SF22: Leistung/Pause Parameter stimmen nicht mehr

There are 21 replies in this Thread which was already clicked 2,610 times. The last Post () by Smartie 22.

  • Hallo Freunde,ich habe ein Problem was ich vor ca.10 Monaten schon mal hatte.Ich aber leider nicht mehr weiß wie ich es lösen konnte oder sich von selbst gelöst hat.Die Pelletzuführung beträgt bei 100% 8 sek Leistung und 6 sek.Pause.Stehe ich vor dem Display passiert folgendes.8sek Leistung 6 sek Pause.8sek Leistung 6 sek Pause.8sek Leistung 6 sek Pause.8 sek Leistung 6 sek Pause.Dann 47 sek Pause und es geht dann wieder von vorne los.

    Also verkürzt.4 mal der 8/6 Rythmus 47 sek Pause wieder 8/6 usw.Und es sind genau immer 47 sek.

    AGT zwischen 110 und 120 Grad,Lamda sollte 8,5% sein,sind im Schnitt zwischen5,5 und 8,5%.Puffer oben an bei 40 Grad,unten aus bei 65 Grad.Asche in Ordnung.Die Kiste läuft eigentlich wie n Bienchen.Bis auf den Aussetzer.Kann mir jemand helfen?Vielen Dank.Lutz

  • Holzpille

    Approved the thread.
  • Hallo Lutz ich stehe gerade vor einem Smartfire und bin seit 5 Minuten am mitzählen. Hier habe ich das Phänomen nicht. Ich könnte mir nur vorstellen dass es eventuell durch die Lambdasonde eine Korrektur gibt. Es wird ja auch nicht nur das Gebläse geregelt. Schau mal ob das Phänomen immer auftritt oder nur wenn längere Zeit die 8,5% Restsauerstoff nicht erreicht wurden und der Rest Sauerstoff weit unter den 8,5% ist. Die Lambdasondensteuerung beeinflusst nämlich auch die Pelletmenge. Fuzzi Logic...

  • Du könntest mit der Lamdasonde recht haben.Denn eins war Fakt.Ich hatte immer gute Lamdawerte die zwischen 8-8,5% immer lagen.Da war ich sogar n bischen ;stolz; drauf.

    Auch allgemein,das die Kiste tadellos lief.Nun liegt sie zwischen5,5-8,5%.Eher so 5-6%.

    Ich werde das mal beobachten.

  • Ich hatte immer gute Lamdawerte die zwischen 8-8,5% immer lagen

    Eine Richtigstellung: Deine o.a. Werte sind keine Lambdawerte sondern gibt den Rest O² im Abgas an. Der Lambdawert beschreibt das Verhältnis wieviel Luft an der Verbrennung beteiligt war zu dem, was zur Verbrennung eigentlich benötigt wurde. Die Lambazahl errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen dem Luftsauerstoff und dem Restsauerstoff im Abgas.


    Hier in diesem Fall wäre das Lambda bei 8,5% Rest O² "1,68" Bei 8% RestO² wäre das Lambda " 1,615"

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Mir fällt gerade ein was ich vor 10 Monaten gemacht habe in dem Zusammenhang als das Leistung/Pause Verhältnis sich veränderte.Ich baute die Zellradschleuse aus und bemerkte das eine Kammer zugesetzt war.Sauber gemacht und alles ging wieder.Werde ich übermorgen ausprobieren ob es das ist.Meine Fantasie geht nicht so weit.Was könnte denn auf der Regelebene passieren wenn eine Kammer zugesetzt ist?

    Hat da jemand eine Vorstellung?

  • Na die Zellradschleuse hat doch Kammern wo die Pellets reinfallen und dann weitertransportiert werden.


    Oder Rückbrandsicherung nennt man sie auch.

