Restwärmenutzung - welche Bezugstemperatur

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 1,261 times. The last Post () by arthurhecht.

  • Hallo zusammen,


    neue Anlage, neu im Forum, dann stell ich mal die erste meiner Fragen :)


    Aber zunächst zur Anlage: Die besteht erst mal aus einem 3.000l Puffer. Daran angeschlossen 4 Erzeuger:

    - HDG F25 Scheitholzkessel

    - Intercal Ratioline R18

    - Solarthermie 2 Module

    - Überschussheizer mit bis zu 9kW elektrischer Leistung aus Überschuss von der PV Anlage.

    Letztere 2 sind natürlich aktuell nicht aktiv mangels Sonne, der Öler ist eher als Backup da oder wenn es tagsüber noch gut per Sonne reicht und nur wenig extra-Energie nötig. Sprich aktuell heizt hauptsächlich der Holzkessel.


    Als Verbraucher hängen an der Anlage:

    - 2 Heizkreise, jeweils Heizkörper, Heizfläche ca. 200qm (Wohnfläche ist mehr aber nicht (immer) alles beheizt)

    - Frischwasserstation für Warmwasser

    - 1 "ungeregelter" Heizkreis, ist eher eine Altlast, das ist jetzt ein Mischer - nur manuell eingestellt - eine kl. Pumpe und eine Rücklauf-Temperaturbegrenzung, um die Schichtung im Speicher auf keinen Fall zu zerstören. Hängt nur eine "Kunst" dran - so nennt man bei uns eine beheizte Ofenbank, keine Ahnung ob das geläufig ist ^^


    Soweit läuft alles ganz gut - meine Frage bezieht sich auf die Restwärmenutzung (RWN) des Holzkessels: Dieser hat eine Soll-Temperatur von 83° und somit hat am Ende des Brandes der Puffer ca. 82° - 81° - 40° (Fühler oben - mitte - unten). Mit aktueller Einstellung springt die RWN an, wenn der Kessel durch die Restwärme mehr als 3K wärmer wird als der Puffer oben und geht wieder aus, wenn diese Differenz nur noch 1K beträgt. Da der Puffer ja aber schon bei 81 hängt, geht die RWN meistens nur 1x oder 2x an, danach ist der Kessel kälter als der Puffer oben und damit zu kalt um die RWN zu aktivieren.

    Die Frage ist, wäre es vorteilhafter, die Bezugstemperatur auf den Fühler unten zu ändern? Damit würde die RWN deutlich länger laufen....


    Mir ist klar dass dann Wärme dem Kessel entzogen wird, die ich beim nächsten Abbrand erst wieder aufbringen muss um den Kessel zu erwärmen, bevor es in den Puffer geht. Andererseits wäre die entzogene Wärme/Energie dann wenigstens im Puffer und nutzbar und würde nicht vom Kessel ungenutzt den Heizraum aufwärmen...


    Vielen Dank schon mal für die Antworten, und wenn ich was zu meiner Anlage vergessen habe bitte fragen, habe versucht es umfassend zu beschreiben

    Viele Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Holzpille

    Approved the thread.
  • Hallo und willkommen im Forum.


    Wie du schon richtig erkannt hast, macht der Bezug zum oberen Pufferfühler nicht so recht Sinn. Den unteren Fühler als Bezugsgröße zu verwenden aber auch nicht, weil dann das oben eingespeiste Wasser aus dem Kessel kühler ist als das Wasser im oberen Pufferbereich.

    So richtig funktioniert also die RWN wie sich das die Kesselhersteller in die Regelungen einstellen also nicht.


    Besser wäre eine passende Hydraulik dafür, die die Wärme aus dem Kessel bis zu einer Temperatur "X" dem/den Verbraucher(n) zukommen zu lassen.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo an die beiden Michael! ;)


    Für die von Michael Holzpille angesprochene "passende Hydraulik" greifen viele Hersteller den Heizkreis per T-Stück vor dem Puffer ab. Das widerspricht dann allerdings der eigentlich anzustrebenden hydraulischen Entkopplung zwischen Wärmeerzeuger und Verbraucher. Eine Schaltung mit Umschaltventil nur für diesen Fall scheint mir aber "mit Kanonen auf Spatzen geschossen".


