Saugzuggebläse Lagerschaden?

There are 8 replies in this Thread which was already clicked 1,162 times. The last Post () by Waldkauz.

  • Hallo zusammen,


    Seit dieser Heizsaison merke ich, seltsamerweise ausschließlich im Erdgeschoss im Raum über dem Keller-Heizungsraum, ein leises brummen während der HV läuft. Nun habe ich mal beim An- und Auslaufen des Saugzuggebläse genauer hingehört. Wenn es ausläuft, ist zum Schluss, also wenn es sich nur noch sehr langsam dreht, ein kleiner "Schlag" pro Umdrehung zu hören.


    Ich denke nicht, dass das Lager großartig schleift, da das Gebläse wirklich sehr lange braucht, bis es nach dem Abschalten wirklich still steht. Also selbst zum Schluss, wenn es nur noch wenige RPM macht, läuft es noch sehr lange nach und somit gehe ich davon aus, dass das Lager keinen Widerstand erzeugt.


    Hat dieses "Schlagen" beim Auslaufen schon mal jemand hören können? Bisher ist mir das nicht wirklich aufgefallen.


    Der Vergaser läuft nun in der 4. Heizsaison und hat aktuell 4500 Betriebsstunden. Ich würde eigentlich nicht erwarten, dass nach so kurzer Zeit das Lager schon langsam aufgibt.


    Das Saugzuggebläse baue ich nach jeder Heizsaison aus und putze die Lüfterschaufeln vorsichtig mit einer Nylonbürste ab. Dabei habe ich natürlich immer darauf geachtet, dass sich keines der Ausgleichsgewichter löst bzw. verloren geht.


    Hat jemand eine Idee? Wie könnte ich prüfen, ob das Lager am aufgeben ist? Wie lange läuft so ein ebm Papst Gebläse in der Regel?


    Danke und LG

  • Sicher das kein Flügel irgendwo anschlägt? Ungewöhnlich für schlechte Lager das er noch lange ausläuft, zeigt sich spürbares Axialspiel?

    4500 Stunden ist jetzt nicht 'der Held' aber ab 3000 Stunden 'dürfen' Lager verschlissen sein. Stark abhängig von Belastung und Umwelt - Die Rosten (auch im Sommer) nicht? Die Auswuchtgewichte sind auch noch alle da - Er hat keine 'Lieblingsstillstandstellung'?

  • Also ob ein Flügel irgendwo anschlägt weiß ich nicht, aber wenn einer anschlägt, müssten ja alle anschlagen oder? Das Lüfterrad dreht sich wie gesagt völlig frei und dreht auch sehr lange aus nach dem Abschalten.


    Axialspiel könnte ich prüfen, stimmt! Dazu muss ich das Gebläse aber mal ausbauen.


    Ob Rost in den Lagern ist, kann ich von außen nicht beurteilen oder?


    Ob nun alle Wuchtgewichte noch vorhanden sind, kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Ich kann nur sagen, dass bei der jährlichen Reinigung keines verloren gegangen ist. Und im normalen Betrieb dürfte sowas ja auch nicht einfach "abgehen" oder?


    LG

  • Einer ist immer der Erste weil er ein wenig länger oder anders gebogen ist. Ein Bäcker stellt ihm auf Vollgas und bewegt im am Klemmkasten damit er sich 'freifrisst' : "Das reicht jetzt wieder ein paar Wochen" Nicht so elegant, aber ihn ausbauen um den Kranz zu reinigen dauert erheblich länger ;)

    Den Rost erkennt man erst wenn man das Lager sieht (abgezogen hat) Erstaunlich wie ruhig da manche noch laufen.

    Manche Gewichte sind klemmend draufgeschoben. Die altern auch durch Rost, Schmutzansammlung oder Federkraftverlust. Unklar ob ich da eine E-Stahl Popniete empfehlen sollte (Ein EBM R2E220... läuft erst ca zwei Jahre damit)

  • Hallo!


    Lagerschaden kann ich mir nicht vorstellen!Ich hab über 15000 Stunden auf meinem Zähler ohne das etwas mit dem Saugzuggebläse war,bis mal auf einen schlechten Kondensator!Vielleicht doch die Auswuchtgewichte!?


    Gruß Lars

  • Danke für Eure Antworten!


    Ich denke ich werde das Gebläse morgen mal ausbauen.


    Das Axialspiel und den Freilauf prüfen und schauen, ob es evtl. Spuren von einem abgelösten Wuchtgewicht gibt. Sonst noch Ideen, was man prüfen könnte?

  • Habe das Saugzuggebläse mal ausgebaut und in diesem Zuge auch gleich nochmal gereinigt. Ausgleichsgewichte waren augenscheinlich alle noch dran. Axialspiel konnte ich keines feststellen, allerdings ein leises "reiben" im Freilauf. Könnte also auf das Lager deuten?


    Wieder eingebaut, ist dieses "Schlagen pro Umdrehung" bei kleinen Drehzahlen nahezu verschwunden (ein klein bisschen hört man es noch), allerdings ist nun ein anderes Geräusch hinzugekommen, das man nur bei hohen Drehzahlen hört: Klingt wie ein "hochfrequentes reiben", weiß nicht wie ich es besser beschreiben kann. War vor dem Aus- und Wiedereinbau jedenfalls noch nicht da.


    Fragen:

    Meint ihr, ich könne bei Fröling auf Kulanz für ein neues Gebläse hoffen? Der Kessel wurde Nov. 2022 installiert, jedoch immer von mir selbst gewartet, nie von Fröling oder einem Heizungsbauer.


    Gibt es das Gebläse auch günstiger zu kaufen? Ich finde es um die 700 Euro im Internet, das kommt mir schon ziemlich teuer vor. Für um die 300 könnte man sich ja eines mal auf Lager legen für den Fall der Fälle... Allerdings verabschiedet sich das ja auch nicht von "jetzt auf gleich".


    Danke und LG

  • Hallo zusammen.


    Dazu kann ich etwas beitragen.

    Unser Holzvergaser wurde im Oktober 2025 eingebaut.

    Anfang Dezember wurde unser Sauggebläse immer lauter.


    Ich vermutete einen Lagerschaden. Durch den Heizungsbauer wurde der Fröling Kundendienst verständigt, der das Teil relativ kurzfristig austauschte.

    Das Lüfterrad hatte sich von der Welle gelöst und schleuderte frei auf der Welle herum.War am Schluss so laut daß ich es abstecken musste.


    Gruß Albert

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