgebühren gestritten …


    Eigenverbrauch maximieren, ist die Devise. Batterie (für normalgroße Haushalte mindestens 10, besser in Richtung 15 kWh), Warmwasserbereitung mittels Strom, E-Auto oder Plugin-Hybrider wenn der Parkplatz elektrifizierbar ist und man zumindest tageweise (Wochenende!) tagsüber zuhause parkt. Ich verballere meine Überschüsse auch in der Heizung, um den sehr kalten Keller auch im Sommer zu heizen und damit trocken zu halten.


    Auf diese Weise hab ich meine Einspeisung von 5.500 kWh auf 2.000 kWh runterbekommen.


    Und diese werden in einer Energiegemeinschaft verwertet, die 9 Cent/kWh vergütet. Allerdings nimmt die tagsüber wegen des übergroßen Angebotes nicht viel ab, nur 10%. Somit entlade ich die Batterie in der Nacht, da nimmt die Energiegemeinschaft zu 100% ab — nur die Batteriekapazität schränkt mich ein. Bei 25 kWh optimiere ich auf diese Weise 8 Monate im Jahr an die 12 kWh.


    Trotzdem nur Kleingeld: 2000 kWh sind selbst zu 9 Cent sind 180 Euro.

  • Die 8Cent sind aber schon oberstes Limit, solange man unter 10kW momentaner Einspeiseleistung bleibt. Danke Gateway am Zähler wird da auch penibel aufgepasst. Wenn man das Limit reißt, wird das ganze nur mit ganzen 7Cent belohnt. Erst wenn die Leistung wieder unter 10kW sinkt, kommt der eine Cent wieder drauf.

    Einspeisen lohnt sich dadurch nicht mehr, da macht sich dann eine Batterielösung besser. Auch in Hinsicht einer kleinen Notstromreserve.

  • ....aber wenn du doch häufiger mit Stromausfällen zu tun hast, keine PV mit Speicher usw .... hast du einmal über eine Lösung mit Notstromaggregat und einem ATS Schalter nachgedacht?

    Hallo Andreas


    Ich habe alles was du aufgeführt hast.
    50 Kwp Solar mit Batteriespeicher mit Notstromfunktion, 3 Phasen Notstrom, Wechselrichter für 12V Batterie auf 220V.


    Mein Beitrag war nur für diejenigen gedacht welche einfach nicht verstehen wollen, dass es bei Anderen reale

    Stromausfälle gibt. Es mag ja sein dass es bei einigen noch keine Ausfälle gab, das heißt aber nicht das es keine gibt bzw geben wird.


    Grüße an alle :hi:

  • Hallo Gerd,


    also ich zb wohne ich auf dem Dorf, eher in einem ruhigen Stadteil. Aber auch hier häufen sich die Ausfälle leiter in den letzten Jahren. Da ich kein PV habe ( auch nicht geplant ) , aber einen wassergeführten Kamin der gerne mal 4 bis 5 Std. pro Abbrand brennt, dazu 20 m² netto Röhrenkollis auf dem Süd-Dach, hatte ich mir damals schon Gedanken gemacht, denn ich wollte weder das meine TAS unnötig " bemüht " wird, noch Stagnation meiner Solar. Daher damals alles über " dicke " USV. Dank der ergatterten NEA bin ich nun Gott sei dank save und könnte sogar noch den Nachbar " aushelfen " ;) ...


    Aber mit deiner Anlage ( Größe ) kammst du denke ich ja auch einige Zeit die wichtigsten Dinge am laufen halten :thumbup:


    Beste Grüße

    Andreas

  • Hallo Zusammen,


    ich möchte an dieser Stelle nur beitragen, dass USV und Netzersatzanlagen im "Fall der Fälle" sicherlich sehr gut sind. Jedoch eigentlich "Todes Kapital".

    Wenn man schon in einen Speicher investiert, wäre es naheliegend dieser doch auch zur Reduzierung der Stromrechnung beitragen würde.


    Mit Hybridwechselrichtern in Verbindung mit PV oder dynamischen Strompreisen (oder beides), wird die Notstromversorgung nicht nur ein passives Dasein in der Abstellkammer führen.

    Das soll keine "Schlechtreden" von USV oder Netzersatzanlagen sein sondern lediglich als Gedankenanstoß dienen.

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