Meinung zu geplanter Anlage mit BWWP in Puffer

There are 16 replies in this Thread which was already clicked 1,370 times. The last Post () by MaixnerCharly.

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu im Forum und plane gerade meine neue Heizungsanlage.

    Gerne Meinungen hierzu.

    (Welcher Kessel ist nicht die Frage (schwanke noch zwischen ETA und HDG, jedoch tendenziell bei ETA - da Pelletskombi)

    Mir geht es mehr um das gesamte Konzept mit der Zweckentfremdenden BWWP.

    Hab schon einiges dazu gelesen und jetzt geht es um die Dimensionierung der Komponenten.




    Haus: 1960er Einfamilienhaus, ungedämmt, 2-fach Hohlblockstein, 140qm

    Heizmittel: Eigener Wald, 2ha, fast ausschließlich Buche 100 Jährig

    Neuer Estrich 60mm mit Fussbodenheizung (40mm 2x Alukaschierte Styrodur als Dämmung)



    Geplantes Setup:


    1x Kombikessel eSH-TWIN 26


    1x Kaminsanierung Edelstahl


    1x Pilotspeicher 800L (Dort angeschlossen wir Holzvergasser (+Pellets) und die BWWP)


    1x Heizstab in Pilotspeicher (für PV-Überschuss)


    1x kleine Raumluftwärmepumpe ohne Wärmespeicher (Als zweite Wärmequelle bei mittleren Anschlüssen des Pilotspeichers)

    (HDG Brauchwasser-Wärmepumpe BRWP 300 mit Wandhalterung)


    3x Puffer 800L (per Schaltung getrennt. Werden nur zugeschaltet, wenn Scheitzholzbetrieb)


    1x Frischwasserstation für Brauch-Warmwasser




    Gedanken:


    Sommerbetrieb:

    PV liefert Strom.

    BWWP erwärmt Pufferspeicher und FRIWA stellt Brauch-Warm-Wasser bereit.

    Heizstab sorgt für wöchentlich 60°.

    Heizung aus.



    Übergangszeit:

    PV liefert mittelmäßig/meistens Strom.

    Wärmepumpe läuft und heizt Puffer auf. Heizstab bei PV Überschuss sorgt für mind. wöchentlich 60°

    Falls nicht genug Strom Überschuss für Legionellenschutz, kann Pelletsheizung einmal auf mind. 60° aufheizen.

    Vorteil den ich mir hier erhoffe: Falls Sonne und kalte Temperaturen (meistens ja dann abends/nachts) kann die Sonnenenergie im Puffer gespeichert werden und Abends für Fussbodenheizung verwendet werden.



    Winterbetrieb:

    Scheitholzkessel heizt die 4x800L Pufferspeicher auf.

    Reine Buche - laut meinen Recherchen rechnet man da ca. 18L Puffer pro 1-Liter Brennrauminhalt (?)

    180L Brennraum * 18L-Puffer= 3240L Pufferspeicher

    3240L Pufferspeicher / 800L pro Puffer = ca. 4 Pufferspeicher


    Falls niemand da ist und alle Puffer kalt sind, soll die Pelletsheizung den 800L "Pilotpufferspeicher" warm halten, damit Haus nicht zu stark abkühlt und Warmwasser bereitgestellt ist.

  • Hallo Seffen

    Heizstab sorgt für wöchentlich 60°.

    Warum? Du hast eine Friwa, da braucht es keine Desinfektion. ich kann bei 37 Grad Puffertemperatur locker noch Duschen.


    Puffer würde ich alle in Reihe schalten, Den Pelleter nur den 1. laden lassen, ebenso die "BWWP". Heizstäbe in alle Puffer ziemlich unten, dann kannst maximalen Eigenverbrauch generieren

  • Hallo Michael


    Warum? Du hast eine Friwa, da braucht es keine Desinfektion. ich kann bei 37 Grad Puffertemperatur locker noch Duschen.

    Stimmt, das ist richtig - hab ich falsch geschrieben - aber logisch: ist somit kein Problem...


