Anschlussfrage Stückholzkessel/Puffer/ Heizung /Fußbodenheizung

There are 18 replies in this Thread which was already clicked 2,290 times. The last Post () by MichaelW.

  • Hallo,

    der ehemalige Besitzer hat sich von einem "Fachmann" eine Heizung einbauen lassen.

    Diese Funktioniert grundsätzlich , jedoch scheint die Ausführung nicht so besonders zu sein. Daher würde ich es gerne umbauen damit wenigstens etwas mehr Komfort besteht.


    Mit dem Kessel lässt sich er der Puffer (im Oberen Bereich, nur da ein Termometer vorhanden ) laden, bei 70° Puffertemp im oberen Bereich und 3 Bar Anlagendruck ist bei durchgängig laufender Fussbodenheizung nach einer Nacht der Puffer wieder leer.

    Zur Zeit "regel" ich die Fussbodenheizungspumpe über eine Zeitschaltuhr.

    7-9Uhr

    12-13Uhr

    16-21Uhr

    und auch da ist der Puffer leer oder die Heizung bedient isch an der Pufferladung vom Heizkessel.


    Ich gehe also davon aus das, 1. der Puffer nicht richtig geladen wird und 2. die Heizung den Puffer zu schnell wieder leer zieht . Zumal es keine Regelung/ Steuerung für die Heizkeise gibt. Einzig ist im Fussbodenheizungsstrang im VL / RL ein "3Wegeventil" mit 35° Einstellung verbaut. Im Heizungskreislauf ein 3 Wegeventil mit 60° Einstellung.

    Das heißt selbst wenn Zimmertemp erreicht ist, Zieht die Fussbodenheizung weiter das Wasser aus dem Puffer.




    Basis:

    Stückholzkessel 25KW

    Pufferspeicher 1000l Siehe Anhang

    Heizung

    Fußbodenheizung

    (Solarthermie ist zur Zeit nicht vorgesehen)


    Zur Zeit:

    Stückholzkessel

    VL am Anschluss E
    RL an Anschluss P


    Heizung

    VL Anschluss D

    RL Anschluss K


    Der VL der Heizung wird geteilt in einen Strang Heizkörper mit Pumpe im VL

    und einen Strang Fussbodenheizung mit Pumpe im VL.


    Sehr viele verbaute Bögen / Niederschraubventile


    Neuer Plan:


    VL Kessel Anschluss E

    RL Kessel Anschluss P


    Anschluss D bekommt einen Entlüfter


    Variante 1:

    Heizung VL Anschluss R

    Heizung RL Anschluss I

    Fussbodenheizung im verlauf des Stranges wieder abgegriffen


    Variante 2:

    Heizung VL Anschluss R

    Heizung RL Anschluss I


    Fussbodenheizung VL Anschluss L

    Fussbodenheizung RL Anschluss O



    Was wäre denn Praktikabel ?

    In der jetzigen Variante gehe ich davon aus das, sich die beiden Heizungspumpen trotz der vielen Bögen und Co beeinflussen. Da der RL der Heizungen zusammengeführt wird und auch in der Mitte des Puffers eingespeist wird, gehe ich davon aus , das ein Durchladen des Puffers nicht erfolgt.


    Mit Variane 2 hätte man eine Entkopplung aller Heizkreise.

    Und ein laden des kompletten Puffers sollte ermöglicht werden.


    Unds noch eine Frage zur Pufferladung: Was ist besser um die Wärme vom Kessel in den Puffer zu bekommen: Große Leitung wenig fließgeschwindigkeit oder kleinere Leitung große Fließgeschwindigkeit ?


    Angeschlossen ist er derzeit mit einer 28 Cu Leitung , RL Anhebung über 3 Wegeventil , Pumpe im RL Stufe 3


    Grüße

  • Hallo, die Entnahme der heizkreise über die internen Wärmetauscher macht man nicht. Besser könnte man den Puffer nicht umrühren...


    Warum der Rücklauf der heizkreise mittig erfolgt, erschließt sich mir nicht ganz


    Was erwartest du dir von 1000l Puffer? 1 Tag ist je nach Gebäude ein guter Wert, gerade bei Heizkörper die eine hohe Temperatur erfordert. Was wird denn beheizt?

  • Hallo,

    erwarten würde ich,das ich schon etwas länger Wärme entnehmen kann. Wenn ich Abend noch mal einen ganzen Kessel Holz verfeuer,wäre es schön ,früh nicht in einer kalten Küche zu sitzen .

