Wärmepumpe WP16 vereist (BMK20)

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  • Ich stelle bei mir öfter fest, dass die Lamellen der Wärmepumpe oft unter 3° vereisen und nicht mehr abtauen. Ist das normal?? Hierfür ist doch die defrost Funktion vorgesen! Stadardmäßig steht diese auf 22 Uhr und AT Frost auf -20° (ist das nicht zu niedrig??). Im Parameter Menü der WP läuft das Programm auch nur 5 Minuten (so schnell kann das doch garnicht aubtauten?!).


    Hat da jemand Erfahrungen sammeln können, wie man das Problem in den Griff bekommt?

  • Hallo


    Welche WP?

    wie wird abgetaut? Heißgas? Elektrisch? Luftstrom Aussenluft?


    ciao Peter

  • Wie oben erwähnt, die WP16 (die große) zum BMK20 Hybrid. Wie das System genau abtaut weiß ich leider nicht...

  • Hallo,


    laut Beschreibung ist das eine Splitwärmepumpe mit Kältemittelleitungen zum Innengerät und da muss sie über Heißgas ab-getaut werden.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo,


    laut Beschreibung ist das eine Splitwärmepumpe mit Kältemittelleitungen zum Innengerät und da muss sie über Heißgas ab-getaut werden.

    Ja genau ;) Danke für die technischen Details, aber die Frage war ja, ob das normal ist und wie man das an der Anlage so einstellen kann, damit die Vereisung abgetaut werden kann. Es kommt ja demnächst nochmal ein Servicemitarbeiter, aber das kann noch dauern... Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten die Standardwerte der Anlage drin lassen und danach nicht mehr auftauchen... Am Ende muss man die Anlage doch selbst an das Haus anpassen und verstehen wie alles läuft.

  • Hallo


    aber selbst bei STandardwerten sollte man wissen was man tut.

    Nicht umsonst sperren viele Unternehmen gewissen Einstellebenen für den "allgemeinen" Nutzer.


    ciao Peter

  • Das stimmt, nur das ändern, was man versteht und bei Bedarf wieder zurückstellen kann und den Einstellungen mit extra Code respektvoll gegenübertreten. Es hätte ja sein können, dass jemand das gleiche Problem schon hatte und weiß was zu tun ist. Dann muss ich wohl noch warten und wenn der Techniker dann da war und ich eine Lösung bzw. Erklärung habe, schreibe ich sie hier rein.

  • So, wieder ein wenig schlauer geworden :) Und ich habe auch schon sowas in der Richtung vermutet.


    Es gibt wohl nur wenige Wärmepumpen die mit Minus Graden zurechtkommen. Die Guntamatik auf jeden Fall nicht! Sie ist für die Übergangszeiten und Sommer gedacht und unter ca. 4-5 Grand nicht oder nur bedingt einzusetzen. Bei unserer aktuellen Wetterlage (kalt und viel Luftfeuchtigkeit) ist das noch kniffliger... Da ich auch keinen zusätzlichen Heizstab im Puffer habe, muss an dieser Stelle mit Scheitholz geheizt werden. Die Außeneinheit hat wohl auch einen Sensor für die Eisdickte zum Abtauen und das funktioniert auch (sieht man aber selten, da man ja nicht weiß, wann das genau passiert).


    Aber so war das ja auch gedacht mit dem Holzvergaser im Winter, nur die Temperaturgrenzen + Luftfeuchtigkeit waren mit noch nicht so bewusst gewesen.


    Da muss man schon ein wenig drauf achten, da bei mir auch noch die Solarthermie zuheizt. Aber was macht man nicht alles für Umwelt, Fitness und Geldbeutel :)

  • Hallo


    es gibt genügend LWWP die die ausschliesliche Heizung eines Gebäudes ganzjährig darstellen. Und ob der eingebaute Heizstab betrieben wird hängt vom jeweiligen Häusleeigentümer und den Gegebenheiten des Hauses ab. Allerdings ist es so, dass mit sinkender Aussentemperatur die Wirkungsgrad der WP auch absinkt und irgendwann ist es dann vernünftiger direkt mit Strom zu heizen.

    Bei niedrigen Temperaturen ist der absolute Feuchtegehalt der Luft auch sehr niedrig. Normale Meßgeräte zeigen nur die relative Feuchte an. Der Wert muss immer mit der Temperatur die an der Meßstelle vorliegt angegeben werden, ansonsten ist es ein völlig nichtssagender Zahlenwert.

    Die Zusammenhänge sieht man sehr gut wenn man ein h,x Diagramm (alte Bezeichnung Mollier-Diagramm) ansieht.

    Bei 0°C und 90% r.F. hat man absolut 4,4 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft.

    Bei 20°C und 40% r.F. hat man absolut 6,9 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft

    Bei 30°C und 50% r.F. hat man absolut 15,2 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft

    Bei 30°C und 90% r.F. hat man absolut 27,3 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft

    Und wenn man an der Oberfläche das WP-Wärmetauschers die dazugehörige Kondensationstemperatur unterschreitet, kondensiert das Wasser. Wenn die Verdampfungstemperatur unter 0°C liegt vereist der Wärmetauscher. (Bitte relativ betrachten, wahrscheinlich muss die Oberflächentemperatur niedriger als 0°C sein). Das kondensieren ist durchaus erwünscht, da im Wasserdampf große Wärmemengen enthalten sind (Verdampfungswärme), die beim Kondensieren nutzbar wird. Vereisen weniger da dann die Eisschicht eine "Art Wärmedämmung" darstellt und den Wärmeübergang von der Luft zum Kältemittel behindert.


    ciao Peter

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