Selbstentzündung - Kessel manuell starten?

There are 15 replies in this Thread which was already clicked 1,046 times. The last Post () by Michael_HDG.

  • Hallo zusammen,


    vermutlich passt die Frage am besten hier her.


    Habe meinen Scheitholzkessel mit automatischer Zündung. Das funktioniert soweit auch sehr gut, möchte es keinesfalls missen.


    Beim letzten Auffüllen war ich zugegebenermaßen etwas "schludrig" :saint: und habe nicht wirklich nach Restglut geschaut, war aber auch schon 8h her seit letztem Brand-Ende, habe tatsächlich nicht mit Restglut gerechnet.

    Wie auch immer, beim Auffüllen war dann gleich das typische knacken zu hören, wenn sich Holz entzündet, in dem Fall hab ich bis auf das eine angekokelte Scheit alles wieder raus (war ja erst bei knapp 1/3 aufgefüllt) und das eine hab ich aufgestellt, d.h. es ging auch wieder aus.


    Meine Frage ist: Wenn das nicht aufgefallen wäre, ich hätte aufgefüllt, Türe geschlossen. Was passiert dann eigentlich? Erlischt das ganze wieder, mangels Luftzufuhr? Fängt es richtig an zu brennen? Wenn es anfängt, merkt das der Kessel und startet Gebläse etc.?

    Oder muss ich - wenn ich es denn merke - den Kessel dann manuell starten, sprich vorgaukeln ich würde anzünden aber brennt halt schon?


    Viele Fragen auf einmal, ich weiß, aber danke schon mal für alle Antworten :)

    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

    Verbraucher: 2x Heizkreis, Frischwasserstation. Puffer: 3.000l Schichtspeicher.

    PV: 12,7kWpeak mit 10kWh Speicher

  • Fröling erkennt einen Brand über die Abgastemperatur und den Restsauerstoffgehalt und leitet daraufhin den regulären Brennablauf ein.


    Ich gehe davon aus, dass HDG ein vergleichbares Verfahren anwendet, auch wenn mir die genauen Abläufe dort nicht bekannt sind.

  • Mein Solarfocus macht das nicht, sondern meldet in so einer Situation dann "Sicherheiskette offen", sprich, das irgendeine Sicherungsfunktion ausgeöst hat.


    Bringt den Threadersteller aber auch nicht weiter ...

  • Naja, bringt mich ja schon mal weiter im Sinne von es kann so oder so sein :D


    borgplasma, wie ist das dann bei dir, außer das der Fehler gezeigt wird, geht das Feuer wieder ganz aus? Oder dümpelt es so vor sich hin?


    Wenn der Kessel angeht, kein Problem. Wenn er nicht angeht aber das Feuer "erstickt", auch gut. Frag mich nur ob es auch sein kann dass er nicht angeht, Feuer aber munter brennt und das ganze überhitzt bzw. in letzter Konsequenz in eine Notkühlung geht (über Frischwasserleitung)....


    Schlussendlich muss ich das wohl mal probieren mit viel Zeit und daneben sitzen.... oder es weiß noch jemand mit HDG wie das da ist

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  • Hi.

    Es gibt keine Branderkennung

    M. E.

    Er fährt nach dem Befüllen die Klappen zu und fertig.

    Da hilft nur das Aschebett etwas vor dem Befüllen durchzurühren und zu prüfen.

    Ggf . Den Rest Sauerstoffgehalt zur Ausbranderkennung etwas hoch setzen, damit die Glutnester besser ausbrennen. Gerade bei Hartholz....

    VG Andreas

  • Hi Andreas,

    hast du Erfahrung was dann passiert, nach "Klappen zu und fertig"? Sprich erlischt es wieder weil keine Zuluft oder brennt es dann einfach weiter, das ist es was mir noch nicht klar ist...


    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

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  • Hallo Michael_HDG,


    ich habe zwar keinen HDG-Kessel, sondern einen ETA SH30, aber dafür habe ich die Situation "ungewollte Selbstentzündung" schon mal erlebt - und das war durchaus beunruhigend.


