Ersatz Pelletkessel: Analyse aktuelle Anlage

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  • Hallo Zusammen


    Ich komme aus der Schweiz und mache mir Gedanken wann und vor allem mit was ich unsere aktuelle Pelletsheizung ersetze.


    In unserem Haus ist ein ETA PE 25 Kessel (von Buderus im Blauen Kleid) verbaut. Die Anlage ist von 2008 und ich mache mir entsprechend Gedanken über den Ersatz. Hierzu habe ich mir mal die Leistungsdaten angesehen, mit dem Pelletsverbrauch verglichen und bin doch etwas gestolpert bei den Überlegungen.



    Eckdaten:

    Pelletsverbrauch inkl WW: 6500-7000kg p.a.= 32500-33600kWh

    Verbaute Anlage: ETA PE 25

    Hydraulik: Direktanschluss an 1 Heizkreis. Boiler für WW (400l). Rücklauf von Heizung geht über ein Y Stück unten in den Boiler rein als auch in den Heizkessel

    Pufferspeicher: Keiner


    Daten die ich abgelesen habe von der Anlage:


    Betriebsstunden: 67990h

    StokerLaufzeit: 9448h

    RostlaufZ: 9821h

    Start Gesamt 25132h

    Zünd-Zähler -25282h (warum ist der Wert negativ?)

    Sauger LaufZt 313h


    Mir scheint der Kessel überdimensioniert zu sein. Wenn ich hier die Formel nach Hottinger anwende:


    (33600*0.9*28)/(18*2745)=846720/49410=17 kW.


    Komme ich auf eine Leistung von 17kW. Hier habe ich eine Aussentemperatur von -6 angenommen bei Innentemperatur 22°C. Zudem mit "sicheren" 7to Pellets gerechnet, Relität ist eher bei Knapp 6500 inlk WW.


    Da die Anlage schon einige Jahre auf dem Buckel hat bin ich am überlegen mit was ich sie ersetzen soll. Von mir aus würde ich eher auf eine 15kW Maschine tendieren. Bin ich da in meiner Interpretation richtig?


    So wie ich mich informiert habe wäre ein Pufferspeicher gut um die Anzahl Starts im Betrieb zu reduzieren.. Unmöglich ist das Platzieren von einem Puffer nicht, würde aber doch empfindlich Platz in Beschlag nehmen.


    Die Anlage läuft ansonsten unauffällig. Klar, das Zündgebläse ist laut und wir haben 2 mal den Drehrost ersetzt. Wobei einmal der Mieter vermutlich den Ofen genutzt hat um Holz zu verbrennen - wir haben ein paar verklemmte Spax schrauben im Rost gefunden. Auch die Steine(?) im Brennraum wurden glaube ich mal ersetzt (Das Haus war meinen Eltern, kenne daher nicht alle Details).


    Sind diese Informationen genügend um ein Urteil über die Situation zu fällen? Sollte der Neue wieder ein 25kW Kessel sein oder geht auch kleiner?


    von der Marke her bin ich offen. Mit ETA waren wir zufrieden. Die neue Anlage sieht aber so aus als ob auf der Längsseite die Wartung erfolgt - da würde mir der Platz fehlen. Fröhling Vertreter haben wir im Ort, die wäre wohl passender weil der Zugang von der Stirnseite ist wie die aktuell vorhandene PE 25.


    Ich bin auf jeden Fall froh um jedes Mitdenken und kann gerne auch noch weitere Daten von der Heizung notieren falls nötig.


    Besten Grüsse aus der Schweiz

  • Mit ETA macht man von der Verbrennungstechnik wie von der Regelung/Steuerung her sicher nichts falsch. Ein Pufferspeicher sollte schon vorhanden sein, der Kessel kann ja seine Leistung weder besonders schnell noch beliebig weit runter regeln.


    Wie ein aktuelles Produkt wie der ETA ePE 17 von der Raumsituation her passen könnte, muss man prüfen. Beim ePE braucht man für die Wartung und Reparaturen einen Zugang von links und von vorne. Es gibt verschieden große "Grundkörper" des ePE mit fein abgestuften Nennleistungen. Die Änderungen betreffen lt. Kundendienstmitarbeiter die Schamottierung und softwareseitige Einstellungen, lassen sich also mit überschaubarem Aufwand adaptieren.


    Bei ausreichend großem Puffer, in deinem Fall sehe ich um die 1.000 Liter vor meinem geistigen Auge, ist die punktgenaue Auslegung der Kesselleistung eher unkritisch. Ob der Kessel nun 9 oder 7 Stunden, 14 oder 12 am Tag feuert — es ist egal. Wichtig ist, auf eine oder zwei Zündungen am Tag runterzukommen.


