Pelletheizung im Neubau

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  • Achtung, wird wieder lang… ;)


    Die (zukünftigen) Gegebenheiten:

    • Neubau Holzrahmenbau 137m² Wohnfläche
    • Voll unterkellert (isoliert) 100m². Zählt nicht zur Wohnfläche, wird aber wie Wohnfläche genutzt (also beheizt)
    • Bewohnt von einer Person
    • Standort auf 169m ü. NHN am südlichen Rand des Teutoburger Waldes
    • Satteldach 45°
    • Dachboden innerhalb thermischer Hülle
    • Keller + Haus erfüllt Effizienzhaus 55 Standard
      Das Haus hätte ursprünglich Effizienzhaus 40 Standard geschafft. Da Holzbauer die Dachdämmung zu dünn ausgeführt hat, knapp verfehlt „nur“ 55
    • Berechnete Heizlast habe ich momentan nicht parat. Würde mal von 7kW ausgehen
    • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher
    • Überall (auch im Keller!) Flächenheizung (Fußboden). In einigen Räumen ist Dielenboden (!) geplant.
    • Beheizung mit Pelletheizung + Solar
    • Warmwasser über Pelleter, bzw. Solar
    • Wasch- und Spülmaschinen sollen an Warmwasser angeschlossen werden.
    • Pelletbunker mit ca. 3 Tonnen Fassungsvermögen (berechnet, Erstbefüllung steht noch aus)
    • Holzofen im Wohnzimmer (Vorbereitet für wassergeführten Ofen, aber sehr unwahrscheinlich)
    • Zwei VA-Schornsteinzüge. Beide vorbereitet für Partikelabscheider.
    • Kleines Balkonkraftwerk (Haustürüberdachung)
    • Irgendwann auch mal „große“ PV-Anlage

    Mir ist bewusst, daß in so einem Haus eine Wärmepumpe die „sinnvollste“ (weil bequemste) Heizung wäre. Ich habe mich aber ganz bewusst dagegen entschieden. Ich hatte von Anfang an mit Pellets geplant und Putin hat mich darin bestärkt. Mein jetziges Haus hat eine Gasheizung. Wäre es wirklich hart gekommen und das Gas wäre knapp geworden, hätte ich nur noch meinen Ofen gehabt. Ich möchte ein Heizungssystem haben, bei dem ich Bunkern kann. Außerdem möchte ich Brauchwasser haben, was auch wirklich mal „heiß“ ist. Geht auch mit einer WP, aber zu Lasten der Effizienz. Trotzdem soll eine spätere Umrüstung auf WP möglich sein.


    Zum Pelleter:

    Ich habe mich auf den Atmos P14 festgelegt. Mir ist bewusst, daß es ein wirklich simpler Kessel ist. Genau deshalb. Ich weiß auch, daß man „bessere“ Kessel für einen ähnlichen Preis bekommt. Aber bei Atmos bin ich mir rel. sicher, daß man für das Teil auch in einigen Jahren noch problemlos Ersatzteile bekommt. Notfalls würde ich mir auch einen gebrauchten zum „Schlachten“ hinstellen. Die regelmäßige Reinigung stellt kein Problem dar. Der Kessel wird in meiner Werkstatt stehen und meine Werkstatt ist mein eigentliches „Wohnzimmer“ ;) Außerdem dürften die Reinigungsintervalle sehr groß sein, da der Pelletverbrauch bei dem Haus gering sein dürfte. Evtl. notwendige / sinnvolle Optimierungen wären kein Problem für mich. In Rücksprache mit dem Schorni ist der Schornstein für einen Partikelabscheider vorbereitet.


    Zum Heizungsbauer:

    Die meisten, die ich kontaktiert habe, wollen nur das einbauen, was sie immer einbauen… Üblicherweise die „Premiumhersteller“. Mit den „Premium-Preisen“, versteht sich... Ich bin nicht bereit, so viel Geld für eine Heizungsanlage auszugeben, die kaum was zu tun bekommt (geringe Heizlast + „Sommerpause“ wegen Solar). Auch wenn ich es nicht glaube, so würde es mich trotzdem nicht wundern, wenn die EU (oder wer auch immer) ein Holzheizverbot durchsetzt. Auch deshalb soll es ein günstiger Kessel werden. Ich habe vor Ort einen Heizungsbauer gefunden, der mit dem Einbau eines Atmos kein Problem hat. Atmos hat er zwar noch nicht verbaut, aber er sieht da kein Problem. Die eigentliche Inbetriebnahme + Einstellung würde dann der Atmos Kundendienst machen. Mir wurde zwar von mehreren Leuten von dem Heizungsbauer abgeraten, weil er terminlich nicht so besonders zuverlässig ist, aber die Auswahl ist nicht groß.


