Vorstellung neuer Heizungsanlage von HDG

There are 143 replies in this Thread which was already clicked 11,995 times. The last Post () by KaiMue.

  • Hallo zusammen,


    ich möchte euch gern mein Projekt vorstellen:


    Im Jahr 2019 haben wir ein größeres Haus gekauft, in dem inzwischen vier Mietwohnungen auf insgesamt 380 m² beheizt werden – mit Potenzial zur Erweiterung auf ca. 500 m².

    Die beiden Gebäudeteile werden derzeit jeweils durch eine Buderus-Gastherme mit 300-Liter-Trinkwasserspeicher beheizt.

    Eine der Heizungsanlagen stammt aus dem Jahr 2019, die andere ist bereits Baujahr 2001.


    Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten – danke an CO₂-Steuer und Ukrainekrieg – sahen wir uns gezwungen, eine Alternative zur Gasheizung zu finden, um auch künftig bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können.


    Nach intensiver Recherche fiel unsere Wahl auf eine Anlage von HDG.

    Geplant ist ein 40-kW-Scheitholzkessel als Hauptheizung („Master“) und eine 26-kW-Pelletheizung als Backup. Letztere kommt ohne festes Silo aus – vorerst nutze ich einen IBC-Container mit Saugsonde, um die Anlage im Urlaubsfall für 2–3 Wochen autark betreiben zu können.


    Zusätzlich wird das System durch eine HDG-Solarthermieanlage mit sechs Kollektoren unterstützt. Aufgrund der Lage erwarten wir hier allerdings nur nennenswerte Erträge von Mitte April bis Ende August.


    Geplant sind insgesamt 4.000 Liter Pufferspeicher (2 x 2.000 Liter), was hoffentlich ausreichen wird.

    Die Warmwasser bereitung erfolgt mittels Heizwendel in einem der Puffer.


    Was denkt ihr über die geplante Anlage?


    Zum bisherigen Verbrauch: Im Jahr 2024 lag der Gasverbrauch bei rund 44.000 kWh, wobei der Winter recht mild war. Unsere eigene Wohnung haben wir größtenteils mit einem Kaminofen beheizt – etwa 4 Raummeter Hartholz pro Jahr.


    Meint ihr, das passt so?

    Bin gespannt auf euer Feedback!


    Liebe Grüße

    Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


    🔥 Aktuell heiz ich mit:


    Haus 1 und 2 mit 2× HDG K33, dazu 1.000 l Puffer + 300 l Wolf-Wärmepumpe für Warmwasser.

    Das Eigenheim mit einer HDG F40 zusammen mit ’ner HDG K26E, dazu 4.000 l Puffer und 16 m² Solarthermie.

  • 855

    Approved the thread.
  • Das wird wohl am einfachsten über einenWärmemengenmesser gehen - für jede Wohnung.


    Die Solarthermie kannst Du Dir sparen, bei grade 6 Platten wird da nicht viel rumkommen.


    Ob das richtig dimensioniert ist, kann man schwer sagen, die Leistung der Gastherme hast Du nicht angegeben.

    Einen eigenen 26kW Pelletskessel nur für den Urlaub bzw. als nur Backup zu nutzen sehe ich eher vorsichtig optimistisch. Der kostet doch auch richtig Geld, warum kein Mischbetrieb ? Bzw. dann vielleicht ein Dual-Kessel.


    Ums im Winter in allen Räumen warm zu haben muss dann aber jemand ordentlichen Stochen 😀

  • Hallo


    Welchen Gasverbrauch hattet Ihr im Durchschnitt der letzten Jahre? Schon mal die benötigte Leistung des WE mit der 3. Schweizer Formel abgeschätzt?

    ich bin kein Fan von Hygienespeichern.

    Haben die Wohnungen Duschen oder Badewannen? Das ist entscheident für die Brauchwasserbereitung.

    Normal wird für die Auslegung der Brauchwasserbereiter die notwendige Leistungsziffer NL (aus der Anzahl und Gleichzeitigkeit der angeschlossenen Zapfstelle)

    bestimmt und nach der die Brauchwasserbereiter ausgelegt.

