Fröling SP Dual 28kW: Teer verklebt die Fuelltuer und Qualm beim Nachlegen

There are 15 replies in this Thread which was already clicked 1,704 times. The last Post () by Bert58.

  • Hallo zusammen,


    ich häng mich mal hier dran.


    Seit einem Jahr habe ich einen Dual Sp 28, vorher FHG 3000, und bin bisher nicht wirklich glücklich mit den Teil.


    Der Füllraum ist stark verteert, im Bereich der Tür, die klebt im kalten Zuastand sogar fest und was noch schlimmer ist

    beim öffnen zum Nachfüllen kam es zu einer Verpuffung. Die Tür ist dicht.


    Teilweise ist der Füllraum voll Qualm, beim öffnen wird der dann durch die Sauerstoffzufuhr nach aussen gedrückt, zum Teil mit Flammbildung.


    Ich habe daraufhin den Heizungsbauer informiert und am nächsten Tag war schon der fröling Kundendienst da, Kompliment für den Service.


    Der O2 Wert war bei 5-6 %, es wurde dann die Einstellungen der Sekundärluft geändert, 15 % mehr Öffnung und die Abgastemperatur erhöht.


    Das war vor 4 Wochen es ist etwas besser geworden aber meine Meinung nach noch nicht optimal, viel Teer und der Füllraum ab und zu voll Qualm.


    Daraufhin habe ich mir hier die Software P4 installiert, dickes Lob an das Forum, und die Werte mal aufgezeichnet.


    Folgendes ist vorhanden, bzw. eingestellt

    Sp Dual 28 KW

    3000 L Pufferspeicher

    Pumpe startet bei 65°

    Rücklaufanhebung 60°

    Zugbegrenzer eingebaut

    Buche, 15-20 % Holzfeuchte

    Hartholz, trocken.


    Hier mal paar Diagramme von den Werten, wie ist Eure Einschätzung.


    Schon mal Danke und Grüsse Bert

  • Unabhängig davon muss der Kessel sauber verbrennen.

    20% ist jetzt auch nicht gerade schön.

    Parametersatz Scheitholz trocken oder feucht?

  • Umstellen auf Scheitholz feucht. Scheizholz trocken führt dazu, dass die Klappen nicht voll regeln können. Ich habe bei mir selbst die Einstellung Scheitholz trocken erweitert, den Motoren einfach mehr Weg freigegeben.

  • Die Einstellung hatte ich auch schon, war nicht viel anders und der Kundendienst meinte auf trocken lassen.


    Zum Nachfüllen, wenn ich auf die Arbeit muss leg ich halt vorher nach, da könnne schon noch 20 % drin sein.

    Unabhängig davon kann ich mir nicht vorstellen das es normal ist beim öffnem der Tür so eingenebelt zu werden das sogar der Rauchmelder losgeht.


    Beim FHG 3000 kam es nie zu solchen Situationen.

    Der lief 20 Jahre einwandfrei, ich habe den nur gewechselt wegen des Alters und der Heizungsförderung

  • Servus,


    wie gesagt Feucht wäre die bessere Variante. Irgendwas passt nicht. Was macht die Kesselstellgröße während des Betriebes? Kann ja durchaus sein, dass er die Leistung reduziert. Puffermitte Sensor vorhanden? Puffermitteregelung auf "aus"?



    @moderation bitte das Thema separieren. Danke

  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “Fröling SP Dual 28kW: Teer verklebt die Fuelltuer und qualmt beim nachlegen” to “Fröling SP Dual 28kW: Teer verklebt die Fuelltuer und Qualm beim Nachlegen”.
  • @moderation bitte das Thema separieren. Danke

    Erledigt. ;)


    Zum Thema des Fragestellers Bert58 habe ich auch noch eine Meinung:

    1. Dass die Fülltür verklebt, wurde auch schon von anderen Kesselbetreibern berichtet (z.B. hier) - ich hatte diesen Effekt früher auch schon einmal. Nach meiner Erfahrung kann das vor allem dann vorkommen, wenn man dauernd versucht den Puffer möglichst weit aufzuladen. Die modernen Holzvergaser reduzieren bei annähernd vollem Puffer dann stark ihre Leistung, was zu vermehrtem Kondensatanfall im Füllraum führt. Die Fülltür ist die kälteste Stelle und dort kondensiert der Teer verstärkt. Der Effekt tritt nach meiner Erfahrung auch eher bei Buchenholz auf, als bei Fichte/Tanne. In diesem Zusammenhang wäre der Zähler "Feuererhaltungsstunden" interessant, den es bei den Fröling-Kesseln gibt.
    2. Das Qualmen beim (frühen) Nachlegen ist m.E. ebenfalls normal - und das trotz Schwelgaskanal. Nachlegen sollte man erst, wenn nur noch ein Glutstock im Füllraum vorhanden ist. Das erkennt man am besten daran, dass der Restsauerstoff längere Zeit über dem Soll-Wert liegt (und/oder der Sekundärluftschieber auf Minimum steht).

      Wenn das Nachlegen am Morgen erforderlich ist, damit der Puffer bis zum Abend reicht, dann würde ich die Strategie ändern: Zuerst z.B. nur eine halbe Füllung abbrennen. Diese ist dann z.B. nach 2 Stunden soweit abgebrannt, dass auf den Glutstock problemlos nochmals aufgelegt werden kann. Bei Bedarf auch nochmal eine ganze Füllung. Das setzt aber voraus, dass man ziemlich genau weiß, wieviel Holz insgesamt eingelegt werden darf, ohne dass der Kessel jedesmal in die Feuererhaltung geht (siehe oben). Das erreicht man z.B. durch Abwiegen des Holzes vor dem Einlegen. Wenn man das ein paarmal gemacht hat (und immer dieselbe Holzqualität hat), dann kann man ziemlich genau den gewünschten Pufferladezustand (oder die Puffertemperaturen) vorhersagen.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Andere Strategie: Kessel je nach Holzart und eingestellter Leistung 5-7 Stunden vor dem außer Haus gehen zünden lassen, dann ist immer nur noch ein Glutbett vorhanden, wenn man nachlegen möchte. Dann kann man mit der nötigen Erfahrung auch passend Holz nachlegen, ohne dass der Kessel in die Feuererhaltung geht.


    LG

  • Danke mal für die Rückmeldungen.


    Also Sensor Mitte ist vorhanden und die Puffermittenregelung ist auf an, damit im Pelletsbetrieb nur minimal geheizt wird.


    Betriebsstunden hat er jetzt 1214 davon 1h in Feuerhaltung !

    Die Steuerung zeigt einem ja schön an wieviel Holz nachgelegt werden muss, das passt soweit.


    Der Kessel läuft ja an sich schön durch, lediglich bei 210 ° ATG regelt er sichtbar runter.


    Ich stell noch mal auf feucht und beobachte das.


    Der Frau sag ich Sie darf nur Holz nachlegen wenn der Sauerstoffgehalt über 10 % ist, das wird lustig. ;)


    Grüsse Bert

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