Ofen mit Ww-Tasche 10 kw am neuen Pufferspeicher, Heizung direkt in den Puffer oder als Rücklaufanhebung für Heizkreislauf nutzen?

There are 14 replies in this Thread which was already clicked 1,388 times. The last Post () by Birke2.

  • Moin, mein Heizungsbauer meint direkt mit dem Kessel den Pufferspeicher aufzuheizen wäre unwirtschaftlich. Ich solle mit dem Ofen den Puffer aufheizen und die Gasheizung nutzt beim Rücklauf mit drei Wegeventil und Temperaturdifferenz vom oberen T1 zum T2 am Rücklauf bei Differenz von 5 Grad den aufgeheizten Pufferspeicher als Rücklaufanhebung. Brauchwasser wird frisch durch Edelstahlwendel durch den Speicher geführt und in den alten kleinen Wasserspeicher unter dem Gaskessel gespeist. Ist das nun Wirtschaftlich oder besser mit der Heizung Vorlauf den Puffer aufheizen und von dort dann in den Heizkreislauf ? Mit dem Ofen schaffe ich T1 Max 55 bis 60 grad, muß dann ne Weile nachlegen ca. 4 Stunden Abbrand aufrecht erhalten. Heize allerdings nicht ständig.

  • Hallo


    normale Gasbüchse oder Brennwertkessel?

    Was meinst Du mit Pufferspeicher und Speicher? Warmwasserbereiter?


    ciao Peter

  • Hallo


    wie V- schon fragt, normale Gasheizung oder Brennwert ? - das ist schon malo entscheident, da eine RL - Anhebung bei Brennwert nicht geeignet ist.


    Leider gibst du insgesamt vgiel zu wenig Info`s, was den Kamin ( Hersteller, Model, Leistung KW , Leistung in kWh pro Abbrand alternativ Brennraumgröße ) angeht. Ebenso weinig, was den verwendeten Speicher angeht.

    Hydraulikplan, aus dem alle verbauten Teile hervorgehen, wäre insgesamt hilfreich und spart stundenlanges hinterfragen.

    Denn, wenn alle Komponenten stimmen bzw. aufeinander abgestimmt wurden, und hier gehe ich nicht davon aus, solltest du auch gescheite nutzbare Temperaturen in den Speicher bekommen, ohne mit der Schubkarre davor zu verweilen. ....


    VG


    Andreas

  • Moin zusammen. Nun mal alles genauer. Wir haben ein Haus mit ca 200 m2 Wohnfläche - 30iger Jahre erbaut , in den 70igern erweitert und 2011 mit Einliegerwohnung aufgestockt. Kessel ist ein Viessmann Rexola-biferral RV 24 von 1991. Nun habe ich einen Kachelofen mit einem Hoxter WW Einsatz mit 10 KW Wasserseitig und 4,5 KW Luftseitiger Leistung. Der Heizeinsatz hat eine Moritzklappe zur Umlenkung in den gemauerten Zug. Wenn ich anheize und über den Zug über die Rauchgase laufen lasse heizt die Wassertasche trotzdem allmählich das Wasser darin bis auf ca 65 Grad. Bei dieser Temperatur springt die Pumpe an und läuft wegen der Rücklaufanhebung (ist auf 65 Grad fix gestellt) im Kreis bis die Temperatur steigt und füttert dann den Hygienekombispeicher (ich sage dann später nur Pufferspeicher dazu) . Rücklaufanhebung muß unbedingt mindestens 60 grad haben, erreiche ich durch das indirekte aufheizen des Registers am Kachelofeneinsatz. Dann schalte ich direkt über das Warmwasserregister (Gemauerter Zug ist gesperrt. Feine Sache, da ich so die Temperatur für die unbedingte Rücklaufanhebung erreiche. Der Pufferspeicher ist ein Buderus HS 750 W C Frischwasserspeicher. Mit dem Hoxter könnte ich den Pufferspeicher bis auf 90 Grad aufheizen, dann habe ich aber zu tun. Mit zwei Maurekübel Mischholz schaffe ich am oberen Pufferfühler nach ca fünf bis sechs Stunden aufheizen von ca 30 Grad auf knapp 80 Grad das Wasser aufzuheizen. Wenn ich den Feuerraum öfter und reichlicher nachlege wohl schon eher. Bis dahin ist alles korrekt. Alles nach Vorschlag von Hoxter ( Pumpengruppe auch von Hoxter ESBE 65grad) sogar mit automatischer Verbrennungsluftsteuerung des Ofens ausgestattet. So nun die Installation vom Heizungsbauer. Vom Kesselvorlauf zum Mischer ( auf ca 50 grad eingestellt) Pumpe ist eine sparsame Wilo welche ständig läuft) von dort zum Heizkörperkreislauf. Rücklauf Heizkörperkreislauf zum Mischer und von dort zum 3 Wegevetil ( Buderus Erweiterungsbausatz Solare Heizungsunterstützung mit Solarregler Logamatic SC10) . Der Regler wird hierbei zur Rücklaufanhebung für den Gaskesselrücklauf verwendet. Je nach Rücklauftemperatur wird der Volumenstrom des Heizungsrücklaufs entweder durch den Pufferspeicher oder direkt zum Heizkessel zurückgeführt. Die Temperaturdifferenz ist auf 6K gestellt. Meine Frage an den Heizungsmonteur war nun ob der Gaskessel nicht eigentlich auch den Pufferspeicher füttern müßte. Er meinte da verbraucht der Gaskessel immens viel Gas bis der die 750 Liter aufgeheizt hat und den auf Temperatur halten muß da ich den Kachelofen nicht ständig heize. Es sei wirtschaftlicher so da ich ja erst mit dem aufheizen des Pufferspeichers mit dem Kachelofen eine Ersparnis hätte nämlich mit dem aufheizen des Heizkesselrücklaufes wenn die Puffertemperatur hoch genug ist.

