Hallo,
ich habe in 2020 meine alte Ölheizung durch einen ETA SH30 Twin ersetzt. Eingebaut wurde der Kessel von einem örtlichen Heizungsbauer, Inbetriebnahme erfolgte durch einen ETA-Techniker.
Danach jährliche Wartung durch die Firma ETA.
Seit über einem Jahr habe ich das folgende Problem:
Nach ca. 1-2 Stunden fällt abrupt die Abgastemperatur und die Flamme reißt ab, oft mehrfach. Dies passiert bei mehr als der Hälfte der Abbrände. Manchmal gibt der Kessel dann eigenständig wieder in Gang, manchmal hilft stochern über die Fülltür. Die Abgastemperatur geht in der Anheizphase auch manchmal über 240. Später läuft Kessel meist ohne Probleme.
Manchmal ist dabei der Holzstapel in Richtung Anheiztür geneigt. Es ist auch immer eine Rauchentwicklung währender der ersten 1-2 Stunden zu sehen.
Egal ob ich den Kessel mit der automatischen Zündung oder händisch startet.
Ich habe schon verschiedene Anheiztechniken ausprobiert (mit/ohne Kleinholz, mit/ohne Papier bzw. Pappe usw.)
Ich verbrenne Buchenholz mit ca. 12-15% Restfeuchte.
Ich habe dazu natürlich auch schon ETA kontaktiert und bin hier mit dem Kundenservice im Austausch. Die Vermutung ist bisher, dass es an dem trockenen Energiereichen Holz liegt. Daher wurden im groben folgende Punkte gemacht:
- Anpassung diverser Grundparameter
- Aktivierung Regelschema V2 (besser für trockenes Hartholz geeignet)
- Angepasste Einlegeroste
Das Problem wurde aber leider noch nicht gelöst. Ich vermute, dass hier ein grundlegendes Problem herrscht, da auch die Brennkammer relativ dunkel aussieht.
Daher habe ich heute die Anheiztür mit einer Kerze die abgesucht (alle anderen Türen zu). Ergebnis siehe Bilder.
Was sagt Ihr dazu?
Wie ist Eure Einschätzung zu dem gesamten Problem und auch zum Kerzentest.
Gruß
Lars