KWB Easyfire2 + KWB EmpaAir Hydro Split + KWB EmpaWell Kombispeicher: Fragen zur Einstellung der Pufferspeichertemperatur

There are 29 replies in this Thread which was already clicked 7,000 times. The last Post () by Holzer22.

  • Hallo Zusammen,


    ich bin stiller Mitleser im Forum und meine Frau und ich haben uns im Februar ein Eigenheim gekauft. Haus von 1978, mit Anbau von 1993 ca. 150-170qm. Wir haben einen IsfP, einen Energieberater und und und. Eine Wärmepumpe kam für uns nicht ins Spiel.


    Wir haben uns für ein Komplettpaket von KWB entschieden: KWB Easyfire 2 GS plus 12, Empawell 500, KwB hydro 4.2.


    Unser Heizungsbauer sagte mir, dass die Puffertemperatur von min20 -70° sein soll, damit die Heizung nicht versottet. Mein Ziel des Spiels ist es eigentlich, da die WP max. 55° erreicht, den Pufferspeicher zwischen 50-55° maximal zu fahren und einmal wöchentlich ein Legionellenprogramm der Heizung durchlaufen zu lassen auf 65°.


    Alle Heizungs, - sowie Wasserrohre sind neu und gedämmt. Auch ist eine Zirkulationsleitung vorhanden. Bodenheizung ist nicht vorhanden. Heizkurve ist derzeit bei 1,1 eingestellt. Leider hatte ich bei der Inbetriebnahme mit/von KWB COVID und konnte meinen Plan dort nicht mitteilen.


    Wie sollte ich die Heizung am besten einstellen? Vielleicht hat jemand eine Idee und Erfahrungen.


    Ich bedanke mich schonmal im Voraus.


    VG aus Osnabrück,

    Julius

  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “KWB Easyfire 2 + Empawell 500/ KwB hydro 4.2/ Einstellungen der Pufferspeichertemperatur” to “KWB Easyfire2 + KWB EmpaAir Hydro Split + KWB EmpaWell Kombispeicher: Fragen zur Einstellung der Pufferspeichertemperatur”.
  • Hallo Julius Dupian,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum und danke für deine Vorstellung hier. :thumbup:


    Ich habe den Thementitel etwas umgebaut und den WW-Kombispeicher "EmpaWell" ans Ende gesetzt. Du schreibst zwar "eine Wärmepunpe kam für ins nicht in Frage...", aber letztendlich hast du nun eine WW-Wärmepumpe, was mich anfangs etwas verwirrt hat, auch weil ich die KWB-Produktnamen nicht gekannt habe. Diese Kombination aus PV + WW-WP und Pelletkessel ist vermutlich nicht die schlechteste Konstellation (wenn man die Kosten dafür stemmen kann). ;)


    Ich kenne die KWB-Pelletkessel auch nur aus dem Forum und weiß nichts über das Zusammenspiel der Komponenten. Aber weil du möglichst niedrige Puffertemperaturen anstrebst, will ich das kurz ansprechen: Ein Pelletkessel nutzt letztendlich Holz als Brennmaterial und zur Schonung des Kessels vor Korrosion und Rußablagerungen sind relativ hohe Kesseltemperaturen erforderlich. Bei Pellets üblicherweise mindestens 55°C (herstellerabhängig). Damit der Kessel effizient läuft, sollte er eine Mindestlaufzeit einhalten (je länger desto besser) und möglichst wenig Startphasen durchlaufen. Daraus ergibt sich, dass der Kessel mit der Zeit erheblich höhere Temperaturen entwickeln wird (65-70°C) und diese Temperatur wird natürlich in den Pufferspeicher eingespeist. Man muss also ausprobieren, zu welcher Jahreszeit bzw. Wetterlage man überwiegend mit der WP oder mit dem Pelletkessel "heizen" kann.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Ja, das mit der kleinen Wärmepumpe, die "keine sein sollte", das hat mich auch etwas verwirrt …


    Zu KWB kann ich nichts sagen. An sich müsste ein Holz-Heizwertkessel eine Rücklaufanhebung auf ca. 60° C und eine Mindestlaufzeit (ca. 1/2 Stunde) auf Volllast-Leistungsstufe haben, und somit keine Probleme mit Versottung entwickeln. Ebenso der Rauchfang, wenn er zeitgemäß ausgeführt ist (Edelstahl).


