Fröling P1 - Komplett Planloser braucht eure Hilfe...

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  • Servus aus Oberbayern,


    ich bin seit 2024 Hausbesitzer und habe mit dem Häuschen (9 Jahre alt, 110m² Holzständer, super isoliert, klein aber fein) eine Fröling P1 übernommen, die für Fußbodenheizung (komplettes Haus) und Warmwasser sorgt. Ich bin gelernter Fluggerätmechaniker, schraube privat seit 15 Jahren an meinen Autos und Motorrädern und mache sonst rund um Wohnung und Haus auch viel selbst, technisches verständnis und Handwerkliche Erfahrung hab ich. Mein Problem: Ich habe null Erfahrung mit jeglichen Heizungsanlagen, da ich sonst immer zur Miete gewohnt habe und da war der Vermieter dafür zuständig.

    Die Heizung (Fröling P1 Pellet 10kW, Oventrop Regumat, Globaltek Saugmodul) läuft einwandfrei und unauffällig, der Routinebetrieb ist auch für mich als totalen Laien einfach und selbsterklärend. Wie die Asche entleert wird weiß ich, wie ich den Aschezähler zurücksetze weiß und wie der Urlaubsmodus aktiviert wird weiß ich. Damit hörts dann aber auch auf. Aktuell brennen mir zwei Fragen unter den Nägeln:

    1. Wie und wo fülle ich bei dem System Wasser nach? Der Druck ist mit 1,4 bar für meine Begriffe etwas niedrig, der sollte doch zwischen 1,5 und 2,0 bar liegen, oder? Eine Heizung hab ich zwar schonmal befüllt, aber in Verbindung mit dem Befüllschlauch der hier scheinbar seit der Installation hängt, macht das alles irgendwie keinen Sinn (Siehe Foto). Ich habe einen ganz normalen Wasserhahn an der Zirkulationsleitung auf Augenhöhe. Von der Kaltwasserleitung geht unten am Boden ein Kugelhahn ab, wo aktuell ein Ende vom Schlauch dran hängt. Der Schlauch reicht nicht vom Kugelhahn unten am Boden (Kaltwasserleitung) zum Wasserhahn oben (Zirkulationsleitung), also ist die Variante schonmal raus, sonst wäre der Schlauch ja die letzten 9 Jahre zu kurz gewesen. Der einzig logische Weg wäre es, den Schlauch von der Kaltwasserleitung seitlich direkt an der Heizung anzuschließen, denn das ist der einzige Anschluss weit und breit in Reichweite vom Schlauch. Mich irritiert aber, dass da "Entleerung" an dem Anschluss steht. Wird über den Anschluss wirklich die Heizung befüllt? Wenn ja, dann müsste da ja irgendein Rückschlagventil drin sitzen, weil der Anschluss keinen manuellen Schieber oder Kugelhahn hat, den man auf oder zu drehen kann. Vergebt mir meine Blödheit, ich will einfach nichts falsch machen. :D


    2. Ich hab online schon eine PDF zwecks der Wartung gefunden. Grundsätzlich würde ich mir die Wartung auch selbst zutrauen, praktisch stehe ich dann wieder vor Problemen wie 1., wo wieder irgendwo eine Bezeichnung an einem Anschluss steht, die für mich keinen Sinn macht oder wo ich mir einfach zu viele Gedanken mache. Ich will da halt auch keinen Scheiß bauen. Die andere Option wäre halt, dass ich einmal in den sauren Apfel beiße und den Heizungsmonteur kommen lasse, um beim Kundendienst zuzuschauen, damit ich es beim nächsten mal dann selbst kann. Wie oft empfehlt ihr bei der P1 einen "Kundendienst" und was sollte dabei alles gemacht werden?


    Danke euch

  • 855

    Approved the thread.
  • Hallo


    Druck kommt auf die "Gebäudehöhe", speziell dem Höhenunterschied des höchtsen Verbrauchers und der Höhe des MAG (Membranausdehnungsgefäß) an. Dieser geodätische Höhenunterschied im Metern wird durch 10 geteilt und ein Sicherheitszuschlag (Wasservorlage) von 0,3 bar gemacht. Das ist der Vordruck bei kaltem Wasser in der Anlage. (ohne Gegendruck der Anlage).