    Es ist schon ein paar Jahre her und damals legte ich vor dem Schlafengehen so gegen 23 Uhr den Füllraum voll, um ihn am nächsten Morgen anzuheizen (mein alter ETA hat noch keine automatische Zündung). Als ich nachts gegen 2 Uhr mal aufwachte (altes Männer-Problem ;) ), habe ich auch nach dem Kessel geschaut. Als ich in den Heizraum kam, war es sehr warm und es roch stark nach verbranntem Staub - Rauch war aber keiner zu sehen. Als ich vorsichtig den Füllraum öffnete, sah ich im ganzen Füllraum schon Glutnester - allerdings keine Flamme. Ich habe den Kessel dann (mit Bedenken) starten lassen, aber er hat sich wunderbar eingeregelt - keine Verpuffungen oder ähnliche Sperenzchen, die er sonst schon mal gemacht hat. :thumbup:


    Die Glutnester waren vor allem dort zwischen dem Holz, wo ich Kleinzeug wie Sägereste und Gartenhäcksel eingefüllt hatte. Das hat die Glutbildung vermutlich verstärkt. Inzwischen mische ich kein Kleinzug mehr zwischen das Holz, obwohl das laut ETA erlaubt ist, sondern solches Kleinmaterial kommt nur noch oben aufs Holz. Weiterhin habe ich seitdem die Abschaltbedingung beim Restsauerstoff für "Feuer aus" vom Standardwert 15% auf 17% erhöht. Seither habe ich nur noch ganz selten nach mehr als 10 Stunden Restglut in der Asche. Außerdem achte ich natürlich sehr darauf, nicht nachzulegen, wenn noch Restglut vorhanden ist, in dem in der Asche gestochert wird. :whistling:


    Die Befürchtung, dass sich das Feuer von alleine entfacht, kann ich nicht teilen. Wenn die Luftklappen geschlossen sind, kann sich keine Flamme bilden - ein bisschen Naturzug wird es aber immer geben. Ob sich solche Glutnester, wie bei mir, auch bilden wenn kein Kleinzeug zwischen dem Holz ist, kann ich nicht sagen. Sollte die Kesseltemperatur zu stark steigen, gibt es ja als Sicherheitseinrichtung immer noch die TAS, die den Kesel zuverlässig abkühlt. Ich finde es auch nicht weiter dramatisch, wenn die TAS mal auslöst - besser als wenn der Kessel Schaden nimmt. Bei uns gab es schon ein paarmal nachts mehrstündigen Stromausfall, als der Kessel im Hauptabbrand war - es ist durchaus beruhigend, wenn dann die TAS funtkioniert. :thumbup:


    Dann noch eine Anmerkung zur automatischen Erkennung, dass ein Abbrand unbeabsichtigt von alleine gestartet ist.

    Mein alter ETA zumindest kann das nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein anderer Kessel das so macht. Immerhin muss der Kessel, um den Abbrand zu starten, den Lüfter starten, die Primärluft öffnen und die Lambdasonde heizen. Wenn es blöd läuft, dann ist der Puffer in dieser Situation noch gut gefüllt und der Kessel muss den Abbrand kurz nach dem Start wieder abwürgen (bei Fröling nennt man das Feuererhaltung). Das ist bestimmt nicht besser, als wenn das Holz, ohne vorher richtig gebrannt zu haben, "vor sich hin kokelt". :saint:


    Um vorzeitig Holz einzulegen schalte ich beim ETA den "Anheizmodus" über einen Schalter aus. Mache ich das nicht, dann ist der Kessel für 30 Minuten (einstellbar) im Anheizmodus, während dem der Lüfter läuft (usw.) und die Abgastemperatur überwacht wird. Steigt die Abgastemperatur in dieser Zeit nicht über den Schwellwert, dann wird der Anheizvorgang abgebrochen (Lüfter wieder aus usw). Wäre Restglut vorhanden, dann brennt das Holz normalerweise nach dieser Zeit an. Das wird bei den meisten Herstellern ähnlich ablaufen? M.E. brauchen die Kessel ein explizites Signal, um den Abbrand zu starten, also entweder mit eingeschaltetem Anheizmodus (manuelle Zündung) oder per Automatikzündung. :/