    Die Hydraulikplanung und Programmierung der Steuerung (TA UVR 16x2) überlässt er wohl dem Kesselhersteller. Und da beginnt mein „Problem“, wie ich es ja schon in meinem Vorstellungsthread geschrieben hatte. Ich hatte ihm mal ein paar Fragen gestellt (ging um die Puffer Be- / Entladung). Da konnte er mir keine befriedigenden Antworten geben. Ich befürchte also, daß er sich mit der Anlage nicht wirklich „auskennt“. Er wird sie wohl verstehen, aber ob das jetzt das Optimum ist, was sich aus meinen Gegebenheiten rausholen lässt, wird er wohl nicht „auf dem Schirm“ haben.


    Daher möchte ich mich vorher, mit eurer Hilfe, etwas „aufschlauen“ 😉


    Zu den „Besonderheiten“:

    • Ich möchte (möglichst) auf eine Einzelraumregelung verzichten.
    • Ich möchte zwei getrennte Kreise für Brauchwasser haben. Fragt bitte nicht nach dem Grund… Der erste Kreis bekommt eine Zirkulation, der zweite nicht.
    • Es gibt Räume, die auch im Sommer beheizt werden sollen. Badezimmer und die Waschküche (Waschküche ist im Keller und hat auch eine Dusche), da ich kalte Fußböden nach dem Duschen nicht mag. Außerdem soll ein Kellerraum später als Kino genutzt werden. Auch wenn es im Sommer, bei großer Hitze im Keller angenehm kühl ist, so möchte ich da aber doch nicht einen Film lang bei den kühleren Temperaturen verbringen.
    • Es gibt Räume, die einen Dielenboden erhalten sollen. Das Kino im Keller bekommt einen Teppichboden. Da Holzdielen und Teppich rel. gut isolieren, bringt die FB-Heizung dort nur geringere Leistung. Als „Zusatzheizung“ für diese Räume habe ich mir schon was überlegt, auf das ich aber erst später eingehen möchte.
    • Ich möchte die Anlage so vorbereiten, daß später auch ein Holzofen mit Wassertasche eingebunden werden kann. Es ist zwar unwahrscheinlich, daß es jemals soweit kommt, aber vorsehen möchte ich es (möglichst) schon.

    Mein derzeit größtes Verständnisproblem liegt bei den Puffern. Es sollen zwei Puffer werden. 2x1000 Liter sind angedacht. Sollte es der Platz hergeben, dann gerne auch mehr (1x 1000 + 1x1500; oder auch 2x1500). Evtl. einen Puffer für el. Heizpatrone vorsehen (später mal PV). Meine Überlegung, wie ich es mir als Laie vorstelle:


    Puffer in Reihenschaltung. Vom Puffer 1 wird im oberen Teil Brauchwasser bereitet. Entnahme entweder per Frischwasserstation oder Wärmetauscher (Hygienespeicher). Der Bereich muß also dauernd „heiß“ sein. Also sollte per Solar der Teil zuerst geladen werden. Wenn der Teil „heiß“ ist (60°) und Solar weiter liefert, dann den unteren Teil von Puffer 1 weiter laden, damit von dort die FB-Heizung versorgt werden kann. Sollte Solar großzügig liefern, würde ich den Puffer komplett auf max. Temperatur (90°?) laden. Sollte Solar weiterhin liefern, dann würde ich den 2. Puffer von unten laden. Also keine bewusste Schichtung anstreben.


    Wenn Solar dann nicht mehr liefern sollte und der 2. Puffer „gut“ geladen ist, kann sich die FB-Heizung erst mal beim 2. Bedienen. Ist der „kalt“, dann umschalten auf den 1. Wenn der „kalt“ ist und Solar nicht liefert, müsste der Pelleter starten und den 1. Puffer von oben beginnend bis zur Mitte laden. Dann wäre wieder heißes Brauchwasser da und genügend für die FB-Heizung. Der Rest würde „kalt“ bleiben, falls Solar doch wieder liefert.


    Soweit meine Überlegungen zu den Puffern..


    Ich frage mich aber folgendes:

    Mal angenommen, beide Puffer wurden gut geladen. Solar liefert nicht mehr, Brauchwasserbereich in Puffer 1 ist zu kalt für Brauchwassernutzung aber es ist noch genug Temperatur für die FB-Heizung da (Brenner muß also nicht wegen der FB-Heizung starten). Aber in Puffer 2 wäre oben noch genügend Temperatur für Brauchwasser vorhanden. Wie bekomme ich dann diese Temperatur mit meiner FriWa, bzw. dem Wärmetauscher (Hygienespeicher) von Puffer 1 genutzt? Werden dann einfach Ventile geschaltet und per Pumpe „umgeladen“ (von Puffer 1 unten in Puffer 2 pumpen, so daß oben das „heiße“ Wasser von Puffer 2 in den 1. gedrückt wird?