    Edited once, last by Etaminator: Ein Beitrag von Smartie 22 mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Die Unterbrechung in der Pelletförderung könnte auf den Sauerstoffmangel zurückzuführen sein. In den Parametern für die Lambdasonde gibt es den Wert 'Blockade Beschicker', der standardmäßig wohl 5% eingestellt ist. Wird dieser O2-Wert erreicht bzw. unterschritten, wird wohl die Förderung eingestellt. Das legt zumindest die Doku nahe. Steigt der O2-Wert wieder, fördert er weiter.


    Wenn ich damit richtig liege, ist das eigentliche Problem der Sauerstoffmangel. Das kann aber kaum von einem zugesetzen Zellrad herrühren, da dass ja zu geringerer Pelletzuführungen führen würde und somit eher zu O2-Überschuß.

  • Da hat Peter selbstverständlich Recht. Ich habe seinen Ansatz ja auch nur weiter gedacht. Denn wenn man der ja äußerst knappen Dokumentation folgt, schaltet die Lambda-Regelung die Pelletzufuhr ausschließlich dann ab, wenn der eingestellte Grenzwert (vermutlich 5%) unterschritten wird. Der Sollwert oder die Zeitdauer des Unterschreitens wird da wohl eher keine Rolle spielen. So verstehe ich jedenfalls das Handbuch. Wenn ich damit falsch liege, dann klär mich bitte auf, Peter! Du kennst die verschiedenen Modelle und Versionen des Smartfire auf jeden Fall viel besser als ich.

    Und Fuzzy Logic? Gibt es die überhaupt (noch)? In der aktuellen Dokumentation wird die jedenfalls nicht mehr erwähnt und der entsprechende Menuepunkt zum Einstellen des 'Regelungsbetrieb' ist auch nicht mehr da.

  • Die entscheidende Frage wäre für Lutz damit, wieso die Verbrennung mit so geringem O2-Überschuß läuft. Nach meinem Verständnis heißt das ja, dass die Pelletmenge zu hoch und/oder die Sauerstoffzufuhr zu gering ist. Auf jeden Fall werden mehr Pellets zugeführt als im Zeitintervall verbrennen. Der nicht verbrannte Rest wird dann bei jedem Zyklus mehr bis die Flamme 'zugeschüttet' ist und die Lambdasonde Sauerstoffmangel erkennt.

    Da fallen mir mehrere Ansatzpunkte zur Fehlersuche ein:

    • kontrollieren wie hoch das Gebläse geregelt wird und gegebenenfalls 'Korrekturbereich Gebläse' bei Einstellungen Lambdasonde erhöhen
    • zum Test Pelletmenge verringern (Leistung kürzer oder Pause länger)
    • Stellung der Klappen für Primär-/Sekundärluft kontrollieren
    • Gebläse kontrollieren
    • kontrollieren, ob Hindernisse (Verkokung, Pelletreste, usw.) den Luftweg beeinträchtigen
    • Qualität der Pellets (gewechselt?)

    Genaueres vermag ich leider mit den vorliegenden Infos nicht beizusteuern. Aber vielleicht hat ja Peter noch eine konkrete Idee.

  • Da hat Peter selbstverständlich Recht. Ich habe seinen Ansatz ja auch nur weiter gedacht. Denn wenn man der ja äußerst knappen Dokumentation folgt, schaltet die Lambda-Regelung die Pelletzufuhr ausschließlich dann ab, wenn der eingestellte Grenzwert (vermutlich 5%) unterschritten wird. Der Sollwert oder die Zeitdauer des Unterschreitens wird da wohl eher keine Rolle spielen. So verstehe ich jedenfalls das Handbuch. Wenn ich damit falsch liege, dann klär mich bitte auf, Peter! Du kennst die verschiedenen Modelle und Versionen des Smartfire auf jeden Fall viel besser als ich.

    Und Fuzzy Logic? Gibt es die überhaupt (noch)? In der aktuellen Dokumentation wird die jedenfalls nicht mehr erwähnt und der entsprechende Menuepunkt zum Einstellen des 'Regelungsbetrieb' ist auch nicht mehr da.

    Aha Du kennst also den alten Menuepunkt "Fuzzi Logic" und "standard mode" dann bist Du ja ein "alter Hase" woher auch immer und ich brauche Dir eigentlich nichts mehr zu erklären...

