Lamdasonde zeigt zu hohe Werte an. Wahrscheinliche Ursache - mit Asche verschmutzt

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  • Hallo


    Ich will euch von meinem jüngsten Problem berichten, welches mit doch einiges Kopfzerbrechen bescherte:

    vor gut einem halben jahr fing mein Ofen immer mehr zu rauchen an und kam nur sehr zögerlich auf Temperatur. Zuerst nur manchmal, dann immer öfter und immer schlimmer. Das Display zeigte aber stets perfekten Restsauerstoff um die 6% an und die Luftklappen wurden immer schön angesteuert.


    Dann meine vergeblichen Versuche: - dünnere Holzscheite verfeuern

    - Primär und Sekundärlufkanäle mit Kompressor durchgeblasen

    - mehrere Male Lamdasonde kalibriert und deren Heizung geprüft

    - alles akribisch gereinigt und Lüfter auf Leichtgängigkeit überprüft


    Schließlich habe ich die Lamdasonde ausgebaut und angeschaut. Von aussen hat sie blitzblank ausgeschaut (ich vermute die Lamdasondenheizung brennt den Ruß immer schön weg). Ich wollte sie schon wieder einbauen, dann hatte ich die Idee mit dem Mund an dem kleinen Loch in der Mitte zu saugen, worauf mein ganzer Mund voller Asche <X || war. Obwohl scheinbar das Risiko besteht, die Sonde damit zu töten habe ich sie dann mit wenig Druck ausbeglasen. Es kam noch eine beträchtliche Menge Asche heraus.

    Zugleich habe ich die Schrauben der kleinen seitlichen Aschetüre geölt, damit diese wieder besser andrückt und abdichtet.


    Jetzt läuft der Kessel wieder, wie ich es gewohnt bin, so gut wie ohne sichtbaren Rauch. Ich bin mir fast sicher, dass es an der zugeaschten Lamdasonde und nicht an dem Aschetürchen gelegen hat.


    Ehrlich gesagt läuft mein Kessel immer noch mit den alten verkokelten Dichtungen :schaem: - augenscheinlich (jetzt wieder) sehr gut.

    Das wäre dann die nächste Aktion meiner Fehlersuche gewesen.


    Vielleicht hilft meine Darstellung dieses nicht alltäglichen Fehlers dem einem oder anderem einmal weiter. Aber wie gesagt: Die Lamdasonde könnte durch dieser Aktion kaputt gehen! Das nächste Mal werd ich es mit dem Staubsauger versuchen...

  • Hallo,


    so mache ich das auch bei der jährlichen Reinigung vor dem Saisonstart, da wird die Sonde ausgeklopft und dann einfach mit der Atemluft aus pusten so läuft die Sonde seit 2016 ohne Probleme.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo!


    Ich hab meine Lambdasonde jetzt gewechselt!Sie war 11 Jahre bzw gut 15000 Stunden im Betrieb!Sie wurde bei jedem Kundendienst von fröling immer sehr "pfleglich" behandelt!Es ist eben nichts für die Ewigkeit!


    Gruß Lars

  • Dann könnte meine noch lange halten,

    Mein Kessel ist von 2019 und läuft relativ wenig, da ich ein kleines, gut gedämmtes Hauschen habe :)

  • So, Jetzt ist es Zeit für ein Update :!:


    Tatsächlich war die Freude über den vermeindlichen Erfolg mit der Reinigung meiner Lamdasonde nicht von allzu langer Dauer :nixweiss:Es gab immer wieder Abbrände, wo der Kessel ziemlich rauchte (wenn auch nicht mehr so extrem wie zuvor)


    Nach einigen Grübeleien, bin ich zum Schluß gekommen, dass immer noch die Sekundärluftkanäle (zumindest teilweise) mit Asche verstopft sein könnten, obwoh ich diese bereits schon einmal durchgeblasen hatte:/. Ich heize oft mit Pappelholz, welches extrem viel Asche produziert. Gut möglich, dass beim Reinigen immer ein wenig davon in die Sekundärluftöffnungen der Brennerdüse hineinrieselt. Diese Kanäle sind zudem tatsächlich recht eng und verwinkelt. Man kann praktisch nicht hineinsehen. In den Reinigungsanleitungen der Gebrauchsanweisung werden diese Kanäle auch nicht erwähnt - glaube ich.


    Lange Rede kurzer Sinn :fluch: :

    Durch die Öffnungen der Regelscheibe einen Schlauch eingeführt und mit ordentlich Druckluft hineingeblasen. Dann dünnerem Druckluftschlauch nacheinander in alle Sekundärluftöffnungen der Brennerdüse gesteckt und so alles in die Gegenrichtung ausgeblasen. Dann wieder wie vorher in die Öffnungen der Regelscheibe usw. So lange, bis kein Staub mehr herausgekommen ist.

    Jetzt 2 Abbrände ohne Rauch geschafft. Wenn ihr nichts mehr hört, dann läufts jetzt. Sonst werde ich euch hier weiter berichten.

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