    Und da läuft nur die Fußbodenheizung in Bad und Küche (30mq).


    Die internen Wärmetauscher sind doch aber "abgeschlossen" somit würde doch bei einer Entnahme darüber kein "umrühren" stattfinden ? Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch ?



    Wie würdest du es denn Anschliessen ?

  • Hallo und willkommen im Forum.

    der ehemalige Besitzer hat sich von einem "Fachmann" eine Heizung einbauen lassen.

    Diese Funktioniert grundsätzlich , jedoch scheint die Ausführung nicht so besonders zu sein. Daher würde ich es gerne umbauen damit wenigstens etwas mehr Komfort besteht.

    Nach allem was du in deinem Eingangsbericht über deine Anlage schreibst finde ich, was die Hydraulik angeht, dass das erst einmal so falsch nicht ist.

    Wenn die Anlage nicht zu deiner Zufriedenheit funktioniert hat das mehrere Gründe.

    So schreibst du nichts davon wie viel Fläche zu beheizen ist. Natürlich sind 1000 ltr. Puffer nicht viel und 25 KW sind für einen 1000 ltr. Puffer auch zu viel.

    Wenn du Platz hast, stell noch min. 1 oder besser 2 Puffer dazu.


    Der Kessel ist korrekt am Puffer angeschlossen. Der Abgriff des VL für die Verbraucher ist auch ok, lediglich den RL der Verbraucher hätte ich nicht in die Mitte des Puffers angeschlossen, sondern auch ganz unten am Puffer.


    Von deinen Vorschlägen die Innenwärmetauscher für die Verbraucher zu nutzen, kann ich nur abraten. Die sind auch gar nicht dafür gedacht.

    Die Anlage ist aktuell in entkoppelter Weise ausgeführt. Würde der Verbraucher RL ganz unten an den Kessel RL angeschlossen wäre das teilentkoppelt.


    Deine Befürchtung, dass sich der Puffer in der aktuellen Situation nicht durchladen würde kann ich nicht nachvollziehen. Lass den Kessel halt mal richtig laufen und überprüfe den Puffer durch zusätzliche Thermometer wie der Ladezustand ist.


    Unds noch eine Frage zur Pufferladung: Was ist besser um die Wärme vom Kessel in den Puffer zu bekommen: Große Leitung wenig fließgeschwindigkeit oder kleinere Leitung große Fließgeschwindigkeit ?


    Angeschlossen ist er derzeit mit einer 28 Cu Leitung , RL Anhebung über 3 Wegeventil , Pumpe im RL Stufe 3

    Um die Wärme in den Puffer zu bekommen, wäre beides ok. Der Wärme ist es egal ob sie nun langsam oder schnell in den Puffer kommt. Aber die Ladung sollte gleichmäßig und in Ruhe ablaufen, heißt also das Erstere trifft zu.


    Um dir das etwas näher zu bringen ein Beispiel: Ein 25 KW Kessel mit 10K Spreizung hat einen Massenstrom von 2,15 m³/h Davon strömen in der Anfangsphase zu Beginn der Ladung ein Großteil durch den Kessel. Nur ein kleiner Teil durch den Puffer. Mit zunehmender Temperatur im Puffer kehrt sich das um. Auch das kann man berechnen.

    Bei diesem Massenstrom beträgt die Strömungsgeschwindigkeit 1,12 mtr./s. Anstreben sollte man unter 1m/s.

    Will man jetzt nicht das ganze Geröhr erneuern könnte man bspw. die Spreizung erhöhen in dem man die Ladepumpe auf Stufe "2" stellt.


    Was deine Regelung betrifft würde ich von den Festwertmischern in den Verbrauchern auf eine witterungsgeführte Mischerregelung umstellen.

    Ganz wichtig ist auch der hydraulische Abgleich der stat. Heizung. Bei der FBH wird wohl einer gemacht sein, sonst wurde dieser Teil der Heizung wohl nicht kompl. warm werden. Aber auch das solltest du prüfen.


    Gibt es eigentlich ein Backup Kessel?


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hi .

    Alles ok.

    Einfach noch Puffer hinzustellen und mehr Holz verballern. Dann reicht's auch länger..

    1000 l hatte ich früher auch mal.. da war man , wenn's draußen kalt war, öfter am heizen. Jetzt mit 3000 l

    Ist das ne runde Sache mit ausreichenden Komfort.

    Was für einen HV ( Typ) hast du?

    Grüße Andreas

  • So , erst mal danke für die Tipps bis jetzt .


