Externer Heizstab

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  • Hallo,

    ich möchte vor dem Sommer mein Projekt "externer Heizstab" umsetzen. Wir haben aktuell einen 800l Hygienespeicher. Von der Pelletheizung (25kW) gehen zwei 28 CU-Rohre für VL und RL ab. Diese verzweigen dann in die Pumpengruppe und auf den Puffer (ganz oben und ganz unten).

    Ich habe ein 2 1/2 Zoll Edelstahlrohr und darauf schweißt mit ein Kollege vorne ein 1 1/2 Zoll Anschweißmuffe und zwei Abgänge in 1 Zoll. Habe eine noch nicht so alte Grundfos 25-80 aus der alten Heizungsanlage. Dann noch ein 9kW Heizstab. PV-Anlage hat 42 kWp.

    Den Heizstab kann ich in 6 Stufen schalten (1kW, 1,5kW, 3kW, 4,5kW, 6kW und 9kW).


    Ein paar Fragen:

    • Macht es einen Unterschied, ob ich den VL und RL des Heizstabes direkt an die Verbindung zwischen Kessel und Puffer anschließe oder sollte man freie Anschlüsse am Puffer nutzen?
    • Wie realisiert man die Temperatursteuerung? Ich möchte gerne immer maximal heißes Wasser oben in den Puffer drücken, so dass ich diesen durchladen kann. Das Wasser, dass den Heizstab verlässt, soll also immer zwischen 70-80°C haben. Es muss also je nach geschalteter Leistung schneller oder langsamer gepumpt werden. Wie realisiere ich dass?

    Danke schön!

  • Hallo

    Für mutige würde Schwerkraft eine Möglichkeit geben.

    Bei Verrohung mit freien Anschlüssen oben und unten am Pufferspeicher und niedrig montierten Heizstabrohr regelt sich die Wassergeschwindigkeit über den Temperaturunterschied.

    28mm Cu ist da aber sicher etwas zu dünn für 9KW.

    Gruß Uwe

  • Ich würde die freien Anschlüsse nehmen, dann hast auch nicht die Gefahr dass du einen Kurzschluss für den Heizkessel baust.


    Steuerung der pumpe könnte eine einfache Solarregelung übernehmen.

  • Hallo


    ich halte eine 25-80 für diesen Anwendungsfall für zu groß. Bei 9 kW und 20 K Temperaturhub ist der Massenstrom knapp 400 kg/h.

    Selbst bei kleinster Pumpen-Stufe quirlst Du Dir Deinen Puffer durch. Die Pumpe hat bei kleinster Stufe und 400 kg/h etwas weniger als 5 m Föderhöhe.


    ciao Peter

  • 9kW für 800l ist schon eine Nummer, bei mir heizen im extremsten Fall 6kW 1000l. Gestern hatte auch mehrfach der STB vom Heizstab ausgelöst, weil einfach zuviel Sonne über den ganzen Tag kam. So eine Situation hatte ich auch noch nicht in der Programmierung berücksichtigt.

  • Es kommt ja immer auch auf die Wärmeentnahme an.


    Wir heizen unsere beiden 600-Liter-Puffer mit zwei Heizstäben zu je 4,5 kW. Bei einem ist nur eine Phase angeschlossen, beim anderen wird per Ohmpilot stufenlos der PV-Überschuss verheizt. Beide Heizstäbe haben eingebaute Thermostate, die einfach ausschalten, wenn die Temperatur grob die 80° C überschreitet. Eine Umwälzpumpe zerstört gezielt die Schichtung, damit die Puffer komplett durchgeladen werden können.


    In der Übergangszeit geht die Wärme ins ganze Haus, im Sommer nur in den zu kalten Keller. Nur für den Keller gehen jeden Tag gut 10 kWh auf, nicht mehr. Entsprechend ist der Puffer nach 2 bis 3 Stunden durchgeladen. Bei tagelangem Regenwetter ohne PV-Überschuss genügt der Wärmevorrat für zwei bis drei Tage Kellerbeheizung.

  • Hallo

    und danke für die Antworten.

    Das Problem bei einer Solarsteuerung ist meines Erachtens, dass die Pumpe dann immer nur im An-Aus-Betrieb läuft.

    Je nach momentaner Leistung und Temperatur des Rücklaufwassers ist die Temperatur dann am Ausgang des Heizstabes unterschiedlich hoch.


    Angenommen, im Puffer sind oben 75°C und das nimmt ab auf 40 °C unten. Dann erwärmt der externe Heizstab bei niedriger Leistung das 40°C warme Wasser auf 45°C. Dieses wird dann oben ringedrückt und mit dem wärmeren Wasser vermischt. INsgesamt ist dann zwar mehr Energie im Puffer aber weniger nutzbar.


    Wie bekomme ich es hin, dass das Wasser immer ca 75°C hat, wenn es den Heizstab verlässt.


