HVS25LC, Problem mit Lambda-Steuerung (LAMBDA U ERROR), AK3000L

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  • Hallo zusammen,

    ich hoffe hier tummeln sich Menschen, die sich mit der AK3000L auskennen ;)

    Mein HVS25LC gibt seit einiger Zeit den Fehler LAMBDA U ERROR aus, was lt. Bedienungsanleitung ein Problem mit der Spannungsversorgung der Lambdasonde zu sein scheint.

    Tatsächlich kann ich an keiner Kombination der 4 Anschlüsse der Sonde eine nennenswerte Spannung messen, alles nur im mV-Bereich. Irgendwo sollten ja 12V Heizspannung anliegen wenn ich das richtig verstanden habe.

    Die Sicherung F1 auf der Platine ist gut.

    Die Lambdawerte scheinen auch korrekt zu sein, der Kessel brennt nun seit 13 Jahren sehr zuverlässig, und auch jetzt mit dem Fehler lässt er sich vom Abbrandverhalten nichts anmerken.

    Der Fehler ist nach ca. einer Stunde weg, wenn alles ordentlich heiß ist. Anfangs wechselt sich im Display der ERROR-Schriftzug mit dem (scheinbar) korrekten Lambda-Wert ab, so im Sekundentakt, später bleibt die Fehlermeldung stehen, und wenn alles ordentlich durcherhitzt ist, verschwindet sie wie gesagt.


    Jetzt ist die Frage, wo genau liegt das Problem? Besteht die Möglichkeit dass nur die Sonde am sterben ist? Das scheint mir aber mit dem Fehlerbild nicht zusammen zu passen.

    Kann etwas auf der Platine über den Jordan gegangen sein? Lohnt sich eine Reperatur oder muss ich die Platine austauschen (Kostet ja auch gleich mal 300€)?

    Würde es sich in dem Fall dann anbieten auf eine andere Steuerung zu wechseln? Hier ist häufig von Flammtronik die rede...


    Fragen über Fragen. Noch kurz zu meinem Hintergrund, ich bin Handwerker und was Elektronik angeht recht bewandert, und schrecke vor einer Reperatur der Platine nicht zurück, sofern sich denn der Fehler finden lässt.

    Aktuell läuft ein Abbrand, aber heute Abend werde ich die Platine mal ausbauen, und nachsehen ob es auf der Unterseite Auffälligkeiten gibt, von oben sieht alles rein optisch gut aus.


    Beste Grüße aus dem winterlichen Bayern

  • Sooo, bei genauerem Hinsehen (die Unterseite der Platine ist vollkommen frei von Bauteilen und ansonsten völlig unauffällig) ist mir aufgefallen, dass ja auch irgendwo ein Schaltelement für die Lambdasondenheizung sein müsste. Eine dicke Leiterbahn vom Trafo führt auf der Unterseite direkt zu einem Anschluss der Sonde. Auf der oberseite führt eine andere dicke Leiterbahn zu einer reihe Messwiderständen und verschwindet dann unter dem Trafo.

    Als ich das weiße Kunstoffplättchen neben dem Trafo angehoben hab, sprang mir sofort ein Triac ins Auge, mit einem Loch und einer seltsamen braunen Schicht.

    Ich habe das Teil mal direkt nachbestellt, und werde berichten sobald es ausgetauscht ist 😉


    Ach, und den nebengelegenen Optokoppler hab ich auch vorsichtshalber bestellt, kostet ja fast nix

  • Hallo,

    ich kann vom selben Problem bei meinem HVS25 berichten.

    Der Fehler tritt nicht bei jedem Brennvorgang auf, wird aber häufiger und verschwindet nach einiger Zeit während dem Betrieb weiter.


    Wäre schön, wenn du berichten könntest.


    P.S. Der Schornsteinfeger war letzte Woche wieder im Haus. Die Abgasmessung wieder bestanden. Der Schornsteinfeger war begeistert (ich natürlich auch).

  • Update:

    wer viel misst, misst meist Mist.


    Nachdem das Austauschen des Triacs keinen Erfolg brachte, habe ich nochmal nachgemessen.

    Und da kam mir der Gedanke, dass ich mein Multimeter mal auf AC stellen sollte, da auf der ganzen Platine kein Gleichrichter zu finden ist.

    und Tatsache, im AC-Modus konnte ich an den Pins der Lambdasonde 12V messen, und nur dann, wenn im Display der Lambdawert angezeigt wird, bei ERROR liegt keine Spannung an.

    Auch die Schaltspannung am Optokoppler geht so im 2-Sekundentakt an und aus. Also wird die Heizspannung korrekt geschalten, aber halt sofort wieder abgeschalten und ein Fehler ausgegeben.

    Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, wie so eine Sonde angesteuert wird. Ich könnte mir vorstellen, dass der Stromverbrauch der Heizung gemessen wird und bei einem falschen Wert halt wieder abgeschalten wird.

    Das könnte auf einen Kabelbruch hindeuten, aber bei einem unbewegten Kabel scheint mir ein spontaner Kabelbruch eher unwahrscheinlich.

    Oder die Heizung in der Sonde ist defekt. Da werde ich mich die kommenden Tage mal schlau machen, was da zu messen sein muss, und evtl doch mal eine neue Sonde besorgen...



    Ja, die Messung steht bei mir auch an, ich habe da aber auch recht wenig Bedenken, da ja ein korrekter Wert gemessen wird, und der Kessel sauber brennt (wie gesagt, wenn alles schön heiß ist, ist der Fehler bei mir eh weg).


    Ich werde weiter berichten, wenn ich mehr weiß! ;)

  • Hallo,


    die Heizung in der Sonde kannst du ja messen es sind die zwei weisen Drähte und der Widerstand sollte im Ohm Bereich liegen genaue Werte kannst du ja aus dem Datenblatt der Sonde entnehmen.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Laut Datenblatt soll die Sonde 250 Ohm haben - gemessen habe ich an der alten 2,5 Ohm... (Bosch LSM11). Habe mir eine andere bestellt, eine LSM11, aber ohne Aufdruck, vermutlich ein Nachbau. da habe ich an den drähten der Heizung 10 Ohm gemessen.

    Naja, Ergebnis: Statt dem LAMBDA U ERROR habe ich jetzt den LAMBDA I ERROR....

    Vielleicht sollte ich doch einfach auf Flammtronik o.ä. umbauen, scheinbar hat ja die AK3000L einen weg 😒

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