    Wasserhärte? Kommt derzeit bei den Mietern an der letzten Warmwasserzapfstelle noch 55°C an?


    ciao Peter

  • Das wird wohl am einfachsten über einenWärmemengenmesser gehen - für jede Wohnung

    Ja schon... das wird ja jetzt schon so sein. Aber was verrechnest da pro kWh? N Spitzfindiger Mieter haut dir das um die Ohren. Mach dich da mal lieber schlau.

    ETA SH30 Touch Automatik
    ---

  • Vielen Dank an alle für die rege Teilnahme an der Diskussion!


    Zur Abrechnung:

    Die Wärmekosten werden nicht direkt pro kWh berechnet, sondern bezogen auf den eingesetzten Brennstoff. Wenn ich z. B. 1 Raummeter (Rm) Holz zu einem Preis von Summe X in den Kessel gebe, erhalte ich daraus Y kWh Wärmeenergie. Durch die vorhandenen Wärmemengenzähler in den einzelnen Mietwohnungen – sowohl für Heizung als auch Warmwasser – kann ich die erzeugte Wärme gerecht und exakt aufteilen. Dieses Abrechnungsmodell habe ich bereits seit Jahren erfolgreich mit Gas praktiziert, das ja ebenfalls eingekauft wird.


    Bei der Pelletheizung funktioniert das analog: 1 Tonne Pellets kostet z. B. 310 € (inkl.). Daraus gewinne ich Y kWh Wärme, die anschließend auf die Nutzer a, b, c und d entsprechend ihres Verbrauchs verteilt wird.


    Zur Solarthermie-Anlage:

    Diese bleibt bestehen, da sie unter unseren Gegebenheiten einen besseren Wirkungsgrad als eine PV-Anlage erzielt. Zudem ist die Solarthermie bei uns aktuell die kostengünstigste Lösung zur Warmwasserunterstützung.


    Zum Gasverbrauch:

    Ich kann den Verbrauch nur in kWh angeben, da keine Abrechnung in Kubikmetern erfolgt. In den letzten vier Jahren lag der jährliche Verbrauch zwischen 44.000 kWh und 58.000 kWh. Die Umrechnung in Kubikmeter wäre natürlich möglich, aber nur über den Brennwert und Zustandszahl.


    Zur Warmwasserbereitung:

    Alle Wohnungen sind mit Dusche und Badewanne ausgestattet. Im Pufferspeicher ist eine Heizwendel verbaut, die ca. 170 Liter Warmwasser bereitstellt. Selbst bei gleichzeitiger Nutzung durch vier Personen reicht die Leistung der Wendel rechnerisch aus, um kontinuierlich ausreichend Warmwasser bereitzustellen – bei einer Puffertemperatur von ca. 60 °C.


    Zum Thema Zapfstellen:

    Die Heizung wird zukünftig zentral zwischen den beiden Gebäudeteilen positioniert. Dadurch verlängern sich die Warmwasserleitungen im Vergleich zum vorherigen Standort der einzelnen Thermen um etwa 5–10 Meter.


    Ein letzter Punkt zum Wasser:

    Wir haben hier sehr hartes Wasser mit einem Wert von 17,4 °dH.


    Achso die vorhanden Buderus Thermen aben beide eine Leistung von 22kw, sowohl die Brennwert als auch die alte Therme.


    Alles wurde x mal berechnet und als Ergebnis ist die bereits beschriebene Anlage Raus gekommen.


    LG Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


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    Edited once, last by Etaminator: Ein Beitrag von KaiMue mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Als Ergänzung zur Pelletanlage:

    Die Anlage wurde ganz bewusst so ausgewählt, dass sie auch allein in der Lage ist, das gesamte Gebäude zu beheizen. Ein Kombigerät kam für uns nicht infrage, da wir besonderen Wert auf Ausfallsicherheit gelegt haben. Deshalb haben wir uns für zwei vollwertige, voneinander unabhängige Anlagen entschieden.


    Ein einzelner Kombikessel, der beide Systeme abdeckt, kann in puncto Effizienz und Betriebssicherheit leider nicht mit zwei spezialisierten Einzelanlagen mithalten.


    Wir haben uns im Vorfeld wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigt und uns viele Hersteller – darunter auch Kombikessel – angesehen. Letztlich hat uns HDG komplett überzeugt, nicht nur wegen der Technik und Haptik, sondern auch durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Fachbetrieb und dem zuständigen Gebietsvertreter. Diese Kombination hat einfach perfekt gepasst – damit hätten wir so gar nicht gerechnet.


