Hallo Forum,
ich bin einfach nur neugierig und die Themenüberschrift sagt es eigentlich schon.
Einzelne Tage, wo man mal anderweitig nachheizen muss ausgenommen.
Oder andersherum gefragt: In welchen Monaten müsst ihr fürs Brauchwasser permanent eure Heizkessel bemühen?
Infos über Art der Anlage (Flach- oder Röhrenkollektror), Himmelsrichtung in welche die Kollektoren ausgerichtet sind und Puffergröße würden mich auch noch interessieren.
Wie viele Monate im Jahr deckt eure ST den Brauchwasserbedarf zu 100% ab?
- Geyer70
- Thread is Unresolved
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Bis letztes Jahr waren es geschätzt 80% bei 15qm Flachkollektoren. Einer wurde abgebaut, sodass noch 7,5qm übrig sind. Merkt man deutlich.
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Hallo,
ich habe einen 750 Liter Speicher und ca. 10qm Flachkollektoren. Ausrichtung 45° Südwest. An bedeckten oder kühlen Tagen hier im Sauerland (380m ü.N.N.) muss im Sommer schon mal der Kessel ran bzw. der Heizstab. Von Mai bis September würde ich 80% aus Solarthermie schätzen. 5 Personenhaushalt mit zwei duschfreudigen Teenagern
.Gruß Andi
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Hallo,
4 flach Kollekdoren mit Ausrichtung Süd-Ost.
1000 Liter Hygienespeicher und im Durchschnitt 5 Personen im Haus.
Heizung ist seit Mitte Mai AUS.
Es war zwar schon eins, zweimal etwas Kanpp, aber 38°C muss auch mal reichen zum Duschen.

Im letzten Sommer ist der Pelleter 2 mal angegangen.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Anlage.
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Hallo Peter Geyer70,
dann will ich auch mal:
Wenn es rein ums WW ginge, dann würde die Solarthermie ab März für mindestens 8 Monate ausreichen. Das ist auch der Hydraulik geschuldet: Ca. 300 Liter im ersten Pufferspeicher sind für WW reserviert. Die Abnahme durch die Heizkreise erfolgt dementsprechend erst weiter unten am Puffer.
Anmerkungen:
Eine Trennung des Ertrags nach WW-Bereitung und Heizungsunterstützung ist bei mir schwierig, daher beziehen sich meine weiteren Angaben auf das Gesamtsystem. Durch die Höhenlage haben wir auch im Sommer nachts öfters Temperaturen um die 10°C. Unter 14°C lasse ich die Fussbodenheizung laufen und unter 12°C auch die Heizkörper. Diesen Sommer habe ich einmal im Juli den HV mit 16 kg Holz angeheizt, als es bei uns eine Woche Dauerregen gab.
Technische Daten:
Typ: VRK-Anlage von Paradigma - Betrieb mit Heizungswasser - also ohne Glykol und Wärmetauscher.
Pufferspeicher: 2 x 1.000 Liter seriell verbunden / WW-Bereitung mit Friwa.
Größe: Zwei Kollektorfelder mit insgesamt 42 Röhren und einer Brutto-Fläche von 10m² (Aperturfläche ca. 9,5m²).
Ausrichtung: Voll nach Süden, Dachneigung 30° ohne Aufständerung.
Verschattung: Teilverschattung im Sommer bis ca. 9:00 Uhr, im Herbst bis 10:00 Uhr durch Dachgaube.
Wohnlage: Südwestrand der Schwäbischen Alb, 720m ü.NN, ca. 2.000 Sonnenstunden
Haushalt: 2 Personen, 135m² beheizt, Wasch- und Spülmaschine werden mit WW betrieben.
Täglicher Ertrag (laut WMZ) Mai - August: 20-50 kWh
Täglicher Ertrag (laut WMZ) September - Oktober / März - April: 10-25 kWh
Täglicher Ertrag (laut WMZ) November - Januar: 0-10 kWh
Solare Deckung Mai - August: 95%
Solare Deckung September - Oktober / März - April: 25%
Solare Deckung November - Januar: 5%
Stagnation: 2.400 Stunden seit Installation in 2011.
Auf die Schnelle habe ich noch ein älteres Chart gefunden, das den Wärmeertrag eines kühlen Juni zeigt (16°C Durchschnittstemperatur):
Viele Grüße von Karlheinz