    Der NSPH Wert der Pumpe sollte dabei überschritten werden. Bei einer Grundfos alpha 1 wären das bei 90°C 0.28 bar Respektive 2,8 m.

    Schau mal Dein MAG an. Ich und viele HB's schreiben das Inbetriebnahmedatum und den Vordruck aufs MAG.


    Ja Du kannst den Schlauch an dem Entleerhahn zum Füllen anschrauben. Solltest ihn danach aber wieder abschrauben. Nicht ganz Regelkonform. Füllarmatur mit Systemtrenner ist eigentlich Vorschrift. Bei sehr hartem Wasser oder großen Nachfüllmengen sollte Füllwasser nach VDI 2035 verwendet werden.


    ciao Peter

  • Moin, an der Blindkappe die an deinem Entleerungshahn runter hängt sieht es aus als wenn auf der Rückseite ein Innenvierkant ist.

    Diesen kannst du auf den Vierkant oben an deinem Entleerungshahn stecken und 90° drehen dann ist die Entleerung geöffnet und du kannst nachfüllen oder eben entleeren ;)


  • Hab nochmal genau nachgeschaut, seitlich am Druckmanometer hat jemand mit dem Edding 1,5-2,0 bar drauf geschrieben. Habe den Druck jetzt auf 1,8bar eingestellt. Der Systemtrenner soll ja verhindern, dass Wasser aus dem Heizkreislauf zurück in die Wasserleitung drückt, oder? Habe den Hahn an der Heizung zuerst zugedreht, dann den Hahn an der Leitung und dann den Schlauch in einen Eimer entleert, somit sollte das Risiko zumindest geringer sein, dass Heizungswasser zurück in die Kaltwasserleitung geht.


    Moin, an der Blindkappe die an deinem Entleerungshahn runter hängt sieht es aus als wenn auf der Rückseite ein Innenvierkant ist.

    Diesen kannst du auf den Vierkant oben an deinem Entleerungshahn stecken und 90° drehen dann ist die Entleerung geöffnet und du kannst nachfüllen oder eben entleeren ;)

    Genau so hats auch funktioniert.


    Vielen Dank euch beiden für die schnell Hilfe. 8) :thumbup: Habt ihr noch eine Empfehlung zum Kundendienst an der P1 Pellet 10kW? Und weiß von euch zufällig jemand, wodurch sich die P1 und die PE1 unterscheiden? Gibts da überhaupt einen Unterschied?

  • Beim nachfüllen unbedingt darauf achten den Schlauch vor dem anschließen an die Entleerung vollständig mit Wasser zu füllen, sonst hast du Luft aus dem Schlauch in der Anlage ;)

    Du kannst natürlich auch mit warmen Wasser aus der Zirkulation nachfüllen, den Auslaufhahn hat kluge Kollege dort eingebaut um die Zirkulationsleitung zu entlüften.



    P.S. Ich seh grad, du warst ja schon erfolgreich :thumbup:

  • Beim nachfüllen unbedingt darauf achten den Schlauch vor dem anschließen an die Entleerung vollständig mit Wasser zu füllen, sonst hast du Luft aus dem Schlauch in der Anlage ;)

    Du kannst natürlich auch mit warmen Wasser aus der Zirkulation nachfüllen, den Auslaufhahn hat kluge Kollege dort eingebaut um die Zirkulationsleitung zu entlüften.



    P.S. Ich seh grad, du warst ja schon erfolgreich :thumbup:

    Danke trotzdem für den Tipp mit der Zirkulationsleitung. Dort würde der Schlauch auch passen, ich vermute aber dass in der Vergangenheit immer über die Kaltwasserleitung nachgefüllt wurde, weil da der Schlauch dran hing. Den Schlauch hatte ich natürlich entlüftet bevor ich ihn auf den Entleerungssutzen geschraubt hab. :)

  • Hier mal ein Link zur Bedienungsanleitung vom P1, Kapitel 4 beschreibt die Instandhaltung.


    Bedienungsanleitung P1


    Hier noch 2 Links zu den Videos von Fröling, die sind aber für den PE1, sieht für mich aber sehr ähnlich aus das Ganze.


    PE1 Reinigung


    PE1 Verbrennungsrost

    Wenn die Sachen gemacht werden, solltest du keine Probleme haben.


    Ich mach das Ganze 1x pro Jahr.