    Im Vergleich dazu konnten Hersteller wie ETA, Fröling und Hargassner für uns nicht wirklich mithalten – und auch KWB hat sich in der Beratung und im Gesamtbild nicht besonders hervorgetan.


    Viele Grüße,

    Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


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  • zu einem Preis von Summe X

    Wenn du dafür eine Rechnung hast, ist alles in Ordnung. Du darfst aber weder, das Aufarbeiten von Holz, noch das Bestücken des Kessels oder das gekaufte Holz einbringen berechnen (weils dafür keine Rechnung gibt)

    Solarthermie kannst genausowenig umschlagen (Wärme kostet dich ja nix)


    Pellet ist meiner Meinung nach bei Vermietung die einzige sinnvolle Lösung. Da kann man alles sauber abrechnen und hat auch am wenigsten Aufwand mit Wärme bereitstellen.


    ps: nicht zig Beiträge hintereinander schreiben! Man kann den Beitrag auch bearbeiten

  • Hallo Kai


    Du hast Dir anscheinend schon viele Gedanken gemacht. Finde ich gut. Aber der Teufel steckt wie immer im Detail.


    Dir ist schon klar, dass Dein Warmwasser den Warmwasserbereiter mit 60°C verlassen muss und mit 55°C an der letzten Entnahmestelle der Nutzer ankommen muss?

    Hast Du selbst Holz oder kaufst Du zu? Frage deshalb welcher Preis X für die Erzeugung anzunehmen ist. Bei eigenem Holz schwierig.

    Und Du kannst Deinen Aufwand zum Anfeuern und nachlegen und reinigen nach meinem Wissen nicht umlegen. Du bist also der Sklave Deiner Mieter.....

    Du hast auch zwei Kaminzüge frei, die auch die neuen Ableitregeln für Holzfeuerungen erfüllen und vom Querschnitt her passen?


    ciao Peter

  • Hi Peter,


    das Thema mit der "Sklaverei" ist uns natürlich bewusst – der Umkehrschluss wäre dann aber, weiterhin brav CO₂-Steuer zu zahlen, nur damit die Mieter einen warmen Hintern haben. Das ist auch nicht wirklich nachhaltig gedacht. Zumal ich immer mit am Tisch sitze bei den Kosten da die Co2 steuer Anteilig auf den Vermieter umgelegt wird.


    Von den Ableitungen, die du erwähnt hast, habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört. Ich sehe das aber relativ entspannt: Der Bezirksschornsteinfegermeister war bereits vor Ort und hat sein Okay gegeben. Die Umsetzung über den vorhandenen, gedämmten Kamin (Baujahr 2000) ist damit freigegeben.

    Der Kamin hat nur einen Zug, die Kaminberechnung passt, und soweit ich weiß, hat er einen 180er Querschnitt bei ca. 12 m Höhe ab Anschlussstelle. Die bisher vorhandenen Holzfeuerstellen werden außer Betrieb genommen.


    Ich habe aktuell noch keinen eigenen Wald, also wird Holz je nach Preis entweder fertig eingekauft oder selbst aufgearbeitet. Das Holz wird dann zum ortsüblichen Preis weitergegeben – so ist es auch mit meinen Mietern abgesprochen, die ich alle seit ihrer Kindheit kenne. Am Ende profitieren wir alle davon.


    Aktuell liegt der Festmeter Polterholz (Buche) bei ca. 80 € + Aufarbeitung. Und ja – alle anfallenden Kosten können angegeben werden, sofern sie durch Belege nachweisbar sind.


    Ein Kleingewerbe wäre theoretisch auch denkbar, um der Vermietungs-GbR eine Rechnung stellen zu können, aber das wäre nur eine Notlösung. Bis jetzt funktioniert alles gut und vernünftig, ganz ohne Bürokratie-Overkill.


    Das mit den 55 °C habe ich auf dem Schirm – würde auch mit einer Frischwasserstation so bleiben. Ist letztlich eine Frage der Einstellung durch den Installateur.