    Puffer würde ich alle in Reihe schalten, Den Pelleter nur den 1. laden lassen, ebenso die "BWWP". Heizstäbe in alle Puffer ziemlich unten, dann kannst maximalen Eigenverbrauch generieren

    Puffer-Schaltung ist tatsächlich ein noch ein interessanter/offener Punkt..


    Bei der Parallel Schaltung aller Puffer sehe ich den Nachteil, dass für "ein bisschen Warmwasser" im Sommer/Übergangszeit die Wärmepumpe sehr viele Stunden läuft um die sehr große Menge Wasser warm zu halten/zu erhitzen (Betriebsstunden, Verschleiß, Pumpenstrom).


    Bei der Pilot-Logik sehe ich den Vorteil, dass ich ein kleinen Kreislauf habe für den "kleinen Bedarf" im Sommer - und den großen Kreislauf im Winter, wo auch mehr Wärme benötigt wird.



    Welche Vorteil siehst du bei der Reihenschaltung aller Puffer - im Gegensatz zu der Pilotspeicher-Logik?

  • Kein Regelaufwand. Auch verstehe ich (noch)nicht ganz was ein Pilot Speicher ist.

    Welche Heizung hängt dran? FBH oder Heizkörper? Wie sind die zu erwartenden Rücklauftemperaturen?

  • Kein Regelaufwand. Auch verstehe ich (noch)nicht ganz was ein Pilot Speicher ist.

    Welche Heizung hängt dran? FBH oder Heizkörper? Wie sind die zu erwartenden Rücklauftemperaturen?

    Als "Pilotspeicher" (so hat es der Heizungsbauer genannt) ist der 1x 800L Pufferspeicher bei dem die Wärmepumpe angeschlossen werden würde - und auch die FRIWA-Station angeschlossen wird. Quasi der kleine Wasserkreislauf. (vergleichbar mit dem Kühlkreislauf im Auto - kleiner Kreislauf bis Temperatur X erreicht ist - dann öffnet das Thermostat und der große Kreislauf wird verwendet - nur umgekehrt eben...)


    FBH - Erfahrungswerte kann ich keine liefern, da ich das Haus vor wenigen Monaten erst gekauft habe und nur schlecht den Verbrauch einschätzen kann,

    Energieberater hat das Haus bewertet, meinte aber im gleichen Atemzug auch, dass die Programme, welche den Energieausweis berechnen nur Katalogwerte hernehmen und man das nicht als gesetzt werden kann.

    Endenergieverbrauch: 48.800 kWh/a

    Primärenergieverbrauch: 399kWh/m2xa

  • Primärenergieverbrauch: 399kWh/m2xa

    hat das Haus keine Fenster ;). Unser Haus ist BJ 53 mit 24cm Hohlblocksteine und 6cm WDS hat 110m2 Heizfläche und ich brauchte letztes Jahr 7200kWH für Heizen und WW.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Nö, Wohn- Essbereich 21°C/24h und die anderen Räume nach bedarf Zeitgesteuert und Solar ist nicht mit gerechnet ist aber auch nur von Mai-September für WW und die andere Zeit sind das keine 800kWh.

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo


    der Primärenergieverbrauch ist grottenschlecht........ berechnet.....

    Bei 140 m² wären das 55860 kWh

    das sind bei Heizwert 4,0 kWh/kg Buche 13965 Kg Buche

    sind bei 460 kg / Ster ca. 30 Ster Brennholz im Jahr. Damit habe ich ein Wohnhaus mit 200m³ (Bimswände 30cm)und Laden mit 400m² beheizt.....

    Das ist schon eher ein Zelt als ein Haus...... sorr y ist meine Meinung und Einschätzung.....


    Grundsätzlich spricht nichts gegen deinen Plan.

    FriWa braucht keinen Legionelleschutz da extrem häufiger Wasserwechsel und damit zu wenig Zeit für Legionellenwachstum. Also auch niedrigeres Temperaturniveau als 60°C möglich. Beachten bei 55°C Brauchwassertemperatur kannst Du zusehen wie sich Kalk ablagert und sich Deine FriWa zusetzt......

