Ergänzung der Fernwärmeheizung durch wasserführenden Kaminofen

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  • Liebe Community,

    frisch angemeldet hier mein Thema, vielleicht hat jemand kürzlich gemachte und zu berichtende Erfahrung und kann mich an seinem / ihrem Wissen teilhaben lassen. Unsere Haus ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen, die Zusatzheizung ist bei Verwendung von Holz erlaubt.

    Die Idee ist den alten Kaminofen gegen einen wasserführenden auszutauschen und einen ca 750l Pufferspeicher dazuzustellen. (Keller natürlich) Bisher funktioniert Heizung un WW über zwei Wärmetauscher, die vom >Heizkraftwerk auf Temperatur gehalten werden. Drehe ich die Heizkörper auf, dann fließt das kalte Wasser durch den WT und kommt heiß zum Heizkörper.

    Die Idee ist den Wärmetauschern sowohl für WW als auch für die Heizung entsprechend vorgewärmtes Wasser zur Verfügung zu stellen, im besten Fall mit der Temperatur des Ofens auszukommen.

    Geplant ist eine Rücklaufanhebung.

    Der Ofen soll in einem etwa 37qm großen zu heizenden Bereich aufgestellt werden, ich kann jederzeit die Wintergartentür aufmachen, sollte es zu warm werden, da das Betreiben des Ofens mit Volllast wohl sinn voll ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand da reindenken könnte und eine Empfehlung hat, wie der Ofen dimensioniert sein sollte.

    Ohne Wintergarten sind es unten, wo der Ofen abstrahlen soll, ca. 37,7qm (92 Kuikmeter ). Gesamtfläche die wir beheizen wollen würden sind ca. 135qm


    Grüße von Ingo

  • Hallo Ingo,


    hast du vielleicht schon einen groben Finanzplan erstellt was das ganze kosten darf/soll denn wenn es was vernünftiges sein soll dann kommen der Walli oder Luvano in Frage aber da kann es schell bei 10k€ liegen und wenn du das Holz noch fertig zukaufen musst ist das ein Drau0fzahlgeschäft.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hi Ingo,


    die Idee finde ich sehr gut, ich liebe es auch vor dem Kaminofen zu sitzen und die Wärme zu spüren.


    Wegen der Dimensionierung des Ofens kommst Du um eine fachmännische Berechnung nicht herum. Hierbei ist die allerwichtigste Frage, wie das Gebäude isoliert ist. Davon hängt die Dimensionierung der Ofens und des Pufferspeichers ab, denn im Dauerbetrieb soll man sich im Wohnzimmer doch wohl fühlen können. Zu kalt bringt nix und Dauersauna mag keiner.


    Gruß, Uwe

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

  • Noch ne Überlegung ist vielleicht der fröling FKE aqua, den ich auch habe. Den kann man mit 17 kw und durch Brennraumverkleinerung auch mit 8 kw betreiben, falls es zu warm wird. Tiefer Winter= 17 kw, Übergang = 8 kw.

    Ich erzähl Dir gern mehr.


    Viele Grüße, Achim

  • Hallo,


    17kW bei der Größe würde auf jeden fall Messpflichtig werden was nochmal so um die 200€ alle 2 Jahre für den Unterhalt dazu kommen würde.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Der fröling hier nicht. Da wird nur der Kamin gekehrt.

    Und ich habe den genauesten Schorni den es gibt. Aber ich finde das genau richtig so.

    Hab aber auch noch n Pelletskessel. Der wird gemessen.


    Viele Grüße, Achim

  • Ich danke Euch allen schon mal für Eure Gedanken.

    Reiner, danke für den Lugano Tipp, der ist mir schon begegnet als Ofen, der ein wasserführendes Gehäuse hat. Weißt Du mehr' darüber ? Holz hab ich.

    @ Achim, Deine Erfahrung mit dem Fröling interessiert mich sehr !!! Auch welche Puffergröße Du verbaut hast. Ich habe berichtet bekommen, dass man pro KW Heizleistung 55l Puffer vorhalten muß.

    Allgemein bin ich sehr an Empfehlungen interessiert, da öffentlich kaum Erfahrungsberichte mit spezifischen wasserführenden Öfen zugänglich sind. Sehr interessant ist natürlich auch die Frage der turnusmäßigen Messungen, da muß es doch eine einheitliche Regelung geben, oder ?


    Freu mich sehr, wenn Ihr Zeit findet von Euren Erfahrungen zu berichten.


    Danke im Voraus und Grüße aus Hamburg von Ingo

  • Hallo Ingo,

    der fke aqua ist eine Einzelraum-Feuerstätte mit Bescheinigung der Einhaltung der Schutzstufe vom Hersteller. Also nicht messpflichtig. Wie das bei anderen Öfen ist, weiß ich aber nicht sicher.

    Ich habe 2000l Puffer. Die 55l pro kw kenne ich auch, aber alle sagen immer: Mehr ist besser. Ich find es auch - gerade mit dem wasserführenden Ofen- komfortabler 2000l auf 60 Grad zu bringen, als z.B. 1000l auf 85- wenn das mit einem Wasserführenden überhaupt geht.

    Im Abbrand geht die Wassertemperatur im Ofen kaum über 63 Grad und strahlt nur über die Scheibe in den Raum. Den Korpus haben wir aus Schamotte mauern lassen- der strahlt noch den ganzen nächsten Tag Ofen-Wärme ab. Gute Mischung aus Moderne und Tradition.

    Was man mögen muss, ist die Reinigung: Umlenkbleche herausnehmen und die 15 oder 18 WOS-Röhren von unten durch den Ofen nach oben reinigen. Ca 1x im Monat- je nach Nutzung.


    Gern mehr- Viele Grüße, Achim

  • Hallo Ingo,


    bezüglich der Messplicht kannst du hier nachlesen. Die Nummer 1 ist der Walli dann kommt der Luvano.


    der fke aqua ist eine Einzelraum-Feuerstätte mit Bescheinigung der Einhaltung der Schutzstufe vom Hersteller. Also nicht messpflichtig.

    das stimmt leider so nicht siehe oben denn es kommt auf die Gesamtleistung Raumgröße und Dämmstandart des Raumes an.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • mmmh- ich meinte das hier:

    1. BImSchV § 4 Abs. 3

    Meinst Du die Berechnungspflicht zur Abgrenzung einer Einzelraumfeuerungsanlage?

    Die Berechnung ist auch bei mir gemacht worden. Kostet übrigens auch einiges an Geld.


    Gespannt. Viele Grüße, Achim

  • Hallo Achim,


    das bezieht sich nur auf Öfen bis 8kW Leistung und darüber müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden damit es mit der Typenzulassung reicht ansonsten ist der Ofen Messpflichtig alle 2 Jahre wie ein HV o. Pelletkessel über 4kW Leistung.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Check- bei mir haben die anderen Vorgaben dann wohl gepasst.


    Danke und Viele Grüße, Achim

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