  • ch frage mich aber folgendes: Mal angenommen, beide Puffer wurden gut geladen. Solar liefert nicht mehr, Brauchwasserbereich in Puffer 1 ist zu kalt für Brauchwassernutzung aber es ist noch genug Temperatur für die FB-Heizung da (Brenner muß also nicht wegen der FB-Heizung starten). Aber in Puffer 2 wäre oben noch genügend Temperatur für Brauchwasser vorhanden. Wie bekomme ich dann diese Temperatur mit meiner FriWa, bzw. dem Wärmetauscher (Hygienespeicher) von Puffer 1 genutzt? Werden dann einfach Ventile geschaltet und per Pumpe „umgeladen“ (von Puffer 1 unten in Puffer 2 pumpen, so daß oben das „heiße“ Wasser von Puffer 2 in den 1. gedrückt wird?

    Hallo Harry,

    ich habe auch zwei 1000l Speicher in Reihe, erster ist ein Hygiene-Speicher. Der Aufbau ist bei mir ziemlich ähnlich. Pelleter und Holz gehen etwa in der Mitte des ersten rein. ST-Wendel in beiden. Prio für die ST-Ladung hat der erste. Ist der zweite wärmer als der erste, wird mittels Differenzsteuerung (Extra Pumpe und Drei-Wege-Ventil) umgepumpt in den gleichen Anschluss, den auch Holz und Pellets nehmen. Die Temperaturen kann man in der Steuerung einstellen.

    Ist ein fröling Schema.

    Wenn Du noch mehr Info möchtest, dann schreib ich gerne mehr.


    Viele Grüße, Achim

  • Hallo Thomas Dynamit_Harry,


    damit dein langer Beitrag "noch besser" lesbar ist, habe ich mir erlaubt, ihn mit den Mitteln des Foreneditors leicht umzuformatieren. Insbesondere die Nutzung der im Editor verfügbaren Listenelemente gewährleistet korrekte Zeilenumbrüche und Einrückungen bei Ansicht über verschiedene Gerätetypen (Bildschirme, Tablets, Smartphones). Ansonsten kann ich dich nur loben für deine gut aufbereiteten Beiträge. :thumbup:


    Fachlich habe ich auch noch einige Anmerkungen:

    Der Hersteller deiner Pelletanlage ist m.E. zweitranging, auch wenn Atmos im Forum nicht mehr zu den Top-Favoriten zählt. Wichtig ist, dass dein Heizungsbauer und du mit der Anlage klarkommen und du dir bei Problemen helfen kannst. Du hast deine Entscheidung oben begründet und ich habe kein Problem damit, auch wenn ich eher auf Premium-Hersteller setze. ;)


    Mein derzeit größtes Verständnisproblem liegt bei den Puffern.

    ...

    Wenn Solar dann nicht mehr liefern sollte und der 2. Puffer „gut“ geladen ist, kann sich die FB-Heizung erst mal beim 2. Bedienen. Ist der „kalt“, dann umschalten auf den 1.

    ...


    Wie bekomme ich dann diese Temperatur mit meiner FriWa, bzw. dem Wärmetauscher (Hygienespeicher) von Puffer 1 genutzt?

    • Bei seriell verbundenen Puffern gibt es das Problem mit dem "Umschalten" zur Wärmeentnahme nicht: Der warme Vorlauf wird bei Puffer-1 (oben) entnommen und der kältere Rücklauf wird bei Puffer-2 unten wieder eingespeist. Dadurch strömt das warme Wasser aus Puffer-2 in den Puffer-1 nach. Das Heizwasser fließt also bei der Entladung der Puffer in umgekehrter Richtung, wie bei der Beladung (durch den Pelletkessel).
    • Würde man eine Friwa statt eines Hygienespeichers einsetzen, entfiele auch das von Achim sonnemondundsterne beschriebene Umpumpen von Puffer-2 in Puffer-1. Bei einer Friwa erfolgt die Wärmeentnahme genau gleich, wie bei den Heizkreisen: Vorlauf bei Puffer-1 oben raus und Rücklauf bei Puffer-2 unten rein (natürlich gibt es da noch Variationen, wo genau jeweils oben der Vorlauf entnommen wird - aber das würde zu weit ins Detail gehen).

    Zum Schluß noch einige Anmerkung zur geplanten Solarthermie (normalerweise halte ich mich hier raus, aber du willst es ja "einfach haben"): :saint:

