ETA SH30: Glutabbrand über REST-Api einschalten

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  • Hallo zusammen,


    wenn ich im Sommer mit meinem SH30 nur Warmwasser einmal die Woche mache, würde ein vollständiger Glutabbrand vermutlich Sinn machen, denn eine Woche hält die Restglut eh nicht durch.

    Leider kann ich den Glutabbrand nicht ständig aktivieren, so daß ich bei jedem Anschüren manuell das wieder einschalten muß.

    Hat jemand einen Weg gefunden, das über die REST-Api zu triggern? Dann würde ich im Sommer einfach alle halbe Stunde testen, ob der Kessel brennt und dann den Abbrand aktivieren.


    Oder ist das generell eine blöde Idee?


    Bin offen für alles, Rainer

  • 855

    Approved the thread.
  • Hallo RainerS,


    willkommen im Holzheizer-Holzvergaser-Forum! :thumbup:


    Hat der Kessel keine automatische Zündung? Ich dachte, dass beim automatischen Zünden immer ein Glutabbrand gemacht wird.


    Davon abgesehen, ist in dieser Beschreibung das POST-Beispiel für "Set the deash key to On" auf Seite 10 beschrieben:

    ETA-RESTful-v1.2.pdf.pdf


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hat der Kessel keine automatische Zündung? Ich dachte, dass beim automatischen Zünden immer ein Glutabbrand gemacht wird.


    Davon abgesehen, ist in dieser Beschreibung das POST-Beispiel für "Set the deash key to On" auf Seite 10 beschrieben:

    ETA-RESTful-v1.2.pdf.pdf

    Hallo Karlheinz,


    im XML-File ist diese Taste als Entaschungstaste beschrieben, das hatte ich völlig anders verortet, nämlich in der automatischen Ascheentleerung des (nicht vorhandenen) Pellets-Teil.

    Ich hab eine automatische Zündung, verwende die aber nur bei längerer Abwesenheit zum Remote-Anzünden. Im Winter-Tagesbetrieb füll ich einfach den Kessel auf die Restglut und zünde dann an. Aber im Sommer für's Warmwasser mach ich das nur bei Bedarf, da paßt die Automatikzündung nicht.


    Danke für den Tipp mit der Entaschung, ich schau mal, ob das passt, aber im XML gibt es den ganzen Pfad nicht im 112er Teil, sondern <object uri="/48/10391/0/0/12112" name="Entaschentaste"/>, und ich weiß nicht, ob das wirklich so paßt.


    Grüße, Rainer

  • Der Object Tree sieht natürlich bei jedem anders aus. Je nach Konfiguration. Da muss man halt auslesen und die Adressen entsprechend anpassen.


    Aber warum nutzt nicht Modbus? Ist doch inzwischen viel schöner gelöst wie über die API.


    Und warum überhaupt Glutabbrand? Wenn ich Asche raushol, dann werf ich die Kohle danach auch wieder rein. Sonst bekommt man den ja kaum noch an :)

    Ich hab das sogar automatisiert: wenn ich automatisch zünden lasse, deaktivier ich mit Modbus die Automatikzündung wieder, wenn der Ofen brennt. Eben das auf gar keinen Fall Glutabbrand gemacht wird.

    ETA SH30 Touch Automatik
    ---

  • Für die API reicht ein einfaches Python/Shell-Skript, und ich will ja gar nicht viel von der Heizung. Genügend warmes Wasser im Speicher? oder Zünd an, ich komm in drei Stunden zurück, mehr brauch ich ja nicht. Da scheint mir modbus doch deutlich aufwendiger zu sein.


    Den Glutabbrand würde ich auch nur im Sommer machen, wenn ich nur einmal in zwei Wochen anzünde. Warum soll die Glut sinnlos noch ein paar Stunden im Ofen schwelen, bevor sie ausgeht. Da brenn ich doch einfach alles einmal runter, in zwei Wochen muß ich eh manuell entaschen.

    Im Heizungsbetrieb lass ich die Glut natürlich drin.

  • Ich habe bei mir den Glutabbrand auf die min. 2 Minuten heruntergesetzt um Holzkohle für den nächsten Start zu haben.


    Und die Entaschung habe ich auf ein Minimum reduziert. Selbst wenn ich die Somerwartung durchführe mache ich hinterher eine komplette Aschelade voll wieder in den Füllraum. Normale Aschemenge bei Wartung sind ca. 3 Ascheladen voll.


    Das Zünd- und auch das Brennverhalten ist mit "ordentlich" Asche drin wesentlich besser.

  • Du sagst also, beim Glutabbrand bleibt weniger Kohle aber mehr Asche über, als wenn die Restglut einfach ne Woche vor sich hin kokelt? Dann brauch ich mir ja keine Gedanken machen. Meine Vorstellung war einfach, die Restglut direkt noch abzubrennen und für's Warmwasser zu verwenden.

  • Wenn deine Erfahrung sagt, daß es sich im Sommerbetrieb eher lohnt, keinen Glutabbrand zu machen, spar ich mir den Aufwand, da ein automatisches Einschalten zu Basteln und laß einfach alles, wie es ist.

    Danke an alle, die sich Gedanken gemacht haben!

  • Hallo RainerS,


    die Gluterhaltung funktioniert bis zu 12 Stunden, das hängt aber auch vom Holz ab. Bei Hartholz bleibt mehr Holzkohle übrig und auch die Glut hält länger, bei Weichholz ist es weniger und kürzer. Nach dem Abbrand wird die Luftzufuhr komplett geschlossen, daher kann da nichts "tagelang glimmen".


    Mich hat die lange Gluterhaltung auch gestört, weil ich manchmal schon nach 12 Stunden wieder Holz einfüllen will, aber erst später anzünde (habe keine Anheizautomatik). Das habe ich gelöst, indem ich die Abschaltbedingung Restsauerstoff von 15% auf 17% erhöht habe. Dadurch wird erst später abgeschaltet und es bleibt weniger Holzkohle und Glut übrig. Für mich ist das ein guter Kompromiss - der Kessel brennt trotzdem sehr gut (an).


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

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