Fröling Duo Compact ist undicht

There are 71 replies in this Thread which was already clicked 9,519 times. The last Post () by MatthiasGerhard.

  • Nach 5 Jahren wäre das ein Armutszeugnis für Fröling. Oder ein Montagskessel. Sowas dürfte aber bei den Preisen nicht vorkommen.


    Vorausgesetzt, der Kessel wurde ordentlich betrieben. In welchem Verhältnis wurden die Scheitholz- und Pellets-Einheiten betrieben?


    Falls viel Scheitholz verfeuert wurde: Welche Restfeuchte hatte das Holz? Welche Holzart wurde verwendet?


    Wie ist die Rücklaufanhebung realisiert (Mischpatrone oder elektronischer Mischer)? Funktioniert die Rücklaufanhebung einwandfrei? Welche Rücklauftemperatur ist eingestellt?


    Ist eine automatische Nachfüllvorrichtung für das Heizwasser vorhanden? Falls ja, kann sichergestellt werden, dass diese nicht dauerhaft Frischwasser in den Heizkreis eingebracht hat bzw. dass der Heizkreis dicht ist?


    Lg


    PS: Würde versuchen, das von Fröling auf Kulanz fachmännisch schweißen zu lassen. Zumindest, falls das Leck tatsächlich schweißbar ist. Eine genaue Ortung wäre vorteilhaft.


    PPS: Fußbodenheizung vorhanden? Falls ja, diffusionsdicht? Falls nein, Systemtrennung vorhanden?

  • Diese Rücklaufanhebung und diese Mischpatrone funktioniert einwandfrei.
    Holzart ist meistens Hartholz trocken, wurde sogar vom Kaminfeger überprüft.

    Manchmal etwas dünneres Holz zwischendurch, aber auch das trocken.

    Pellets wird kaum betrieben. Es ist bei uns eine Nachfülleinrichtung instaliert.
    Mit dieser Patrone natürlich. Diese wird auch überwacht und zeigt sie immer als
    in Ordnung an. Blinkt grün. Ausserdem mussten wir nur ein paar mal etwas
    nachfüllen. Also daran könnte es nicht liegen. Denn da kommt nicht automatisch

    frisches Wasser rein. Das geschieht nur manuell.

    Rücklaufanhebung ist ca 55-56. Fehlermeldungen gibt es übrigens keine.
    Habe mal die Bilder an den Kundendienst geschickt. Mal sehen, was die mir antworten.

  • Fußbodenheizung ja, Diffusionsdicht weiß ich nicht,
    die Schlangen sind in Systemplatten verlegt.
    Jede Schlange ist an so einem Verteiler angeschlossen.
    Wurden vor 2 Jahren durchgespült und mit dem
    Heizungswasser gefüllt, also das mit diesem Wasser,
    das durch diese Patrone läuft. Sorry, unfachmännisch
    beschrieben. 60 Grad ist ja auch eingestellt, Momentan
    ist er bei 55, wird aber noch steigen. Haben ja erst
    Feuer gemacht.


    Nachtrag: Die ganzen Werte usw wurden damals vom Kundendienst eingestellt.
    Auch alle Ventile usw und diese Rücklaufanhebung wurde kontrolliert und eingestellt.

  • ah okay. Mit Patrone meinst du wahrscheinlich, dass das Wasser nach VDE aufbereitet/entsalzt/o.ä. wird, das ist schon mal nicht schlecht.


    Wichtig wäre noch herauszufinden, ob die Fußbodenheizung sauerstoffdurchlässig ist. Habt ihr in Euren Unterlagen Hersteller und Typenbezeichnung der Rohre? Aus welchem Jahr stammt die Installation?

  • Die Fußbodenheizung ist von 1979. Habe allerdings keine technischen Unterlagen mehr .
    Aber wir haben damals diese speziellen Schlangen gekauft, die gerade davor schützen.
    Waren zwar teurer, aber da diese ja im Boden sind, sollte man da nicht sparen.

    Dieses Messgerät von AFT ist übrigens dauernd eingeschaltet und überprüft das Wasser.
    Nicht nur, wenn man nachfüllt. Es zeigt tapfer grün an.

  • Ich tippe auf fehlende Systemtrennung wegen nicht diffussionsdichtem FBH - Rohr...wenn dem so ist sieht es schlecht aus mit der Kulanz ..Einfach ein grober Fehler bei der Installation

    Stimmt, dann würde ich allerdings mit dem Installateur ein Wörtchen reden....

  • Nur mal so zum Verständnis.

    Ich habe auch eine komplett neue Heizungsanlage außer die Kunsstoff Fußbodenleitungen von ca. 1985.


    Wie nehmen diese denn Sauerstoff auf oder wie/ was ist daran so schlimm?


    Müsste man dann nicht des öfteren die Heizungsanlage entlüften?


    Vielen Dank für eine Aufschlussreiche Erklärung.


    Grüße Fabian

  • Das Problem ist Korrosion im Kessel wegen der zu hohen Sauerstoffkonzentration im Heizungswasser. Der Sauerstoff aus der Luft wandert einfach ganz langsam durch den Estrich und die Fußbodenheizungsschläuche ins Heizungswasser. Dort reichert er sich an und reagiert mit dem Stahl an Gefügeschwachstellen, meist an Schweißnähten zuerst.


    Das war früher einfach nicht bekannt bzw. bei Gussgliederkesseln nicht so heikel. Bei Bestandsanlagen wird daher das Heizungswasser des Kessels und jenes der Fußbodenheizung mit einem gasdiffusionsdichten Wärmetauscher separiert — Problem gelöst. Braucht natürlich dann eine eigene Umwälzpumpe und Membranausdehnungsgefäß.

  • das von Fröling auf Kulanz fachmännisch schweißen zu lassen

    Wenn Kulanz greift, wird es wohl für jeden Hersteller der Welt günstiger sein, den Kesselkörper zu tauschen, statt da mit nem Schweißgerät anzutanzen...


    Wenn da aber jetzt kein Wärmetauscher verbaut ist, bleibt der Schaden wohl bei einem selbst hängen. Beim Kumpel ist der WT direkt mit in der Pumpengruppe verbaut. Ist also auf den ersten Blick nicht zu sehen.

    ETA SH30 Touch Automatik
    ---

  • Wär vielleicht schlau diese Systemtrennung vor dem Stellen des Kulanzansuchens einbauen zu lassen, falls sich da ein Werksmitarbeiter die Sache ansehen will.

  • Wär vielleicht schlau diese Systemtrennung vor dem Stellen des Kulanzansuchens einbauen zu lassen, falls sich da ein Werksmitarbeiter die Sache ansehen will.

    Das wäre aber gegenüber Fröling nicht korrekt. Wenn der Kessel aufgrund einer fehlenden, jedoch notwendigen Systemtrennung, korrodiert ist, ist der Installateur, welcher die Anlage aufgebaut hat, in der Verantwortung.

  • Bezüglich Kulanz folgender Thread:



    Da gab's nach 4 Jahren eine Schweißung von Fröling. Evtl könnte da wirklich was gehen. Zumindest wäre es ja irgendwie schon schön von Premiumherstellern, dass nach die paar Jahren das gemacht werden würde.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!