    • Du setzt, wie die allermeisten im Forum, bei Solarthermie auf Flachkollektoren (FK). In meiner Signatur steht, dass ich Vakuumröhrenkollektoren (VRK) des (Premium-) Herstellers Paradigma habe. Diese werden nicht mit einem glykolhaltigen Wärmeträgermedium betrieben, sondern direkt mit Heizungswasser. Deshalb entfällt der Wärmetauscher (Solarwendel) in den Puffern. Der solar erhitzte Vorlauf wird, wie vom Heizkessel, oben in den Puffer-1 eingespeist und der kalte Rücklauf wird unten von Puffer-2 entnommen.
    • Der Frostschutz im Winter wird durch warmes Pufferwasser sichergestellt, das in kleinen Schüben in die Röhren gepumpt wird. Die Wassermengen, die dabei bewegt werden, sind so gering und die Vakuumröhren so gut isoliert, dass das bei einer Holzheizung kaum ins Gewicht fällt.
    • Ich bin nach wie vor vollkommen überzeugt von diesem Konzept: Die Hydraulik ist sehr einfach, die Puffer brauchen keine Einbauten und sind somit billiger. Kein Umpumpen der Puffer, egal wie WW erzeugt wird. Stagnation im Sommer ist kein Problem, da nur Heizungswasser verdampft und später wieder kondensiert (Glykol altert bei diesem Prozess, weshalb viele im Sommer auf "Wärmevernichtung" setzen, um Stagnation zu vermeiden).
    • Ich weiß, dass ich damit ein Exot im Forum bin. Aber Paradigma hat tausende solcher Anlagen installiert - und mir sind keine Probleme bekannt. Meine Anlage hat seit Installation auch noch keine Wartung gesehen - es gibt schlicht nichts zu "warten" (es gab jedoch am Anfang einen Garantiefall - und einmal musste ich auch schon einen Fühler tauschen - und alle paar Jahre mache ich ein kostenloses SW-Update).
    • Wenn Paradigma zu teuer ist, gibt es von der Firma Volkssolaranlage dasselbe Konzept. Deren Kollektoren kann man DIY montieren. Im Moment fällt mir nur das Mitglied m900 ein, der das mit Volkssolaranlage so gemacht hat.
    • Einschränkung: Wenn ich jedoch heute etwas "solares" aufs Dach montieren würde, dann wäre es (wie die meisten hier inzwischen empfehlen) eine PV-Anlage. Strom ist einfach universeller einsetzbar und das Überschuß-Problem im Sommer ergibt sich gar nicht.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • damit dein langer Beitrag "noch besser" lesbar ist, habe ich mir erlaubt, ihn mit den Mitteln des Foreneditors leicht umzuformatieren. Insbesondere die Nutzung der im Editor verfügbaren Listenelemente gewährleistet korrekte Zeilenumbrüche und Einrückungen bei Ansicht über verschiedene Gerätetypen


    Danke für Deine Mühe. Da ich für solche Beiträge immer sehr lange brauche (der ist über mehrere Tage entstanden...), schreibe ich sie meistens Stück für Stück per Word. Außerdem ist die Rächtschreipkohrecktuhr ;) (sehr) praktisch. Beim Einfügen in das Forum habe ich die Formatierung wieder hergestellt. So hatte ich gedacht. Zumindest sah es in meinem Browser gut aus. Ich habe leider keine anderen Geräte, um das zu überprüfen. Mal sehen, wie ich das in Zukunft mache.


    Wichtig ist, dass dein Heizungsbauer und du mit der Anlage klarkommen und du dir bei Problemen helfen kannst.

    Der Heizungsbauer hat, wie schon geschrieben, keine Probleme mit dem Atmos. Er würde wahrscheinlich auch alle möglichen anderen Hersteller verbauen. Denn, genau genommen: Wer einen Öler einbauen kann, der kann auch einen Atmos einbauen. Ist ja im Prinzip ein Ölkessel, bei dem nur der Ölbrenner durch den Pelletbrenner ersetzt wurde. Meine Wahl ist auf den Atmos gefallen, weil er eben recht simpel ist. Der hat nicht den ganzen (für mich) unnötigen "Schnickschnak".


    Auch Dir danke ich für die Erklärung, was das "Umladen" angeht. Ich habe es jetzt verstanden. Werde es mir aber trotzdem noch mal aufzeichnen (oder in TAPPS aufbauen [wenn ich damit soweit klar komme]).



    Du setzt, wie die allermeisten im Forum, bei Solarthermie auf Flachkollektoren (FK)

    Ups, da habe ich in meinen "Gegebenheiten" doch was vergessen... Ich möchte auch Röhren nehmen.



    Über das AquaSolar-Sytem von Paradigma und auch Volkssolar habe ich schon etwas gelesen. Zuerst mal zur "Stagnation". Ich möchte eine Stagnation in jedem Fall vermeiden. Egal ob Wasser oder Glykol. So hohe Temperaturen, die bei praller Sonne entstehen können, tun keinem Material gut. Geplant ist, daß die Kollektoren (sehr steil) aufgeständert auf mein Carport kommen (das Dach vom Haus wäre somit frei für PV). Da ich die Auftsänderungen selber bauen werde, werde ich bei der Gelegenheit gleich elektrische Rolläden verbauen. Die würden dann, angesteuert von der UVR, bei vollen Puffern zu fahren und wieder öffnen, wenn die Temperatur gesunken ist. Außerdem würde ich die Rolläden, gesteuert über einen Dämmerungsschalter, auch nachts zu fahren. Zusätzlicher Schutz gegen Hagel, Schnee, Verschmutzung, was auch immer... Sollten die Rolläden, warum auch immer, bei einer "Überhitzung" doch mal nicht schließen, auch egal. Normalerweise sind die Kollektoren ja dafür ausgelegt, daß sie bei einer Stagnation keinen Schaden nehmen. Ebenso das Glykol, wenn es nicht zu oft passiert.