    In sämtlichen Schemas zum erklären der Warmwasseranbindug des Kachelofens an die vorhandene Heizung ist der Vorlauf des Ofens und des Gaskessels zum Pufferspeicher erklärt. Ist es so unwirtschaftlich den Gaskessel nun ständig zum Temperaturhalten des 750 l Pufferspeichers zu nutzen ?

  • Ein Pufferspeicher hat auch Wärmeverluste. Je nachdem wo er steht sind diese tatsächlich verloren (im kalten ungenutzten Keller) oder die Wärme ergänzt die Heizung (Platzierung innerhalb der beheizten Gebäudehülle) und erfüllt einen unbeabsichtigten, aber guten Zweck. — Es kommt also ganz darauf an.


    Üblicherweiser werden "leichte" und gut modulierbare Wärmeerzeuger ohne Puffer betrieben. Das macht das System einfacher, oft effizienter und reaktionsschneller bei Änderungen im Wärmebedarf. Auch bleibt die Wärmekapazität für den wasserführenden Ofen "erhalten", man kann das System nicht so leicht überheizen.

  • ...na, so wird doch schon mal langsam ein Schuh draus ;) .....


    Schön wäre es allerding, wenn du das exakte Modell deines Kamins genannt hättest, dann würde ich als erst mal in Datenblatt schauen. Warum fragst du bestimmt. Nun ja, ich habe mir einfach mal ein Exempar angeschaut und musste, sorry, gleich etwas schmunzel...aber dazu später mehr.


    Du schreibst, er hat 10 KW Wasserleistung, 4,5 KW Luft. - Schau mal in die Daten, und rechne als erstes mal die realistische Leistung, also unter Berücksichtigung des Wirkungsgrad.

    Dann, da du eben nicht das Modell angegeben hast, schau mal bitte nach der max Füllraumgröße. Alleine mit diesen Werten und der Abbranddauer kannst du dir schon sehr gut ausrechen, welche Leistung dein Kamin überhaupt in Richtung Pifferspeicher bringt. - Ohne Bereitschaftsverlust, Leitungsdämmung usw. - wir wollen ja nicht kleinlich sein ;)


    Ich habe da so meine Vermutung....


    Dazu wäre ein Hydraulikplan ebenfalls noch hilfreich, denn leider wird hier ja auch sehr viel falsch gemacht.


    Nur mal so als Infos : ich habe mir einen Brunner HKD4.1 SK selbst eingebaut. Ebenfalls mit Moritzklappe und selbst berechnetem und gemauertem keramischen Speicher - ca 5,5 Meter als Sitzbank. Über die Moritzklappe kann ich seine Leitung verteilen zu 70/30 oder 30/70 % Wasser / keramische Züge.

    Dieser wirkt auf meine 2. mal 800 Liter Hygienespeicher, die in Reihe sind.

    Der Kamin hat laut Hersteller 14,5 KW gesamt bei einem Wirkungsgrad von ca 88,9 % .

    1,5 KW gehen als direkte Strahlungsleistung über die Isolierscheibe in den Raum. - Von mir so gewollt.