    Was mich ja brennend Interessiert ist was ihr zum Hersteller zu sagen habt, hier bei uns im Sauerland gibt es sehr viel KWB, kaum einer hat HDG und wenn hört man nichts schlechtes.


    LG

    Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


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    Das Eigenheim mit einer HDG F40 zusammen mit ’ner HDG K26E, dazu 4.000 l Puffer und 16 m² Solarthermie.

  • Ich kann dir den HDG Euro empfehlen

    Ist ein super Toplader

    Den Pufferspeicher falls irgendwie möglich größer wählen


    PS ein Bekannter, selber im Service für Groß Biomasse Heizwerke tätig

    Hat den HDG Frontlader und ist sehr zufrieden

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

    Edited once, last by Waelder ().

  • Wir haben uns bewusst für einen HDG F40 entschieden, da er für unsere Bedürfnisse wartungsfreundlicher ist.

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


    🔥 Aktuell heiz ich mit:


    Haus 1 und 2 mit 2× HDG K33, dazu 1.000 l Puffer + 300 l Wolf-Wärmepumpe für Warmwasser.

    Das Eigenheim mit einer HDG F40 zusammen mit ’ner HDG K26E, dazu 4.000 l Puffer und 16 m² Solarthermie.

  • Hallo Kai


    normal darf der HV und der Pelleter nicht an einem Zug hängen da zwei unterschiedliche Überdruckfeuerungen.

    Ableitbedingungen Schornsteinmündung 40 cm über First und Mündung firstnah.....einfach mal googln - steht in der BImSchV §19

    Wenn das bereits ein Kamin für Holzfeuerungen war sollte das gehen.

    Umstellung von Gasfeuerung auf Holz ist meist problematischer, da für Gas andere Regeln gelten bzgl. der Mündung als für Holz.


    ciao Peter

  • Guten Morgen Peter,


    Der Kamin wurde bis jetzt ausschließlich zur Holzfeuerung benutzt.


    Wenn ich richtig informiert bin ist das bei HDG Software mäßig so gelöst das immer nur eine von beiden Anlagen betrieben werden kann. HDG bietet keine Kombigerät an, weshalb immer 2 Anlagen Einzug halten bei HDG.


    Ich kann mich in Punkto Software aber auch irren.


    LG Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


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    Das Eigenheim mit einer HDG F40 zusammen mit ’ner HDG K26E, dazu 4.000 l Puffer und 16 m² Solarthermie.

  • Wenn ich richtig informiert bin ist das bei HDG Software mäßig so gelöst das immer nur eine von beiden Anlagen betrieben werden kann. HDG bietet keine Kombigerät an, weshalb immer 2 Anlagen Einzug halten bei HDG.

    Ich besitze auch eine Scheitholz und Pellet Anlage.

    Ich wollte auch eine getrenntes System und dann bist du bei HDG oder Guntamatic.

    Bei Guntamatic läuft aber die Software/Display über einen Kessel.

    HDG kommuniziert glaub ich über den Pufferspeicher und damit komplett unabhängig.

    Dass beide Kessel an einen Zug hängen ist kein Problem, diese sind einfach gegenseitig verblockt.

  • Hast du die Arbeit, Kosten Holz gut durchgerechnet?

    Wir haben jetzt 18 FM Buche gekauft ab Lagerplatz im Wald für 1170 EURO.

    Gesägt 50 cm,selbst abgefahren, gespalten weg packen.

    Wir haben 380qm, 145 qm bewohnt mit drei Personen.

    Andere Wohnung und Nebenräume auf Frostschutz.

    Solar funktioniert auch in der kalten Jahreszeit, aber nur weil ich Zuhause bin und Holz nur dann einlege wenn absolut notwendig.

    Habe mal bei -15 Grad das Haus testweise durchgeheizt, hat unser 34 kW S4 ohne Probleme geschafft, der Holzverbrauch ist aber enorm.

    Von der Kostenseite ist es gut das wir nur selten noch tiefe Temperaturen haben.

    Wenn ich hier die Preise für Fertiges Holz getrocknet sehe Tränen mir die Augen.

  • Bei 44.000 kwh Gas bist du mei mindestens 22 RM Hartholz-Scheitholz, wenn du keine Pellets verwendest.

