Hallo,
wir haben ein altes Bauernhaus, kaum gedämmt, aber relativ neue Fenster.
Der Wohnteil, ca. 150 wird zur Zeit mit zwei Kachelöfen und einer Forster Etagenheizung mit 21 kW beheizt. 8 Zimmer haben Heizkörper als offenes Einrohrsystem. Flur,Vorratraum und Gästebad haben keine Heizkörper. Geheizt wird mit Holz aus dem eigenem Wald. Das Haus ist nicht ständig bewohnt. Deswegen überlegen wir eine Kombiheizung für Stückholz und Pellets einzubauen. Damit das Haus im Winter auch bei Abwesenheit nicht völlig auskühlt und wir es warm haben, wenn wir dort ankommen. Platz für Kessel, Wärmespeicher und Pelletlager ist im ehemaligem Stallteil vorhanden. Wir überlegen, nach und nach die Fenster zu erneuern und dann jeweils gleich Wandheizungen einzubauen.
Wir hatten auch an Hackschnitzel gedacht. Aber wie ich das verstehe ist das eher etwas für Mehrfamilienhäuser. Und ich weiß auch nicht, ob es sich lohnt und es überhaupt geht, aus eigenem Holz Hackschnitzel machen zu lassen.
Zu Hause haben wir seit einem Jahr einen ETA Pelletkessel, mit dem wir vollauf zufrieden sind.
Machen solche Kombikessel Sinn? Oder zahle ich dann zwei statt einer Heizung? Ich könte ja auch nur mit Pellets heizen und versuchen das Brennholz zu verkaufen bzw. bei Anwesenheit überwiegend mit den Kachelöfen heizen. Oder gibt es andere Möglichkeiten um bei Abwesenheit heizen zu können?
Wie sind eure Erfahrungen mit den verscheidenen Kombikesseln, die auf dem Markt sind?
Gruß,
Chris