Problem ETA PE15: Ascheschnecke hängt

There are 2 replies in this Thread which was already clicked 358 times. The last Post () by sh2807.

  • Hi,

    bei meinem ETA PE15 "hängt" die Ascheschnecke. Mit der Wasserpumpenzange angedreht läuft se wieder. Vielleicht auch über ein paar manuelle Starts. Bis se dann wieder hängt und auch mit 10 Startversuchen nicht von selber wieder anläuft.
    Hab auch beobachtet, dass sie manchmal nach kurzer Zeit (10 Sekunden bis Minuten) plötzlich stehen bleibt und leicht brummt. Bis ich wieder nachhelfe.

    Über ne Woche (seit der letzten Reinigung) war praktisch keine Asche im Kasten gelandet und die Rostklappe konnte wieder Position ZU nicht erreichen: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/289616

    Nochmal gereinigt und der Brenner läuft wieder seit inzwischen fast ner Woche. Mit zwischendrin noch 2 mal manuellem Betrieb der Ascheschnecke (mit Zange unterstützt).
    Ich vermute jetzt, dass die Rostklappe nur ein Symptom war und an sich die Asche das Problem.


    Gefühlt ist die Ascheschnecke dabei anfangs eher immer bei gleichem Winkel stehengeblieben. Inzwischen wars jetzt eher zufällig.

    Aber hab ich nicht besonders drauf geachtet.

    Fragen:
    - Ist das an der Ascheschnecke auch ein Kondensatormotor und kennt einer den Kondensator-Wert?
    - Kommt man an den Motor einigermaßen ran?
    - Kann man die Aschetür einigermaßen gefahrlos abschrauben zum Reinigen oder eher nicht (Isolierung bröselt auseinander oder Schrauben meistens fest etc.)?
    - Sonstige Hinweise?

    Je nachdem würde ich mich da erst mal an ne Reinigung machen.


    Hatte auch hier gefragt: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/289904

    Aber da scheinen die ETA-Heizer rar zu sein.

  • Ob der Motor einen einen Kondensator bin ich überfragt.

    Der Motor ist zugänglich wenn du links die Verkleidung ab machst.


    Auch von vorne (Aschekasten weg) kommst du gut ran. Einfach die 4 13er Muttern abschrauben und das ganze Teil nach vorne rausziehen.


    Zu deiner Überlegung:


    Ja, vermutlich ist die Asche und nicht die Rostklappe das Problem. Hat sich zuviel Asche aufgestaut kann die Rostklappe nicht mehr schließen da Asche dazwischen hängt.


    PE-Kessel werden schon lange nicht mehr gebaut und da ich jetzt einfach mal annehme dass du noch den ersten Ascheschneckenmotor drin hast würde ich jetzt einfach vom Ende der Lebenszeit des Motors ausgehen.

  • Triebstockgetriebe gefettet und läuft wieder. Ist bei mir ein Spaltpolmotor mit Getriebe 78,3:1 und danach Triebstockgetriebe 7:1. Nenndrehzahl laut Typenschild Motor 33rpm.

    Spaltmotor ist eigentlich unkaputtbar.


    Das Triebstockrad hatte hier aber augenscheinlich noch nie auch nur ne Spur Fett gesehen. Also auch nicht ab Werk oder bei Inbetriebnahme. Wie gut/schlecht anschließend gewartet wurde weiß ich nicht. Andere Teile waren noch wunderbar eingefettet.


    Umlaufdauer vorher 12.5 Sekunden. Geschmiert war die Umlaufzeit 11.76 Sekunden. Deutlich schneller als Nenndrehzahl.


    Läuft jetzt natürlich weiterhin schwellend. Das liegt am Triebstock. Aber ansonsten schön gleichmäßig.

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