Fröling S4 Turbo 22KW Neueinbau

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  • Guten Abend Forumsnutzer,


    Habe mich seit Monaten mit einem Umbau einer alten 1984 Gastherme zu einem Holzvergaser entschieden.


    Eine zusätzliche pellet Option macht für mich keinen Sinn momentan (33Jahre jung) vielleicht bei der nächsten Heizung dann.


    Gebäude:

    1970 Baujahr

    Ungedämmt (außer obere geschossdecke komplett neu dieses Jahr gemacht)

    Bungalow 100qm Wohnfläche

    Komplett unterkellert

    Fenster doppelverglast (Kunststoff aber auch Baujahr 1970)

    6x Heizkörper im Haus


    Momentan Rippenheizkörper und Junkers Gastherme Baujahr 1984


    Geplant hätte ich folgendes:


    Förderung sollte bei 70% liegen da auch Einkommensbonus auf mich zutrifft.


    Fröling S4 Turbo 22KW mit extra Automatischer Anzündung


    2x 1000l Pufferspeicher


    Vaillant BM270/5 Brauchwasserwärmepumpe mit 1 Wärmetauscher


    (Viessman 060-a oder die 262- war auch Überlegung aber da Vaillant Edelstahl hat denke ich vielleicht besser oder bleibt sich wahrscheinlich gleich von der Effizienz die 3 Wärmepumpen)


    Somit im Sommer warmwasser über wärmepumpe und im Winter durch Wärmetauscher über Holzvergaser


    Später vielleicht noch ein paar Solarplatten (3-4) selber auf das Dach montieren für Stromkosten sparen (hat aber erstmal keine Priorität)


    Anfangs bin ich zwischen Fröling 22KW S4 Turbo und Attack SLX 20kw Lamda Touch geschwankt


    Aber ich denke mit der hohen Förderung fällt die Preisdifferenz gering aus und der Fröling S4 wäre die hochwertigere Wahl ( bitte um Meinungen und Erfahrungen)


    Also die 2 Haupt Komponenten der Heizung hätte ich jetzt praktisch ausgesucht.


    Heizkörper sollen gegen moderne getauscht werden da ich somit weniger Vorlauf Temperatur brauche als mit den 1970 Rippenheizkörpern


    Da gibt es anscheinend Austausch Heizkörper extra zum Tausch gegen Rippenheizkörper welche dann die Anschlüsse im richtigen Abstand haben schon und es einfacher machen.


    Pufferspeicher habe ich nach langem lesen 2x1000l gewählt weil Deckenhöhe Keller ist 2,17 und 2x 1500l geht leider knapp nicht rein wegen der Höhe ca 5-7cm zu niedrig laut meinen Recherchen.


    Angeblich sollen 2000l okay und ausreichend sein für meine Heizleistung und Wohnfläche.


    Möchte nicht 2x am Tag einheizen müssen und in der Übergangszeit etwas Komfort haben.


    Falls es Sinn macht je nach eurer Erfahrung könnte ich auch 3x1000l nehmen aber je mehr Puffer desto mehr Verlust durch Abstrahlung und nicht das ich dann den letzten Puffer nie voll bekomme und er 90% ungenutzt rumsteht. (Bitte um Meinungen zu meinem Gedanken mit 2x1000l bei 22KW S4 (145l Brennraum nur Fichte&kiefer)


    Pumpeneinheit habe ich schon herausgefunden es gibt welche damit kann man den Hydraulischen Abgleich selbst machen mit Internet Software und dann bekommt man das benötige Zertifikat zum ausdrucken (grundfos alpha 2) ( hat damit jemand Erfahrungen?) Funktioniert das wie beschrieben oder doch lieber Heizungsbauer zum Preis xxx (unbekannt den Hydraulichen Abgleich machen lassen?)