    Deine im Vorstellungs-Thread erwähnte PV-Anlage mit gut 3,5 kWp dürfte keine Batterie inkludieren? Die Leistung dieser Anlage wird in der Übergangszeit durch die häufigere Bewölkung oft sehr wechselhaft ausfallen und so zu einigem an Strombezug führen, obwohl im Tagesmittel oft noch genug Energie für einen Haushalt da wäre.


    Je nach verfügbarem Budget und der Differenz Bezugspreis zu Einspeiseerlös könnte eine Batterie eine gute Idee sein um die Autarkie ganz grob zu verdoppeln.

  • Moin, vielen Dank für die Antworten.

    Ja, eine Wärmepumpe als Block mit Außeneinheit käme nicht infrage.

    Von der jetzigen Lösung bekommen wir nichts mit. Wenn die läuft, hören wir das oben nicht und wir wollten ja die Förderungen erhalten. Dafür hätten wir entweder Solarthermie, oder eine Brauchwasserwärmepumpe benötigt. Wir fanden die derzeitige Lösung interessanter.


    Die PV Anlage haben wir noch dazu genommen, weil wir die komplette Elektrik im Haus neu gemacht haben, und unter Anderem der Schaltschrank so MwsT befreit ist.


    Unser Elektriker hat uns prompt vom Speicher abgeraten, weil viel zu teuer.

    Ich weiß nicht, was eine Nachrüstung kostet.


    Könnte ich die Temperaturen min 20 und max 55 wären sehr vorteilhaft.


    Ich hoffe, dass wir bei der PV Anlage auch an bedeckten Wintertagen so 10% Leistung haben.

    Das würde schon ausreichen, um den Betrieb der Wärmepumpe und Netzbezug zu einem guten akzeptablen Preis zu gestalten. Die max. Leistungsaufnahme liegt im die 1200watt. Daraus macht sie 3kw wärme.

    vG Grüße

    Julius

  • Hm, ich denke bei der PV bist du zu optimistisch. Die 10% stimmen schon so grob, die Energie kommt aber nur für wenige Stunden und schwankt mit der Bewölkung stark.


    Wir haben 14,5 kWp am 45° steilen Dach, ausgerichtet in alle vier Himmelsrichtungen, die größte Einzelfläche ausgerechnet nach Norden. Dazu eine Batterie mit 10 kWh.


    Im Dezember und Jänner kaufen wir ca. 30 bis 50% Strom zu, allein um den eher durchschnittlichen Haushaltsbedarf abzudecken. Für eine Heizungsunterstützung bleibt da nichts über. Im November und Februar sind wir ungefähr ausgeglichen, bis Ende Oktober und ab März wird die Sache lustiger.

  • Hallo,

    Ich hoffe, dass wir bei der PV Anlage auch an bedeckten Wintertagen so 10% Leistung haben.

    das wirst du nicht erreichen das sehe ich bei mir mit 7,4kWp Ost/West und 2,5kWp Südseite mit Verschattung und da waren heute bei trüben Himmel gerade mal 0,5kW Leistung und der Speicher wird sich bei dir nicht rechnen da hat dein Eli recht.


    Ich weiß nicht, was eine Nachrüstung kostet.

    da kommt es darauf an welchen Wechselrichter du hast und ob du das selber machen kannst oder einen Eli brauchst.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Moin,

    Danke für die guten Tipps und schnellen Antworten.

    Karl Heinz, wenn ich in dem Puffer 55° max. Haben möchte, haut der Kessel doch trotzdem mit 70° das Wasser in den Puffer.

    Ich meine, dass ich eine Einstellung gesehen habe, dass der Kessel mindestens 30minuten laufen muss, wenn er einmal angesprungen ist.


    Danke für die Infos bzgl. Der PV Anlagen.