    Ist halt immer gut, wenn man die nötigen Dichtungen bereits hier hat, falls mal eine kaputt wird.

    Besonders die vom Saugzug reißt beim PE1 gerne mal, wobei die neue Variante jetzt besser ist.

    Lg Koksi

    Fröling PE1 20, Pufferpumpe WILO Yonos Para RS24/7.0-PWM1 M, Puffer 1000L Hygiene-Schichtspeicher, 2 Heizkreise (nur FBH)


  • Genau, ohne Not nix auseinander bauen ohne vorher die richtigen Dichtungen besorgt zu haben :thumbup:

    Und auch an der Stelle wieder vielen Dank. Bin begeistert von dem Forum, genau sowas hab ich gesucht. 8)


    Wann empfiehlt sich das Ganze bzw. wann macht ihr den Kundendienst? Bietet sich ja am ehesten zum Ende der Heizperiode vor der Umstellung von Automatik auf Brauchwasser Betrieb an, oder? Ich hab mich nochmal ein bisschen schlau gemacht, laut meinem Nachbarn war beim vorherigen Hausbesitzer wohl auch immer einmal pro Jahr der Monteur da und hat die Heizung durchgeschaut. Die Lambdasonde wurde im März 2024 kurz vor der Schlüsselübergabe noch erneuert und da wurde wohl auch nochmal ein Kundendienst gemacht. Wäre also im März ein Jahr her.


    Zwecks den Dichtungen schaue ich direkt mal, die würde ich vorher sowieso neu besorgen. Ich sehe aber in der Anleitung und im Video nur die Dichtung für den Saugzug und noch eine am Revisionsdeckel im Abgasrohr. Gibts sonst noch irgendwelche Kleinteile oder Dichtungen, die man sich sicherheitshalber hinlegen sollte oder Werkzeuge, die das Leben leichter machen, außer dem was im Video und in der Anleitung zu sehen ist?

  • Im Grunde ist es egal, Fröling sagt 1x pro Jahr oder nach X Stunden, die man aber normalerweise in einem Jahr nicht schafft!


    Ist wie beim Motorrad, machst du den Service im Herbst um über den Winter frisches Öl drin zu haben oder machst du ihn im Frühling, um für die erste Fahrt frisches Öl drin zu haben. Ist mMn eine reine Glaubensfrage und es wird wahrscheinlich komplett egal sein!


    Ich mach es immer im Herbst, dann hab ich über den Winter ein besseres Gefühl!
    Macht man ihn im Frühling, hat man dafür halt länger Zeit zu reagieren, wenn was auffällt.

    Klassiker sind z.B. ein gerissener Rost , eine verzogene Schale oder ein durchgebrannter Brennerkonus.

    Ansonsten gibt es da nicht viel, dass man bei einer Wartung entdecken könnte, bevor es zu einer Störung kommt.

    Jegliche Motoren oder eben die Lambdasonde, Füllstandsensor, Heizpatrone oder dergleichen werden ja von einem zum anderen Moment defekt, sowas lässt sich nicht vermeiden.


    Fröling ist da aber normalerweise recht fix mit der Lieferung, wenn man die Teile bestellt, zumindest bei uns in Österreich und der Kundendienst kommt auch schnell, bei einer Störung. Aber natürlich kann man sich auch die Verschleißteile auf Lager legen, zusammen mit den Dichtungen.

    Fröling PE1 20, Pufferpumpe WILO Yonos Para RS24/7.0-PWM1 M, Puffer 1000L Hygiene-Schichtspeicher, 2 Heizkreise (nur FBH)

  • Servus zusammen,


    nochmal ein großes Dankeschön an Kesselreiniger  koksi1992  v-two für eure Hilfe. Hab heute mal den Kundendienst an meiner P1 gemacht und das hat sich auch gelohnt, siehe Bilder. Natürlich sind mir die Dichtungen vom Saugzugdeckel und vom Gebläse auf dem Deckel beim Zerlegen zerbröselt, ich hatte aber dank euren Ratschlägen vorher vorsichtshalber neue Dichtungen gekauft und konnte somit auch alles direkt wieder zusammenbauen. Heizung läuft einwandfrei.