    So wie ich das sehe hat der Kessel 220 Liter Füllraum. Da wird es bei wenig Abnahme des Hauses in der Übergangszeit schon knapp mit den 4000 Liter oder du muss halt je nach Witterung weniger einlegen.


    An kalten Tagen bestücks du den jeden Tag - und wenn es richtig kalt ist, legst du auch nochmal nach - und musst dem entsprechend Holz einbringen. Du hast also ne Menge Arbeit für deine Mieter, die du nicht abrechnen kannst. Das muss dir bewusst sein. Gleiches gilt, wie oben schon angesprochen, für das Aufarbeiten/Beschaffen/Stapeln/Transport von Brennholz. Auch wenn du das mit deinen Mietern vereinbart hast, dass die das bezahlen, wenn einer quer schießt, bleibst du auf deiner Arbeit sitzen.

  • Ich würde sagen 6000 ltr Speicher ist Minimum.

    Unser Haus ist BJ 1911 den Teil den wir bewohnen umgebaut 1970.

    Wir haben 4000 ltr Speicher davon 600 ltr für Warmwasser.

    Unseren s4 kann ich mit Hartholz max. 2/3 vollegen (200ltr Fülleraum) dann sind Puffer voll und Heizlast bedient.

    Wir wären mit 6000 ltr glücklich.

  • Das Gute am HDG ist, dass er anhand der Wetterprognose und der aktuellen Außentemperaturen automatisch vorgibt, wie voll der Kessel befüllt werden sollte. Gerade in der Übergangszeit lässt sich so ein Überheizen effektiv vermeiden.


    Unser Plan ist es, von März bis etwa Oktober vorwiegend die Solarthermie-Anlage sowie den Pelletkessel zu nutzen. In den kälteren Monaten soll dann der Holzvergaser zum Einsatz kommen.


    Meine Frau und ich sind uns der Vor- und Nachteile dieses Heizkonzepts sowie des damit verbundenen Aufwands und der Abrechnung bewusst. Wir haben unsere Wohnung mit 130 m² Wohnfläche schon immer hauptsächlich mit Holz beheizt – das heißt: mindestens einmal täglich Holz schleppen und regelmäßig nachlegen. Das ist für uns nichts Neues.


    Für uns überwiegen ganz klar die Vorteile: Wir können nachhaltig heizen, sind unabhängig von Öl und Gas und müssen keine CO₂-Steuer zahlen. Sogar unsere Mieter helfen mit – das ist eine super Sache.


    Für 18 Festmeter Buche habe ich 1.440 € plus 150 € Fracht zu meinem Holzplatz bezahlt. Rechnet man die eigene Arbeit nicht mit, komme ich damit auf etwa 85 bis 95 € pro Raummeter ofenfertig.


    Ich habe zudem das Glück, einen neuen Holzhändler direkt am Ortsrand zu haben. Dort konnte ich 20 Raummeter, 2,5 Jahre abgelagertes Eichenholz in Meterbündeln für 80 €/RM frei Haus bekommen. Die will ich mit einem langen Schwert und meiner MS 400 C auf Maß bringen und direkt im Keller einlagern.


    In meinem Keller bekomme ich gut 20 RM unter, weitere 20 RM lagern im Schuppen – der ist nur etwa 10 Meter vom HV entfernt. Da wir mit 10 Personen im Haus leben, mache ich mir keine Sorgen, dass die 4.000 Liter Pufferspeicher zu klein sind. Rechnerisch sollte das gut passen. Klar, mehr ist immer besser, aber durch die tagsüber konstante Abnahme ab dem Mittag sehe ich da kein Problem.


    Mein Plan ist, den Ofen morgens vor 7 Uhr zu befüllen – alles Weitere wird sich mit der Zeit einpendeln.


    Ich hoffe, ich konnte alle Fragen beantworten.

    Mit lieben Grüßen

    Kai

    Holz: Wärme, die Wurzeln hat! :P


    🔥 Aktuell heiz ich mit:


    Haus 1 und 2 mit 2× HDG K33, dazu 1.000 l Puffer + 300 l Wolf-Wärmepumpe für Warmwasser.

    Das Eigenheim mit einer HDG F40 zusammen mit ’ner HDG K26E, dazu 4.000 l Puffer und 16 m² Solarthermie.

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