    Bei meinem ETA ist der Referenzfühler Puffer-unten und die RWN könnte bis auf 40°C Kesseltemperatur genutzt werden. Ich habe 55°C eingestellt - das ist für mich ein guter Kompromiss zwischen brauchbare Restwärme nutzen und Kessel abkühlen. Die 55°C sind nach einem Abbrand zwar kälter als die Puffer-oben-Temperatur, diese sind aber dennoch nutzbar (gerade für eine Friwa). Im Bereich Puffer-oben habe ich maximal einen "Temperaturabfall" um 2°C. Das "kalte Wasser" scheint im Puffer nach unten zu fallen, ohne oben eine große Vermischung zu verursachen. Durch die RWN erhöht sich mein Pufferladezustand nach dem Abbrand regelmässig um bis zu 10%, was bei meiner Anlage ca. 4 kg Holz entspricht.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo,


    diese Art der RWN kann aber nur funktionieren, wenn man eine mischergeführte RLA hat, sonst ist bei der Schließ/Öffnungstemperatur der Patrone Schluss.

    Dieser Umstand, denke ich, ist zwar bekannt, ich wollte nur noch mal darauf hinweisen.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Post by Holzpille ().

    This post was deleted by the author themselves: Habe mich im Thema vertan. Sorry ().
  • Hallo ihr zwei,


    Vielen Dank schon mal für die Antworten!


    Ja es ist eine mischergeführte RLA.


    Eine hydraulische Änderung mit Nutzung der Restwärme direkt für die Heizkreise ist mir zumindest aktuell zu viel, ist ja quasi grad erst "fertig" geworden :D


    Hört sich für mich so an als würde ich mal Puffer unten probieren für die RWN, mal schauen was es bei mir bringt und was es mit der Schichtung macht.

    Soweit ich weiß geht die bei mir aber bei glaube ich 60°C dann eh aus, wegen mindest Rücklauf Temperatur für den Kessel, zumindest versteh ich das so.


    Grüße und Danke

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • So, mittlerweile hab ich das mal bei einem Abbrand probiert, Referenztemperatur für RWN auf Puffer unten.

    Ob es energetisch was bringt (Puffer unten deutlich höher als bei vorherigen Abbränden) oder doch nur den Puffer eher durchmischt (oben dafür kälter jetzt) ist noch schwer zu beurteilen weil die Umgebungsbedingungen nicht ganz gleich sind.

    Hier mal zwei Diagramme zum letzten Abbrand, Puffertemperaturen und Pufferladegrad in % (berechnet die Steuerung so) und Rauchgastemperatur als Anzeige, wann der Brand stattfindet:

    Linke y-Achse Puffer-T und Ladegrad in %, Rechts Rauchgastemperatur.


    Kessel und Rücklauftemperatur, auch wieder mit Rauchgas:


    Mir stellt sich jetzt noch die Frage, die RWN springt jetzt auf jeden Fall mehrfach an (s. Peaks im letzten BIld nach dem Abbrand), dabei ist der Rücklauf vom Kessel schon öfter/länger unter 60°. Ist das bezüglich Kondensat wegen "Taupunktunterschreitung" ein Problem? Laut Anleitung vom Kessel soll die Rücklauf-T nicht unter 60°C gehen, aber gilt das nur während dem aktiven Abbrand oder generell?
    Nicht das ich mir wegen ein paar % mehr Energie den Kessel versau :/


    Als ich gestern vorm Kessel stand, hab ich auch gesehen das während aktiver RWN der Rücklaufmischer vom Kessel voll aufmacht (sprich vom Vorlauf wird nichts mehr zum Rücklauf gemischt), was mich etwas wunderte, dadurch ist der Rücklauf praktisch das, was unten aus dem Puffer kommt, aber nicht "geregelt" auf mindestens 60°. Kann leider im Log file aber keine Werte für den Mischer oder dessen Position finden.