    Grüße

    Marcel

  • Hallo Marcel Repsol-Bird,


    mein Glückwunsch zur ersten selbst durchgeführten Wartung - und danke für die eindrücklichen Bilder. :thumbup: Dass der Kessel überhaupt noch gebrannt hat ist bei diesen Ablagerungen (oberhalb des Wärmetauschers und des Lüfters) ein kleines Wunder. Der Vorbesitzer hat den Kessel bestimmt schon längere Zeit nicht mehr "gewartet"?


    Deine Frage zum Unterschied zwischen der Bezeichnung P1 und PE1 hat mich auch schon beschäftigt. Wenn man der Google-KI die "richtige Frage" stellt ;), erhält man als Antwort, dass der P1 der Vorgänger des PE1 ist. Dem P1 fehlt demnach z.B. die automatische Wärmetauscher-Reinigung (was deine Bilder nahe legen)? Es scheint demnach auch keinen manuelle WT-Reinigungshebel zu geben?

    Quote from Google

    Der Fröling PE1 Pellet ist die neuere Generation des Pelletkessels und hat den Vorgänger P1 abgelöst. Wesentliche Unterschiede sind die kompakte, modulare Bauweise des PE1, das vollautomatische Abreinigungssystem in die vordere Aschebox und die automatische Pelletförderung mit integrierter Schalldämmung, die das Komfortniveau im Vergleich zum P1 deutlich steigert.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Etaminator wie schon gesagt, ich bin jetzt seit gut einem Jahr Hausbesitzer und hatte mit Heizungsanlagen bis auf das, was ich aus meinem Elternhaus kenne (Viessmann Ölheizung und Wohnzimmerkamin) noch nie was zu tun. Bin gelernter Mechaniker und Schrauber aus Leidenschaft und möchte mich jetzt auch mal in dem Segment ein bisschen fit für die Zukunft machen, denn ich glaub allein für diesen Kundendienst wäre ich 300€ aufwärts los gewesen, wenn ich den freundlichen Heizungsbauer kommen lassen hätte... :wacko: Danke übrigens für deine Expertise, denn ich hab auch schon vermutet, dass da längere Zeit keiner mehr was gemacht hat, obwohl ich Unterlagen vom vorherigen Hausbesitzer gefunden hab, nach denen einmal im Jahr der Heizungsbauer da war. Aber keine Ahnung was da dann gemacht wurde...


    Also den Programmpunkt "Abreinigen" hat sie schon und wenn der im Display erscheint, dann bewegt die Welle oberhalb vom Wärmetauscher die 6 Spiralfedern im Wärmetauscher, die ich auch zum Reinigen rausgeholt hatte. Der Dreck fällt nach unten in die Aschebox. Die Pellets holt sie sich auch selbst aus dem Bunker neben dem Heizungsraum bzw. werden sie über ein externes System in die Vorratskammer oben auf der Heizung eingeblasen, wenn der Füllstand dort zu niedrig wird. An sich bin ich super zufrieden mit der Anlage, im Winter leere ich unabhängig von der Aschemenge einmal pro Woche die Aschebox und im Sommer auf Brauchwasserbetrieb leere ich sie einmal im Monat. Der Kundendienst war jetzt auch relativ einfach, bis auf die Sauerei ringsrum. Werde ich ab jetzt aber jährlich machen, dann kommt mir hoffentlich nicht wieder überall direkt schon eine Schaufel Dreck entgegen, wo ich was aufschraube. :D

    Interessant wirds, wenn wirklich mal eine Reparatur anstehen sollte, aber ich hab mir jetzt mal den Teilekatalog für die P1/PE1 als PDF besorgt und wenns soweit sein sollte, dass sie mal was zu jammern hat, werd ich das auf jeden Fall auch selbst angehen.


    Was mir aufgefallen ist, ist dass vor allem in der Brennkammer teerartige Ablagerungen an den Wänden sind. Das gefällt mir irgendwie gar nicht... Die hab ich aber nur in der Brennkammer und ganz minimal im Wärmetauscher, oben am Lüfter und am Abgasrohr nicht. Ist das bis zu einem bestimmten Punkt noch normal oder deutet das auf eine unsaubere Verbrennung hin? Gut okay, das würde mich jetzt auch nicht wundern, wenn es mit dem ganzen Dreck zu tun hat, den ich da raus geholt hab, weil der Bereich um den Lüfter schon derb zugesetzt war und da vielleicht nicht mehr genug Luftdurchsatz für eine optimale Verbrennung war? :/


    Brennt dieser Teer im Lauf der Zeit von selbst wieder weg, wenn die Verbrennung wieder optimal ist? Oder muss man diese Teerablagerungen mechanisch/chemisch entfernen? Wenn ja, wie? Bringt es da noch was, mal einen Sack von diesen "Entrußerpellets" zu verheizen?

