Hallo zusammen,
ich möchte euch gern mein Projekt vorstellen:
Im Jahr 2019 haben wir ein größeres Haus gekauft, in dem inzwischen vier Mietwohnungen auf insgesamt 380 m² beheizt werden – mit Potenzial zur Erweiterung auf ca. 500 m².
Die beiden Gebäudeteile werden derzeit jeweils durch eine Buderus-Gastherme mit 300-Liter-Trinkwasserspeicher beheizt.
Eine der Heizungsanlagen stammt aus dem Jahr 2019, die andere ist bereits Baujahr 2001.
Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten – danke an CO₂-Steuer und Ukrainekrieg – sahen wir uns gezwungen, eine Alternative zur Gasheizung zu finden, um auch künftig bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können.
Nach intensiver Recherche fiel unsere Wahl auf eine Anlage von HDG.
Geplant ist ein 40-kW-Scheitholzkessel als Hauptheizung („Master“) und eine 26-kW-Pelletheizung als Backup. Letztere kommt ohne festes Silo aus – vorerst nutze ich einen IBC-Container mit Saugsonde, um die Anlage im Urlaubsfall für 2–3 Wochen autark betreiben zu können.
Zusätzlich wird das System durch eine HDG-Solarthermieanlage mit sechs Kollektoren unterstützt. Aufgrund der Lage erwarten wir hier allerdings nur nennenswerte Erträge von Mitte April bis Ende August.
Geplant sind insgesamt 4.000 Liter Pufferspeicher (2 x 2.000 Liter), was hoffentlich ausreichen wird.
Die Warmwasser bereitung erfolgt mittels Heizwendel in einem der Puffer.
Was denkt ihr über die geplante Anlage?
Zum bisherigen Verbrauch: Im Jahr 2024 lag der Gasverbrauch bei rund 44.000 kWh, wobei der Winter recht mild war. Unsere eigene Wohnung haben wir größtenteils mit einem Kaminofen beheizt – etwa 4 Raummeter Hartholz pro Jahr.
Meint ihr, das passt so?
Bin gespannt auf euer Feedback!
Liebe Grüße
Kai