    Wir haben das kleinere 13-kW-Modell ePE 13 mit integriertem selbstreinigenden Partikelabscheider und sind äußerst zufrieden damit. Absolut problemlos, die Touch-Bedienung ist genial wie logisch. Es ist alles in den gefrierschrankgroßen Kasten integriert, was man braucht. Mit 1.200 Litern Pufferspeicher haben wir genau 1 Start am Tag.


    Ein Brauchwasser-Wärmepumpenspeicher wäre eine zeitgemäße Ergänzung im Sommerbetrieb Warmwasser ohne Pellets zu erzeugen. Mit 40 bis 55 kWh (je nach Zuluft-Temperatur und Warmwasserverbrauch) eine feine Sache. Diesen Ansatz finde ich schlauer als die aktuell modischen Frischwasser-Anlagen, wo der ganze Pufferspeicher im Sommer beheizt werden muss.



    Fröling und Hargassner wären andere gut beleumundete Marken. Allerdings bieten die meiner Ansicht nach nicht ganz das runde Paket der ETAs.

  • Ich schließe mich meinem Vorredner an:


    der PE-Kessel benötigt auch einen Wartungszugang von vorne UND links. Damit würde der ePE mit Sicherheit ganz gut da rein passen.


    Die doch meist ineffizient Methode von einem Holzkessel direkt auf einen Heizkreis zu feuern wäre der Empfelung folgend und einen Puffer mit einzubinden bestimmt bestimmt aauch mit einer Brennstoffeinsparung verbunden.


    Zu deiner Frage oben warum der Zähler der der Zündungen negativ ist: der Hersteller ging nicht von sovielen Starts im Lebenszyklus des Kessels aus. Wenn der max. Zählerstand erreicht ist werden die Werte negativ.

    Auch würde ich vermuten dass der Zündzähler negativ ist der Startzähler bestimmt auch negativ ist.


    Der Kessel taktet erfahrungsgemäß recht stark (recht extrem in der Übergangszeit Übergangszeit) da die geforderte Leistung sehr gering ist und der Kessel häufig in in Übertemperatur geht.

  • Hallo Zusammen


    Danke für eure Wortmeldungen.


    In der Tat, ePE von ETA würde gut passen. Als ich den Beitrag geschrieben habe ist mir dieses Modell noch nicht aufgefallen.


    Der ePE ist so klein vom Aufstellplatz, dass eventuell zwischen dem Kessel und dem Kamin noch ein Tank (Puffer oder Boiler) platziert werden könnte. Das wäre aber wohl eher so im Bereich 500-600l und nicht 1000l+.


    Das heisst für mich, dass ich trotzdem der Dimensionierung gut Achtung schenken muss. Oder verstehe ich das falsch?


    WW über einen WP Boiler im Sommer wäre eine Option. Aktuell ist ja ein 500l Boiler verbaut. Nach dem was ich gelesen habe passt das auch (Belegung 8-10 Personen im Haus). Ich dachte mir, dass 500l Wasser um 10° anzuheben ja doch schon 5-6kwh Energie benötigt. Wenn man einen Pelletkessel fürs WW in der Leistung zurückbinden kann (so dass er am unteren Ende vom Modulationsbereich läuft). Die ePE 15 kann zB bis 4.5kW runter und würde auf min. Stufe also doch knapp 1h durchlaufen. Wenn ich meine Starts aktuell so ansehe schreckt mich im Sommer 1-2 WW Starts pro Tag nicht so ab :)


    Austro-Diesel wie viel kwh holt ihr denn aus dem ePE 13 Kessel raus / wie viel Pellets verbraucht ihr ca pro Jahr?

  • Klar, je geringer die Maximalleistung des Kessels, desto länger wird die Brenndauer. Und die erzielbare Modulationstiefe, also die Mindestleistung, ist wieder ein begrenzender Faktor.


    ETA gibt bei ePE 30% an, bei unserem Kessel beobachte ich aber nur rund 50%, weil sonst die Rauchgastemperatur zuweit absinkt. Also ganz so wörtlich darf man das nicht nehmen. Möglicherweise spielt es bei uns dabei auch eine Rolle, dass wir die Verbrennungsluft von draußen holen, und die ist ja deutlich kälter. Dafür habe ich kein Problem mehr mit dem Dunstabzug und Viechern im Keller, die Fenster bleiben zu, der Rauchfangkehrer ist zufrieden.