  • Hallo Marcel Repsol-Bird,


    danke für deine Klarstellung, was die automatische Wärmetauscher-Reinigung angeht. Der viele "Dreck", der da oberhalb und im Bereich des Saugzug-Gebläses zu sehen war, ist dann umso seltsamer. Aber vielleicht liegt das auch an der liegenden Konstruktion des Gebläses...


    Die groben Teerverkrustungen im Brennraum sind m.E. bei einem Pelletbrenner nicht normal. Aber das kann, wie von dir vermutet, daran liegen, dass der Kessel nicht mehr genug Verbrennungsluft bekam. In den Wärmetauscher-Röhren sollte gar kein Teer sein, weil sich die Spiralen sonst festsetzen könnten.


    Auf den Bildern sieht man, dass du den Brennraum gut gereinigt hast. Mehr würde ich derzeit nicht machen, sondern die Situation beobachten. Erfahrung mit sog. Entrußerpellets habe ich keine.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Die Asche bleibt da einfach auf diesem Blech, in dem die Spiralen eingehängt sind, liegen. Das schaut zwar schlimm aus, aber vermutlichhalb so wild.


    Wenn der Kessel eine Lambda-Sonde hat, dann muss die Verbrennung eigentlich passen. Leichte schwarze Spuren im Brennraum sind jetzt auch nicht übermäßig tragisch. Würde diese Entwicklung einfach bei den nächsten zwei oder drei Wartungen mit dem Ist-Stand vergleichen, im Zweifel Fröling befragen.


    Holzheizungen sind halt keine Gasheizung. Ein bisserl Dreck gehört dazu. :saint:

  • Danke euch. :) Sollte irgendwer über das Thema stolpern, der was zur Wirkung von Entrußerpellets sagen kann, würde mich das echt mal interessieren. Mach aber nochmal einen extra Thread dazu auf, denn das klingt echt zu schön um wahr zu sein, dass man durch einen Wechsel der Pellets nur durch deren "spezielle" Verbrennung die Anlage gereinigt bekommen soll. :/


    Ansonsten tendiere ich echt fast dazu, dass ich bei der nächsten Reinigung dort mal Backofenreiniger rein halte, ihn ein paar Stunden einwirken lasse, dann mit der Drahtbürste drauf gehe und einmal mit Druckluft durch blase. Da hab ich einen Backofenreiniger von Bref aus der Spraydose, der eigentlich nur aus Schaum besteht. Mit dem hab ich auch schon total versiffte verchromte Auspuff Endrohre wieder schön bekommen. :D Je dicker diese Teerschicht ist, desto ineffizienter arbeitet ja eigentlich auch die Heizung...

  • Ob der Wärmeübergang gut oder schlecht ist … das kannst du nur anhand der Abgastemperatur am Rauchrohranschluss beurteilen. Dazu brauchst du aber auch Vergleichswerte. Wo die Wärme ins Kesselwasser geht, ist nämlich egal.


    Von nicht zwingend nötiger oxidierender Chemie am Kesselstahl in der Gegenwart von Schweißnähten halte ich als Maschinenbauer nicht viel. Gar nichts, um genau zu sein.

  • Ist beim P1 die Aschebox so klein, weil du sie so häufig entleerst?


    Wir verbrauchen bei unseren PE1 jeweils 4 bis 4,5t Pellets pro Jahr und entleeren die Aschebox maximal 2x pro Jahr!

    Fröling PE1 20, Pufferpumpe WILO Yonos Para RS24/7.0-PWM1 M, Puffer 1000L Hygiene-Schichtspeicher, 2 Heizkreise (nur FBH)

  • Meine P1 hat nur die Aschelade, die Box ist viel größer und war meines Wissens nach optional. Die Aschelade reicht für die Asche von 200 Betriebstunden, dann ist sie voll bzw. zählt der Zähler im Display die verbleibenden Stunden bis zum Ausleeren runter. Ich leere sie aber immer in festen Intervallen aus, lange bevor sie voll ist, damit ichs nicht vergesse. :)

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