    Zusammengefasst: Man sollte beim vorzeitigen Holzeinlegen sorgfältig darauf achten, dass keine Glut mehr vorhanden ist. Wenn es aber doch mal zum unbeabsichtigten kokeln kommt, ist das eher weniger schlimm, als bei einem Stromausfall während des Abbrands, wo dann auch noch die Luftklappen offen stehen bleiben.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hi,


    mir ist das auch schon passiert, dass ich ein Glutnest übersehen habe und der HV angefangen hat zu kokeln. Mein HV hat jedoch trotz geschlossener Zuluftklappe trotzdem angefangen normal zu brennen, und zwar in dem Moment, als die Temperatur im Kessel den kritischen Punkt von 80 Grad erreicht hat.


    Also mein Hargassner kann nicht überhitzen!


    Gruß, Uwe

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

  • Fröling fährt ein Programm namens "Vorbelüften" wenn man die automatische Zündung einschaltet. Hier wird dann ein paar Minuten das Saugzuggebläse auf volle Drehzahl gefahren bei offenen Zuluft Klappen. Gibt es ein Absinken des Restsauerstoffs oder eine steigende Abgastemperatur, dann geht der Kessel in den Modus "Anheizen" und zieht die Ladung Holz durch.


    Dies macht auch aus genau dem Grund "unbeabsichtigtes Feuer" Sinn, durch o.g. Vorgang ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.


    Ausserdem schließt Fröling im Zustand, in welchem der mit Holz gefüllte Füllraum auf die Zündung wartet, die Primärluftklappe nicht komplett sondern lässt sie 20% offen stehen, für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass doch noch Glut ein Feuer entfacht. Denn es ist unter Umständen auch gefährlich, wenn sich Holzgas über Stunden sammelt und dann gezündet wird - ich glaube, es gab sogar mal eine Explosion eines Holzvergasers in so einem Zusammenhang.


    LG

  • Fröling fährt ein Programm namens "Vorbelüften" wenn man die automatische Zündung einschaltet.

    Bei (eingeschalteter) automatischer Zündung macht das auch Sinn, da hat ETA und jeder andere Hersteller wohl ähnliche Mechanismen implementiert, wie vollständiger Glutabbrand, usw.


    Michael_HDG hat aber (wie ich) keine automatische Zündung. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Steuerung des Holzvergasers einen unerwünschten Abbrand erkennen und "sinnvoll" reagieren würde. Ich habe damals, als ich diese Situation hatte, leider nicht darauf geachtet, wie die Kessel- und Abgastemperaturen waren (oder ich hab's vergessen). ;)


    Meine Ideen dazu wäre folgende:

    • Dauerhafte Überwachung der Kesseltemperatur: Bei Überschreitung eines Grenzwerts (außerhalb des regulären Abbrands) wird als erstes die Restwärmenutzung aktiviert. Steigt die Kesseltemperatur weiter, dann wird die Notkühlung über Heizkreise (und den WW-Boiler, falls vorhanden) aktiviert.
    • Dauerhafe Überwachung der Abgastemperatur: Bei Überschreitung eines Grenzwerts, wird eine ungewollte Entzündung erkannt. Wenn der Pufferspeicher noch (genügend?) Kapazität zur Wärmeaufnahme hat, wird der Abbrand regulär gestartet.
    • Ist der Pufferspeicher jedoch schon "voll", dann ist es m.E. besser, keinen Abrand zu starten und auch die Luftklappen geschlossen zu lassen. Denn wenn keine Luft ans Holz kommt, dann wird auch die Glut igendwann ersticken. Dass sich bei meiner oben geschilderten Situation überall Glutnester gebildet haben, führe ich auf das "schlechte Holz" und das "viele Kleinmaterial" zurück. Vielleicht war auch der Naturzug relativ stark (habe keinen Zugbegrenzer). :/
    • Eine Warnmeldung am Display und/oder eine Push-Benachrichtigung wäre natürlich ebenfalls sinnvoll.