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Hallo, wir haben vier Flachkollektoren der Marke Cosmo.
Ausrichtung Süden, 2000 Liter Pufferspeicher.
Anlage bedient uns seit 2021 von ca Mitte April bis Mitte/Ende September mit Warmwasser.
Absolut zufrieden 👍🏻
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Danke für eure Beiträge!
Ich habe seit diesem Sommer einen Holzvergaser plus Solarthermie mit 1700 l Puffervolumen. 4 Flachkollektoren nach südwesten.
Vorher hatte ich auch schon ST, aber mit einem 300 l Schichtenspeicher in Verbindung mit einer Gas-Brennwertheizung.
Weil die sich natürlich automatisch einschaltet ohne das man es merkt (und ich bislang auch zu faul war um darauf zu achten), kann ich über Langzeiterfahrungen, wie lange ich da ohne Gas auskam, aber nichts sagen.
Das ist beim Holzkessel natürlich anders, wenn ich den nicht selbst bestücke tut sich da nichts.
Aber meine Einschätzung ging auch etwa von Ende April bis Mitte September.
Vereinzelte Tage, wo ich bislang den HV angefeuert habe, waren auch eher dem Komfortbedürfnis weiblicher Mitbewohner geschuldet
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Komfortbedürfnis weiblicher Mitbewohner
Haha...das kenne ich
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Flachkollektoren, 12,5 m2 Aperturfläche, Süd, 0 Abw. vom Azimut, 42 Grad Neigung, 500 L WW-Solarspeicher,
aktuell überwiegend 2 Personen im Haushalt, 2 Kinder nur mehr fallweise zu Besuch.
2024: 85 % ST, Rest aus PV-Überschuss (incl. 37 kWh-Netzbezug=Euro 9,--)
2025-Forecast: ca. 80 %, Rest aus PV-Überschuss (incl. 62 kWh Netzbezug=Euro 16,--)
2024: 85 % ST-WW-Deckung
2025 FORECAST: ca. 80 % WW-Deckung
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Hallo Peter Geyer70,
dann will ich auch mal:
Wenn es rein ums WW ginge, dann würde die Solarthermie ab März für mindestens 8 Monate ausreichen. Das ist auch der Hydraulik geschuldet: Ca. 300 Liter im ersten Pufferspeicher sind für WW reserviert. Die Abnahme durch die Heizkreise erfolgt dementsprechend erst weiter unten am Puffer.
Anmerkungen:
Eine Trennung des Ertrags nach WW-Bereitung und Heizungsunterstützung ist bei mir schwierig, daher beziehen sich meine weiteren Angaben auf das Gesamtsystem. Durch die Höhenlage haben wir auch im Sommer nachts öfters Temperaturen um die 10°C. Unter 14°C lasse ich die Fussbodenheizung laufen und unter 12°C auch die Heizkörper. Diesen Sommer habe ich einmal im Juli den HV mit 16 kg Holz angeheizt, als es bei uns eine Woche Dauerregen gab.
Technische Daten:
Typ: VRK-Anlage von Paradigma - Betrieb mit Heizungswasser - also ohne Glykol und Wärmetauscher.
Pufferspeicher: 2 x 1.000 Liter seriell verbunden / WW-Bereitung mit Friwa.
Größe: Zwei Kollektorfelder mit insgesamt 42 Röhren und einer Brutto-Fläche von 10m² (Aperturfläche ca. 9,5m²).
Ausrichtung: Voll nach Süden, Dachneigung 30° ohne Aufständerung.
Verschattung: Teilverschattung im Sommer bis ca. 9:00 Uhr, im Herbst bis 10:00 Uhr durch Dachgaube.
Wohnlage: Südwestrand der Schwäbischen Alb, 720m ü.NN, ca. 2.000 Sonnenstunden
Haushalt: 2 Personen, 135m² beheizt, Wasch- und Spülmaschine werden mit WW betrieben.
Täglicher Ertrag (laut WMZ) Mai - August: 20-50 kWh
Täglicher Ertrag (laut WMZ) September - Oktober / März - April: 10-25 kWh
Täglicher Ertrag (laut WMZ) November - Januar: 0-10 kWh
Solare Deckung Mai - August: 95%
Solare Deckung September - Oktober / März - April: 25%
Solare Deckung November - Januar: 5%
Stagnation: 2.400 Stunden seit Installation in 2011.
Auf die Schnelle habe ich noch ein älteres Chart gefunden, das den Wärmeertrag eines kühlen Juni zeigt (16°C Durchschnittstemperatur):
Viele Grüße von Karlheinz