    Pufferspeichervolumen kann nie zu klein sein.

    Kaminsanierung sprich vorher mit deinem Bevollmächtigten Bezirkskaminkehrermeister - vermeidet Fehler und wenn der vorher gefragt wird geht alles leichter.

    Mit WP wenn möglich alle 4 Puffer auf niedrigem Frfiwatauglichen Niveau laden. Lieber größeren WT als höhere Temperatur. Ist i.d.R. effektiver als Heizstab. Du bauchst keine 60°C. FBH wenn vernünftig ausgelegt erheblich weniger. FriWa mit großem WT erheblich niedriger und Wp durch COP besser als Heizstab. An vernünftiges Puffermanagement denken. Google mal nach Jenni: "Der Unterschied". Mit vernünftig gestaffelter Wärmeentnahme kannst Du einen Mehrwert aus deinem Puffervolumen ziehen.... Gab mal einen 5 Wegemischer der das konnte - gibts nur noch zu abartigen Preisen. Geht auch mit mehreren klassischen 3-Wegemischern. Ich nehme dazu DRU Mischer von Honeywell und den Antrieb VMM 20. Der kann die Öffnungs- und Schließsignale durchschleifen. Kosten einiges aber in der Bucht relativ günstig zu bekommen und unverwüstlich. Das einzige Problem das ich mit einem gebrauchten Antrieb hatte war, dass sich die Endlagenschalter auf der Welle verstellt hatten.

    FBH hat sehr hohe "totzeiten" also es dauert lange bis sich an der Raumtemperatur was ändert. Deshalb besser 24/7 durchlaufen lassen. Absenkung bringt nicht viel. Ausser Komfortverlust.


    @warp die ersten Zentimeter Dämmung sind die "Wirksamsten". Je dicker die Dämmung wird desto geringer die "Wirksamkeit", bis es soweit geht, dass die Kosten den Nutzen übersteigen.


    ciao Peter

  • Bezüglich dem Energieverbrauch... es kommt auch drauf an wo man wohnt. Bei uns heute früh hatte ich schon kleine Eiskristalle auf der Windschutzscheibe. Kann mir vorstellen, dass das bei den meisten hier nicht so der Fall war 😬😉


    Dein Verbrauch kommt mir aber auch hoch vor Steffen... Aber gut, was man eben für Temperaturen fährt.


    Wahrscheinlich meint dein Heizungsbauer mit Pilotspeicher auch das was Michael meint. Dass eben ein Speicher nach dem anderen geladen wird. Google mal nach Reihenschaltung. So hab auch ich 4 Pufferspeicher verbunden und ich würde es genauso wieder tun.

    Es wird sozusagen ein Speicher nach dem anderen von der Heizung befüllt und so wird auch das Heizwasser wieder entnommen.


    Willst du dann den Heizstab noch verbauen?

    Oder hat sich das erledigt, da du keine 60Grad Legionellenschaltung mehr benötigst. Da du ja eine Friwa einsetzen möchtest.

  • Idee ist gut aber, so hast du Gürtel, Hosenträger und noch ein Band für den Notfall.😉

    Alternativ empfehle ich nur einen Holzvergaser ohne Pelletteil und eine günstige vollwertige 5-12kW Luft Wasser Monoblock Wärmepumpe. ( Panasonic, LG, Samsung...)

    Sonn kann PV Überschuss optimiert im Speicher als Wärmeenergie gespeichert werden. Dies ist auch (noch) günstiger als die elektrische Energie zum Betrieb einer WP in der Nacht zu speichern.

    Durch neue FBH ist eine niedrige VL Temperatur ja problemlos möglich.

    Und falls du mal nicht da bist, kann diese auch das Haus heizen bzw. vorm Frost schützen. Pellets müsstest du ja ebenfalls kaufen, dann kannst du für diese Tage auch Strom kaufen und sparst dir ein ganzes System mit dem dazugehörigen Kosten (Pellets).