    Ausgleichsgefäße 100l oder 150l (spielt das eine Rolle überhaupt) wird mal so mal so verkauft mit meiner 22KW Anlage (6 Heizkörper Bungalow also nur 1 Ebene)


    Förderung bin ich noch am schauen brauche anscheinend eine BZA Nummer von einem Energie Berater damit der Antrag bei der kfw überhaupt gestellt werden kann ( jemand Erfahrungen damit wie das geht? Kommt ja jemand vorbei oder geht das online? Preis? )


    Einbau der Anlage soll in Eigenleistung komplett erfolgen mit Hilfe von gelernten Heizungsbauern und handwerkliches Geschick ist vorhanden sowie Werkzeug. (angeblich nicht so schwierig sagen soviele aber okay es wird sich zeigen)


    Platz im Keller ist ausreichend weil komplett unterkellert


    Kamin ist 180er Schamott Rohr (plewa) Rohr. Kaminkehrer sagt okay Heizung darf ich da anschießen. Kamin ist direkt auch im heizraum also kein langer Weg mit Rohr nur neue Buchse setzten weil Gas 100/120er und Holvergaser dann 150er Anschluss braucht.


    Brennmaterial:


    Kleinen Wald gekauft vor 3-4jahren extra nur Fichte&Kiefer also kein Hartholz. Nicht allzu dick und alle krum also ideal Brennholz weil fürs Sägewerk zu schlecht.


    Meine Fragen sind:


    Puffer? 2x1000l perfekt?

    ( Isolierung alle irgendwie nur die schlechte C klasse mit 100mm Vlies aber okay steht im heizraum und Ab-wärme wird von Kellerdecke an Wohnung und für Luft-Wärme Pumpe dann genutzt also nicht komplett verschwendet (bessere Isolierungen auch nicht so richtig zu finden wenn man will kann man ja selber nach isolieren)


    Pumpeneinheit mit der man selber hydraulischen Abgleich machen kann grundfos Alpha 2 ( was meint ihr dazu)


    Fröling S4 22KW Zu groß für mein Bungalow?? ( Kaminkehrer sagt soll ganz klein machen am besten so 15kw Anlage maximal) ca9500€



    Attack SLX 20kw Lamda Touch (ca 6000€)

    Großer brennraum 200l reichen da die 2000l dann überhaupt?

    Durch Förderung 70% ist natürlich zwischen Fröling und Attack kein großer Unterschied mehr daher hätte ich den Fröling gewählt eventuell hochwertiger und bequemer in der Bedienung (anheizen schneller und einfacher)


    So soll mein Projekt aussehen und ich hoffe ihr habt ein paar gute Tipps was ich vielleicht unbedingt beachten sollte oder was Sinn macht jetzt noch zu installieren vielleicht


    Wäre euch sehr dankbar da ich eigentlich zügig mit dem Antrag + danach erst Bestellung beginnen möchte. Einbau eeilt dann weniger .



    Mit Wasserenthärtung habe ich mich noch garnicht befasst (85053 Ingolstadt sehr kalkhaltig das Wasser) bisher aber auch keine Probleme mit Heizung deswegen nur ab und zu Sieb Wasserhahn und duschkopf entkalken 1-2x im Jahr)

    Da es aber auch gefördert wird muss ich mich darüber noch informieren weil ist bestimmt sinnvoll und günstig mit Förderung momentan.

  • 855

    Approved the thread.
  • Hallo,



    erste Frage, warum Brauchwasser-Wärmepumpe? PV vorhanden? Ich heize im Sommer den Kessel 1x in 4 Wochen an. Habe bewusst eine Frischwasserstation einbauen lassen.

    Eine Speicher aus einem Puffer zu laden ist, wenn möglich zu vermeiden.


    2000l bei hoher Rücklauftemperatur wahrscheinlich grenzwertig. Mit dem Fröling wird es gehen der Attack bräuchte mehr, da dass Fülleraumvolumen größer ist. Das ist auch ausschlaggebend bei den holzvergesern, nicht direkt die Leistung.