Hallo Karlheinz, was mich interessieren würde wie hoch ist der Verlust bei Minusgraden wenn man die Anlage mit Heizwasser betreibt ?
Bei mir im Allgäu auf 780 m sind die Winter auch etwas kühler. Hab auch Röhrenkollektor aber das Glykol ist nur im Sammler.
Gruß Peter
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Hallo Peter kalkian,
das kann ich leider nicht beziffern. Die Paradigma-Anlagen bringen zwar einen Wärmemengenzähler mit, weisen aber nur die "positiven" Erträge aus, und nicht die "Negativen". So weit geht die Transparenz dann doch nicht.

Die Aussage von Paradigma ist, dass der Verlust durch die Frostschutzfunktion maximal zwischen 1% und 5% des solaren Jahresertrags beträgt. Das wird überkompensiert durch eine 15% höhere Ausbeute, weil reines Wasser Wärmeenergie besser transportiert als ein Glykolgemisch.
Subjektiv kann ich keinen Wärmeverlust feststellen (was bei den Energiemengen einer Scheitholzheizung auch kein Wunder ist). Auch stelle ich keine Vermischung oder sonstige negative Auswirkung auf den Pufferinhalt fest, was man vielleicht erwarten würde.

Viele Grüße von Karlheinz

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Mein innerer Monk läuft da Amok, wenn ich im Winter sehen würde, das heißes Wasser aufs Dach gepumpt wird. Für mich wäre das überhaupt nix... Hab schon mit nem WW Boiler zuviel gekriegt und das 3 Jahre alte Ding wieder ausbauen lassen
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Guten Morgen.
Ich habe drei Flachkollektoren (fast 30 Jahre alt)
1000 l Pufferspeicher mit Frischwasserstation
Fröling PE1 Pellet-Heizung
Letztes Jahr habe ich über den Sommer noch ca. 150 kg Pellets verbrannt.
Seit Anfang April habe ich noch zusätzlich einen 3,7 kW Heizstab mit in dem Speicher, der mit PV Überschuss betrieben wird (Elwa 2 von MyPV).
Seitdem habe ich keine Pellets verbraucht, obwohl ich dieses Jahr den Heizkörperkreislauf angelassen habe. Meine Frau dankt es mir, da ab und zu der Boden im Bad morgens schön warm ist 😁🤘
Mal schauen, wie lange das gut geht, bis das erste mal wieder der Brenner startet.
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Hallo,
ich habe 5 Kollekoren, einen 1000 liter Hygienepuffer und 4x850 Blechbüchsen-Puffer.
Der Scheitholzer steht von Mitte/Ende April bis Mitte Oktober komplett still, Sonne reicht völlig aus für 3 Personen.
Sind Solarfocus-FK, ausrichtung Süd-Ost, Alter 21 Jahre.
Grüßle
Oliver
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dann will ich auch mal
...seit 2009 habe ich 20m² netto Röhrenkollis auf dem Dach ( 0 Grad Süd und ca 45 Grad Neigung ) . Bedient werden zur Zeit ( Umbau steht bevor ) 2 mal 800 Liter , einer als Hygienespeicher - Tauscher ca 65 KW ) . Warmes Wasser im Durchschnitt von mitte/ende Februar bis ca Ende Oktober, also 100 % ..... und das mit " China-Krachern ;-). Im Sommer bringt die Anlage ca 80 bis 120 kWh vom Dach, also ab in den Pool damit
.Bei den damaligen Materialkosten abzüglich BaFa von rund 2500,00 € bin ich mehr als zufrieden, obwohl ja viele sagen, Röhren, gerade China-Kracher halten nicht so lange.
Achso, und da ich ja rund 45 Grad Neigung habe und hier im Köln Bonner Raum kaum Schnee fällt bzw liegenbleibt bringt die Anlage sogar im Winter noch was. Da der Hygienespeicher wie meißt üblich 2 Wärmetauscher hat, der 2 Speicher nur einen, klappt es auch gut, das die Anlage dann eben " nur " ihre Energie in den zweiten Speicher einschichtet, was der Heizung zugute kommt.
Im übrigen kennt meine Anlage keine Stagnation. Die max Kollitemperatur halte ich bis ca 85 Grad. Ebenso meine Pufferspeicher. Der Überschuss geht entweder Richtung Pool oder wird über einen 35 KW LH im Keller ( Waschküche ) abgeführt. Wäsche ist somit in ca 30 max trocken und trotz Bj 65 habe ich einen trockenen Keller