    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

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  • Hallo Karlheinz,


    ich denke die Prozedur "Starten eines HV" bei Selbstentzündung sollte unabhängig davon sein, ob der HV eine Anzündautomatik hat oder nicht. Denn jeder HV sollte irgendwo im Abgasstrang einen Temperaturfühler haben. Und genau dieser sollte den beginnenden Abbrand "melden", völlig unabhängig davon ob gewollt oder nicht. Rein zum Schutz des HV.

    Sicherlich ist es praktisch, wenn der Puffer die Energie dann auch aufnehmen kann :)

    Ich selbst habe auch schon einmal die Brennkammer ausgeräumt, weil der HV selbst gestartet ist und der Puffer so gut wie voll war. Aber aus Erfahrung lernt man(n) - hoffentlich :D


    Da so etwas sicherlich nicht "genormt" ist, wäre es interessant, wie die HV der verschiedenen Hersteller in so einem Fall reagieren. Vielleicht sollte man dazu einen extra Sammelthread starten.


    Viele Grüße, Uwe

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

  • Wow, vielen Dank erst mal für die vielen (und umfangreichen) Antworten :)


    Etaminator , doch der Michael hat eine automatische Zündung, die er, also ich, auch fleißig nutzt.

    Fröling fährt ein Programm namens "Vorbelüften" wenn man die automatische Zündung einschaltet. Hier wird dann ein paar Minuten das Saugzuggebläse auf volle Drehzahl gefahren bei offenen Zuluft Klappen.

    Also bei meinem HDG ist das Gebläse während dem Füllen des Holzes an, schließt man die Tür gehen vermutlich Klappen zu (müsste ich mal an der Anzeige verifizieren ob das so ist oder wie du meintest bei 20% oder ähnlichem stehen bleibt) und Gebläse aus und Kessel wartet bis "Puffer Min-Temperatur unterschritten", dann zündet er. Der Status lautet dann "Zündung bereit".

    Wenn aber Türe zu + Selbstentzündung, dann weiß ich (noch) nicht was er daraus macht...


    Grüße

    Michael

    Erzeuger: 25kW HDG F25 Scheitholzkessel / 18kW Ölbrenner Intercal / Solarthermie 2x Flachkollektor / 9kW Überschussheizer

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  • ich denke die Prozedur "Starten eines HV" bei Selbstentzündung sollte unabhängig davon sein, ob der HV eine Anzündautomatik hat oder nicht.

    Hallo Uwe,


    das sehe ich genauso, ich hoffe das ist nicht anders rübergekommen... ;)


    Allerdings kann's mein alter ETA eben nicht und wenn ich die Aussage von kd-gast sehe, der HDG auch nicht erkennen? Aber das hängt vermutlich auch alles vom jeweiligen Modell und vom Modelljahr ab. Die Ursprungsfrage war ja, "Selbstentzündung..." und ich habe nur deshalb so ausführlich darauf geantwortet, weil das damals bei mir einen "bleibenden Eindruck" hinterlassen hat. :saint:


    doch der Michael hat eine automatische Zündung, die er, also ich, auch fleißig nutzt.

    ...

    Wenn aber Türe zu + Selbstentzündung, dann weiß ich (noch) nicht was er daraus macht...

    Ok, mit der automatischen Zündung habe ich ins Blaue geraten...

    Ohne Ausprobieren wird die Erkenntnis schwer werden. Aber da wir wohl alle der Überzeugung sind, dass man es besser nicht darauf ankommen lässt, ist die Frage eher akademischer Natur. :whistling:


    Deshalb wird es auch schwer werden einen "Sammelthread" zu diesem Thema zu erstellen. Ich wäre erstmal dafür, es bei diesem Thema zu belassen, falls Michael nichts dagegen hat, wenn "wir" hier ein wenig vom HDG abschweifen?


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

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  • Etaminator


    Nochmal kurz zur Vervollständigung: Der Fröling macht die selbe Prozedur auch, wenn man die automatische Zündung nicht aktiviert hat und die Türe schließt, da vermutlich davon ausgegangen wird, dass man den Füllraum befüllt hat und der Kessel geht somit in den Modus "Anheizen". Wenn dann Restsauerstoff nicht sinkt oder die Abgastemperatur steigt, geht er nach ein paar Minuten aus.