    Unseren Kessel habe ich auf 10 kW "eingefangen" und er verbrennt bei kleinen Plusgraden täglich in rund 12 Stunden um die 15 kg Pellets, inkl. Warmwasser für 2 Personen. Wir kommen mit den 2x 600 Liter Pufferspeichern auf genau 1 Start am Tag. Unser Jahresverbrauch liegt bei 3,0 bis 3,3 Tonnen, ohne Warmwasser im Sommer. Der Gasverbrauch mit der einfachen atmposphärischen Therme war davor bei um die 20.000 kWh, inkl. Warmwasser im Sommer. Damals waren wir aber auch noch zu viert und die Nebenräume wärmer.


    Der oder die Pufferspeicher müssen übrigens nicht direkt beim Kessel stehen. Idealerweise an einem Ort, wo die Abstrahlungsverluste sogar zu etwas nütze sind — sind ja doch ein paar hundert Watt. Zu große Ende im Heizraum macht neue Probleme.


    Auch mit 600 Litern Puffervolumen wird die Sache gut funktionieren. Es sollte halt ein Schichtspeicher sein wie der ETA SP 600 und die Brauchwasserwärme sollte dann woanders "gelagert" sein, das reduziert sonst das aktive Puffervolumen. Die 1.200 Liter bei uns haben sich aus anderen Überlegungen ergeben (evtl. Wärmepumpenwärme mit PV-Betrieb in die Nachtstunden hinüberretten, kaufmännisch betrachtet bei der genauen PV-Energieüberschussanalyse aber purer Wahnsinn).


    Ob der Kessel nun 15, 17 oder 20 kW leistet wird in der Praxis wie schon geschrieben gar keine so große Rolle spielen. Ich würde auf den 17 kW spekulieren, da kannst du die Nennleistung reduzieren und steigern, falls es doch überraschenderweise nötig sein sollte.



    In den elektrostatischen Partikelabscheider solltest du investieren, vielleicht gibt es sogar eine Förderung dafür. Feinstaub ist das letzte "böse" Thema bei den Pelletheizungen. Damit ist die Sache auch endgültig erledigt. Beim ETA ePE selbstreinigend und wartungsfrei.



    Die Brauchwasser-Wärmepumpe kann man mit Raumluft oder von draußen versorgen. Bei Raumluft ist während der Betriebsstunden, bei uns ca. 3 bis 4 Stunden am Tag, eine vorübergehende deutliche Abkühlung und eine dauerhafte Luftfeuchte-Absenkung zu berichten. Wir holen und entsorgen die Luft von und nach draußen, der Keller soll warm bleiben, wird genutzt.


    Die Wärmepumpe darf bei uns wegen der PV-Anlage zur Spitzenlasteindämmung nur um die Mittagsstunden laufen. Mit 270 Litern gab es bis jetzt immer genug Warmwasser für 4 Personen. Bei 8 bis 10 Leuten braucht man davon entsprechend 2 Stück, denn größere als mit 400 Liter Volumen habe ich noch nicht gesehen. Die Wärmeerzeugung ist auch recht träge, dauert eben Stunden und ganz geräuschlos ist die Sache auch nicht.


    Mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe reduziert man nicht nur den Pelletsverbrauch sondern auch den Verschleiß des Kessels. 150 kg Stahl des Kesselkörpers und über 100 Liter Wasserinhalt mit der Verrohrung aufzuheizen, damit dann langsam Wärme in den normalen Boiler kommt, Wärme von Kessel und Roihren, die dann über die nächsten Stunden wieder an den Raum verloren geht, erscheint mir im Sommer als recht sinnbefreit. Nach unseren Erfahrungen würde das sofort wieder so lösen.



    Wenn du partout keine Wärmepumpe fürs Brauchwasser willst, dann solltest du den separaten Warmwasserspeicher beibehalten oder evtl. eine Frischwasserstation am ersten von zwei kaskadierten, also in Serie geschalteten Pufferspeichern andenken. Der Bereich, von wo die Frischwasserstation die Wärme bezieht, darf ja nie unter ungefähr 50° fallen, sonst gibt es eine kühle Brause und der Kessel braucht dann eine halbe Stunde selbst mal warmzulaufen.


    Wegen der Komplexität der Frischwasserstationen und der Kosten bin ich kein Anhänger von dieser Technik, insbesondere wenn aufgrund der großen Wasserentnahme ein Hygieneproblem mit Legionellen auszuschließen ist.



    Ein Vorteil von ETA ist auch, dass der Kundendienst durch ETA Fachpersonal nur alle 3 Jahre nötig ist. Die jährliche Reinigung ist beim ePE eine Sache von einer guten halben Stunde, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat. Mit Wartungsvertrag kostet das dann bei uns aktuell 330 Euro, also aufgeteilt 110 im Jahr. Dazu halt noch der Rauchfangkehrer und die Abgasmessung alle paar Jahre.


