Hallo zusammen,
kurz mein Setup:
- Fröling PE1-35 Pelletkessel
- zwei 850l Fröling Pufferspeicher
- Ein Kombimodul Solarschichtspeicher mit zwei Solarregistern (und Trinkwasser/Warmwasserstation)
- Ein normaler Fröling Kombischichtspeicher
- Beide sind unten, mittig und oben miteinander verbunden
- Buderus Low-Flow Solarthermieanlage 8 Kollektoren in Reihe
- Kamin mit Wassertasche
- Zwei Heizkreise
- einmal für eine kleine Wohnung aber mit höheren Wärmebedarf (ältere Bewohner)
- einmal für eine größere Wohnung mit aufgrund der Sonneneinstrahlung im Sommer niedrigen (bzw. gar keinem) Wärmebedarf, dafür im Winter mehr
- Alles Radiatoren außer Fußbodenheizung in einem Raum (im Rücklauf) in der größeren Wohnung
- 9 KW Heizstab an PV Anlage gekoppelt über Fronius Ohmpilot. Hängt im rechten (normalen) Pufferspeicher mittig an der passenden Stelle (mit derzeit ca. 25-35 kWh Heizleistung pro Tag mit Überschuss).
Die Solarthermie hat in den letzten 1 1/2 Jahren kaum etwas zum System beigetragen und ich war immer stutzig, denn bei 8 Kollektoren in Südausrichtung müsste die eigentlich deutlich zu spüren sein. Also forsche ich seit Wochen. Die Pumpe und der Druckbegrenzer waren falsch eingestellt. Das Ding kam nie auf eine sinnvolle Temperaturdifferenz zwischen Rück-/Vorlauf. Mittlerweile habe ich die Strömungsgeschwindigkeit passend eingestellt und die Pumpenmindestdrehzahl so erhöht, dass auch immer ein Kreislauf zustande kommt. Ich schaffe jetzt 20K Temperaturdifferenz. Soweit gut.
Trotzdem: Wenn der Heizstab mal nicht läuft weil das Auto geladen wird, sehe ich keine signifikante Aufheizung des Pufferspeichers durch die Solarthermie. Da knallt bei 35 Grad Außentemperatur die Sonne brutal auf den Kollektor, ich schaffe 55C Rücklauf und 75C Vorlauf und der Puffer bleibt bei 59C geradezu stehen. Also weiter geforscht. Der Installateur hat
a) die Solarthermie am unteren Solarregister angeschlossen und
b) Vorlauf-/Rücklauf vertauscht, so dass der heiße Rücklauf vom Kollektor im unteren Solarregister UNTEN eingespeist wird und nicht oben.
Nun bin ich absoluter Laie aber zum einen entspricht das nicht der Beschreibung des Puffers seitens Fröling und zum anderen sagt mir auch eine intensive KI Analyse, dass dies falsch ist und die schlechte Performance erklären könnte. Wenn ich das schon ändern lasse, dann will ich gleich "alles richtig machen" bzw. überprüfen.
Daher suche ich nun mit Eurer Hilfe die optimale Beschaltung der beiden Puffer. Die KI sagt mir dazu:
- Solarthermie am oberen Solarregister anschließen, denn so wird insb. das Warmwasser erhitzt ohne die Schichtung zu zerstören
- Pelletkessel Einspeisung S3 und Rücklauf S1/S5 S5 (ganz unten)
- Kamin an S4 (also weiter oben als der Kessel) und Rücklauf S1/S5 (also geteilter Rücklauf mit dem Kessel)
- Kleiner Heizkreis an S13/S14
- Großer Heizkreis an S15/S16
- Wasserstation an S7/S8
Damit würde die Solarthermie oben einspeisen. Der Kamin würde auch wenn er denn im Winter mal läuft sehr weit oben einspeisen. Die KI begründet die Einspeisung damit, dass der Rücklauf vom Kamin mit > 70 Grad sehr heiß ist und dann so die Schichtung nicht kaputt macht. Was ich im Kaminbetrieb jedoch feststelle ist, dass die Kaminpumpe stark taktet. Sie bekommt relativ kaltes Wasser aus dem Rücklauf zurück und das zieht die Wasserkartusche über den Kamin halt schnell runter. Es gibt ein Ventil/Thermostat zwischen Vor-/Rücklauf am Kaminstrang, so dass ich Vorlaufwasser dem Rücklaufwasser beimischen kann. Das muss ich vermutlich noch etwas optimieren.
Wäre das auch Eure Empfehlung? Die Argumentation gegen Solarregister unten ist, dass die hohe Wäremezufuhr im Sommer die Schichtung zerstört wenn unten geheizt wird und gerade im Sommer ja fast nur Warmwasser gebraucht wird.
Es gibt von Froeling auch noch ein Schichtspeichermodul, welches bei der Solaranlage mit welchen Parametern auch immer entscheidet, ob jetzt im oberen oder unteren Solarregister eingespeist wird. Die KI sagt, ich brauche das in meinem Setup nicht, da ich ich den Heizstab habe, der ja mit recht viel Leistung die mittlere Schicht heizt und der zusätzliche Gewinn die Ausgabe nicht rechtfertigt. Wie seht ihr das? Insb. in den nicht Sommermonaten könnte ich mir vorstellen, dass eine "Einspeisung" unten von Vorteil wäre.
Liebe Grüße und vielen Dank!