ETA SH 30 Leitungsschutzschalter

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  • Hi!

    Ich möchte meinen ETA SH 30 auf einen anderen Leitungsschutzschalter umhängen (dort wo er hängt, fällt von einem anderen Gerät oft der FI und das stört natürlich beim Heizen). Bisher war er auf einem Schrack C13/1N (BCF0 40/4/003) - kommen soll er auf einen Schrack B13/1N (V-BCF0 40/4/003-G/A)

    Soweit ich das verstehe, braucht man den C13 nur bei stärkeren Anlaufströmen - was ja ein Heizkessel vermutlich nicht benötigt. Das G bei G/A wiederum ist eigentlich für stärkere Anlaufströme gedacht, das A hat irgendwas mit Gleichfehlerströmen zu tun und ist hier glaube ich irrelevant (aber ich bin offensichtlich kein Elektriker). Ich verstehe auch nicht was das "V" in V-BCF0 bedeutet.


    An beiden FIs hängt je ein PV Wechselrichter, am V-BCF0 40/4/003-G/A eine Wallbox.


    Frage: passt das, wenn ich den ETA umhänge? Bei https://www.eta.co.at/fileadmi…h-technische-daten-de.pdf hab ich dazu keine Info gefunden

    BJ 2016 | ETA SH30 | 2.200l ETA Pufferspeicher mit 40cm Dämmung und Elektro-Einschraubheizung | 28kWpeak Photovoltaik SW/SO | ETA Frischwassermodul | 300m² FBH | 12.535 kWh/a Heizwärmebedarf

  • Aber bitte einen B13.
    https://www.schrack-technik.de…218613.html?q=B13%20LS-FI


    Das Vorsicherungsfest bedeutet sie haben etwas höhere Prüf/Nennwerte und werden üblicherweise nach einer Vorsicherung eingebaut. Der Rest ist ganz richtig, A ist Pulsstromsensitiv, ist in der heutigen Zeit eigentlich ein Muss bei allen FI's und G ist kurzzeizverzögert um Kondenstorladungen etc. gegen Erde abzufedern.

    Edited once, last by Etaminator: Ein Beitrag von Benutzerneu mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Das V in der Bezeichnung bedeutet Vorsicherungsfest, also die thermische Vorsicherung ist gleich dem aufgedrucktem Wert auf dem FI. In Deinem Fall also 40 A.


    Bei nicht Vorsicherungsfesten FI, muß diese Vorsicherung meistens eine Stufe kleiner sein. Also bei 40 A FI wäre die Vorsicherung 25A, gilt aber nur für thermische Überlast.


    G wäre die Bauart

    A bedeutet Frequenzumrichterfest (wegen Wallbox?)


    Eigentlich dürfte aber am FI der Wallbox nichts anders hängen....kann aber regional auch anders sein.

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

  • Das V in der Bezeichnung bedeutet Vorsicherungsfest, also die thermische Vorsicherung ist gleich dem aufgedrucktem Wert auf dem FI. In Deinem Fall also 40 A.


    Bei nicht Vorsicherungsfesten FI, muß diese Vorsicherung meistens eine Stufe kleiner sein. Also bei 40 A FI wäre die Vorsicherung 25A, gilt aber nur für thermische Überlast.


    :thumbup: TOP


    A bedeutet Frequenzumrichterfest (wegen Wallbox?)


    Typ AC = nur sinusförmiges AC.

    Typ A = AC + pulsierende DC (pulsierende Gleichanteile mit Nulldurchgang).

    Typ B = AC + pulsierende DC + glatte DC.


    Und die Type A ist nicht von Haus aus Frequenzumrichterfest, beim Schrack ist das die Bauart "U", kostet sehr viel Geld...

    Die Typ A Fehlerstrom-Schutzschalter sind mittlerweile auch im Haushalt von großer Bedeutung. Leider wird häufig auch bei Neubauten nur der Wechselstrom-sensitive Typ AC verbaut. Angesichts der gestiegenen Anforderungen an Fehlerstromeinrichtungen, insbesondere durch die hohe Anzahl an Schaltnetzteilen in Haushalten, wäre der pulsstromsensitive Typ A die bessere Wahl.