    Dann muss ich halt immer schauen, wie das Wetter am nächsten Tag wird und die WP dann von 9-15 Uhr laufen lassen. Ich denke mal, dass die sich automatisch abschaltet, wenn der Puffer 55° erreicht hat.

    Es gibt von KWB ein Programm, das nennt sich Clee. Das läuft mit künstlicher Intelligenz und hat auch Zugriff auf den Wetterbericht, analysiert den Verbrauch und entscheidet automatisch, ob die WP laufen soll, oder nicht.

    Aber das Geld, was das kostet, war es mir noch nicht wert.


    Derzeit ist die PV Anlage auch noch nicht vom Netzbetreiber "Abgenommen". Das dauert in unserer Region wohl bis zu 6 Monate.


    Ach wir schauen mal, wie sich das im Winter entwickelt. Ansonsten lasse ich den Puffer vom Pelletkessel auf 70° erwärmen.


    VG,

    Julius

  • In unserem Fall (Österreich!) ist es so, dass der Einspeiseerlös mit 5 bis 6 Cent/kWh gering recht ist. Mit der PV-Batterie konnten wir immerhin den Bezug von grob 55% auf 10% des Jahresverbrauchs von 4.500 kWh vor PV-Installation reduzieren.


    Das geht sich knapp aus. Geschäft ist es keines, das Ausfallsrisiko bleibt einem ja unerbittlich.


    Auf der anderen Seite sind mir nervöse Strommärkte dadurch ziemlich egal.

  • Ja an der Kesseltemperatur möchte ich nichts ändern, lediglich an der Puffertemperatur.


    Wir haben jetzt gerade erst einen Stromvertrag abgeschlossen. Relativ günstig mit einer Preisfixierung auf 12 Monate.


    Eigentlich, so hatte ich es vor, soll der Pufferspeicher auch etwas als "PV Speicher" dienen. Auch wenn die PV Anlage nur 50%, also 600 watt abwirft, muss ich nur noch die hälfte aus dem Netz beziehen. Damit wäre es, je nachdem wo der Pelletpreis dann steht, etwas gutes.


    In dem Keller haben wir immer 10-15°.

    Im Sommer auch Mal 20.

    Bei 15° hat die WP einen COP von 3. Bei 20° einen COP von 3,4.

    Ich bin gespannt, ob das läuft.

    Wenn ihr daran Interesse habt, kann ich euch davon mal ein Bild machen, von den Aufbau der Heizungsanlage.


    VG,

    Julius

  • Bilder sind immer interessant!


    An der Puffertemperatur kannst du nicht so einfach etwas ändern, denn das Kesselwasser wird von oben in den Puffer eingeschichtet. Damit ist der oberste Bereich immer so warm wie die Kessel-Solltemperatur — außer der Kessel ist ausgeschaltet, dann sinkt die Temperatur irgendwann ab. Die Kesseltemperatur kann man bei einem Heizwert-Kessel nicht reduzieren, sonst gibt es Korrosion in diesem.


    Wärmequellen niedrigerer Temperaturniveaus könnte man an tieferliegenden Pufferanschlüssen einspeisen lassen, wo das Temperaturniveau öfters gut zusammenpasst. Auch müsste man den unteren Puffer-Temperaturfühler der Pelletheizung, der das Ende des Brennvorganges bestimmt, dann entsprechend höher setzen, damit unterhalb immer ein "Reserve-Puffervolumen" für die Wärmepumpe frei bleibt.


    Das hat aber den Nachteil, dass das effektiv arbeitende Puffervolumen schrumpft, für beide Heizungsarten. Nun ist es so, dass Wasser niedriger Temperatur auch wenig Energie enthält, dadurch das nun verkleinerte Volumen noch weniger Energie speichert. Damit kommt man dann nicht weit …


    Aus diesem Grund der stark unterschiedlichen Temperaturniveaus passen Wärmepumpe und Heizwertkessel nicht besonders gut zusammen. Besonders schwierig stelle ich mir die automatisierte, schlaue Steuerung für ein optimiertes Zusammenspiel beider Wärmequellen vor.