    Danke

  • Bei meiner Solarsteuerung kann ich die Temperatur eingeben wo mindestens am Kollektor anliegen soll dass die Pumpe anläuft. (Wäre in deinem Fall der Anlagefühler nähe des Heizstabes)


    Diese auf 60°C gestellt und mit einer PWM Steuerung und Pumpe könnte das schon ganz gut Funktionieren könnte ich mir vorstellen.

    Bin aber kein Fachmann.

  • Dafür brauchst du einen Regler, der die Pumpenförderleisung nach der Temperatur oberhalb des Heizstabes nachführt.


    Die Gegenfrage ist: Was bringt dir eine bestimmte Zieltemperatur? Energie ist Energie. Egal ob bei 60° C oder 80°.

  • Die Gegenfrage ist: Was bringt dir eine bestimmte Zieltemperatur? Energie ist Energie. Egal ob bei 60° C oder 80°.

    Ich vermute eine ordentliche Schichtung und eine hohe Temperatur in den Puffer zu bekommen um z.B. damit noch ein Heizkörper HK bedienen zu können.


    Ob 60°C oder 80°C ist wahrscheinlich egal.

    Aber ob 40°C oder 60 °C macht bei Heizkörper dann schon ein Unterschied.

  • Wer braucht in Zeiten, wo PV richtig Überschüsse produziert, mehr als 40° Vorlauftemperatur?


    Meine Puffer "rühre" ich extra um, um mehr Wärme reinzubekommen …

  • Zu dieser Jahreszeit, meine Heizung läuft noch.

    Und PV bringt jetzt auch gut was - vorausgesetzt man hat es.


    Ich hab es leider noch nicht. Informiere/ belese mich aber diesbezüglich zur Zeit.

  • Hallo Lebowski


    ich hätte da eine sehr einfache und günstige Lösung für dich.

    Kein Elektrionischer Schnickschnack, keine Regelung, millionenfach bewährte Technik...


    Kühlwasserthermostat PKW


    Pumpe auf Dauerlauf (Strom hast du ja eh genug vom Dach).

    Pumpe in den Zulauf des Heizrohres ohne Bypass etc. und "drückt das Wasser einfach rein.


    Am Ende des Heizrohres so ein Thermostatventil.

    Öffnet der Thermostat wird heißes Wasser oben in den Puffer gespeist.


    Wie gesagt, Milionenfach bewährt, auch in deinem PKW ;)


    In alten Autos und auch in manchen Unimog hießen die Kühlwasserregler mit schönen Messinggehäusen zu Aufschrauben:

    Kühlwasserregler


    Viel Erfolg beim Projekt!!!

  • Einfach ne Rücklaufanhebung nehmen und ne 72 Grad Patrone rein machen


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    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

  • Hallo Waelder

    das qar auch meine erste Idee.

    Doch leider ist nir keine hydraulische Einbindung eingefallen um eine Konstante Vorlauftemperatur am Ausgang des Heitstabes zu gewährleisten. :waswowie:

    Eine thermische Rücklaufanhebung kann nur den Zulauf in die Heizpatrone steuern.

    Da die elektrische Leistung des Heizstabes eine größere Varianz hat, wird es vermutlich nur über Drehzahl der Pumpe funktionieten.


    Und im Kreis Pumpen bis Temperatur erreicht bringt nichts.

    Das Mischventil hat keinen Auslass für das Heißwasser.


    Ich kann mich auch täuschen.

    Gerne lass ich da eines besseren Belehren!


    Hmam besten mit nem Hydraulischen Plan.


    Grüße

  • Wo ist das Problem? Die Pumpe wälzt das Wasservolumen, in dem sich der Heizstab befindet, um ("kleiner Wasserkreislauf"). Erreicht dieses Volumen die Öffnungstemperatur des Thermostatventils entweicht ein Teil davon in Richtung des Pufferspeichers. Der untere Anschluss des Puffers ist mit der Saugseite der Umwälzpumpe verbunden.


    Ist der Puffer voll und damit keine Wärmeabnahme mehr gegeben muss ein Thermostat oberhalb oder inmitten des Heizstabes die elektrische Energiezufuhr des Heizstabes unterbrechen. Es gibt Heizstäbe mit eingebautem Thermostat, meiner schaltet zB bei 80~85° C aus.


    Die Umwälzpumpe sollte zeitgesteuert oder spannungsgesteuert (idealerweise mit etwas Nachlauf) aktiviert werden. Der Stromfluss zum Heizstab sollte nur freigegeben werden wenn die Pumpe läuft um lokale Überhitzung zu verhindern.

  • Damit kannst du eine Mindesttemperatur erreichen zB je nach Mischer zb 62 Grad

    Was du noch brauchst ist ein Thermostat Schalter , welcher die Pumpe einschaltet

    Zb. Bei 65 Grad

    Und die Pumpe in der Stufe laufen lassen, das der Heizstab bei 100% Leistung

    Das Wasser dann auf ca 70 Grad erwärmt


    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

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