    Ich hab mal paar Bilder vom ganzen angehangen.

    ( ja "Staubig" ists .... )


    Noch mehr Puffer ist schlecht möglich , es fehlt da einfach der Platz. Höchstens nochirgebd was kleines, da ist aber Kosten Nutzen glaube nicht so beaonders .


    Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee zur Verbesserung

  • Wenn man die Bilder so anschaut und die Infos, die ich über den Kessel gefunden habe wundert es mich nicht dass du nicht über die Nacht kommst.


    knapp 90l Füllraum ist nicht die Welt. Ungeregelter Kessel noch dazu.
    Der 22KW Fröling hat im vergleich 145l Füllraum.

  • Mhhh der ist ja nun aber schon mal da .


    Ich denke einen Teil macht sicher auch die konstant laufende (Heizung) Fußbodenheizung . Da "reduziert" ja nichts. Selbst wenn in den Zimmern mal 25 Grad sind .... läuft die halt konstant weiter.


    Hatte heute beim anfeuern nur bemerkt das der untere Bereich des Kessels ,Rl Heizung /Rl Kessel deutlich wärmer war als der obere Bereich.

  • Bei dieser Anlage würde ich sagen "abreißen und neu installieren"

    Da sieht doch keiner durch.

    Ist nicht bös gemeint, aber egal was du daraus weiter entwickelst wird immer nur ein Kompromiss bleiben.

  • 😂 das sag ich mir so auch sehr oft .


    Aber wie du ja oben gelesen hast , ganz so "schlecht" scheint es ja nicht zu sein.


    Das heißt .... ich muss das beste daraus machen.


    Mittlerweile bekomme ich auch alle Räume "warm". So das man auch bei -7 grad aussen gut hin komme.



    Aber das "Ding" hat eh so ein Eigenleben .


    1. Tag : alle Heizungen laufen , Puffer den ganzen Tag 40 Grad.

    2. Tag: alle Heizungen laufen , Puffer tags 40 Grad , 20 Uhr Puffer 60 Grad

    3. Tag: früh Puffer 20Grad , alle Heizungen laufen , bis 14 Uhr Puffer 40 Grad , 17:30 ihr Puffer 65 Grad .


    An den Heizungen nichts verstellt , Kessel immer gleich beschickt.

    Und tags wärmer als Nachts , warum dann nachts der Puffer mehr Wärme speichert 🤷‍♂️


    Oder habe ich nen Denkfehler ?

  • der ehemalige Besitzer hat sich von einem "Fachmann" eine Heizung einbauen lassen.

    Wenn ich mir die Fotos so ansehe, ist das aber schon paar Jahrzehnte her. :/


    selbst wenn in den Zimmern mal 25 Grad sind .... läuft die halt konstant weiter.

    Hier würde ich zuerst ansetzen, falls man nicht gleich die ganze Anlage erneuern möchte.

    Sowas kenne ich noch aus den 70/80ern von den Einrohrheizungen, die in den Plattenbauten eingebaut wurden.

    Dort war das Thermostat das Fenster. Wurde es im Raum zu warm, hat man das Fenster geöffnet.

    Wir schreiben aber jetzt das Jahr 2024, wo Brennstoff immer teurer wird. ;)

  • mur1m: :S nein Jahrzente ist es noch nicht her .. Eher 3 Jahre .

    Der "Erbauer" meint es läuft super

    und die anderen die es sich angeschaut haben ,... haben keinen Bock das ganze aus zu merzen.


    Würden aber grundsätzlich: RL "Heizungen" ganz unten einspeisen und die ganzen Niederschraubventile gegen Kugelhähne tauschen.



    Ich würde halt noch schauen ob es für das Fußbodenheizungssystem eine Steuer/Regelung gibt.

  • Würden aber grundsätzlich: RL "Heizungen" ganz unten einspeisen und die ganzen Niederschraubventile gegen Kugelhähne tauschen.


    Ich würde halt noch schauen ob es für das Fußbodenheizungssystem eine Steuer/Regelung gibt.

    Hallo RoSven,


    beide Maßnahmen sind sicher sicher sinnvoll, das solltest du als erstes machen (lassen). Aber da gibt es vermutlich noch weitere Optimierungsansätze.


