ETA epe 15 Pufferladung

There are 14 replies in this Thread which was already clicked 971 times. The last Post () by Austro-Diesel.

  • Hallo Männer und vielleicht Frauen.

    So jetzt ist es das erste Mal ein bisschen kälter bei uns und die neue Heizung muss mal ein bisschen was arbeiten.

    Aber mir ist auf gefallen das das irgendwie nicht so richtig funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe.


    Also am Anfang ist alles perfekt. Er startet und heizt wie er soll aber dann dreht er die Leistung zurück und der Puffer kommt im unteren Bereich nie über eine Temperatur von 33-35 grad raus.


    Hat in der Übergangszeit eigentlich gut funktioniert er hat unten bei 55 Grad aufgehört zu heizen.


    Ich hoffe es kann mir jemand helfen bei meiner Situation.


    Lg aus dem Lavanttal

  • Hallo


    ich nehme an, dass der Pelleter jetzt im Modulationsbereich arbeitet und durchläuft. D.h. er liefert soviel Energie wie aktuell vom Gebäude gebraucht wird.

    Er würde dann abschalten, wenn er bei niedrigster Modulationsstufe den Puffer durchgeladen hat.

    Sinn und Zweck eines Puffers ist, das der Pelleter im Übergangsbereich möglichst wenig taktet, also an und abschaltet. Wenn die Wärmeabnahme des Gebäudes innerhalb des Modulationsbereiches des Pelleters liegt ist der Puffer eigentlich nicht mehr nötig.


    ciao Peter

  • Servus.


    Genau er läuft fast durch . Wenn beide Heizkreise Energie anfordern dann läuft er durch und es sieht dann fast den ganzen Tag so aus wie auf dem Foto. Am Abend wenn zb der Heizkreis vom Haus abschaltet und nur mehr die Fußbodenheizung läuft dann läd er ihn voll durch.


    Also ist die Einstellung so wie es ist richtig und es passt alles??


    Weil so wie es aussieht geht er nach Fühler 3 wenn der eine gewisse Temperatur hat regelt er zurück. Das ist der Fühler wo die Heizkreise versorgt werden.


    Lg

  • WARP735 ich dachte immer so wie es früher war. Man hatte eine Holzheizung und einen Puffer. Man läd den Puffer durch und dann ist für ein paar Stunden Ruhe…🫣

  • Mit einem Holzvergaser schon eher (Puffer durchladen und ruhe ist), bei einem Pelleter wie von v-two beschrieben ...

  • Also ist ein Puffer eigentlich nur in der Übergangszeit sinnvoll wenn die heizkreise weniger wie 4,5 kw an Leistung benötigen.


    Eine Frage noch wann soll ich unten abschalten lassen kann ich es bei 55 grad lassen oder soll ich tiefer gehen??


    Von den heizkreisen kommt so ca 30 grad zurück. Ach ja eine solaranlage haben wir auch. Jetzt im Winter eh eher irrelevant. Aber in der Übergangszeit.

  • Vernünftig sind 55 bis 60°. Ich hab 60° eingestellt und durch den Glutabbrand erreicht der Puffer noch 63°. — Maximale Pufferausnutzung, nicht maximale Kesselrestwärmeausnutzung.

  • Also ist ein Puffer eigentlich nur in der Übergangszeit sinnvoll wenn die heizkreise weniger wie 4,5 kw an Leistung benötigen.

    So einfach ist das auch wieder nicht.


    Zumindest der ETA ePE fährt die erste halbe Stunde mit voller Leistung, um den Kessel und Rauchfang zügig auf Temperatur zu bringen. Auch da nimmt der Puffer überschüssige Energie des Kessels auf.


    Zudem moduliert der ePE die Leistung nicht zwingend auf den Prospektwert von 30% herunter. Beschränkt wird dieses untere Limit vom Temperaturfühler in der Wendekammer oben im Kessel. Der ePE begrenzt die Modulation so, dass dort mindestens 180° C erreicht und gehalten werden, um Kondensation im Wärmetauscher und Rauchrohr zu vermeiden. Das kann bei jeder Installation anders ein, bei unserem Kessel mit raumluftunabhängiger Verbrennungsluftzufuhr (also kalter Luft) beobachte ich keine dauerhafte Leistung unter 50%, was etwa 6,5 kW entspricht.


    Weiters bestimmt die Brauchwassererwärmung und wie diese angeschlossen ist den Nutzen eines Pufferspeichers mit. Das Heizregister unserer 270-l-Brauchwasser-Wärmepumpe wird vom Puffer versorgt und der Ladevorgang mit seiner plötzlichen nennenswerten Wärmeabnahme stört damit die Heizungsregelung nicht.


    Und nicht zuletzt braucht ein ePE rund eine halbe Stunde, bis er auf Leistung ist. Auch in dieser Zeit zehren die Heizkreise von der Restwärme im Pufferspeicher.


    Schließlich ist es so, dass eine Feststoffheizung keine rasche Leistungsänderung ermöglicht, rund eine Viertelstunde vergehen bis die Verbrennung des bereits eingeschobenen Brennstoffs erfolgt ist, etwas weniger bis sie in Gang kommt. Das erschwert der Regelung die Adaption, wenn das Heizungssystem mangels Puffermasse rascher reagiert als der Verbrennungsprozess.


    Grüße ins schöne Kärnten!

  • Austro Diesel.

    Erstmal danke für die Antwort. Also läuft bei mir so wie ich aus den Kommentaren lesen kann eh alles normal???


    Du sagst du fährst Raumluftunabhängig. Das hab ich mir auch schon gedacht zu machen da es jetzt im heizraum schon ein bisschen kälter wird als noch vor 1 Monat.


    Wie wird das genau umgesetzt? Hat der Ofen einen eigenen Anschluss für das Rohr ? Welchen Durchmesser braucht man da von außen nach innen?? Hast vielleicht ein paar Fotos wie das aussieht??

  • Es gibt einen Umrüstsatz für den ePE, ein speziell geformes Teil das in den Kessel unten im Bereich unter dem Tagesbehälter eingebaut wird, welches den Anschluss eines Rohrs mit Ø 80 mm an die flach-rechteckige Ansaugöffnung des Kessels ermöglicht. Dieses Rohr wird hinter dem Kessel angeschlossen und nach draußen geführt, fertig.

  • Austro-Diesel


    Hallo. Hab irgendwo gelesen das du einen wartungsvertrag bei deinem Kessel hast.

    Ich würde gerne den 5 Jahresvertrag machen.

    Jetzt fülle ich alles aus und da steht 450€.


    Ist der Betrag für die gesamten 5 Jahre zu bezahlen oder alle Jahre 450€??


    Du kannst mir da sicher eine Antwort darauf geben.


    Danke Lg aus Kärnten

  • E gibt bei ETA hier in Österreich zwei Angebote:

    • Jährliche Wartung inkl. Kesselreinigung (war vor zwei, drei Jahren rund 350 Euro pro Jahr)
    • Wartung im 3-Jahres-Zyklus, Reinigung vom Anlagenbetreiber jährlich und vor dem Besuch durch ETA (bei uns ca. 330 Euro alle 3 Jahre)

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