  • wenn ich in dem Puffer 55° max. Haben möchte, haut der Kessel doch trotzdem mit 70° das Wasser in den Puffer.

    ...

    Ja an der Kesseltemperatur möchte ich nichts ändern, lediglich an der Puffertemperatur.

    ...

    Wenn ihr daran Interesse habt, kann ich euch davon mal ein Bild machen, von den Aufbau der Heizungsanlage.

    Hallo Julius,


    aus einer älteren KWB EF2 Betriebsanleitung (Stand 05/2018) habe ich diesen Textabschnitt entnommen. Vielleicht kannst du auch ein Bild dieser Parameter posten - am besten, wenn der Pelletbrenner läuft?

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Mahlzeit,

    Sorry für die späte Rückmeldung.

    Hier sind die Bilder.

    Die Wickelfallrohre habe ich nachträglich auf die WP gesetzt, damit sie die warme Luft in Deckenhöhe zieht.

    Ja, hinten an der Wand ist derzeit noch eine Holzplatte. Da sollte eigentlich in den nächsten 2 Wochen noch ein Fenster rein. Der Fensterbauer ist derzeit ausgebucht.


    Ich hoffe, dass ich das richtige Menü ausgewählt habe.


    Morgen kommt der Schorni zur Abnahme von Kamin und Heizung.

    Vielleicht kann der mir noch die ein oder andere Frage beantworten.


    Die Temperatur ist auf 18° eingestellt.

    Seit Letzter Woche Freitag ist die Heizung an. Vorher waren 21KG von der Inbetriebnahme drin.

    Ist der Verbrauch derzeit in Ordnung?

    Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass Pelletkessel im ersten Jahr mehr verbrauchen.


    Ich wünsche euch einen angenehmen Abend. Wenn Ihr mehr Interesse an dem System haben solltet, könnt ihr euch ja melden. Ich Versuche gerne zu informieren :)


    VG Julius

  • Hallo,

    danke für die Fotos.

    Als ich deinen Einstiegsbericht gelesen habe dachte ich so bei mir " Junge, da hat aber einer richtig Geld investiert". Jetzt bin ich aber etwas enttäuscht.

    Also in diesen Raum würde ich keine Aggregate installieren. Warum wurde der nicht verputzt und mal ein paar Fliesen auf dem Boden verlegt?

    Die Aggregate gehören auf kleine Sockel. Nein, keine ordentliche Arbeit. ist aber nur meine Meinung.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Moin,

    Der Keller ist quasi nachträglich entstanden.

    Der Boden wurde nachträglich erschlossen. Noppenfolie, Doppellagige Gitterstabmatten und 18cm Beton.

    Feuchtigkeitsprobleme existieren dort nicht.


    Verputzen? Das wäre doch nur für die Optik. Der Kellerraum ist kein Wohnraum.

    Der Keller ist nur von außen begehbar.

    Heißt: einmal durch den Garten und dann kann man in den Keller.


    Ich wollte mich, wenn wir die anderen Arbeiten erledigt haben, mal ans verputzen machen.


    Ob du es glaubst oder nicht, das war sehr teuer. Feuchtigkeitsprobleme gibt es nicht. Selbst wenn es einen Starken Regen geben sollte, das Wasser kommt da nicht rein, das ist leichte Hanglage.


    Ich hätte auch gedacht, dass der HB das wenigstens auf kleinen Sockeln baut. Aber müssen muss das wohl nicht.

    Wie gesagt, wir sind auf einem Berg in einem Wohngebiet.


    Die Heizung funktioniert. Es war ziemlich teuer, aber mit Solarthermie wären wir nochmal mehr Geld los gewesen.


    VG Julius.

  • Ich hoffe, dass ich das richtige Menü ausgewählt habe.