    Ich habe mir jetzt das ganze Thema durchgelesen, bin mir aber nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Ich versuche einmal eine Zusammenfassung, bzw. Begriffsklärung:

    1. Du hast eine Stückholzheizung mit 90 Liter Füllraumvolumen und 25 kW Leistung, die einen Puffer mit 1000 Litern speist.
      Das ist eigentlich immer zu wenig Pufferspeicher, um damit ein (älteres) Haus 24 Stunden im Winter mit Wärme zu versorgen. Daher ist es im Winter normal, wenn man (mindestens) zweimal am Tag anheizen muss (z.B. morgens und abends).
    2. Die Anschlüsse der "Heizungen" sind ungünstig am Puffer angebracht. Der Rücklauf geht nicht ganz unten in den Puffer, sondern ca. 300 Liter weiter oben. Dadurch kann dieses untere Puffervolumen eigentlich nicht zum Heizen verwendet werden.
      Der Puffer hat nur ein Thermometer am Abgriff der Heizkreise. Dadurch kannst du nicht einschätzen, wie weit der Puffer (unten) geladen ist.
    3. Du hast zwei ungeregelte Heizkreise (Heizkörper und Fussbodenheizung), die jeweils mit einem (Festwert-) Mischer fix auf eine bestimmte Temperatur eingestellt sind (60°C bzw. 30°C). Eine (außentemperaturgeführte) Mischerregelung gibt es nicht.
    4. Mit dem Begriff "Heizungen" meinst du den Heizkörper-Heizkreis, im Gegensatz zum Fussboden-Heizkreis. Die Heizkörper haben Thermostatventile und regeln die Wärme ab, wenn es im Raum warm genug ist.
    5. Du hast die Fußbodenheizung im Verdacht, dass sie dir die Puffer leer zieht. Deshalb schaltest du die Fußbodenheizung mittels Zeitschaltuhr nur stundenweise ein.

    Meine Fragen:

    1. a) In den Räumen (Bad und Küche), wo es morgens warm sein soll, ist nur Fussbodenheizung und keine Heizkörper vorhanden?
      b) Gibt es noch weitere Räume mit Fusssbodenheizung?
      c) Wieviele Heizkörper gibt es insgesamt, bzw. sind diese in Betrieb?
      d) Welche Raumtemperaturen möchtest du haben?
    2. a) Wie oft am Tag heizt du ein?
      b) Kannst du den Füllraum des Kessels vollmachen, ohne dass der Kessel überhitzt?
      c) Welches Holz verbrenst du, bzw. hast du das Holz schon einmal abgewogen um eine Energiabschätzung machen zu können?
    3. Wie wird das Warmwasser erzeugt?
      Ist das "weiße Ding" auf den Bildern ein WW-Boiler?

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Würden aber grundsätzlich: RL "Heizungen" ganz unten einspeisen und die ganzen Niederschraubventile gegen Kugelhähne tauschen.

    Das Austauschen der Ventile gegen Kugelhähne kann man machen, bringt aber nicht viel mehr Wärme.


    Wenn du nicht groß investieren willst:


    Tausche auf jeden Fall als Erstes den Bogen am Kesselrücklauf nach der Rücklaufanhebung gegen ein T-Stück und schließe dort den Rücklauf der Heizkreise an. Das ist relativ wenig Aufwand und du kannst wenigstens den ganzen Buffer nutzen. Bei der Gelegenheit in der Mitte und unten an den freien Anschlüssen des Puffers gleich noch ein Thermometer einbauen. Wenn du das selber machst, sollte das 80 € Materialwert nicht überschreiten.


    Der zweite Schritt wäre die Optimierung der Fußbodenheizung mit Raumthermostat


    Dann würde ich über die Isolierung der Rohre nachdenken, wobei das bei der vorliegenden Installation schwierig ist.

  • Tausche auf jeden Fall als Erstes den Bogen am Kesselrücklauf nach der Rücklaufanhebung gegen ein T-Stück und schließe dort den Rücklauf der Heizkreise an. Das ist relativ wenig Aufwand und du kannst wenigstens den ganzen Buffer nutzen. Bei der Gelegenheit in der Mitte und unten an den freien Anschlüssen des Puffers gleich noch ein Thermometer einbauen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verständlich erklärt habe.

    Deshalb habe ich hier die in meinem Zitat vorgeschlagenen Änderungen inkl. Thermometer in dein Foto eingetragen.

    Das hat mich 5 Minuten Arbeit gekostet. Der Umbau in der Praxis wird vermutlich 5 Stunden dauern. ;)  

  • Hallo @Etaminator

    also deine Zusammenfassung ist soweit korrekt.