    Ein Abbrand dauert bei mir je nach Holzart ca 4,5 - 5.5 Std bis er in Gluhthaltung geht. Dabei bringt er bei 70% Wasserbetrieb ca 45 - 55 kWh in meine Speicher - ich habe WMZ verbaut für alle Erzeuger und alle Verbraucher, daher weiß ich das sehr genau ;)


    Als RLA verbaut habe ich den Rigumat, eingestellte RLT bei ca 60 Grad. Pumpe auf Stufe 1. Über meine Abbrandregelung ( mit TA Reglern ) heize ich das Kesselwasser auf bis auf ca 72 Grad. Dann springt die Pumpe an und fördert bis Kesselwasser ca 62 Grad hat, dann geht sie aus....und der ganze Spaß beginnt vor vorne ;) ....je nach Speichertemperatur fördert meine Pumpe zwischen ca 750 und 1150 Liter, welches einzig und allein über das Thermostat ( Öffnungswinkel ) in der RLA beeinflusst wird.


    Und mit dieser Konsturktion beheize ich mein gesamte Haus aus BJ 65, nur Fenster top, keine Fassadendämmung. In den Räumen ( ca 130 m² ) habe ich nur neue HK´s und damals alle Steigeleitungen neu eingezogen und top Isoliert. Bei Temperaturen um 0 Grad heize ich einmal spät Nachmittags ein, am WE natürlich auch gerne 2 mal. Fallen die Temperaturen halt jeweils einmal mehr....


    Noch ein paar Zahlen : gehen wir mal von einem 800 Literspeicher aus. Da du ihn nie oben wir unten auf die selbe Temperatur bekommen wirst rechnen wir mal mit 75 Grad oben, 75 Grad mitte und 65 Grad unten als Ziel ;) ... hierfür, auch wieder theoretisch ohne Verluste gerechnet müsstest du bzw dein Kamin ca 66,7 kWh an Engergie bringen, ohne das gleichzeitig der Speicher entladen wird.


    Kommen wir zum Wärmebedarf. 200 m² , ( mit diesem vermutlich eher " schwachen " Kamin, normalen HK`s , also hohe VL ) und eher schlechten Isolierung wird es eh unmöglich, dein Haus nur darüber zu heizen.


    Vielleicht kann der ein oder anderer noch etwas zu deinem Vissmann Kessel sagen, ich meine es ist " nur " ein niedertemperatur Kessel, also kein Brennwertgerät. Oder hinterfrage diese mal bei deinem Heizungsbauer. Dann sollte eigentlich der Rücklaufanhebung der HK`s nichts im Wege stehen.


    Ich habe zur Zeit bei mir auch noch einen alten kessel, Viessmann Biferal aus Bj 82, mit Weishauptbrenner WL10. Dies ist sogar noch ein alter Tieftemperaturkessel ;) Und ich habe eben ganau das gemacht, wenn Puffer geladen, " führe " ich den RL der HK`s über die Puffer, von da aus zurück zum 4 Wegemischer der Vissmann.....diese " erkennt dann, das die geforderte VL der HK`s reicht und bleibt aus ;) ....bzw. springt nur an, wenn ich eben mal im Winter nicht da bin zb Urlaub oder Dienstreise. Dadurch habe ich einen max Öl - Verbrauch im Jahr von ca 450 Liter bei ca 7 bis 10 rm Holz....


    Meine Tanks sind aber nun fast leer, und in 2 Monaten geht die Viessmann in verdienter Rente und ich baue mir einen Pelletkessel ein....



    Wie gesagt, schau dir mal das Datenblatt deines Kamins genauer an und rechne mal ein wenig und stell mal deine Hydraulik bereit, dann kann man vielleicht etwas mehr sagen über eine mögliche Einbindung....


    VG


    Andreas

  • Heizeinsatz ist ein Hoxter WHE 37/50 WTR . Soll als Unterstützung für die Heizung dienen. Der Aufstellraum und angrenzender Flur ist Luftseitig damit gut zu beheizen. Da die Solaranlage (welche noch nicht fertig ist - konnten nicht aufs Dach und nun momentan keine Zeit die Jungs) bestehend aus 4 mal Buderus SKN-AD mit insgesamt also 9m2 Fläche einen Pufferspeicher benötigt dachte ich mal für mich : baue ich mir eben mal einen neuen schönen Kachelofen ( habe ich eh benötigt für den Raum da angrenzend ein kleiner Wintergarten dran hängt und so mit beheizt werden kann) und da der Heizungsraum dort angrenzt gleich mit Warmwassertasche. Der Brennraum kommt deinem exklusiven Brunner in etwa gleich. Der Pufferspeicher steht in der angrenzenden Garage ( wird als Werkstatt und Motorradabstellraum genutzt) mit mindestens 5 Grad bei draußen minus 7 grad (dieses Jahr getestet) meistens ca 10 grad.Die Kombispeichergröße ist für die Solaranlage ausgelegt. Die Heizanlage hat einen 160 Liter Brauchwasserspeicher unter dem Kessel. Frischwasser wird über die Wendel im Kombispeicher geführt zum Brauchwasserspeicher. Was meinst du mit meiner Hydraulik ? Einen Plan habe ich selber mal aufgezeichnet. Nach dem was der Heizungsbauer installiert hat. 😳

