Abbranddauer Brenndauer SH30

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  • Moin Gemeinde.


    Ich mache mir seit der Inbetriebnahme unseres ETA Twin 30/26 jeden Tag einen Screenshot der Betriebsstunden des Kessels.

    Dabei ist mir aufgefallen, das die Brenndauer im Schnitt bei 2.5 - 3 Stunden liegt. Ich lege den Kessel aber selten komplett voll. Dadurch werden die Puffer nicht bis "Anschlag" geladen. Was nicht nötig ist, da die Pufferfüllung bis zum nächsten Abend reicht.

    Gestern Abend habe ich ihn mal wieder komplett voll gemacht und der Abbrand war nach 3.5 Stunden beendet.

    Der Kessel läuft noch auf den Werkseinstellungen mit Gluterhaltung und Restwärmenutzung.


    Verbrannt wird nur Hartholz. Überwiegend Buche und Eiche. Gespalten und Rundholz, wie es das gerade Kronenholz ergibt.


    Ich wunder mich nur über die "kurze" Abbrandzeit, da ich sonst von deutlich längeren Zeiten lese.


    Bin total begeistert von dem Kessel. :)

    Im Abbgaskanal, den Wirbulatoren und dem Feinstaubfilter gibt es keinerlei Teerablagerungen oder Glanzruß. Nur feinste, graue Asche.


    Da hatte Frauchen mal Feuer gemacht und wollte wissen, ob die Holzmenge passt.

    Das waren 2.5 Stunden Brenndauer.

    Das Leben ist zu kurz für "Irgendwann". ☺️


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten und gewinnbringend veräußern. 8o

    Edited once, last by Nobody72 ().

  • Hallo Kai Nobody72,


    zunächst eine moderative Anmerkung:

    Die 5 Verknüpfungen auf die Bilder laufen ins Leere. Es sind nur 3 (große) Bilder sichtbar. Es kann aber sein, dass die Links auf deinem lokalen Gerät noch funktionieren, weil sie noch im Cache stecken. Du kannst deinen Beitrag noch einen Tag lang bearbeiten und die fehlenden Bilder nachträglich nochmal anhängen. Alternativ einen neuen Beitrag erstellen, ich kann die Beiträge dann miteinander "verheiraten".


    Zur Fragestellung.

    Eine Laufzeit zwischen 3 und 4 Stunden ist beim SH30, der ja mit 30 kW verbrennt, normal. Wenn du eine "Holzladung" im Puffer unterbringst, ohne den Puffer zu überladen, dann wird der Kessel erst am Ende des Abbrands die AGT auf Minimum absenken und mit (minimaler) Last fahren (wenn überhaupt). Das schadet auch nichts. Der Vorteil ist, dass der Kessel und Komponenten bei kürzerer Laufzeit weniger Strom braucht. Auf die Effizienz hat das keine messbare Auswirkung (auch wenn die Datenblätter geringfügig unterschiedliche Prozentzahlen angeben).


    Ich selbst habe mit knapp über 2000 Liter Puffervolumen zu wenig Puffer, um bei Temperaturen über 0°C den Puffer voll zu legen. Da bei mir jetzt eigentlich ein SH20 reichen würde, habe ich mit den mir zur Verfügung stehenden "Bordmitteln" (Verlängerung des Abbrands durch frühe und lange Teillastphase) einen (geschätzten) SH24 daraus gemacht und die Abbranddauer bei vollem Füllraum auf 6-7 Stunden verlängert.


    Viele Grüße von Karlheinz :)


    Nachtrag:

    Wenn die letzten 3 angehängten Bilder zusammengehören, dann hat der Kessel für diese 2/3-Füllung mit den Buche-Rundlingen nur 2,5 Vollaststunden gebraucht. Das scheint mir jetzt auch wenig zu sein. Habt ihr denn auch beobachtet, wie lange der Kessel tatsächlich gebrannt hat? Ich weiß leider nicht, wie der Touch-Kessel diese Volllaststunden berechnet.

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo Karlheinz Etaminator


    Die ersten 5 Bilder waren die selben.

    Hatte diese nur wieder gelöscht da ich vergessen hatte, die Emailadresse unkenntlich zu machen.


    Das Bild von der Füllung gehört zu dieser Abbrandzeit dieser Screenshots.


    Wenn meine Beobachtung richtig ist, fängt die Zeit an zu laufen wenn die AGT steigt und hört auf, wenn der Abbrand beendet ist und die Restwärmenutzung beginnt.


    Bis jetzt hat das Auflegen, bis auf einmal, so gut geklappt das der Abbrand spätestens bei 80% - 85% des Puffervolumen beendet ist.

    Manchmal auch schon bei weniger. Dann hab ich aber anhand der Außentemperatur auch weniger aufgelegt.

    1Mal habe ich den Puffer auf 100% geladen.

    Da verlängerte sich die Abbrandzeit auf 6.2 Stunden. Danach war aber auch keine Holzkohle mehr im Brennraum.


    Im Nachhinein denke ich auch, dass uns 20 KW auch gereicht hätten. Aber von einem fast ungeregeltem 40 KW Künzel auf einen geregelten 20 KW Kessel runter zu gehen, war uns doch etwas zu sportlich.

    Beide HB's meinten, der 20 KW könnte reichen, haben aber auch zu dem 30 KW geraten.


    Gruß Kai

    Das Leben ist zu kurz für "Irgendwann". ☺️


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  • Du kannst den Kessel auch einfach auf die 20kw programieren. Dann sollte der Abbrand länger dauern.

    Außerdem betrachtest du die VOLL-Laststunden. Die haben mit der eigentlichen Brenndauer je Füllung nur indirekt zu tun.