    Über die Vor- und Nachteile von den unterschiedlichen Sytemen (Wasser / Glykol) habe ich schon einiges gelesen. Der Hauptvorteiler einer Wasser-Anlage wäre für mich, daß ich auf die ganzen Wärmetauscher in den Puffern verzichten kann. Das "erkaufe" ich mir natürlich durch das Risiko eines doch möglichen Frostschadens, wenn die Frostschutzfunktion doch mal nicht richtig funktioniert. Zumal die Leitungslänge zwischen den Speichern und den Kollektoren rel. lang sein wird, weil Montage auf dem Carport. Die Leitungen würden zwar gut gedämmt ("Fernwärmeleitung"), aber trotzdem bleibt der lange weg. Da muß ich noch drüber nachdenken.


    PV soll später mal kommen, daher halte ich die Dachfläche frei. Im Moment setze ich erst mal auf TS, damit der Pelleter im Sommer nicht für Brauchwasser starten muß.

  • Moin, ich würde auch mal meine Ideen mit einbringen.

    Was wäre denn mit einem zentral aufgestellten wasserführenden Pelletofen oder als Alternative zum Atmos mit einem Smartfire 11, dieser ist in etwa gleich teuer und bietet aber gleich Heizkreissteuerung sowie weitere Features wie automatische Reinigung mit an.

    Anstatt einer Solarthermieanlage würde ich mittlerweile eine (Brauchwasser)-Wärmepumpe nehmen und dafür die Dachfläche mit PV Anlage ausstatten.

    Bei einer klassischen Luft-Wasser Wärmepumpe hättest du sogar eine vollwertige Backup Heizung.

  • ...schreibe ich sie meistens Stück für Stück per Word. Außerdem ist die Rächtschreipkohrecktuhr ;) (sehr) praktisch. Beim Einfügen in das Forum habe ich die Formatierung wieder hergestellt. So hatte ich gedacht. Zumindest sah es in meinem Browser gut aus.

    Hallo Thomas,


    das ist kein Problem, du darfst das gerne so beibehalten. Leider werden beim Copy-Paste von Word (oder auch anderen Schreibwerkzeugen) nicht alle Formatinformationen übernommen. So werden zwar die "Punkte" bei Aufzählungen dargestellt, aber nicht in das forenintere HTML-Format übersetzt. Oft werden auch zusätzliche Zeilenschaltungen eingefügt, was die Texte im Forum stark auseinanderzieht. Das ist aber alles nicht weiter tragisch - bei Bedarf richte ich das gerne, falls ich das erforderlich finde (darin habe ich Übung). :thumbup:


    Ich möchte eine Stagnation in jedem Fall vermeiden. Egal ob Wasser oder Glykol.

    Das ist natürlich die beste Strategie. Meine Anlage hat inzwischen 2.400 Stunden auf dem Stagnationszähler. Bei Stagnation zeigt der Kollektorfühler ca. 130°C an. Ich habe mich auf die Aussage des Heizungsbauers und von Paradigma verlassen, dass die verbauten Komponenten diese Temperaturen vertragen. Ich muss zugeben, dass es ordentlich in den Leitungen brodelt und auch das Zonenventil scheppert manchmal, wenn die Kollektoren erstmalig leerkochen. Deshalb senke ich im Anschluss meistens die Solltemperatur (z.B. von 80°C auf 60°C) und lasse die Anlage somit mehrere Tage hintereinander in Stagnation. Erst wenn die Puffertemperatur zu niedrig wird (oder bei Schlechtwetter) setze ich die Solltemperatur wieder hoch und die Solarpumpe läuft wieder an.


    Ich könnte die Stagnation weitgehend vermeiden, in dem ich die Solltemperatur auf 90°C setzen würde. Die Puffer vertragen das und ab Herbst, wenn die Holzheizer-Saison wieder beginnt, stelle ich sowieso wieder auf 90°C. (Andernfalls könnte die Solarthermie im Winter in Stagnation gehen, falls die Puffer durch die Holzheizung etwas "überladen" würden und gleichzeitig die Sonne schiene). Wenn beide Puffer (2.090 Liter) mit 90°C durchgeladen sind, ist die Wärmeabstrahlung so groß, dass es (zusammen mit der WW-Entnahme) kaum mehr zur Stagnation kommt. Allerdings herrscht im "Puffer-Raum" dann eine unangenehme Sauna-Atmosphäre. Hätte ich 3x1.000 Liter Puffervolumen, würde, durch die größere Abstrahlfläche, vermutlich schon bei 80°C keine Stagnation mehr entstehen. :whistling:

    Das "erkaufe" ich mir natürlich durch das Risiko eines doch möglichen Frostschadens, wenn die Frostschutzfunktion doch mal nicht richtig funktioniert. Zumal die Leitungslänge zwischen den Speichern und den Kollektoren rel. lang sein wird, weil Montage auf dem Carport. Die Leitungen würden zwar gut gedämmt ("Fernwärmeleitung"), aber trotzdem bleibt der lange weg

    Der "lange Weg" ist tatsächlich ein Argument, das müsste mit dem Solaranlagenhersteller abgeklärt werden. Allerdings wird das Wasser ja immer wieder etwas bewegt, indem wärmeres Wasser nachgeschoben wird. Ein Problem kann es m.E. nur dann geben, wenn bei sehr tiefen Temperaturen ein längerer Stromausfall vorkäme.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo


    die Krux bei thermischen Solaranlagen in unseren Breiten ist, im Sommer sind praktisch alle zu groß und im Winter alle zu klein. Bei meiner Ex hatte ich Südausrichtung und 42m² bei 27° und 6600 Liter Pufferspeicher. In meinem jetzigen Heim habe ich 8m² eher Westausrichtung bei 45° Aufstellung und nur 500 Liter Warmwasser. Bei der Jetzigen Anlage habe ich auch Rolläden weil die Kollektoren nicht eigensicher sind und keine Stagnation vertragen. Deshalb ist mein Rollo gezwungen zu schliessen (Schwerkraft mit Bremssystemen) wenn der Strom ausfällt oder der Speicher warm ist. Bei mir wird der Rollo im Winter mittels einer "Klemmung" offen gehalten. Bei einem senkrechten Rollo ist Schnee kein Problem. Bei einem schrägen Rollo zieht es Schnee mit ein und dann bläht sich das Rollopaket im Kasten auf......Auch Vereisung kann bei einem schrägen Rollo ein Problem werden wenn der Panzer an den Laufschienen festfriert....


    Bitte beachten bei steiler Aufstellung auf dem Carport sind die Windlasten nicht zu vernachlässigen... ...


    Was mir beim Atmos fehlt ist eine Lambda Sonde. Pellets sind halt doch mal unterschiedlicher in der Qualität wie "Heizöl" auch wenn sie genormt sind. Aber das musst Du selbst wissen.

    Ist halt Technik von Vorgestern fast zu Preisen von Heute.


    ciao Peter

  • sonnemondundsterne


    Danke! Das hilft mir schon mal weiter.

    Wenn Du noch mehr Info möchtest, dann schreib ich gerne mehr.

    Da ich mich gerade "fortbilde" ;) , hätte ich Interesse an Deinem Hydraulikschema. Würdest Du mir das evtl. zur Verfügung stellen?

    Mache ich gerne am Donnerstag- bin gerade unterwegs.

    Viele Grüße, Achim

  • Moin, ich würde auch mal meine Ideen mit einbringen.

    Gerne! Input ist immer gut.


    zentral aufgestellten wasserführenden Pelletofen

    Die Überlegung hatte ich auch schon angestellt, mich aber dagegen entschieden. Auch wenn ich kein Problem mit Dreckarbeiten habe, so möchte ich sie (möglichst) nicht im Wohnraum haben. Der Holzofen macht schon Dreck genug ;) Dazu kommt noch, daß so ein Ofen nicht für längere Abwesenheiten taugt (Entaschen, Nachfüllen). Außerdem.... Der Lärm. Ich habe auf meiner Baustelle im letzten Winter zwei Pelletöfen betrieben. Zugegeben, sie liefen mit rel. hoher Last, aber auch einen Testlauf mit geringer Leistung habe ich gemacht. Das wäre nichst für mich im Wohnraum. Selbst wenn er auf dem Flur stehen würde.


    Smartfire 11, [...] bietet aber gleich Heizkreissteuerung sowie weitere Features wie automatische Reinigung mit an.

    Habe heute mal unter anderem hier im Forum über die Lazar Kessel gelesen. Die sind wohl wirklich "Exoten". Dagegen sind die Atmos Massenprodukte. Auch wenn ich die Wartungen und Reparaturen selber machen möchte, so kann ich doch nicht ausschließen, daß doch mal eine Firma kommen muß (z.B. Elektronikprobleme). Dann wäre es mir schon lieb, wenn es in nicht so extrem großer Entfernung jemanden gibt. Heizungssteuerung soll eh die UVR übernehmen, da flexibler. Damit möchte ich später auch noch andere Aufgaben erledigen.


