Liebe Holzheizer,
mein Schorni hat gerade den Hof verlassen und hat mir gratuliert, weil er das, was er gemessen hat, niemals für möglich gehalten hätte. Mein Künzel HV BT31 hat gerade mit einem CO-Wert von 0,2 g/m3 die Abgasmessung mit Bravour bestanden.
Wie geht das? Zugegeben war es ein langer Weg, bis ich die Abgaswerte im Griff hatte. Doch ein altes Bosch CO-Messgerät und meine Eigenschaft, mich in Anforderungen hineinzubeißen, brachte den Durchbruch. So sind jetzt die Anforderungen der Stufe 2 für mich und meinen alten Künzel keine Challenge mehr.
Was habe ich am Scheitholzkessel geändert? Zum einen wurde der Brennertopf durch eine kleinere "Bedüsung" geändert. Zum anderen stellte sich heraus, dass die von der Ofensteuerung unterstützten 6 % Restsauerstoff einem sauberen Abgas im Wege stehen. Es sind ganz andere Restsauerstoffwerte anzusteuern. Die 6 % erfolgten wohl eher im Sinne einer günstigeren Berechnung des "Wirkungsgrades".
Wenn ich damit anderen Holzheizern Mut gemacht habe, so freut es mich.
Gruß