  • Also ich habe mir gerade einmal das Datenblatt angeschaut vom Hersteller. Wenn ich nun davon ausgehe, das du wie auch im Bild zu erkennen, ihn mit keramischen Zügen betriebst, denke ich wenn ich die Daten richtig deute, liegt genau hier das Problem.


    Denn laut Anleitung verteilt sich die Leistung wie folgt : 10 % Heizeinsatz, 14 % Scheibe, 15 % Wasser , " 61 " % keramische Züge.... - und genau da liebt das Problem, das du deinen Speicher nicht wirklich auf Temperatur bekommst. Leider steht hier nicht mehr, wie oder ob sich die Leitung beim Umlegen der Moritzklappe verändert, wie bei mir. - In einem anderen Dokument habe ich allerding wieder andere Werte gefunden, da schriebt man, das er Wasserseitig zwischen 15 und 76 % hat ;) ....was stimmt nun ? ;) , oder liegt es nur ganz einfach daran, das du ihn die ganze Zeit auf " keramische Züge " betreibst ? Das könnte es auch erklären.


    Vergleich bei mirnochmal, 30 % / 70 % oder 70 % / 30 % .....und ich bekomme wenn ich will und ihn auf Speicherbetrieb laufen lasse locker meine insgesamt 1600 Litter auf Temperatur. Wobei mir eigentlich einer reicht, denn auch ich habe 20 m² Röhrenkollis auf dem Dach, voll Süd mit ca 45 Grad und die bringen sogra im Winter bei -10 Grad noch ausreichend Leistung und können so schon auf den 2. Speicher einschichten ;) .... Im Sommer ist die Fläche theoretisch natürlich zu groß, aber den überschuss führe ich in den Pool ab, so dass meine Kollis wenn ich will nie über 75 Grad gehen und ich noch nie Stagnation hatte. Aber das ist ein anderes Thema ;)


    Normalerweise, wenn das alles so richtig Angeschlossen ist, wie in der Beispielzeichnung die du da hast mit der HK - Rücklaufanhebung, sollte das locker funktionieren. - Allerding, sorry mein Kommentrar hierzu, finde ich die Installation auf deinem Bild sehr " abenteuerlich " , wenn das ein heizungsbauer gemacht hat. Aber ok...


    Schau also bitte mal nach der Stellung der Moritzklappe, beim nächsten Abbrand, das diese auf Pufferspeicher steht, ob dieser dann auf Temperatur kommt.


    Hast du einen Brennraumfühler und einen Fühler im Abgasstutzen bevor dieser in den eigentlichen Kaminzug endet ? Denn mich würden mal diese Temperaturen interessieren.


    Vergleich zu meinem, wenn Speicherbetrieb : Brennraum ca 820 - 880 Grad , Stutzen am eintritt Kaminzug ca 210 bis 240 Grad .... Kaminzugende ca 50 ca vor Austritt Dach ( also am Ende des Schornsteins ) ca 55- 80 Grad.... - in diesen Bereichen bewegen sich immer meine Werte.

    Und ich betreibe ihn immer mit der max Füllmenge.


    PS. was mir übrigens überhaupt nicht gefällt, erkenne ich das richtig, wenn man sich das Bild vom Kamin mit geöffnetem Gitter oberhalb anschaut, ist der Querschnitt der Verrohrung. Irre ich mich, oder wurde der mit 22mm CU angeschlossen - Verbindung zu RLA ?