    Anstatt einer Solarthermieanlage würde ich mittlerweile eine (Brauchwasser)-Wärmepumpe nehmen

    Ich erhoffe mir durch die ST (zumindest in der Übergangszeit) auch eine Heizungsunterstützung. Noch dazu fehlt mir der Platz im Keller. Ursprünglich wollte ich den Pelletbunker größer bauen, jetzt reicht es "nur" noch für ca. drei Tonnen.


    Bei einer klassischen Luft-Wasser Wärmepumpe hättest du sogar eine vollwertige Backup Heizung.

    Ui... Ein komplettes zweites Heizsystem? Nun, bei einem großen, vermieteten Mehrfamilienbunker.... vielleicht. Ab in einem Einfamilienhaus, daß nur von mir bewohnt wird? Für Notfälle habe ich den Holzofen. Und eine weitere (verrückte?) Idee habe ich noch im Kopf. Ich habe noch zwei dieser kleinen China-Dieselstandheizungen rumstehen (waren Baustelleheizungen, bevor die Pelletöfen kamen). Bin am überlegen, ob ich die nicht in die Lüftungsanlage einbinden kann, um so im Notfall wenigstens eine Grundwärme ins Haus zu bekommen. Jede Heizung hat 7kW. Eine dürfte also locker reichen, damit die Hütte nicht ganz auskühlt. Wärme über die Lüftungsanlage zu verteilen ist zwar nicht so toll, aber im Notfall besser als nichts. Der Platz (und das Geld...) für ein zweites Heizsystem ist eh nicht da.


    Ich habe mich auf die Aussage des Heizungsbauers und von Paradigma verlassen, dass die verbauten Komponenten diese Temperaturen vertragen.

    Hast Du das schriftlich...? :P Ich ziehe jetzt mal den humpelden Vergleich eines Autos heran. Der "grüne Bereich" des Drehzahlmessers endet bei 6000 1/min. Also ist es doch i.O., mit der Drehzahl hunderte von Kilometern zu fahren. Ist ja noch "grün". Oder wäre es evtl. besser, zwei Gänge hoch zu schalten...? Natürlich (sollten) die Bauteile das alles aushalten. Zumindet so lange die Garantie läuft... :saint:


    Bei einem senkrechten Rollo ist Schnee kein Problem. Bei einem schrägen Rollo zieht es Schnee mit ein und dann bläht sich das Rollopaket im Kasten auf......Auch Vereisung kann bei einem schrägen Rollo ein Problem werden wenn der Panzer an den Laufschienen festfriert....

    An diese Probleme habe ich auch schon gedacht. Bei solchen Wettersituationen ist es zum Glück unwahrscheinlich, daß es zur Stagnation (und bei Dir dann zum "Peng Puff" ;) ) kommt. Im schlimmsten Fall gäbe es nur keine Ernte, selbst wenn die Sonne scheint. Allerdings habe ich auch eine alternative "Rollo"-Version im Kopf. Du kennst diese Werbetafeln an der Straße, bei der die Werbeschilder "umgespult" werden? Je nach Ausführung wird ja nicht aufgewickelt, sondern nur auf die andere Seite transportiert. Da könnte dann der Schnee abfallen und es gäbe keine "Verstopfung".


    Bitte beachten bei steiler Aufstellung auf dem Carport sind die Windlasten nicht zu vernachlässigen... ...

    Ja, richtig. Da das (der?) Carport überwiegend aus Stahl gebaut werden soll, dürfte das kein unlösbares Problem werden (Abspannseile). Außerdem denke ich über einen Windschutz nach. Wie genau der aussehen könnte, weiß ich noch nicht. Bis ich soweit bin, wird noch viel Zeit (zum Denken) vergehen.

  • Hast Du das schriftlich...? :P

    ...

    Natürlich (sollten) die Bauteile das alles aushalten. Zumindet so lange die Garantie läuft... :saint:

    Ich hatte, wie alle Paradigma-Anlagen die nach Hersteller-Vorgaben gebaut werden, 10 Jahre Garantie. Nach 5 Jahren wurde auf Garantie ein Kollektor getauscht - mit Kraneinsatz und allem Pipapo. Das war aber ein Fertigungsfehler, der den Ertrag des Kollektors geringfügig verminderte. Es brauchte aber ein gewisses Durchhaltevermögen, bis das sowohl der Heizungsbauer als auch der Hersteller einsahen. :saint:


    Inzwischen ist die Garantie leider abgelaufen und ich hoffe, dass "unser" Hagelflieger weiterhin bei Gewittern unterwegs ist. ;)


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

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    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

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    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Also aus eigener Erfahrung im Neubau mit 20m2 Heizungswasser Heatpipe Röhrenkollektoren und FBH kann ich dir sagen dass die Heizungsunterstützung nicht viel ist.

    Deshalb meine Empfehlung möglichst viel PV und eine günstige Monoblock Wärmepumpe zu nehmen. PV bei Angst vor Netzausfällen mit Notstromversorgung bauen, so können m Blackout Fall notwendige Geräte weiterbetrieben werden.