    Danke euch und Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Mir stellt sich jetzt noch die Frage, die RWN springt jetzt auf jeden Fall mehrfach an (s. Peaks im letzten BIld nach dem Abbrand), dabei ist der Rücklauf vom Kessel schon öfter/länger unter 60°. Ist das bezüglich Kondensat wegen "Taupunktunterschreitung" ein Problem? Laut Anleitung vom Kessel soll die Rücklauf-T nicht unter 60°C gehen, aber gilt das nur während dem aktiven Abbrand oder generell?
    Nicht das ich mir wegen ein paar % mehr Energie den Kessel versau :/

    Wenn kein Feuer mehr brennt gibt es auch kein Rauchgas mehr aus dem dann das Kondensat entsteht. So kannst du dir mit dem kühlen unteren Pufferwasser den Kessel abkühlen.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • So war auch meine Denke, kein Feuer kein Rauchgas kein Kondensat, aber nachfragen ist ja manchmal besser :) Danke :thumbup:


    Werde es noch ein zwei mal mit Fühler unten probieren wie sich das verhält und was mir besser scheint.


    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

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    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Hat jetzt ein wenig gedauert, die Testphase :) Aber als "abschließende" Info von mir:


    Ich für mich bin zum Schluss gekommen, die Restwärmenutzung mit Bezug "Puffer unten", macht für mich keinen Sinn. Der Kessel wird dann zwar direkt nach dem Abbrand deutlich mehr runtergekühlt, aber die Puffertemperatur doch deutlich "durcheinander" gebracht bzw. abgekühlt. Nach dem Brand zeigt er mir oben und mitte ca. 80°C, wenn die RWN fertig ist sind beide nur noch ca. 70..75°C und im Puffer unten sehe ich manchmal gar keine Änderung, wobei das natürlich damit zusammenhängt, wo jetzt grad die Trennschicht im Puffer ist nach dem Abbrand, manchmal kommt sie bis runter, manchmal nicht.


    Der Vergleich, wie lange ein Abbrand hält unter Berücksichtigung der Außentemperatur war tendenziell schlechter mit Referenz unten.


    Daher bleib ich jetzt bei Referenz oben, bleibt der Kessel halt noch weng länger warm, ist wenigstens der Heizraum etwas kuschliger und nicht so kalt :thumbup:


    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Hallo


    es gibt einen Unterschied zwischen Temperatur und Wärme.......

    Wenn Du den Kessel mittels Restwärmenutzung abkühlst und dabei die Puffertemperatur oben etwas absenkst, hast Du die im Kessel vor RWN enthaltene Wärmemenge

    dann im Puffer. Und das ist das was zählt. Oder gehst Du ungeregelt mit 80°C in die Heizkreise.

    Unter dem Strich ist es egal welche Puffertempatur Du hast. Wichtig ist die (noch/dann) enthaltene Wärmeenergie.


    ciao Peter

  • Jain würde ich sagen.

    In der Theorie hast du vollkommen Recht, die Wärme(energie) geht vom Kessel in den Puffer.


    Für mich ist aber fraglich, mit welcher Effizienz das geschieht. Und die scheint mir deutlich zu leiden, weil eben die Schlichtung im Puffer gestört wird.

    Dazu kommt, dass mit abgekühlterem Kessel beim nächsten Brand mehr Energie nötig ist bis der wieder auf Betriebstemperatur ist. Das wiederum ist irrelevant wenn es draußen 10°C und mehr hat und ich nur >24h wieder anfeuern muss, dann kühlt der Kessel eh aus. Aber aktuell mit <0°C und nur 18h zwischen den Bränden (abzgl Branddauer ca. 5h nur 13h Stillstand) macht das meiner Meinung nach schon was aus.




    Also lange Rede kurzer Sinn: Theoretisch widerspreche ich dir auf keinen Fall, aber praktisch an meinem System probiert scheint die RWN mit Referenz oben effektiver zu sein.