  • Ganz kurz am Rande, habe mir die Umlenkklappe mal genau angesehen. Ist keine Moritzklappe. Das Teil ist auch von Hoxter. Ist eine Umlenkklappe welche ziemlich innen anliegt und die Kanäle recht gut verschließt. Ganz dicht schließt sie allerdings nicht. Schätze 15 zu 85 Prozent wird hinhauen. Allerdings muß ich den Zug aufheizen - so lange jedenfalls bis ich nebenher die 60Grad im Register drauf habe um die Rücklaufanhebungstemperatur zu erreichen. Erst dann schalte ich komplett aufs Register. Dann geht die Temperatur dort bis ca 76 Grad im Durchschnitt. Wenn ich die Gelegenheit hätte jeden Morgen zu heizen würde der Zug auch effektiver heizen da ja immer eine Grundwärme vorhanden wäre. Der Pufferspeicher kühlt auch auf ca 28Grad runter wenn er nicht regelmäßig Futter bekommt. Leider denkt meine Frau erst recht spät ans heizen oder gar nicht. Wenn ich am Nachmittag anheize muß ich bis zum späten Abend ab und an nachlegen damit es sich lohnt. Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend aber wird durchgehend geheizt. Meine Frage war ob so wie es nun ist die Heizungsanbindung OK ist oder ob es besser wäre wenn auch der Gaskessel (wie dann irgendwann auch ein Pelletkessel) direkt mit Vorlauf an den Pufferspeicher reinläuft und ihn auf Temperatur hält und der Kachelofen eben dann den Gaskessel entlastet wenn er an ist.

    Ich weiß nicht wie hoch die Puffertemperatur sein muß um den Rücklauf des HKL effektiv anzuheben um eine Gasersparnis einzufahren. Einen Brennraumfühler habe ich da ja der Abbrand automatisch gesteuert wird. Ca 350 bis max 550 grad habe ich dort. Füttere auch nicht so voll da ich meine das zu hoch nur uneffektiv in den Schornstein wandert. Genau dort muß ich auch noch meine Erfahrungen machen. Du hast ja wenig Nachlegen dafür ordentliche Ladung. Aber ein Abbrand bis Glut halten ist bei mir bei Vollbestückung nur ca 2 Stunden. Heizt du nur mit Hartholz?

  • Was bringt denn die Solaranlage ohne Kachelofen im Winter für Temperatur im Durchschnitt in deinen Pufferspeicher ? Meine sind ja noch nicht auf dem Dach

  • Also 350 bis 550 Grad ist ja wie mit lauwarmen Wasser spühlen ;) ... ich gebe erst Grundsätzlich ab 450 Grad die Pumpe für die RLA frei....dazu, erst ab 450 Grad schalte ich meine Motizklappe automatisch auf die 70 % Wasserbetrieb....

    Bedenke : nicht die Flammen bringen die Engergie, sondern nur die Heizgase, denn nur diese ziehen duch den Tauscher....daher fahre ich den Brennraum, wenn der Kamin richtig an ist ( dauert je nach Holzart max 30 min ) dann auf die besagten 8xx - 850 Grad....im Anhang packe ich mal 2 Bilder. Hier siehst du wie so ein Abbrand bei mir mit Weichholz aussieht, der mir 45 kWh in die Speicher bringt.

    Meine Solar bringt im Winter , wenn " etwas " Sonne vorhanden (also nicht komplett trüb ) ca 30 - 45 kWh ....an sonnigen Tagen wie jetzt zwischen 80 und 145 kWh ;) ....da brauche springt weder die Ölheizung an noch befeuer ich den Kamin.

    Das mit deiner Klappe finde ich etwas seltsam, kenne das so nicht. Nur als reine Moritzklappe, die die kompletten Ausgänge des Kamins umlegen auf den Schornstein. Die 30 % kommen natürlich bei mir zustande, das diese Klappe natürlich nicht dichtschließend ist und somit doch noch Heizgase durch den Tauscher ziehen. Und wie gesagt, einmal die Speichermasse ( keramische Züge " richtig " geladen " gibt die über 24 Std ihre Wärme gleichmäßig in den Raum ab.

    Denke, bei der sorry leider schlechten Ausbeute würde ich würde ich den Anschluss des Gaskässel so lassen und wirklich nur den RL der HK`s über den Puffer geregelt führen , wenn dieser eine " brauchbare " Temperatur hat. Dein Speicher hat ja Bereitschaftsverlust, vorallem mit dieser Standart Isolierung und den zahlst du dann mit dem Gas ;( .... warte mit dem komplett Umbau der Hydraulik, solltest du auf Pellet umsteigen. Dann musst du eh einmal alles umbauen, da sonst der Pellet taktet...


    Bild 1 : Kamin kalt. Speicher kalt...start gegen ca 12:30 Uhr....