  • Vielen Dank für die Infos. Ich weiß aber jetzt leider nicht wirklich, was ich machen soll (bzw. ob mein Vorhaben ok ist):

    • warum ein eigener FI? "sicher vom Rest getrennt" macht ja bei jedem Gerät Sinn, warum gerade beim ETA?
    • Stört das G/A beim ETA?
    • Reicht für den ETA das C in C13 oder muss es B13 sein?

    P.S: Die Wallbox (Go-E Charger) hängt immer schon mit mehreren Dingen (Steckdosen, Lichter, 2x 3.phasige Durchlauferhitzer, 17,5 Fronius) am V-BCF0 40/4/003-G/A

    BJ 2016 | ETA SH30 | 2.200l ETA Pufferspeicher mit 40cm Dämmung und Elektro-Einschraubheizung | 28kWpeak Photovoltaik SW/SO | ETA Frischwassermodul | 300m² FBH | 12.535 kWh/a Heizwärmebedarf

  • In 10 Jahren hat dieser zweite FI noch nie ausgelöst. Es hat leider ewig gedauert, um herauszufinden welches Gerät den FI auslöst, da nicht nachvollziehbar (5sec danach kann man ihn wieder raufgeben und er bleibt auch oben). Hab dafür auch eine Art Überwachung gebastelt - d.h. mehr als 1min. war der ETA meist nicht ohne Strom. ETA hat bei der Wartung daher auch keine Verteerung festgestellt. Aber lustig ist es trotzdem nicht...

    BJ 2016 | ETA SH30 | 2.200l ETA Pufferspeicher mit 40cm Dämmung und Elektro-Einschraubheizung | 28kWpeak Photovoltaik SW/SO | ETA Frischwassermodul | 300m² FBH | 12.535 kWh/a Heizwärmebedarf

  • Der C ist träger als der B Automat. Laufen wird er mit B auch. Heizkessel mache ich immer über FI/LS, wegen der besseren Ausfallsicherheit.

  • Der C ist träger als der B Automat. Laufen wird er mit B auch. Heizkessel mache ich immer über FI/LS, wegen der besseren Ausfallsicherheit.

    Ich bin jetzt zwar einige Zeit aus dem Job raus, aber bei Festanschlüssen (wie einem Heizkessel) ist ein FI gar nicht gefordert. Kann man sicher machen....

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

  • Vielen Dank für die Infos. Ich weiß aber jetzt leider nicht wirklich, was ich machen soll (bzw. ob mein Vorhaben ok ist):

    • warum ein eigener FI? "sicher vom Rest getrennt" macht ja bei jedem Gerät Sinn, warum gerade beim ETA?
    • Stört das G/A beim ETA?
    • Reicht für den ETA das C in C13 oder muss es B13 sein?

    P.S: Die Wallbox (Go-E Charger) hängt immer schon mit mehreren Dingen (Steckdosen, Lichter, 2x 3.phasige Durchlauferhitzer, 17,5 Fronius) am V-BCF0 40/4/003-G/A

    Da hast Du mich falsch verstanden. Nach meinem Wissen, sollte oder muß die Wallbox einen extra FI und Absicherung haben. Einen FI beim Heizkessel, fordert keine mir bekannte Norm.

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

  • Der C ist träger als der B Automat. Laufen wird er mit B auch. Heizkessel mache ich immer über FI/LS, wegen der besseren Ausfallsicherheit.

    Ich bin jetzt zwar einige Zeit aus dem Job raus, aber bei Festanschlüssen (wie einem Heizkessel) ist ein FI gar nicht gefordert. Kann man sicher machen....

    Kommt ganz auf die Netzform an. Im TT Netz wirst du die Abschaltbedingungen nicht erfüllen... Daher immer immer mit FI... die kosten doch nix mehr

  • Der C ist träger als der B Automat. Laufen wird er mit B auch. Heizkessel mache ich immer über FI/LS, wegen der besseren Ausfallsicherheit.

    Ich bin jetzt zwar einige Zeit aus dem Job raus, aber bei Festanschlüssen (wie einem Heizkessel) ist ein FI gar nicht gefordert. Kann man sicher machen....

    Kommt ganz auf die Netzform an. Im TT Netz wirst du die Abschaltbedingungen nicht erfüllen... Daher immer immer mit FI... die kosten doch nix mehr

    Das ist richtig, aber welche Norm legt fest, dass der Heizkessel einen extra FI verlangt? Das war ja Dein Hinweis zur besseren Ausfallsicherheit.

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

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