    Hallo Julius,


    laut Anleitung sollte es da noch mehr Werte geben (z.B. Kesseltemperaturen, denn darum dreht sich ja eigentlich die Frage). ;)

    Das Bild zeigt die Seite mit der Rücklaufanhebung und zumindest die Soll-Rücklauftemperatur ist mit 61°C so, wie bei einem Kessel der Holz oder Pellets verbrennt, zu erwarten ist. Daraus folgt auch, dass diese 61°C die Kesseleintrittstemperatur ist. Die Kesselaustrittstemperatur, mit der der Puffer geladen wird, wird also ca. 10K höher sein (die Energie der Holzverbrennung muss ja irgendwo hin). Diese Temperaturdifferenz zwischen Rücklauf und Vorlauf nennt man auch Spreizung. Grob vereinfacht gilt, je höher die Leistung des Kessels, desto höhere Spreizung ist möglich.


    Kann es sein, dass der Kessel auf dem Bild gerade gestartet ist? Darauf deutet die niedrige Flammtemperatur von 73°C hin.


    Der Pelletverbrauch ist OK. 75Kg Pellets geteilt durch 37 Volllaststunden ergibt ca. 2 Kg Pellets pro Stunde. Bei theoretischem Energiegehalt von 5kWh pro kg Pellets lief der Kessel mit ca. 10kW, was in etwa der Leistungsklasse des Pelletbrenners mit 12kW entspricht. Das ist m.E. ein unauffälliger Wert. Aber nach so kurzer Zeit noch wenig aussagekräftig.


    Mehr Bilder der Kesselwerte wären durchaus interessant. Vielleicht meldet sich ja doch noch ein richtiger KWB-Experte und kann Tipps zur Einstellung des Kessels geben, z.B. hobara. :thumbup:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Der Keller sah vorher so aus:

    Vorher konnte man nur durch die Stahltür von außen. Der Trockenbauer hat mit absprache des statikers einen Durchbruch von dem einen Kellerraum des Anbaus in den anderen Keller geschaffen. Danach hat der Trockenbauer den Keller mit Noppenmatten und Doppellagige Gitterstabmatten ausgelegt und 18cm Beton ausgefüllt.


    Achja, stimmt, wir waren leider so blauäugig und dachten, dass hinter der Stahltür ein Kriechkeller ist. Wir haben die Tür erst nach dem Kauf aufgebrochen. Nun haben wir ganz viel Platz für eine Heizung ...

  • Hallo Karl-Heinz,

    wir haben am Freitag unsere ersten 4 Tonnen Pellets erhalten. Das Lager fast 6 Tonnen. Leider habe ich erst auf der Auftragsbestätigung von Hello Heat gesehen, dass die pellets lediglich einen Brennwert von 4600kw/h pro Tonne haben.

    Bei der nächsten Bestellung muss ich dringend darauf achten.

    Vielleicht habt ihr ja Tipps, für einen Neuling.


    Ich schaue morgen mal nach, ob ich das Untermenü finde.


    VG,

    Julius

  • Oh Gott, ich hoffe das ich hier niemals Bilder von meinem Keller einstellen muß, dann werde ich wohl gelyncht ^^ .


    Dupian ich find den Keller gut, auch wenn ich kein Experte bin. Und er ist ungefähr 5x so groß wie meiner.

    So, offtopic Ende :).


    PS: Um, doch noch was zum Thema beizutragen: BWWP mit Wärmetauscher habe ich auch, bin sehr zufrieden mit der Kombi, auch in Verbindung mit einer Holzheizung. PV kommt gerade.

  • Moin Holzer,

    Super, ja, den Keller haben wir erst nach dem Kauf "gefunden". Wir haben den vorher nicht auf dem Schirm gehabt. Das Lager ist auch noch in einem Raum dort.


    Wir funktioniert bei dir das System?

    Wie hast du die Temperaturen eingestellt?

    Ich hatte die Hoffnung, dass ich wirklich die pelletheizung auf Standby setzen kann, wenn es hell ist grob 9-15uhr, im Sommer auch länger und abends dann die Pelletheizung einspringt, wenn nötig.

    Ich war auch sehr erstaunt, dass beides gleichzeitig laufen kann, was mir wiederum als unvorteilhaft vorkommt, da die Laufzeit auf Vollast ja gekappt wird.

    VG,

    Julius

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