    Bild 2 : 18:40 Uhr Ende Abbrand, Kamin nur noch Gluthaltung....SP1 immer noch ca 65 Grad, SP2 45 Grad.... Gleichzeit beim Beladen fand aber auch Abnahme statt über die HK?s und ein mal Baden mit 300 Liter WW mit ca 45 Grad Zapftemperatur ( sehr große Eckwanne )



    ...die hellbaue Linie ist immer die Leistung " gleiten " die er in die Puffer bringt, die Spitzen liegen bei ca 26 KW

    ...die braune Linie ist seine VL Temperatur, Sitze immer bei ca 74,6 Grad, Tal bei ca 62,5 Grad... und ich könnte diese sogar auf 55 Grad abfallen lassen ( seine RL laut Hersteller ) , mache ich aber nicht. Daher sieht mein Tauscher auch nach nun fast 15 Jahren aus wie neu ;) keinerlei Ablagerungen, Teer, Glanzruss usw .....


    Hier noch ein Bild ( etwas älter ) da siehst du denke ich recht gut, wie der gute vom kalten Zustand auf Temperatur kommt ;)




    Noch ein kurzer Nachtrag, ist mir gerade eingefallen : Thema Temperaturen / Schornstein.... effektivität hin oder her, beachte bitte solltest du einen älteren Kaminzug haben ( mir fällt die Bezeichnung des Steins von damals leider gerade nicht ein ) , führen zu niedrige Temperaturen gerne zu versottungen..... - nur bei neuen Kaminzügen spielt das eine untergeordnete Rolle, da diese meist sograg als Isolierter LAS Zug gebut werden....

  • In welchem Zyklus heizt du deinen Brunner immer ? Haust du am Abend noch einmal einen Abbrand rauf wenn es draußen recht kalt ist ? 10 bis 15 Stunden ist durchschnittlich bei mittelschwerer Zugbauart eigentlich eine Wärmeabgabe der Züge - später spürt man höchstens mit der Hand das die Kacheln noch etwas warm sind. Theoretisch müßtest du morgens und abends einen Abbrand starten das sich die Züge nicht zu stark abkühlen. Leider habe ich Platzbedingt nicht die volle mögliche Zugkapazität ausführen können - den Grundofen den ich mir im Wohnzimmer gebaut habe ist da schon ein anderes Kaliber. Prinzipiell ist bei einem Warmluftofen ca 20, 25 Prozent Nutzen durch die Züge. Meistens wird den Leuten da zu viel versprochen. Nun sind die Häuser so gut isoliert das eher ein Grundofen ideal wäre - aber da trauen sich zu wenige Kollegen ran. Lieber eine Warmluftkiste oder Kamin. Warmwasser habe ich zwar häufiger bei Kunden eingebaut aber wie effizient die Anlagen sind kann ich nicht beurteilen da ich nie wieder dort hin komme. Habe kaum Reklamationen - und Wartung sind extra Leute bei uns. Ich glaube ich bin einfach zu zaghaft gewesen. Wenn ich mir Deine Diagramme so anschaue muß ich mal das so ausprobieren. Unsere Ecke hier ist Kaminland durch und durch. Warmwasser eher mit einem Spartherm Kamin mit wenig Leistung Wasserseitig (wenn Du mit unseren Einsätzen vergleichst) Grundöfen sehr selten und Kachelöfen rüsten wir fast nur die alten nach - neue sind wenig gefragt. Pelletöfen nur als Stubenhinstellöfen - Kessel sieht hier keiner. Mein Heizungsbauer hat in seinen 30 Berufsjahren noch keine Anlage eingebaut. Moritzklappe ist ein Brunnerprodukt und heißt nur bei Brunner so. Auch hat nur Brunner da Pionierarbeit mit der Steuerung geleistet. Kostet daher auch. Für uns hier ist Brunner ein Luxus den sich keiner gönnt. Ich bin Ofenbauer und versuche die Leute vom Kamin wegzuschnacken - privat gelingt mir das. Hoxter ist gut. Haben in Ihrer Versuchsanstalt über zwei Jahre das Teil auf über Vollast mit ca 14 KW Wasserseitig laufen lassen ohne Probleme. Ist die einzige Alternative zu Deinem Brunner welche ich kenne. Auch ist die Reinigung der Registerröhren gut gelöst. Hatten die vor 15 Jahren schon eine Einbindung der Pufferdaten auf Deinem Display von Brunner ? Meine Anzeige vom Ofen sind Abgastemperatur im Feuerraum, Registerwassertemperatur und Ladung des Pufferspeichers in Prozent. Eigentlich ausreichend.

  • ...also ich heize bei den jetzigen Außentemperaturen maximal einmal Abends ein, das ist aber auch Abhängig, wie viel am Tag meine Solar gebracht hat. Zur Zeit scheint hier in der Köln / Bonner Ecke den ganzen Tag die Sonne. So komme ich super hin....