    Wie Michael_HDG aber bereits erklärt hat, ist das Verhalten bei HDG Kesseln wohl anders.


    LG

  • Nochmal kurz zur Vervollständigung: Der Fröling macht die selbe Prozedur auch, wenn man die automatische Zündung nicht aktiviert hat und die Türe schließt, da vermutlich davon ausgegangen wird, dass man den Füllraum befüllt hat und der Kessel geht somit in den Modus "Anheizen". Wenn dann Restsauerstoff nicht sinkt oder die Abgastemperatur steigt, geht er nach ein paar Minuten aus.

    Hallo Christoph,


    ja, so macht das der ETA normalerweise auch (immerhin sind die Kessel "ein bisschen miteinander verwandt"). ;)


    Ich mache es aber anders, weil ich beim "Vorlegen" eben nicht will, dass der Kessel in den Anheizmodus geht: Im Anheizmodus beheizt er die Lambdasonde und wartet dann bei laufendem Saugzug 30 Minuten unnötigerweise auf Feuer. Deshalb schalte ich beim "Vorlegen" den Anzeizmodus exlizit aus: Der Lüfter läuft dann nur solange die Isoliertür offen ist, die Lufteinlässe bleiben zu und die Lambdasonde kalt. Bei (manuellen) Anheizen schalte ich dann wieder in den Anheizmodus, warte bis die Lambdasonde etwas anzeigt (dauert bei mir 4 Minuten) und die Primärluft offen ist. Dann erst zünde ich vorne an.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

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  • Ich wäre erstmal dafür, es bei diesem Thema zu belassen, falls Michael nichts dagegen hat, wenn "wir" hier ein wenig vom HDG abschweifen?

    Nein überhaupt nicht, weiß ja das HDG hier nicht ganz so verbreitet ist, aber alles was man auch von anderen Kesseln hört kann einen ja nicht dümmer machen, also alles gut :)


    Habe gerade eben wieder "aufgefüllt", Standzeit waren jetzt 9h, keine Glutnester :thumbup:

    Und mal mit dem Handy (weil Display am Kessel zeigt ja nur "Füllen und Türe schließen :rolleyes:) daneben geschaut, was der Kessel eigentlich macht während ich ihn bestücke.

    Dabei gelernt: Ich habe auch den Status "Vorbelüften", nämlich wenn ich ihm halt sage ich füll jetzt nach und möchte später automatische Zündung. Während die Tür offen ist (genauer: Solange am Display die Füllung nicht bestätigt wird, die Türe ist genau genommen egal):

    - Rücklaufpumpe geht an

    - Rücklaufmischer ca. 20..30% --> beides soll wohl den noch warmen Kessel, hatte glaub um die 70°C kühlen ?!?

    - Primär- / Sekundärluftklappe 29%

    - Saugzuggebläse 100%


    Wenn ich am Display bestätige dass ich gefüllt habe, geht alles wieder aus, sprich Pumpe aus, Mischer zu, Klappen und Gebläse auf 0%. Ob der jetzt wie von Holzheizer gesagt:

    Fröling fährt ein Programm namens "Vorbelüften" wenn man die automatische Zündung einschaltet. Hier wird dann ein paar Minuten das Saugzuggebläse auf volle Drehzahl gefahren bei offenen Zuluft Klappen. Gibt es ein Absinken des Restsauerstoffs oder eine steigende Abgastemperatur, dann geht der Kessel in den Modus "Anheizen" und zieht die Ladung Holz durch.

    währen des Vorbelüftens oder danach wenn auf "Zündung bereit" einen Abbrand erkennen würde, weiß ich halt immer (noch) nicht.


    Etaminator, wegen dem Ausprobieren: Ich würd das nur machen, wenn ich a) Zeit habe zum daneben stehen, b) Puffer leer genug um z.B. halben Brand aufzunehmen. Dann bewusst nur halb Füllen und schauen was passiert.... kann dann ja jederzeit eingreifen.


    Viele Grüße

    Michael

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