Dieses Jahr habe ich einen Fröling SP dual compact 20 eingebaut, welcher einen alten Gusskessel GK21M 27 kW Koks-, Kohle-, Holzkessel aus dem Jahr 1988 ersetzt.
Bei dieser Gelegenheit habe ich meine Heizungszentrale und die Hydraulik im Keller komplett neu gestaltet sowie nach den neusten technischen Anforderungen umgebaut.
Kurz zu den Anlagendetails.
- Kombikessel Fröling SP dual compact 20 (Scheitholz und Pellet)
- Heizölkessel Buderus Logano SC115 (Heizöl)
- Pufferspeicher 2x 800 Liter mit 3000 W Heizstab (Unterstützung durch PV-Anlage)
- Warmwasserspeicher 200 Liter mit 2000 W Heizstab (Unterstützung durch PV-Anlage)
- Ausdehnungsgefäß 250 Liter
- Heizkreisverteiler
1x Pumpengruppe Trinkwassererwärmung mit Hocheffizienzpumpe ENVIRON-Ecostar25
2x Pumpengruppe Heizkreis mit Hocheffizienzpumpe ENVIRON-Ecostar25 und 3 Wege H-Mischer
Die beiden Pufferspeicher werden nur durch den Kombikessel beschickt. Der Buderus Kessel ist über ein Dreiwegeventil direkt in das System eingebunden und tangiert die Pufferspeicher nicht.
Die Anlage wurde selbst geplant und gebaut.
Ich hänge hier zum besseren Verständnis mal noch einen Ausschnitt meines Hydraulikschemas an.
Nun zu meiner Frage. ![]()
Der Buderus Logano SC115 soll nur dann aktiviert werden, wenn eine Wärmeanforderung durch die Heizkreise, oder den Warmwasserspeicher erfolgt.
Die Brennerfreischaltung erfolgt aber sofort, wenn die Puffertemperatur den von mir eingestellten Wert von 45°C unterschreitet.
Demnach scheint die Steuerung bezüglich der Freischaltung des Brennerrelais keine weiteren Einstellungen zu beachten.
Der Buderus Logano SC115 wird durch die Lambdatronic 3200 gestartet, obwohl keine Wärmeanforderung durch die beiden Heizkreise erfolgt
Selbst wenn die Außentemperatur über der eingestellten Grenze von 18 °C liegt schaltet die Fröling-Steuerung den Buderus kessel ein.
Das Wasser im Warmwasserbereiter wird derzeit durch einen Heizstab über die PV-Anlage erhitzt, sodass von dort auch keine Wärmeanforderung erfolgt.
Testweise habe ich die Anlage auch auf "Dauerlast", also nur Heizung ohne Warmwasserbereitung, eingestellt. Auch danach keine Änderung des Fehlerbildes.
Die Freischaltung des Brenners erfolgt also immer, auch außerhalb der Heizzeit der Heizkreise und auch bei Überschreiten der Außentemperaturgrenze, wenn die Puffertemperatur den Grenzwert erreicht.
Woran könnte es liegen, dass die Lambdatronic 3200 scheinbar alle weiteren Einstellung bezüglich der Freischaltung des Brennerrelais ignoriert?