    Dann plane den Holzofen zentral und wasserführend evtl. sogar im Keller weil warme Luft steigt ja nach oben.

    Die nicht modulierende Atmos Lösung mit Übergroßen Puffern kostet auch viel Geld und ist Murks, weil kein wirklicher Komfort geboten wird.


    Mein Vorschlag:

    PV+Wärmepumpe+(wasserführenden) Ofen (Scheitholz oder Pellets oder beides)

    Fertig gibt's diese Lösung von Guntamatic mit dem Evolution.

  • Hallo Dennis derrotefeuerstuhl,


    ich stimme dir hier in fast allem zu, was die Empfehlung zur Photovoltaik + Wärmepumpe + Holzofen in einem Neubau angeht. (Auch wenn mir schon aufgefallen ist, dass du fast immer von einer zentralen Holzheizung abrätst). ;)


    Der Themenstarter hat aber schon mehrfach erklärt, daß er sich seine Heizung anders vorstellt. Und nur deshalb hake ich nochmals nach, was die Aussagen zur Solarthermie angeht:


    Wenn eine VRK-Anlage mit 20m2 "nur wenig" zur Heizungsunterstützung beiträgt, dann liegt das m.E. daran, dass die Anlage nichts taugt. :saint:


    In meiner schlecht gedämmten 70er Jahre-Kathedrale finde ich den Beitrag meiner 10m2 STA zur Heizung durchaus spürbar.

    Wenn z.B. im Oktober September noch im Schnitt 20kWh pro Tag anfallen, dann entspricht das 5kg Holz oder Pellets, die ich weniger (oder gar nicht) verheizen muss. 8)


    In diesem Thema geht es übrigens ebenfalls um das Thema Solarthermie, was zu dieser Diskussion ganz gut dazu passt:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

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  • Nachtrag:

    Ich muss mich leider etwas korrigieren: Die Angabe 20 kWh pro Tag im Oktober war doch zu optimistisch. Das trifft auf den September zu. Im Oktober sind es durchschnittlich zwischen 10 und 12 kWh pro Tag.


    Ab Mitte September muss ich i.d.R. jeden zweiten Tag anheizen. Das kann bei einem gut gedämmten Neubau anders sein, weshalb sich die Heizungsunterstützung in die späteren Monate verschiebt und dadurch natürlich weniger wird. Sorry, falls ich weiter oben etwas zu plakativ formuliert habe. :saint:

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo zusammen, meine meine Erträge der ~20m2 SHC Suntask Solaranlage in SüdOst mit 45° und Teilverschattung. Errichtet wurde diese in 05/2018.

    Im Sommer ist die Anlage sehr gut zur Warmwasserbereitung geeignet aber einen nennenswerten Beitrag zur Heizungsunterstützung in der kälteren Jahreszeit ist es nicht wirklich merkbar.

  • 10 Jahre Garantie. Nach 5 Jahren wurde auf Garantie [...] Es brauchte aber ein gewisses Durchhaltevermögen, bis das sowohl der Heizungsbauer als auch der Hersteller einsahen. :saint:

    Oh. 10 Jahre! Dann sind die bei Paradigma aber wirklich von ihren Produkten überzeugt. Respekt. Wie? Die waren nicht sofort einsichtig? Kann ich mir ja gar nicht vorstellen... ;) Na, hauptsache, es hat geklappt.


    Also aus eigener Erfahrung im Neubau mit 20m2 Heizungswasser Heatpipe Röhrenkollektoren und FBH kann ich dir sagen dass die Heizungsunterstützung nicht viel ist.

    Das erstaunt mich... Als ich im letzten Winter bei Minusgraden und Sonnenschein auf die Dachpfannen (anthrazit) gefasst habe, waren die erstaunlich warm.


    Dann plane...

    Da ist jetzt nichts mehr (großartig) zu planen. Das Haus steht, die Schornsteine habe ich eingebaut, der Pelletbunker ist zu 99,9% fertig... Das wird jetzt so durchgezogen. Nur bei den Details, insbesondere der Hydraulik, will (muß) ich mich noch einarbeiten, bevor die Anlage aufgebaut wird.

  • Mache ich gerne am Donnerstag- bin gerade unterwegs.

    Danke. Mach Dir keinen Stress. Ich habe hier noch sehr viel zum lesen...

    So...IMG_2069.jpg

    IMG_2070.jpg

    Viele Grüße, Achim

  • Gern geschehen.

    Was man nicht so gut sieht, ist dass der zweite Speicher auch einen ST-Wendel unten hat. Die Lambdatronic schaltet den dann um vom ersten auf den zweiten und wieder zurück. Im Hygienespeicher sind eigentlich zwei ST-Wendel, aber bei mir sind die verbunden zu einem. Die Kritzeleien sind vom HB :)


    Viele Grüße, Achim

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