    Wenn der Kessel auf 15kw runtermoduliert dann brennt der Kessel 1h rechnet aber nur 0,5h auf die Volllaststunden.


    Ist wie bei Bau- oder Landmaschinen. Nur bei Vollgas rechnet der auch 1h bei 60 min. Betrieb. Bei Halbgas rechnet der Betriebsstundenzähler auch nur 0,5h.

  • Du kannst den Kessel auch einfach auf die 20kw programieren. Dann sollte der Abbrand länger dauern.

    Okay, wie kann ich das machen?

    Wäre nicht ganz uninteressant da wir "nur" 2475 Liter Pufferspeicher haben. :S


    Außerdem betrachtest du die VOLL-Laststunden. Die haben mit der eigentlichen Brenndauer je Füllung nur indirekt zu tun.

    Wenn der Kessel auf 15kw runtermoduliert dann brennt der Kessel 1h rechnet aber nur 0,5h auf die Volllaststunden.


    Ist wie bei Bau- oder Landmaschinen. Nur bei Vollgas rechnet der auch 1h bei 60 min. Betrieb. Bei Halbgas rechnet der Betriebsstundenzähler auch nur 0,5h.

    Das hatte ich zuerst auch vermutet, hatte vom Gefühl her ein anderes Ergebnis.

    Werde es heute Abend genau testen und vergleichen.

    Mache sonst immer nur Abends Feuer und gegen 22.00 Uhr möchte ich ungern runter in den Heizungskeller rennen. :)


    Gruß Kai

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  • Die Lösung für das Problem war so einfach, daß ich die überhaupt nicht auf dem "Schirm" hatte und erst "Freund Zufall" zur Lösung beigetragen hat.


    Die Lösung: Die Kesselpumpe (Rücklaufanhebung) lief zu schnell.


    Dadurch wurde so viel/schnell das Wasser abtransportiert dass der Kessel erst sehr spät die Leistung runter regeln konnte.

    Durch die aktuelle Einstellung der Pumpe braucht der Kessel für einen Abbrand 5 - 6,5 Stunden mit den orginalen Einstellungen von ETA.


    Bei uns ist die orginale Shinhoo gpa20-7 von ETA verbaut.

    Zum Anfang lief die Pumpe auf der Stufe 2.

    Nachdem ich gelesen hatte das die Pumpe auch vom Kessel angesteuert werden soll, hatte ich es mit der Stellung 2 und P (beide Lampen leuchten) versucht. Aber damit kam der Kessel noch weniger klar und ich bekam Flammabrisse, das Holz rutschte schräg nach vorne zur Fülltür. Alles das, was in in dem anderen Thread: Probleme beim Abbrand SH30 auch beschrieben wurde.


    Zufällig war ich neben dem Kessel etwas am schauen und relativ dicht mit dem Ohr an dem Puffervorlauf. Da hörte ich dann wie sehr das Wasser in der Leitung rauscht.

    Darauf hin habe ich die Einstellung so verändert dass das Rauschen deutlich geringer ist.

    Aktuell fahre ich die Pumpe in der Stellung 2 und 3 (beide Lampen leuchten).

    Mit dieser Einstellung läuft der Kessel super.

    Ruhig, regelt im Laufe des Abbrandes die Abgastemperatur bis auf 150° runter, keine Flammabrisse....also so wie es sein soll.


    ....und nein, ich habe mir nicht das Datenblatt oder die Leistungsdiagramme der Pumpe angeschaut.

    So etwas war/ist bei meinen Unterlagen von der Pumpe nicht dabei.

    Selbst der "Gockel' gibt keine brauchbaren Daten über diese Pumpe preis.

    Das Leben ist zu kurz für "Irgendwann". ☺️


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  • Wie oder durch was könnte dieses Blau an den Seitenwänden entstehen?

    Vor 3 Tagen lief mal 2 Stunden der Pelletbrenner, ansonsten wurde die letzte Zeit nur reine Buche verbrannt.

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  • Für 1 randvolle Füllung Buche mit den orginalen Einstellungen finde ich die Abbranddauer ganz okay. :saint:

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  • Mein Kessel brennt etwa 6–7 Stunden, wenn er fast zur Hälfte mit Brennstoff gefüllt ist oder etwas mehr, maximale AGT 160 °C, minimale AGT 130 °C. Ich habe das Holz gewogen, etwa 34 kg, da es 2000 l Puffer und 260 l Brauchwasser füllt. Am Ende des Brennvorgangs sind die Puffer mit 85 °C gefüllt. Ich denke, es funktioniert mit 1/3 Kapazität, weil das meinen Wärmebedarf deckt.

  • Ich hab bei meinem SH20 leider nur 1800 Liter Puffer. Mehr geht leider unmöglich in meinen Keller. Abgastemperatur habe ich so um die 240 Grad. Mein Schorni und auch der Installateur meinen, dass das bei meinem alten gemauerten Kamin die beste Lösung ist

  • Habt ihr alle so niedrige Abgastemperaturen?

    Beziehst du dich da auf das Bild? weil da hat er ja erst eingeschürt. dauert ja ein bisschen bis die maximale Temperatur erreicht wird. ich hab eine Zeitlang meist um die 200 - 220 grad. zum ende hin, wenn der Puffer voll wird, wird's weniger. hab selbst nur 1500 l Puffer, aber ein Energie hungriges Haus so das es recht gut funktioniert, selbst mit den 1500 L Puffer.

    Eta Twin SH 20/20

    Puffer 1500 l Solar Kombispeicher

    ETA Pelletsbox 21

    9 m² Solar

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