Technische Fragen zum Gleichstrom Heizstab

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  • Ich habe mal ein paar technische Fragen zu den angebotenen E-Heizstäben die mit Gleichstrom betrieben werden.


    1) ist die Anzahl der Module egal die mit dem Heizstab verbunden werden ?


    2) wird der Gleichstrom nur abgezweigt und parallel auch zum Wechselrichter geführt , so dass wenn der Heizstab nicht in Betrieb ist die volle Leistung der PV-Module auf den Wechselrichter arbeiten ?


    Bisher habe ich nur einen wirklich schlüssigen Gleichstrom E-Heizstab gefunden von "My-PV"

  • Dem Heizstab als solchem ist es egal, ob er mit Gleich- oder Wechselspannung betrieben wird - er darf nur nicht mit Zuviel Spannung belastet werden...


    Wenn du genauer definieren könntest, was du vor hast und warum Wechselspannung nicht in Betracht kommt, könnte man das genauer auseinanderpflücken.

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Der Elwa kann im DC betrieb mit 100 – 360 V DC, betrieben werden , die angeschlossen Module dürfen

    Max bei - 15 Grad 360 V produzieren ab 100 V fängt er an zu arbeiten


    Zusätzlich hat er noch einen

    AC Heizleistung750 W, zur Warmwassersicherstellung

    NetzanschlussEinphasig, Schutzkontaktstecker, 230 V, 50 – 60 Hz

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

  • Das finde ich aber nicht sonderlich praktisch. Wenn ich z.B. nur ein 2000 Watt Balkonkraftwerk betreibe mit einem Wechselrichter

    von 800 Watt Ausgangsleistung und der Puffer ist mit dem E-Heizstab geladen und der E-Heistab ist nicht mehr in Betrieb....

    Dann sind die PV Module ohne Funktion. Sowas lässt sich doch mittels einfachem Relais hin und her schalten:


    Puffer geladen - E-Heizstab aus = Relais schaltet den Gleichstrom von der E-Heizpatrone zum Wechselrichter und umgekehrt.

    Da hätte ich vom ELWA eigentlich mehr Innovation erwartet...

  • Dem Heizstab als solchem ist es egal, ob er mit Gleich- oder Wechselspannung betrieben wird - er darf nur nicht mit Zuviel Spannung belastet werden...


    Wenn du genauer definieren könntest, was du vor hast und warum Wechselspannung nicht in Betracht kommt, könnte man das genauer auseinanderpflücken.

    Die Einbindung eines AC E-Heizstab ist halt komplizierter so das er nur PV-Überschuß nutzt. Bei kleinen Balkonkraftwerken mit 800 Watt Wechselrichterausgang ist der DC Strom von 4 Modulen a 500 Watt doch leistungsfähiger ? Die Einbidung als Laie steht im Vordergrund.

    Wenn ich z.B. den TA Aton betrachte ist das schon viel aufwändiger ...

  • Bei dieser Lösung geht es doch gerade darum, KEINEN WR zu verbauen und somit zu sparen. Die Module sind ausschliesslich für WW da. Da wird mit 2KW geladen und nicht nur mit 800W


    MIT WR nen AC Heizstab nehmen. Der nimmt dann nur den Überschuss

    ETA SH30 Touch Automatik
    ---

  • Bei dieser Lösung geht es doch gerade darum, KEINEN WR zu verbauen und somit zu sparen. Die Module sind ausschliesslich für WW da. Da wird mit 2KW geladen und nicht nur mit 800W


    MIT WR nen AC Heizstab nehmen. Der nimmt dann nur den Überschuss

    Ich glaube wir rden aneinander vorbei... Die 4 mit 500 Watt je Stück PV Module leisten doch vor dem WR mehr als nach dem gedrosselten WR ....und wenn der Heizstab aus ist soll das Haus über den WR versorgt werden...

  • Ein herzliches Hallo in die Runde,


    ich melde mich mit meinem ersten Beitrag hier.

    Nach meinem Verständnis arbeitet der Mikrowechselrichter bei einer Steckersolaranlage auch mit einer Art "Laderegler" (als wäre ein Akku angeschlossen). Der Laderegler "reitet" die Strom-Spannungskurve der angeschlossenen PV-Module so, dass genau die geforderte Leistung fließt. Wenn z.B. gerade üppig die Sonne scheint, dann wird die Spannung in Richtung offenem Stromkreis erhöht und damit die entnommene Leistung (Stromstärke geringer) verringert, damit sie die 800W (neuerdings) nicht überschreitet.


    Ich komme damit zu folgendem Schluss: entweder nimmt man den Gleichstrom der bestehenden Balkon-PV-Module GANZ - also ohne den angeschlossenen WR - und führt diesen der Heizpatrone zu, oder der WR macht seine Arbeit und die Heizpatrone bekommt dann nix.


    Die Entnahme am WR begrenzt die Leistung auf 800 Watt (das ist unbefriedigend und schöpft nicht das ges. Potential an guten Tagen aus) und die Entnahme vor dem WR pfuscht diesem evtl. in den Betrieb?


