Stückholz-/Pelltofen statt Forster Etagenheizung

There are 2 replies in this Thread which was already clicked 675 times. The last Post () by Austro-Diesel.

  • Hallo,


    wir haben ein altes Bauernhaus, kaum gedämmt, aber relativ neue Fenster.


    Der Wohnteil, ca. 150 wird zur Zeit mit zwei Kachelöfen und einer Forster Etagenheizung mit 21 kW beheizt. 8 Zimmer haben Heizkörper als offenes Einrohrsystem. Flur,Vorratraum und Gästebad haben keine Heizkörper. Geheizt wird mit Holz aus dem eigenem Wald. Das Haus ist nicht ständig bewohnt. Deswegen überlegen wir eine Kombiheizung für Stückholz und Pellets einzubauen. Damit das Haus im Winter auch bei Abwesenheit nicht völlig auskühlt und wir es warm haben, wenn wir dort ankommen. Platz für Kessel, Wärmespeicher und Pelletlager ist im ehemaligem Stallteil vorhanden. Wir überlegen, nach und nach die Fenster zu erneuern und dann jeweils gleich Wandheizungen einzubauen.


    Wir hatten auch an Hackschnitzel gedacht. Aber wie ich das verstehe ist das eher etwas für Mehrfamilienhäuser. Und ich weiß auch nicht, ob es sich lohnt und es überhaupt geht, aus eigenem Holz Hackschnitzel machen zu lassen.


    Zu Hause haben wir seit einem Jahr einen ETA Pelletkessel, mit dem wir vollauf zufrieden sind.


    Machen solche Kombikessel Sinn? Oder zahle ich dann zwei statt einer Heizung? Ich könte ja auch nur mit Pellets heizen und versuchen das Brennholz zu verkaufen bzw. bei Anwesenheit überwiegend mit den Kachelöfen heizen. Oder gibt es andere Möglichkeiten um bei Abwesenheit heizen zu können?


    Wie sind eure Erfahrungen mit den verscheidenen Kombikesseln, die auf dem Markt sind?


    Gruß,

    Chris

  • Holzpille

    Approved the thread.
  • Schau dir mal die Holz/Pellets Lösung von Solarfocus an.


    Dein Grundgedanke mit dem Holzverkauf bei alleiniger Pelletheizung ist nicht verkehrt.


    So oder so solltest du die Hütte dämmen und das Heizungssystem auf nen gescheiten Stand bringen, sonst rennst du ewig dem Leistungsbedarf hinterher, der ja unsinnige Kosten verursacht.

  • Nicht zuletzt ist das alles auch eine Frage der körperlichen Fitness und "Leidensfähigkeit". Unvermeidlicher Dreck bleibt im Heizraum, die Brennstoffeinbringung ist dort vielleicht auch einfacher.


    Der Verwendung der Kachelöfen steht eine moderne Heizung nicht entgegen, wenn man rasch abregelnde elektronische Heizkörper-Thermostate o.ä. verwendet oder eine Einzelraumregelung einplant.


    Träge Heizungen wie Wand- oder Fußbodenheizung werden den Wärmeeintrag der Kachelöfen schlechter ausregeln können.



    Deine guten Erfahrungen mit ETA decken sich mit meinen, seit drei Jahren heizt hier eine ETA Pelletheizung (ePE 13 mit Partikelabscheider). Der ETA Twin (Holzvergaser + Pelletkessel) hat auch einen soliden Ruf. Warum nicht?

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