    Ich selber habe den 28kw S4 genommen und 3800l Puffer (1 großer) eingebaut. Die sind übertrieben, aber wenn jetzt noch solar mit dran kommt bzw PV überschuss eingespeichert wird kann man nicht genug Puffer haben. Im Nachhinein wäre es vielleicht doch besser der 34kw geworden, hätte ich jetzt nur einmal heizen müsen am Tag. Heize auch nur mit Kiefer/Fichte.

  • Moin,


    Ich kann nicht zu allen Punkten etwas sagen. Meine Erfahrungswerte:


    145L Füllraum mit Kiefer bestückt füllen 2 meiner 3 850L Puffer, während nebenbei morgens das Haus (200m2 70er Jahre Fachwerkhaus unsaniert) bei 5 °C AT aufgeheizt wird. Würde bei deiner Wohnfläche also auf jeden Fall zu 3x1000L greifen, da es bei höheren Außentemperaturen dann vermutlich schon passieren kann, dass die 2x1000L nicht ausreichen.


    Lg


    PS: Ausgleichsgefäß würde ich mal mit mind. 10% des Anlagenwasservolumens auslegen, darunter hast du keinen Spaß. Ich habe es mit 10% ausgelegt und es hätte ruhig noch etwas größer sein dürfen.

  • Hallo,

    weil Du schreibst, dass die Abwärme an die Decke abgegeben wird.

    Wie ist denn die Zuluft zum Kessel gelöst?

    Wir haben uns für einen Kessel entschieden, der externe Zuluft kann, weil ich mir kein Loch in die Wand schneiden wollte oder ständig ein Fenster auflassen will.


    Viele Grüße, Achim

  • Pv ist nicht vorhanden und momentan auch nicht in Planung. Vielleicht mal 3-4 Platten als balkonkraftwerk aber keine richtige große PV Anlage.


    Die brauchwasser wärmepumpe hätte ich gewählt das im Sommer kein heizen notwendig ist und bei 70% Förderung sie praktisch „gratis“ ist. Und man Brauchwasser regenerativ erzeugen Muss um Bonus ganz zu erhalten.


    Zuluft denke ich sollte bei einem 100qm großen Keller ausreichend sein. In jedem Raum sind so kleine 1-fach verglase alte Kellerfenster mit Gitter die sind auch nicht perfekt dicht. Tür ist immer offen zum großen Treppenhaus also da wird mit Zuluft kein Problem entstehen denke ich mal. Heizungraum und alle Räume sind ja direkt unterm Wohnraum also geht die Abwärme nicht ganz verloren von Puffer und Heizungsanlage.


    Okay das mit den Puffern ist mir wichtig zu wissen dann eventuell 3x 1000l in die Planung aufnehmen wenn Außentemperatur niedrig ist. Oder 2x1000 und 1x 500-800l wäre ja auch möglich und sinnvoll vielleicht um nicht unnötig zu groß zu werden

  • Ahh ok- dann wird das auch nicht schlimm sein, ein Fenster dauerhaft zu öffnen. ich hatte auch argumentiert mit Spalt und Tür offen, aber die Gesetze wollen einen gewissen Querschnitt Zuluft von aussen dauerhaft und das gesichert (!) Aber der Schorni wird Dir das genauer erläutern.


    Viele Grüße, Achim

  • Guten Morgen.

    Unter 3000 Liter Puffer solltest du nicht planen.


    Ich habe einen Herz Firestar der zwar mehr kW hat als dein Kessel, aber der Füllraum ist nahezu identisch, es sind knapp 153/153 Liter. Ich habe 1x 4000 Liter Hygienekombispeicher und fahre damit sehr gut. Kleiner sollte er nicht sein was den Komfort betrifft. Im Sommer benötige ich für die Warmwasserbereitung 1 Füllung á 7-10 Tage - oder 4 Füllungen je Monat. Daher nix PV oder WP.


