Hallo,
wir heizen seit Jahren mit Scheitholz, haben auch ein Stück Wald aus dem wir jährlich Holz holen. Der bisher verwendete Ofen ist nicht mehr zulässig. Es ist ein ElegantB einer tschechischen oder bulgarischen Firma mit 10KW. Er hat knapp ausgereicht für 100 qm. Besser wären also 15 KW, muß aber nicht sein. Ich würde gern wieder einen osteuropäischen Ofen haben, nicht nur weil er die Hälfte kostet, auch, weil wir gute Erfahrungen gemacht haben. Zum Beispiel also einen PRITY mit 15 KW. Einbauen kann ich ihn selber.
Das Problem ist die Schornsteinberechnung. Die Firmen, die ich angeschrieben habe wollen sie offensichtlich nicht machen.
"Wir können für Prity Geräte leider keine Schornsteinberechnung machen. Die Suche nach allen Informationen dauert einfach viel zu lange." schreibt einer. Dabei sind alle Daten vorhanden. Oder ich bekomme die Antwort, das sei Sache des Schornsteinfegers. Der habe die Software zur Berechnung. Mein Schornsteinfeger kann das offensichtlich nicht. Er sagt, ich müßte beim Ofenkauf eine Firma beauftragen, die den Schornstein begutachtet und die mir sagt, ob ich den Ofen kaufen kann. Er ist ansonsten aber gutwillig.
Es ist ein altes Fachwerkhaus, älter als 200 Jahre. Der gemauerte Schornstein ist 8 m hoch und hat einen Innenquerschnitt von 18x18 cm - nur um eine Vorstellung davon zu haben.
Ich vermute, das Problem ist, dass die Schornsteinfeger-Software keine Prity-Öfen kennt. Bei dem Programm "Kesa" etwa sind sie völlig unbekannt, obwohl Prity schon länger existiert. Will man sich gegen unerwünschte Konkurrenz schützen? Die Kesa-Software, wie man sie kostenlos bekommt, ist offensichtlich nur eine Demo. Lohnt es sich so etwas zu kaufen oder ist nur für Firmen erschwinglich. Außerdem müßte man sich einarbeiten - ich glaube, das könnte ich. Aber noch mehr glaube ich, dass ich die Sache völlig falsch angehe.
Wer hilft mir weiter ?
Cotti