    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Wenn ich darf, klinke ich mich hier mit ein.


    Bei meinem Scheitikus verwende ich ebenfalls die Restwärmenutzung und frage mich, ob die derzeitige Regelung nicht unnötigen Spannungsstress für den Kessel bedeutet. Wie man oben in Michaels Bild sieht, wird "schlagartig" kaltes Pufferwasser durch den Kessel gepumpt. Konkret sieht das bei mir so aus:

    Ganz am Ende des Abbrandes wird die Pumpe abgeschaltet und der Rücklaufmischer fährt zu. Die Rücklauftemperatur steigt dann recht schnell fast auf die Vorlauftemperatur an. Jetzt wird RWN aktiv und fährt den Mischer ganz auf. Die Pumpe läuft an, wenn der Mischer ganz aufgefahren ist. Dadurch wird jetzt kaltes Pufferwasser von etwa 45 Grad eingeleitet und der Rücklauf saust sehr schnell auf 47 Grad herunter. Wenn der Vorlauf auf 65 Grad (konfigurierbar) gesunken ist, schaltet die Pumpe ab. Dieses Spiel wiederholt sich für 1,5 Stunden (ebenfalls konfigurierbar).


    Mein Punkt, bzw. Frage geht in die Richtung Spannungsrisse. Ich würde etwas vorsichtiger die Wärme entnehmen. Anstelle von Mischer ganz auf und dann Pumpe an, würde ich immer zuerst die Pumpe starten und dann den Mischer auffahren.


    Ich habe Brunner auch einmal danach gefragt. Da kam als Antwort "Spannungsrisse bei unseren Stahlkesseln sind uns nicht bekannt"

  • Natürlich darfst du :)


    Schon interessant, bei dir Läuft die RWN ja 11x nach Brand Ende. Bei mir selbst mit Referenz unten nur 5x oder so. Mit Referenz oben nur 2-3x weil dann der Kessel nicht mehr über die Puffer-Temperatur oben kommt.


    Die Frage mit den Spannungen ging mir auch durch den Kopf. Mit Referenz unten knallt er den Kessel halt auch recht rabiat runter, ob das gut ist, keine Ahnung. Und der Hersteller würde wahrscheinlich so antworten auch wenn es ihm bekannt ist 8o


    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz so sicher wie ein paar Beiträge zuvor :saint:, wahrscheinlich würde doch mehr Energie in den Puffer gehen wenn ich die Referenz auf unten setze und dementsprechend mehr die RWN laufen lasse. Allerdings ist es zumindest bei mir nicht maßgeblich viel, so bleibt wie gesagt der Heizraum etwas wärmer und ich brauch mir keine Gedanken über die Abkühlung des Kessels machen.


    Oder anders rum gesagt, hab so viel (Käfer) Fichte, da kann ich auch den HR weng heizen statt nur den Puffer :D


    Grüße

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Danke Michael_HDG ,


    beim heutigen Abbrand waren es immerhin 12 kWh die mit der RWN geerntet worden sind. Das waren rund 5 % des Ertrages von insgesamt 246 kWh. Ich kann nicht wirklich abschätzen, wieviel dieser 12 kWh am Ende auch in den Heizkreisen landet. Da bei mir die Abbrandintervalle rund 30 Stunden betragen, wird der Kessel eh immer recht kalt und ich starte meist bei unter 30 Grad VL.


    Ich nutze die RWN jetzt schon mindestens zwei Jahre lang und hoffe, dass die schlagartige Zufuhr von relativ kaltem Wasser nicht wirklich schadet. Meines Erachtens nach wäre es eine einfache und wirksame Änderung, den Mischer immer erst bei laufender Pumpe zu öffnen. Dann würde es immerhin ein oder zwei Minuten dauern, bis viel kaltes Pufferwasser in den Kessel geschoben wird. Als kleine Notlösung habe ich für die RWN die Pumpe auf 15 % Leistung reduziert. Das hat vielleicht auch den Nebeneffekt, dass die Schichtung im Puffer weniger gestört wird.

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