Hallo Liebe Forenmitglieder.
Nach dem ich mich vor ein paar Wochen hier vorgestellt habe, hab ich nun auch schon eine erste Frage.
Da es jetzt die letzten Tage etwas kühler war und meiner Mutter leider bei 14 Grad Außentemperatur im Haus bei 20 Grad schon kalt ist,
musste ich die Pelletsheizung einschalten und unsere BWWP aus dem Betrieb nehmen.
Der Fröling PE1 15KW lädt einen Cosmo CPSH500 Hygienespeicher mit 500 Litern Inhalt. Das heißt, das obere Drittel ist für Brauchwasser vorgesehen ( innenliegendes Wellrohr), während die unteren 2 Drittel für die Versorgung der Heizkörper zuständig ist.
Jetzt hab ich im Sommerbetrieb eine Kesseltemperatur von 55 Grad eingestellt (Egal ob die BWWP den Speicher lädt oder die Pellets). Das ist auch völlig ausreichend für eine Badewanne zum Beispiel.
Man hört immer davon, dass es immer erstrebenswert ist, die Temperaturen soweit runter wie möglich zu stellen, aber meine Frage ist, ist das wirklich zutreffend?
Die Sache ist die: Ich habe jetzt für den Heizungsbetrieb die Kesseltemperatur auf 65 Grad erhöht. Das heißt der Pelleter lädt den Speicher von oben bis unten durchgehend auf 65 Grad.
Bei 15 Grad Außentemperatur ist unsere Heizkurve auf 35 Grad Vorlauftemperatur gestellt. Das funktioniert trotz Einrohrheizung gut, es reicht um ungefähr 22 Grad im Haus zu haben. Bei 5 Grad Außentemperatur wären es dann ca 42 Grad Vorlauf.
Nun dauert es ca 6 Stunden, bis der Heizkreislauf den Speicher soweit abgekühlt hat, dass er nur noch 35 Grad beträgt. Wenn man duscht, geht das entsprechend schneller.
der Pelleter springt also 3 mal am Tag an, um den Puffer zu erhitzen. Sagen wir mal um 7, um 13 Uhr und um 19 Uhr. Zwischen 0 und 6 Uhr hab ich den Heizkreislauf sowie den Kessel deaktiviert.
Wie gesagt, heißt es immer, je niedriger die Temperatur, desto besser. Wäre es aber jetzt nicht durchaus sinnvoll, die Kesseltemperatur auf Beispielsweise 75 Grad zu erhöhen, damit die Pelletsheizung etwas länger durchläuft und weniger oft anspringt? Eventuell braucht sie somit minimal mehr Pellets im Verhältnis (selbst da wär ich mir ja nicht so sicher), aber ich reduziere vielleicht die Starts von 3 auf 2 am Tag, hinsichtlich der Langlebigkeit des Pelleters? Klar, bei niedrigeren Außentemperaturen und höheren Vorlauftemperaturen geht sich die Sache dann nicht mehr aus.
Nichts desto trotz würde ich mich hier über Antworten freuen, auch wenn es eventuell keine klar eindeutig bessere Wahl gibt. Wie sind eure Gedanken hierzu?
Vielen Dank im Voraus!