Erosion an der oberen Brennkammer

There are 8 replies in this Thread which was already clicked 2,697 times. The last Post () by petfr.

  • Hallo liebes Holzheizer-Forum


    bei der heutigen wöchentlichen Reinigung sind mir das erste Mal Ablagerungen und Erosionsschäden an der Brennkammer von oben aufgefallen (siehe Fotos). (In den letzten Monaten hat die Reinigung ein Familienmitglied übernommen, bzw. der HV lief kaum, daher kann ich die Veränderung nicht genau datieren).



    Die Brennkammer von unten sieht unauffällig aus, und auch die über der Erosion liegende Metalldüse selbst scheint noch in gutem Zustand.


    Der HV (Fröling S4 Turbo, Inbetriebnahme Oktober 2022) hat 2700 Betriebsstunden (davon 2 Feuererhaltung) runter und hatte bisher eigentlich ein gutes Leben (trockenes Holz, immer Aschebett im Füllraum gelassen, Schornsteinfeger findet kaum was zum kehren).

    1. Ist das eine übliche / hinzunehmende Verschleisserscheinung?
    2. Wie entsteht so eine Erosion und was kann man machen um das zu vermeiden? (Eine exzessive AGT > 220 ist mir nie/selten untergekommen).
    3. Ist da schon eine Reparatur mit Feuerbeton oder durch den Hersteller angezeigt?'


    Ps.: Hier der Zustand aus Januar 2023, also nach etwa 4 Monaten Betrieb:

    Pps.: Ich habe mich durch verschiedene Beiträge zum Thema Brennkammer/riss im Forum durchgelesen, aber dieses Schadbild habe ich so nirgends erkannt. Wie gesagt, die Düse selbst sieht gut aus.
    Ppps: Jährliche Grundreinigung steht noch an.

  • Na ja,was hält schon ewig. Verschleiß gibt es bei jedem HV.

    Der beste Rat ist Vorrat. In der Regel tritt ein größerer Schaden während der Heizsaison auf.

  • danke Pasi  kalkian, da bin ich schonmal beruhigt, dass das nicht total ungewöhnlich ist.
    Was haltet ihr denn von Selbst-Reparaturen mit Feuerzement/beton?

    kalkian an ein Ersatzteil-Vorratslager haben wir auch schonmal gedacht, vor allem nach den Lieferschwierigkeiten der vergangenen Jahre. Was empfiehlst Du da denn so? Ich denke mal:


    1. Brennkammer
    2. Düse
    3. Dichtschnüre
    4. Lambda-Sonde
    5. Saugzug (?)


    Würde ein teures Lager, aber gut, wenn man es irgendwann sowieso braucht, dann wäre das akzeptabel.

  • Habe bis jetzt alles innerhalb von 2 tagen bekommen.


    Was soll die Düse sein?


    Brennkammer und Rost kündigt sich ja an, Lambdasonde kann man sich herlegen Saugzug und Pumpe entscheidet der Geldbeutel.

  • Das finde ich für die wenigen Betriebsstunden schon heftig, wie das an der Kante da so alles wegbröselt :(

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

  • Ich würde mal vermuten, das man einen Holzvergaser durchaus auch "kaputt putzen" kann . Ich hole bei meinem Kessel nur alle 4-5 Wochen die Asche raus . Im Füllraum ist während der Heizsaison immer eine 1-2 cm dicke Ascheschicht vorhanden . So ein Bild wie vom TE könnte ich nur einmal bei der turnusmäßigen Grundreinigung im Sommer machen . Dann und nur dann sehe auch ich den Feuerbeton im Füllraum . Die Asche die ich bei dieser Arbeit heraushole , wandert dann umgehend nach der Extraktion von Nägeln und Schlacke wieder auf dem Füllraumboden . Deshalb mein Tipp ....... weniger Putzen/Schrubben ....

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