  • Primärenergieverbrauch: 399kWh/m2xa

    hat das Haus keine Fenster ;). Unser Haus ist BJ 53 mit 24cm Hohlblocksteine und 6cm WDS hat 110m2 Heizfläche und ich brauchte letztes Jahr 7200kWH für Heizen und WW.

    Wie schon geschrieben - ich habe das Haus erst gekauft, daher kann ich keinen Verbrauch schätzen. Das einzige was ich habe sind die Daten vom Energieberater (, welcher selber sagt, dass die Berechnungen aus dem Energieausweis Schwachsinn sind - aber man halt für Förderungen braucht) - oder Forum-Erfahrungswerte/-Vergleichswerte..




    sind bei 460 kg / Ster ca. 30 Ster Brennholz im Jahr. Damit habe ich ein Wohnhaus mit 200m³ (Bimswände 30cm)

    Ich persönlich schätze, dass ich ca. 10 Ster brauchen werd. (Buche) - 30cm Bims-Hohlblockstein hab ich ebenfalls.

    Würde sich ja mit deiner Schätzung dann grob decken. 1/3 der Fläche - 1/3 Holzbedarf.



    Beachten bei 55°C Brauchwassertemperatur kannst Du zusehen wie sich Kalk ablagert und sich Deine FriWa zusetzt......

    Danke - genau um solche Empfehlungen geht es mir unter anderem - Grünbeck Enthärtungsanlage ist schon eingeplant.



    Dein Verbrauch kommt mir aber auch hoch vor Steffen... Aber gut, was man eben für Temperaturen fährt.

    Wie gesagt - Haus diesen Frühling erst erworben - somit keine Erfahrungswerte - außer Rohbaustelle mit dem Motto "Ist der kalt? - arbeite schneller" ;)



    Reihenschaltung

    Hab mich dazu gestern Abend noch eingelesen - bei der Reihenschaltung finde ich nach der Recherche nun auch als Sinnvollstes.

    und die Wärmepumpe dann am 2. oder 3. wärmsten Puffer anschließen...?


    Willst du dann den Heizstab noch verbauen?

    Oder hat sich das erledigt, da du keine 60Grad Legionellenschaltung mehr benötigst. Da du ja eine Friwa einsetzen möchtest.

    Theoretisch somit nicht nötig - wäre nur zum PV-Strom verbrauchen, bevor ich ihn für quasi 0€/kwh ins Netz schicke....


    Alternativ empfehle ich nur einen Holzvergaser ohne Pelletteil und eine günstige vollwertige 5-12kW Luft Wasser Monoblock Wärmepumpe. ( Panasonic, LG, Samsung...)

    Sonn kann PV Überschuss optimiert im Speicher als Wärmeenergie gespeichert werden. Dies ist auch (noch) günstiger als die elektrische Energie zum Betrieb einer WP in der Nacht zu speichern.

    Durch neue FBH ist eine niedrige VL Temperatur ja problemlos möglich.

    Und falls du mal nicht da bist, kann diese auch das Haus heizen bzw. vorm Frost schützen. Pellets müsstest du ja ebenfalls kaufen, dann kannst du für diese Tage auch Strom kaufen und sparst dir ein ganzes System mit dem dazugehörigen Kosten (Pellets).

    Damit hast du genau ins schwarze getroffen - das Vergleichsangebot ist genau so aufgebaut:

    Scheitholzkessel und Monoblock-WP (Viessmann in dem Fall). Ansich eine gute Kombination.

    Gefällt mir super die Idee - mir sind aber bei der Recherche ein paar Punkte aufgefallen, welche mich da stutzig gemacht haben:

    - 1. Vereisung der WP - das ist ja ein bekanntes Problem - wenn ich dann im Winter mit dem HV heize, muss ich die WP trotzdem mit Stromversorgen, damit sie sich vor Frostschäden schützt.

    - 2. Mindest-Temperatur - die ist bei meiner bei -10° angegeben.