    Als ich mich 2009/2010 zu meinem Kaminbau entschieden hatte, stand ich auch vor der Wahl : Spartherm, Leda oder Brunner. Hier in meiner Ecke habe ich aber keinen gescheiten " Hafner " gefunden und so hatte ich mich entschlossen, alles komlett alleine zu machen.

    Also natürlich viel gelesen und dann ging es an die Berechnung der Züge usw. - Wenn man keine 2 linken Hände hat, ist auch das kein Hexenwerk. Habe mir natürlich vorher das OK vom Schornsteinfeger geholt, im alles genausten erklärt was und wie ich es vorhabe, bis hin zum Thema Brandschutz.


    Witzig war eigentlich, das selbst mein Schornsteinfeger keinerlei Erfahrung hatte. Den Bau habe ich komplett bebildert und zur Abnahme hat er den Innungsobermeister hinzu gezogen. Er kam, bewaffnet mit div. Messgeräten...schaute sich alles genaustens an, sah meine Regelung und was ich an Daten hatte über diese und meinte....bis auf einen Bondrucker hast du ja an alles gedacht ;) ... wir tranken ein Bier und fertig ich bekam meine Abnahmebescheinigung ;) ....

    Nach 10 Jahre kam ich mal auf die Idee und dachte, ok...mach mal die Reinigungsöffnungen der Züge auf. ich war selbst erstaunt, das dort fast nicht an Asche war. Fertigte ebenfalls Bilder vor und nach der reinigung an und zeigte sie bei der nächsten Schornsteinreinigung meinem Schornsteinfeger, er war fast sprchlos und begeistert. Aber es speigelte genau das wieder, was er bei der jährlichen Kehrung sagte, man hat der eine saubere Verbrennung, da er kaum Asche vorfand.

    Ich hatte damals, aus Unwissenheit übrigens auch die Brunner EOS mitverbaut. Allerding damals schon parallel dazu sätliche Funktionen mit einem Regler von TA ( UVR ..) abgebildet , da ich alles im Haus damit regel. - Solar, Kamin, PV, Ölheizung ( Ersatz für die Viessmann ) , Klima, Pool, Bewässerung, Beleuchtung, Rollos usw.

    Die EOS ist toll, aber mit ihren über 2K viel zu teuer....

    Ebenso der Motor von Brunner für die Moritzklappe. Ein Stahlkasten, in dem ein Belimostellantrieb verbaut ist. Kostet bei Brunner ca 500 € , den Stellantrieb bekommt man schon für 100 € .... ebenso der Antrieb, auch ein Belimo für den Anheizzug, oder die Verbrennungsluftklappe ist ein Belimo mit 0-10 Volt .....ja, in dem Bereich wird richtig Geld gemacht bzw kann man Geld " verbrennen " ;)


    Aber normale Kunden können das ja eben nicht so alles selbst machen und sich helfen wie ich und wenn man alles machen läßt, kosten so ein Brunner mit Regelung und den Zügen abhängig von der Keramik dann schnell 20 bis 30 K . Das rechnet sich für die wenigsten....


    Als ich dein Modell gesehen habe, habe ich gleich vieles " wiedererkannt " , also ein sehr ähnlicher Aufbau wie mein Brunner HKD. Daher war ich auch so verwundert, das du da so wenig Energie rausholst. ich denke aber, den richtig " eingeheizt " sollte da locker mehr kommen ;)


    Zu den Werten, stimmt eigentlich sollten die 3 Werte für den normalen Betrieb ausreichen, wie du sie ja auch hast.

    Ich hatte halt noch an meinen Regelungen ein paar Eingänge frei, daher erfasse ich so viel ( Züge unten, Kamin oben usw. ) , ebenso meine verbauten WMZ um die Wasserleistung zu erfassen.


    Ich bin ja kein " Heizungsbauer, Hafner, Installatuer usw. " , habe aber inzwischen einige solcher Anlagen geplant und gebaut im Familien/ Freundeskreis.

    Ebenso Pelletkessel, allerdings keine Stubenkessel ;) und ein Bekanter ist selbstständiger Meister und macht dann halt die Abnahme.

    Hier in der Ecke steigt allerding die Nachfrage zur Zeit langsam nach Pelletkessel als Austausch zu Öl / Gas gerade im Bestandsgebäude, da Pellet ja über die Jahre recht stabil ( auch wenn natürlich inzwischen die Preise gestiegen sind ) aber immer noch günstiger ist als Öl / Gas.


    Ich finde gerade die Kombination mit so einem Stubenkessel wie meiner ( Grundofen mit kerämischen Zügen und dem Wasser ), dazu einem Pelletkessel sehr interessant. Immer natürlich vorrausgesetzt, man kommt auch günstig an Brennholz und scheut die Arbeit nicht. Aber bei einer Scheitelänge von 50 cm ist das überschaubar finde ich.