    Ich betreibe eine Inselanlage (nicht ans öff. Netz angeschlossen) mit einem größeren LiFePO4-Akku und möchte in Zukunft auch die überschüssige elektrische Energie zum Heizen verwenden. Man kann den Heizstab an den WR hängen, was mit einem normalen Kabel (günstig) geht. Der WR hat aber nur eine begrenzte Leistung. Also ist es besser, den Heizstab an den Akku (51,2 Volt Nennspannung) zu hängen, das erfordert dann größere Kabelquerschnitte und wenn es eine preisgünstige Lösung sein soll, könnte man das "per Hand" steuern, also einfach jeden Tag 2 Stunden einschalten, dann ist das Duschwasser warm. Da gibt es aber sicher noch bessere Lösungen.


    Die Solaranlage läuft dann ansonsten wie gewohnt weiter und man hat die volle Leistung des WRs, der Akku puffert das ab und wenn man per Hand schaltet, wird man das nicht tun, wenn es draußen dunkel ist und der Bedarf im Haus gerade groß.


    Bei einer Stecker- bzw. Balkonsolar-Anlage wüsste ich ansonsten keine Lösung, die die PV-Leistung immer voll ausreizt und dabei die 800 Watt (falls möglich) auch noch liefert.


    Grüße - Andreas

  • Ich weiß schon was du meinst. Aber dein "Konstrukt" mit Y-Stecker oder keine Ahnung wie das anstellen willst, wird so nicht funktionieren.

    Nein nicht mit Y-Stecker sondern mit Umschaltrelais....Heizstab ausser Betrieb - Relais leitet den Gleichstrom zum WR...Heizstab in Betrieb Relais leitet den Gleichstrom zum Heizstab ...sollte doch kein Hexenwerk sein .

  • Hallo,


    ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Du mußt den Gleichstrom nicht schalten (Gleichstrom schalten ist nicht billig). Den Wechselrichter kann man einfach auf der AC Seite ein- und ausschalten. Der Elwa DC Heizstab hat leider keinen Ausgang der schaltet, wenn die Speichertemperatur erreicht ist.


    Man müßte die Stromaufnahme messen und bei Null Stromaufnahme den Wechselrichter einschalten. Was passiert, wenn man Elwa und Wechselrichter gleichzeitig an den Modulen betreibt, kann ich nicht sagen.

  • Nun habe ich die Lösung wohl selber gefunden. Ich installiere am Puffer einfach eine Tauchhülse mit einem einstellbaren Thermostaten. Ab z.b 50° Puffer Temperatur schaltet mir das Thermostat ein handelsübliches Relais und wechselt somit die Gleichstromzufuhr vom E-Heizstab auf den Wechselrichter..

  • Aufpassen: Das Schalten von Gleichspannung ist für ein Relais ungleich anspruchsvoller als Wechselstrom! Das muss das Ding abkönnen, sonst sind die Kontakte bald hinüber!


    Der Hintergrund ist der sich beim Abschalten bildende Lichtbogen: Bei Wechselstrom gibt es Nulldurchgänge die ausreichen, dass bei mittleren Spannungen dieser verlöscht. Bei Gleichstrom gibt's das nicht, daher muss der Kontaktabstand entsprechend viel größer sein, mehrere Kontakte in Serie betrieben werden oder eine Funkenlöscheinrichtung vorhanden sein.


    Bei zB 150 V bei 12 A sollte das aber keine zu große Sache sein.

  • Naja, man muss schon das passende Relais nehmen, das für Gleichspannung im geforderten Bereich geeignet ist - dafür gibt es ja Datenblätter!


    Aber, um mal wieder den Buhmann zu spielen: Ein Fachmann wäre hier der richtige Ansprechpartner. Gleichspannung, auch mit niedriger Spannung, kann dir das Haus ebenfalls anstecken.

    Wer jemals ne autobatterie kurzgeschlossen hat, weiß, was auch nur 12V anrichten können

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    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Die gewünschte Funktionalität dürfte damit gegeben sein ohne größere Bocksprünge


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  • Du musst ja auch bedenken, dass die PV-Module nur bei einer passenden Last (Widerstand) ihre optimale Leistung bringen. Belastest du zu stark, bricht die Spannung zusammen und die Leistung (P = U x I) sinkt. Belastest du zuwenig, dann bleibt die Spannung zwar hoch, aber es fließt wieder zu wenig Strom … (das regelt bei einem modernen Wechselrichter der Maximum Power Point Tracker, der erzeugt einen "variablen Lastwiderstand").


    Das ist doch alles Pfusch.


    Du brauchst für optimale Effizienz eine variable Last und das geht bei Wechselstrom mit einem PWM-Regler mit einer Standard-Heizpatrone am besten. Wenn der vom Smartmeter des Wechselrichters gesteuert wird, dann heißt der zB bei Fronius Ohmpilot und macht genau das, was er soll. Von 0 bis 3 bzw. 0 bis 9 kW, ein- oder dreiphasig.

  • Post by PetervomBerg ().

    This post was deleted by the author themselves ().

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