Beste Grüße
Andreas
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Wir hatten jetzt wieder zwei sehr sonnige Tage, aber man merkt schon das die Sonne nicht mehr die Kraft hat wie im August.
Reicht zwar noch für angenehme Brauchwassertemperaturen, aber kein Vergleich zum Sommer.Ab Montag soll ein krasser Temperatursturz mit Dauerregen kommen, ich schätze mal das wird bei mir der Beginn der Heizsaison mit dem Scheitholzkessel.
Wobei es natürlich bis in den November rein immer noch mal schöne Tage geben kann, wo die Solarthermie zumindest unterstützt. -
So "halb" Off-Topic: Gibt es so etwas wie eine Case Study, wie in Bezug auf Gesamtinvestition, Nutzungsdauer und Wirtschaftlichkeit eine Solarthermie-Anlage gegenüber einer PV-Anlage mit Brauchwasser-Wärmepumpenspeicher zu liegen kommt?
Da gibt es natürlich eine Menge Einflussfaktoren, aber interessant wäre das.
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...hier übrigens mal als Nachtag meiner " Chinakracher - Röhren - Anlage " für dieses Jahr bis Stand heute... Bj übrigens 2009/2010 so in etwa
....Glaube, über Amotisation brauch ich nix sagen, mein bau denke ich hat sich 3 mal bezahlt....und da sie noch so gutv läuft, werde ich sie auch noch nicht gegen PV tauschen. Und wenn ich mir selbst PV einbaue, kommt für mich eh nur eine Inselanlage in Frage.
Austro-Diesel : vor Jahren, als ich mit Solar angefangen habe gab es mal eine Seite, glaub " Solartirol " oder ähnlich. Er hatte über einen sehr langen Zeitraum die Daten verschiedener Anlagen gesammt - Fach gegen Röhre gegenübergestellt und auch diverse Statistiken zum Thema Amotisation. Ob es sie huete noch gibt, weiß ich nicht, müsste ich selbst mal schauen. hatte nur irgendwann gesehen, das viele ihre Anlagen dort nicht mehr zur Verfügunggestellt haben. Leider gab es aber dort keine gegenüberstellung Richtung PV.
Du schreibst ja richtigerweise, es gibt wie bei Thermie natürlich viele Faktoren, die einen Einfluss gerade auf die Kosten und Amotisation haben. Alleine was die Anschaffungskosten bezogen auf die Anlagengröße, Material, WR, Speichergröße usw angeht.
Dann das Thema Montage... ich baue zb alles selbst
, kenne aber auch einige, die bauen " teilweise " selbt, nur zb der Schalt-/ Zählerschrank / Anbindung WR usw lassen sie machen, weil es selbst ja auch nicht dürfen. - Ist auf jedenfall finde ich ein interessantes Thema...hier meine Statistik :
denke, für das "Alter " der Röhren und dann kein Premium noch ganz ok....alles zusammen dieses Jahr ca 14765 kWh

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