Hallo,
ich benötige Eure Hilfe und möchte hiermit mein Situation schildern.
Ich habe einen Künzel Festbrennstoffkessel Typ FO 15 der im Jahr 2006 installiert wurde. Wahrscheinlich hatte ich bis jetzt Glück denn am 04.03.2025
kam mein Schornsteinfeger um das erste mal eine Abgasmessung durchzuführen.
Da ich mit dem Ofen zufrieden bin, und ich Ihn gerne weiter betreiben möchte, stellte ich meinem Schornsteinfeger die Frage, wie er zu einem Partikel-Abscheider steht, er riet mir diesen einbauen zu lassen. Im Jahr 2023 lies ich einen Elektrostatischen Partikelabscheider bis 50 KW Future Refine der Firma Schräder von einem Ofenbauer einbauen. Dieser ist bestromt und sitzt am oberen Ende ca. 30cm vorm Ausgang des Schornsteins.
Nun fangen meine Probleme an.
Im Feb. 2025 meldete sich mein Bezirkschornsteinfegermeister zur Feuerstättenschau an.
Er sah den Partikelabscheider und sagte dass er darüber hätte informiert werden müssen.
Das wusste ich nicht, denn weder der mein Schonrsteinfeger bzw der Ofenbauer hat mir gesagt, dass der Filter abgenommen werden muss.
Nun habe ich bis 01.04.2025 eine Frist die Technischen Daten des Bauteils und eine Querschnittsberechnung nach DIN 13384 vorzulegen.
Die Technischen Daten habe ich, aber die Querschnittsberechnung kann laut dem Hersteller Schräder der Schornsteinfeger selbst anhand
des Schornsteins errechnen oder der Ofenbauer, dieser reagiert aber nicht auf meine Mails bzw. Anrufe.
Ebensfalls wurde wie oben beschrieben am 04.03.2025 die Abgasmessung durch meinen Schornsteinfeger durchgeführt.
Die Sonde wurde direkt hinter dem Ofen ins Abgasrohr gesteckt, ich habe Ihn gefragt warum er nicht oben am Kamin misst
da doch der Partikelabscheider dort angebracht ist, er erwiderte dass dies so richtig ist.
Nun kam das Ergebnis dass der CO Gehalt und der Staubgehalt zu hoch sind und ich nun eine Frist meines Schornsteinfegers bekam die
Mängel bis 15.04.2025 zu beseitigen.
Ich frage mich was ich tun kann, diese Frage habe ich dem Schornsteinfeger auch per mail geschickt, habe aber bis jetzt noch keine Antwort erhalten
deshalb wende ich mich an Euch.
Wie kann man die Werte verringern bzw ist eine zweite Messung notwendig. Für die erste Messung habe ich 142 Euro bezahlt.
Ebenfalls frage ich mich, gibt es Übergangsfristen für den Weiterbetrieb des Holzkessel oder wird dieser sofort still gelegt, dies konnte mir mein Schornsteinfeger auch nicht sagen.
Ich finde im stilllegen bzw Auflagen zu erfüllen sind diese schnell, aber in meinem Fall finde ich hat der Schornsteinfeger auch nicht so richtig
den Durchblick.
Vielen Dank
Volker