Wasserführender Ofen mit möglichst geringer Abwärme im Raum

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  • Guten Tag,


    ich plane gerade den Hausbau.

    Grundstück ist vorhanden und Hausbauvertrag, bei einer Fertighausfirma ist seit letzter Woche auch schon unterschrieben.


    Mein Heizkonzept sieht momentan vor, dass wir eine Luftwasser Wärmepumpe mit 10kwp Photovoltaikanlage und zusätzlich einen Wassergeführten Ofen betreiben.

    Da ich Zugang zu Holz habe ohne dafür in € bezahlen zu müssen, denke ich kann ich meinen Wärmebedarf im Winter gut mit dem Ofen decken.


    Warum ich nicht einfach zum Ofenbauer gehe und mir einen Ofen installieren lasse ist, dass ein paar meiner Freunde in den letzten 2 Jahren gebaut haben und sich um das Thema Ofen keine Gedanken gemacht haben. Die haben jetzt das Problem, dass der Ofen so viel Wärme in den Raum abstrahlt das es im Wohnbereich unerträglich heiß wird. Die Konsequenz ist, dass im Winter der Ofen nicht eingeheizt wird und das Wasser mit der Wärmepumpe aufgeheizt wird.....


    Bei meiner Recherche bin ich auf 2 Öfen gestoßen: 1mal der Ofen von Walltherm und einmal der Luvano. Für mich als Laie lesen sich beide gut.

    Ich hatte auch schon einen sehr guten Kontakt zum Kundenservice von Luvano.


    Habt ihr ein paar Informationen die ich wissen muss zu den 2 Öfen? Kann man sagen das der eine besser ist wie der andere oder nehmen die sich nicht viel?


    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.


    Viele Grüße

  • Hallo,


    der Walli gibt es am längsten und hat bei gleicher Leistung den größeren Füllraum und auch die AGT ist im Vergaserbetrieb ist niedriger als der Luvano.

    Der Luvano hat 2kW Leistung in den Raum und beim Walli gibt es Gläser womit die Raumleistung auf 1kWgesenkt werden kann.

    Preislich legen beide jetzt auf gleich hohen Niveau und ich hatte mich damals für den Luvano entschieden da war er noch 1,5T günstiger als der Walli.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Schon mal einen Grundofen ohne technischen Schnickschnack überlegt?


    Funktioniert unabhängig von der Haustechnik und wenn er gut platziert werden kann, dann heizt er das halbe Haus auf angenehme Weise.


    Durch die massive Bauweise erfolgt die Wärmeabgabe sehr langsam, eingeheizt wird einmal, maximal zweimal am Tag mit einmal einschlichten und anzünden. Das ist komfortabler als alle halbe Stunde nachzulegen.

  • Hallo,

    Schon mal einen Grundofen ohne technischen Schnickschnack überlegt?

    Das ist bestimmt nicht schlecht.

    Das ist komfortabler als alle halbe Stunde nachzulegen.

    die zwei Öfen sind mit normalen nicht zu vergleichen da ich den Füllraum komplette einfüllen kann und eine Füllung bei meinem Luvano gehen so 8-10kg Holz hinein und dann brennt er min. 4Std. und davon vergeht 1Std. bis er auf Temperatur ist um was abzuliefern.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Dorfkind,

    unser Luvano ist jetzt gerade in die zweite Heizperiode gestartet.

    Wenn Du willst, kannst Du ja mal vorbeikommen und Dir das persönlich ansehen.

    Wir haben auch neu gebaut und sind sehr zufrieden mit unserer Heizanlage.

    abendliche Grüße

    Constantin

  • Hallo dorfkind

    Auch ich bin mit meinem Luvano sehr zufrieden.


    Hatte seinerzeit auch geschaut, ob Walltherm oder Luvano

    Hatte mich dann für Luvano entschieden.


    Ich bin auch der Überzeugung, sich beide Öfen vorher im Betrieb einmal anschauen und dann schauen, wo die Reise hingeht

  • Also ich kann dir nur aus eigener Erfahrung, habe mir selbst einen in 2020/2011 , sowie einige weitere bei Freunden / Familie verbaut von Brunner empfehlen.

    Bei mir habe ich einen HKD 4.1 SK " Stubenkessel " verbaut. Hier habe ich Wert auf eine kleine Isolierscheibe und einen großen Brennraum ( tiefen ) Wert gelegt. Dazu habe ich mir keramische Züge in Form einer Sitzbank als Speichermasse geplant, berechnet und gebaut. Über eine Moritzklappe kann ich die Engergieverteilung der Wasserseitigen- Speichermassenseite im Verhältnis 30/70 % und 70/30% umschalten.


    Somit kommt es nie im Aufstellraum zu Überhitzung....


    Die Verbrennungsluft ist extern und genau wie der Anheizzug werden diese Klappen über meine Abbrandregelung gesteuert....


    Ich denke, über die Quallität von Brunner muss ich nichts sagen ;)

    Bei meinem habe ich selbst über die inzwischen doch einigen Jahre Betrieb fast keinerlei Abnutzung und das bei jährlichen Durchsatz zwischzen 7,5 und ca 10 rm . Und ich beheize mit meinem Modell ein Haus aus Bj 65 , Fenster neu, Fassade nicht ;) ...

    Die reine Abbranddauer je nach Holzart liegt zwischen ca 4,5 und 5,5 Std und je nach Ausgangssitu meiner Speicher bringe ich zwischen 45 und 55 kWh pro Abbrand in die Speicher.....


    Falls du noch keine Erfahrung mit wassergeführten Kaminen hast bedenke ein.....nicht die Angaben vom Hersteller zb 8 kw oder 14 kw sind entscheident, sonder nur welche Energiemenge er pro Abbrand in deine Speicher bringt. Und solche Systeme arbeiten nur effektiv, wenn du einen solchen Kamin mit entsprechend hohen Temperaturen " fährst " . Also nicht vergleichbar mit normalen " zündel Kaminen " , wo man immer mal wieder ein / zwei Klötzchen nach legt um ein nettes Flamenspiel zu haben. Denn damit erreicht man keine hoihen Heizgase, die ja letztendlich durch den Tauscher gehen ;)


    VG


    Andreas

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