    - 3. "persönliche Ausfallsicherheit" - es muss im Winter zwingend jemand da sein, damit der HV befeuert wird



    Dieses alternative Design (HV und große WP) ist kostentechnisch gleich auf wie HV-Kombi-Kessel und kleine WP. (laut Angebot vom Heizungsbauer)


    Was mir dabei nicht wirklich gefällt ist - beide Wärmeerzeuger (HV und WP) kommen mit einem "aber"...

    Bei dem HV das "aber, es muss jemand da sein, der den Kessel schürt" und das "aber, Mindesttemperatur bei Betrieb, Frostschäden, Explosionsgefahr durch Frostschäden und dessen Undichtigkeiten"...


    Hast du das System so bei dir am Laufen?

  • Idee ist gut aber, so hast du Gürtel, Hosenträger und noch ein Band für den Notfall.😉

    Alternativ empfehle ich nur einen Holzvergaser ohne Pelletteil und eine günstige vollwertige 5-12kW Luft Wasser Monoblock Wärmepumpe. ( Panasonic, LG, Samsung...)

    Sonn kann PV Überschuss optimiert im Speicher als Wärmeenergie gespeichert werden. Dies ist auch (noch) günstiger als die elektrische Energie zum Betrieb einer WP in der Nacht zu speichern.

    Durch neue FBH ist eine niedrige VL Temperatur ja problemlos möglich.

    Und falls du mal nicht da bist, kann diese auch das Haus heizen bzw. vorm Frost schützen. Pellets müsstest du ja ebenfalls kaufen, dann kannst du für diese Tage auch Strom kaufen und sparst dir ein ganzes System mit dem dazugehörigen Kosten (Pellets).

    Also quasi

    WP liefert wärme - schafft diese es nicht mehr (Aufgrund von verringerter Leistung) schaltet ggf. der Heizstab an.

    Der HV ist somit einfach zum Strom sparen da 😊

    Wichtig hierbei wäre aber dann, dass ich somit den HV mit sehr kaltem Wasser beliefern würde und damit der Kessel nicht zu schnell durchrostet, müsste ich ein Ladeventil vorbauen, damit er immer seine ~55° Vorlauf bekommt. - Richtig?

  • Also bei einer korrekt aufgelegten Wärmepumpe kannst du diese rein theoretisch monovalent(exklusiv) betreiben da die meisten neuen Monoblock Wärmepumpe mit R32 oder R290 Kältemittel auch bis -15°C entsprechend heizen können. Wärmepumpen fallen unter 0°C in der Heizleistung ab aber manche Hersteller legen die Steuerung so aus, dass die maximale/nominale Heizleistung von -15°C bis +20°C Außentemperatur konstant bleibt.


    Bzgl. Frostschäden brauchst du eigentlich nur bedingt Sorgen machen da die meisten Wärmepumpen hierfür Sicherheitsmechanismen zur Verfügung haben (Schnüffelmodus oder auch elektrische Begleitheizungen).

    Natürlich im Supergau mit mehrtägigen Stromausfall bei starkem Frost würde evtl was kaputtfrieren, aber ohne Strom heizt du mit einem modernen Holzvergaser auch nicht mehr😉


    Zur Betriebsweise der Wärmepumpe bzw. Des Gesamtsystems sind mehrere Varianten denkbar abhängig von der Steuerung,


    Bivalent:

    ab bestimmter Temperatur nur HV bzw. nur WP


    Bivalent parallel:

    WP läuft immer und nur bei nicht ausreichender Heizleistung wird mit dem HV zugeheizt


    PV Überschussverwertung:

    Wenn PV Überschuss vorhanden ist erwärmt die WP zusätzlich den Speicher oder überhöht die FBH Temperatur und nutzt die Speichermasse des Fußbodens. Sonst läuft nur der HV.


    Hier musst du nur entscheiden....

    Es gibt auch einige HV mit Anzündautomatik, hier kann bei Bedarf nachgeladen werden wenn Speicher leer.