    Seitdem ich meinen im Einsatz habe benötige ich im Schnitt die max erwähnten ca 450 Liter Heizöl, weil die Ölheizung echt nur minimal läuft zum überbrücken bei Abwesenheit. Ja, und in Zukunft macht das dann der Pelletkessel.

    In einem anderen Beitrag hatte ich ja über ein Model berichtet, welches wir ua bei einem Freund verbaut haben und das sogar im Neubau. Dazu einen Brunner HKD 2.2 SK als Stielkamin. Erste Bilanz nach diesem Winter, er benötig für ca 180 m² Wohnfläche + ca 100 m² Halle ca 1 Sack mit 15 kg pro Tag. Alles komplett auf mind. 22 - 24 Grad aufgeheitzt incl WW . Das ist ok finde ich ;) Den Kamin hat er noch nicht wirklich in Betrieb, da er noch nicht ausreichend trockenes Holz bevorraten konnte, da er erst im Herbst eingezogen ist.


    Bin aber jetzt mal gespannt, wenn du deinen mal richtig einheizt, ob du dann deinen Puffer auf gescheite Temperaturen bekommst. - Nächste Woche wird es ja nicht mehr ganz so sonnig ;)

  • Moin du Allrounder, nächste Woche wenn es kühler ist mach ich mal ernst. Eine Frage vorab, du bist ja anscheinend bei dem Thema Pelletheizung schon etwas informierter. Da sind ja die Österreicher ganz vorn dabei. Hast du dir da schon einen Kessel ins Visier genommen ? Mein Platz ist nicht so toll für ein Pelletsilo, müßte da echt auf den vorhandenen Platz sparsam umgehen. Leider hat hier in unserer 100 Prozent Gasecke im Ammerland keiner so recht Ahnung, eher noch eine Abneigung. Mein Energieversorger (EWE) hat mich kontaktiert ob ich nicht eine Wärmepumpe wolle. Auch für Altbestandsimmobilien gäbe es mittlerweile gute Alternativen. Als ich anfing mit Hybrid Heizung und wie Anbindung an meine Heizung sagte der Mensch klaro, kein Problem, schaut sich unser Spezialist mal an. Nun hat der Spezialist den Termin abgesagt. Wegen Anbindung an vorhandenes Heizsysthem und den unklaren Garantien da ja alles etwas komplizierter ist dürfen die das nicht machen.

    Hast Du Deinen selbst gebauten Ofen auch optisch schön hinbekommen? Mit Kacheln vielleicht sogar ? Auch unsere Schornsteinfeger sind in dieser Richtung nicht gut bewandert, Kaminecke eben. Am besten noch Kaminöfen hingestellt und fertig. War schon etwas mutig von Dir, ist ja kein 0 8 15 Projekt. Habe da schon Interessante vermurkste Anlagen gereinigt wo ich meine Karte dagelassen habe, falls mal der Schornsteinfeger endlich sagt wie gefährlich die Leute leben. Grundofen geht nur noch mit Feuerraumzertifikat welcher in Baukastenform dann irgendwie verwendet werden muß. Aber da weiß ich auch Alternativen. Am meisten ärgert es mich immer wenn die schlauen Kollegen oder wer auch immer die Öfen gebaut hat dieReinigungsmöglichkeiten der Züge überhaupt nicht überdacht hat. Auch Anheizklappen, Umlenkmöglichkeiten usw. sind auch von gelernten Ofenbauern hier oben oft sehr abenteuerlich. Einen ordentlichen Kachelofen planen und bauen welcher wirtschaftlich und noch dazu ein optisch ansprechendes Wohnobjekt darstellt ist gar nicht so einfach. Die Kachelware usw. Kurzum eigentlich alles ist so teuer geworden das der Kachelofen - oder Kamin neben dem Familienauto eines der teuersten Wunschobjekte eines Hausbesitzers darstellt. Man ist ein wenig auch ein Künstler an dem man sich auch noch nach langer Zeit noch gut erinnern kann (am längsten wenn es nicht so gut lief). Es werden ja Produktschulungen angeboten, macht jeder gute Hersteller. Aber ich durfte noch nie eine mitmachen. Die Hersteller sind meist auch ziemlich weit weg von uns, da ist unser Chef zu geizig. Und privat setzt meine Frau mir Grenzen, haben vier Kinder und ich habe da meine häuslichen Pflichten ….

    Schreibe dann mit Protokoll wie mein Heiztag verlaufen ist.

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