    Würde ich heute bei Null anfangen, also weg vom Naturzuggußkessel in Schwerkraft, so wie es 2006 der Fall war, dann würde ich auf Hackschnitzel gehen.


    Wenn es jedoch Scheitholz sein soll, dann ein hochwertiger Kessel der auch automatisch zünden kann, ein großzügiges Puffervolumen.


    Allem voran aber eine Heizlast Berechnung um einmal zu wissen wo man steht und natürlich um die neue Heizung vernünftig zu konfigurieren.

  • Wir haben den S4 mit 34 kW.

    4× 1000 ltr. Pufferspeicher davon ein Hygienespeicher der 600 ltr. für Warmwasser vorhält.

    Zur Zeit bei bis um die 0 Grad heizen wir einmal täglich an.

    Unsere Automatische Zündung wurde am Anfang genutzt aber inzwischen nicht mehr.

    Mit einer Füllung Käferfichte bekommen wir die Puffer gerade fast voll.

    Heute war der Schorni da schnell die Zweijahresmessung gemacht und sagte Top Werte das war eine schnelle Nummer.

    Ich würde an deine Stelle keinen Attack nehmen, dem Fröling ist die Scheitholzgröße egal, ich verbrenne Rundlinge bis 30 cm Durchmesser bei Weichholz.

    Hartholz wird einmal gespalten, laut Schorni zu groß aber die Werte gestern im Realbetrieb vom allerfeinsten.

    Anzünden kein Problem brauchst kein Anzündholz was bei Mondschein von der Zauberfee besprochen wurde.

    Holz rein egal wie groß, etwas Pappe anzünden, Tür zu fertig.

    So sieht das Holz aus was ich verheize.

  • Habe noch eine kurze Frage zu den Pufferspeichern.


    Manchmal wird von Schichtspeichern geschrieben und manchmal von Pufferspeichern. Ist jetzt jeder Puffer ein schichtspeicher? Hygienespeicher brauche ich keinen weil wärmepumpe 250liter.


    TWL Pufferspeicher 1000l ohne Reg. Steht auf dem Angebot (990€ pro Stück)

  • Ein guter Pufferspeicher fördert eine stabile Schichtung indem er Einbauten hat wie zB Bleche, die dem einströmenden Heizungswasser die Geschwindigkeit nehmen und idealerweise das Wasser dort "einsickern" lässt, wo die passende Temperaturzone ist.


    Beim ETA SPS ist das zB ein sich von unten bis oben erstreckendes Blech mit vielen kleinen Ausnehmungen, das vor den Anschlüssen sitzt. Das einströmende Heizungswasser steigt in diesem Bereich auf die passende Höhe und tritt vorzugsweise dort aus diesem Kanal aus. Es gibt auch andere Bauweisen, aber das Prinzip ist immer Strömungsberuhigung um eine Verwirbelung zu vermeiden.


    Einfache Pufferspeicher haben das nicht und die Schichtung ist labiler. Nur wenn die Förderleistung der Pumpen sehr gering ist kann das trotzdem passabel funktionieren.

  • Ich habe auch TWL und bin sehr zufrieden.

    Was deine Auslegung betrifft, so bin ich im Durchschnitt vor längerer Zeit mal zu folgendem gekommen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass ich von Ideal weit entfernt bin:


    Fläche der beheizten Hülle und natürlich ihrer Etagen / 10 = Heizlast x 1,3 = Leistung des HV (den HV mit dem größten Füllraum in dieser Leistung auswählen) Füllraum x 20(mindestens x 15) = Puffervolumen - nicht perfekt, aber auf der sicheren Seite


    Beispiel: 200 / 10 x 1,3 = 26kw > also zB S4 28 mit 145 >150 Liter Füllraum> 3000 Liter Puffer......

    Ersetzt keine Heizlastberechnung,ist aber sicher eine gute Grundplanung

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