    Aber ein hier aufgezeigtes System wird viel Geld kosten(ca. 40.000-60.000€) und ob sich das monetär rechnet sei dahingestellt. Am wirtschaftlichsten wird vermutlich wieder eine monovalente Luft Wasser Wärmepumpe(ca.20.000-30.000€) sein und ein(zwei) zentraler Holzofen zum zu heizen im Winter.

  • … und ein(zwei) zentraler Holzofen zum zu heizen im Winter.

    Was neben der Romantik auch ein wunderbares Backup darstellt, welchs ohne jede Technik und Strom funktioniert.


    Ähnliche Überlegungen habe ich beim Einbau unserer neuen Pelletheizung auch gewälzt und auch alles für den Anschluss einer Wärmepumpe vorbereitet. Der Betrieb der Wärmepumpe mit gekauftem Strom ist preislich vergleichbar zur Wärme aus Pellets, also blieb bei uns sinnvoll nur der Betrieb in Zeiten von Überschussstrom aus der eigenen PV-Anlage.


    Nachdem ich zwei Winter die Stromproduktion beobachtet habe, legte ich das Wärmepumpen-Projekt in die Mülltonne: 15.000 Euro Einvestition zur Einsparung einer knappen Tonne Pellets im Jahr (300 Euro) zuzüglich der Wartungskosten stehen sich einfach nicht dafür.

  • So ich habe gestern Abend einen ETA Twin 20/16 Kessel bei einem anderen Kunden des Heizungsbauers besichtigt.

    Er hat bei dem 20kw Stückholzkessel mit 100L Füllvolumen 2000L Puffer - seiner Meinung nach wären bei ihm ein Puffer mehr sinnvoll (3000L).


    Hab nun alle Erfahrungswerte (hier aus dem Forum) und Verkäuferaussagen in einer Excel Liste zusammengefasst und Mittelwerte gezogen.

    Mit optimale Größe/komfortable Bedienung (weniger oft Anheizen) und Buche als Brennstoff:

    24L Puffer pro 1L-Brennrauminhalt / bzw. 143L Puffer pro KW Leistung. - je nachdem welche Rechnung dass man nimmt..?


    Ich schwanke somit noch welchen Kessel - 20/16 twin oder 25/25 twin.

    Bei dem 25kw (zu dem ich tendiere) bräuchte ich dann 4x 825 Liter oder 5x 825L.

    Für späteren Anbau (Garage z.B. wird erst noch gebaut/ausgebaut) wäre die 20kw Anlage wohl etwas wenig knapp kalkuliert.


    Reihenschaltung wird bevorzugt soweit ich gelesen und verstanden habe.

    Nach Tichelmann wäre auch eine Option, meinte der ETA Regionalvertreter.


    Noch eine Frage zu Leitungslängen:

    Wenn ich die Pufferspeicher in einen Nebenraum des Heizraums stelle, wie lang darf/sollte die Leitung vom HV zu den Puffern maximal sein?

    Option A: Alter Heizraum (neuer Holzlagerraum) ca. 2,20mx4m - Zuleitung: ca. 3m zum ersten Puffer

    Option B: großer Lagerraum ca. 4mx9m - Zuleitung: ca. 10m zum ersten Puffer


    Um möglichst wenig Wärmeverlust am Puffer zu haben, wäre wahrscheinlich ein möglichst kleiner Lagerraum sinnvoll?

  • Meine 2x 825l Puffer haetten mit Ach und Krach noch in den Heizraum gepasst, das wollte ich aber nicht, also stehen sie jetzt im Raum nebenan. Zuleitung etwa 5m, laut Heizungsbauer sind die Verluste vernachlaessigbar, vorausgesetz alles ist sauber isoliert. Der Raum hat 4x4m und wird durch die Puffer zumindest nicht spuerbar waermer.
    Von einer maximalen Laenge bist Du innerhalb eines Gebaeudes weit entfernt. Ein Bekannter hat seine Heizung unter der Garage und den Puffer auf der anderen Seite des Hauses, ueber 18m Strecke, kein Problem. Das Verlegen steigert natuerlich den Aufwand an Zeit und Material.

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