    Zu deinen Fragen: 1.a: ja in Küche und Bad ist nur Fußbodenheizung (ca 25qm)

    b: ja ein 2ter "Strang" geht in ein Gästezimmer und kann mittels Ventilen geschlossen werden. Zur Zeit läuft es so mit ..

    c: es gibt noch 5 Heizkörper, dieses sind in den letzten Tagen auch im Betrieb. Zur zeit stehen sie auf 2,5 ~16 Grad. Sonst nur die Fußbodenheizung in Bad und Küche.

    d: 18-20 Grad "langt"


    2.

    a:es gibt so 2 "Strategien" beide funktionieren Var1: 1mal früh / 1 mal Nachmittags anheizen und komplett runterbrennen lassen.

    Var.2 mache ich zur Zeit: Früh anheizen, wenn gut runtergebrannt, dezent nachlegen so das der Kessel immer um 75° hat.

    Das letzte "Nachlegen" ist gegen 22:30Uhr . Früh 8Uhr Puffer 20 Grad

    b: ja das funktioniert, die Luftklappe schließt ja bei 80°

    c: zur Zeit alles kreuz und quer Buche, Weide, Akazie, ... alles was man so findet. Wiegen kann ich das ganze die Tage mal. Irgendwann, nicht mehr dieses Jahr wird dann eher mehr Weide verheizt werden (ich weiß schlechterer Brennwert aber die gibt es umsonst und das in rauhen Mengen) Hätte auch noch Kohlebriketts da aber das mir zur Zeit noch eine zu große Sauerei


    3. ja , das "Ding" ist der WW Boiler :) eigentlich war der Zulauf auch auf den Puffer gelegt, da wir aber nicht so viel Wasser abnehmen und der Boiler eh eine "Inteligente Automatik" hat sind die Leitungen nur noch da aber nicht geöffnet.


    Danke das du /Ihr euch des Problems annehmt


    PS: GRundsätzlich geht es darum ,das das ganze etwas effizienter läuft. Und man nicht mehr ganz so oft laufen muss.

  • @mur1m


    danke für deinen Post.

    Ja da lag ich ja schon gar nicht so falsch . Dann werd ich wohl bei nächster Gelegenheit mal den "kleinen" Umbau in Angriff nehmen. Die Zuleitung zum Puffer hab ich ja schon mit Alukaschierter "Wolle" isoliert. viele der anderen Leitungen sind leider nur mit so billigen Sanitärisolierung geamcht, aber besser als die . nackten Rohre. Zum Glück wird es in dem Raum eh sehr warm :S

    Aber im zuge des "Umbaus" würde ich die ganzen Rohrleitungen so verlegen das

    a: etwas kürzere Strecken und nicht so viele Bögen sind und

    b: so weit entfernt, das man sie ordenlich Isolieren kann


    Danke für die Zeichnung, ich hatte das schon so verstanden.

    Z.Zt messe ich die Temperaturen an den Metallflanschen mittels Infrarottermometer.

    Es ist halt noch die Frage ob ich demnächst die 1000l ablasse und wo ich neues Wasser her bekomme ... Aber das wird sich schon irgendwie finden.

    Alternativ hätte ich fast den RL hinter dem Absperrventil eingebunden, somit bräuchte ich nur den oberen Teil des Puffers leeren.

  • Es ist halt noch die Frage ob ich demnächst die 1000l ablasse und wo ich neues Wasser her bekomme

    Wenn du weiches Leitungswasser hast, unter 16,8°dH, kannst du dieses nehmen, wenn deine Kesselheizfläche unter 20 l/kW liegt.

    Wenn nicht, funktioniert auch Regenwasser. Hier aber vorher den PH-Wert messen. Der sollte 8,2 nicht unterschreiten.

    Die genauen Werte findest du auch in der VDI2035.


    Größere Umbauten an der Heizungsanlage würde ich persönlich immer in der warmen Jahreszeit machen. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes beim Umbau passieren, was dann evtl. mehr Zeit in Anspruch nimmt.


    Mein Tipp: Mach dir über den Winter Gedanken und einen genauen Plan, was du alles verändern möchtest und wie viel du investieren willst.

    Ich kenne den Platz in deinem Heizraum auch nicht. Bei einem 25 KW Kessel solltest du aber insgesamt wenigstens 2000 Liter Puffer haben. Günstige brauchbare Pufferspeicher in der Größenordnung von 1000 Litern gibt es für ca. 900 €. Mehr Puffer hat den Vorteil, dass die Effizienz deines Kessels ansteigt, da dieser nicht so schnell abregeln muss und das Holz ordentlich verbrannt wird.

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