  • Aha Du kennst also den alten Menuepunkt "Fuzzi Logic" und "standard mode" dann bist Du ja ein "alter Hase" woher auch immer und ich brauche Dir eigentlich nichts mehr zu erklären...

    Alt schon, Hase nein! Manchmal reicht es aber auch schon, wenn man die Recherche bemüht.

    Zum Beispiel hier im Forum:

    Lazar Smartfire11 Pellet: Feinstaub Ablagerung im Brennraum

  • Genau Freunde,Pelletmenge zu hoch.Auf 4/8 gestellt und die Schnecke verrichtet ihren Dienst wie sie soll.Verschiedene Sachen wie Pellet HS und Peter beschrieben haben waren mir so nicht ganz klar.Aber jetzt.

    Die Sache ist jetzt nur die, solange die Aussentemperaturen jetzt sind wie sie sind dauert es so 2h 10 min den 1000l Speicher auf unten aus 65 Grad aufzuheizen.

    Dabei heizt der Kessel lange Zeit um die 63 Grad so dahin um dann am Ende mit höherer Temperatur die Puffererwärmung zum Abschluss zu bringen.

    Aber wie sieht es bei bei beispielsweise -5 Grad aus?Neben den Puffer wird ja noch der Heizkreis gleichzeitig bedient.Der Kessel würde ja dann ne Ewigkeit laufen.Ich würde den Kessel gerne so konfigurieren das er den Puffer so zwischen 67-69 Grad belädt.Das muss ich eben rausfinden.

    Mal noch was anderes.Ich komme nicht mehr ins Servicemenü.Die 8888 geht,die 9999 nicht mehr.Egal mit welchen Gerät ich drauf zugreifen will.Da kam ein neues Update welches ich installiert hatte.Kann es das sein?Ich sehe gerade am Heizungsdisplay kann ich mich einloggen,im Browser nicht.

  • Pellet HS in welcher Dokumentation hast du dir das mit dem Lamdawert erlesen?

    Bei mir steht nicht ansatzweise was über die Lamdasteuerung.

  • Hallo


    Pelleter dürfen auch durchlaufen. Spart den Strom fürs Zünden ein. Und mit 63°C Vorlauf bekommst Du i.d.R. fast jede Hütte warm.

    Jetzt ist es so, dass ein Teil in den Puffer geht und ein Teil dirket in die Heizung. Bei kälteren Temperaturen wird mehr in die Heizung geschoben und weniger in den Puffer.


    ciao Peter

  • Genau Freunde,Pelletmenge zu hoch.Auf 4/8 gestellt und die Schnecke verrichtet ihren Dienst wie sie soll.Verschiedene Sachen wie Pellet HS und Peter beschrieben haben waren mir so nicht ganz klar.Aber jetzt.

    Die Sache ist jetzt nur die, solange die Aussentemperaturen jetzt sind wie sie sind dauert es so 2h 10 min den 1000l Speicher auf unten aus 65 Grad aufzuheizen.

    Dabei heizt der Kessel lange Zeit um die 63 Grad so dahin um dann am Ende mit höherer Temperatur die Puffererwärmung zum Abschluss zu bringen.

    Aber wie sieht es bei bei beispielsweise -5 Grad aus?Neben den Puffer wird ja noch der Heizkreis gleichzeitig bedient.Der Kessel würde ja dann ne Ewigkeit laufen.Ich würde den Kessel gerne so konfigurieren das er den Puffer so zwischen 67-69 Grad belädt.Das muss ich eben rausfinden.

    Mal noch was anderes.Ich komme nicht mehr ins Servicemenü.Die 8888 geht,die 9999 nicht mehr.Egal mit welchen Gerät ich drauf zugreifen will.Da kam ein neues Update welches ich installiert hatte.Kann es das sein?Ich sehe gerade am Heizungsdisplay kann ich mich einloggen,im Browser nicht.

    Versuch es mal damit:


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