    Wie sieht dein Rauchfang aus? Ein kondensatfestes Exemplar muss es sein, die Abgastemperatur liegt beim ePE bei 60° C, damit kommt es immer wieder mal zu Kondensataustritt an unserem Rauchfangfuß.

  • Das heisst für mich, dass ich trotzdem der Dimensionierung gut Achtung schenken muss

    Jain.... Dein Kessel ist aktuell ja nur zu groß, weil er die Wärme nicht wegbekommt. Mit Puffer kann er das gut loswerden und drum spielen +-5kW beim Kessel nicht so die Rolle. Auch in die andere Richtung funktioniert ein Puffer gut. Wenn der Kessel zum Beispiel zu klein für eine stramme Nacht ist, dann liefert Puffer und Kessel "zusammen"

    ETA SH30 Touch Automatik
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  • … wobei das nur gilt, wenn der Puffer zufällig gerade auch etwas anzubieten hat. Er könnte ja auch komplett leer sein, daher darf man damit nicht rechnen oder man muss die Vorhaltetemperatur bewusst erhöhen.

  • Wenn der Kessel zum Beispiel zu klein für eine stramme Nacht ist, dann liefert Puffer und Kessel "zusammen"

    Das heisst, der Heizkreis kann von Puffer und Kessel gleichzeitig bedient werden? Also wenns jetzt kalt ist, Puffer auch auf 40grad runter geht der Kessel direkt in den Heizkreis und muss nicht erst den Puffer auf Temperatur bringen? Ich habe noch nie gesehen wie eine solche Installation aussieht, daher die wohl naive Frage.


    In welchem Temperaturbnd bewegt sich den so ein Puffer? Auf 90Grad hochheizen und dann zB bei 50 Grad nachladen wenn wir von VL Temperatur von zB 45 Grad ausgehen? Das wären bei 500l dann immerhin 23kWh.


    Ich kanns einfach immer noch nicht fassen dass jemand die Anlage wie sie hier steht montiert hat.

    An der Anlage kann ich im Menü Leistung in kW einstellen. zB 15kW statt den aktuellen 25kW. Meint ih würde das die Situation verbessern für den Moment? Oder muss hier eingestellt sein was der Kessel für ein Typ ist(ist definitiv 25kW)?

    Wenn du partout keine Wärmepumpe


    Partout nicht unbedingt. Aber habe schon mehr Sympathie dafür mit einer Anlage alles zu machen. Und wenn ich die Zyklen sehe die die aktuelle Anlage gerissen hat scheint mir das WW im Sommer mit Pellets bei einem 500l Boiler nicht unmöglich. Ich denke es wird noch niemand belegt haben wie sehr dies dem Kessel wirklich schadet.

    Und ja, FriWa möchte ich auch nicht.


    Wie sieht dein Rauchfang aus?

    Das sollte passen

  • Der Puffer pendelt an einem ETA ePE zwischen (einstellbaren) 45° und 70°. Man kann die Kesseltemperatur auch auf 75° stellen, meine ich. Man könnte die Puffer-Mindesttemperatur in Kälteperioden auf 55° hochstellen, damit mehr Reserve da ist.


    Wie gesagt, der Puffer ist primär dazu da, überschüssige Wärme aufzunehmen; mit dessen Vorhaltekapazität zur Ergänzung des Heizwärmebedarfs sollte man nicht rechnen.


    Wie erfolgt aktuell die Pelletsausbringung?


    Bei uns in Österreich wäre jetzt der erste Schritt, nach einem schriftlichen Angebot die Freigabe des Rauchfangkehrers für die Kessel-Schornstein-Kombination einzuholen. Dann die Baubehörde befrage, ob irgendetwas zu beachten wäre. In 25 Jahren kann sich da etwas geändert haben.

  • kleinen Plusgraden täglich in rund 12 Stunden um die 15 kg Pellets, inkl. Warmwasser für 2 Personen.

    Vielen Dank für diese Erfahrungswerte. Ich erlaube mir diese Zahlen für ein Rechenbeispiel zu verwenden.


    Deine Tagesmenge Pellets liefert 4.9 x 15=73.5 kWh

    Bei Wirkungsgrad con 90% sinds 73.5x0.9=66.15 kWh die zur Verfügung stehen.


    bei 12h Laufzeit würde das heissen, dass sie auf 73.5/12=6.125 kW moduliert. Im Schnitt (dem wird nicht exakt so sein, fasse nur meinen Gedankengang zusammen.


    Angenommen die 1200l Puffer sind zum start auf 45C und werden um 25Grad gehoben benötigt das ca 35kWh ( 1.16/1000x25x1200=34.8kWh )


    Fürs Warmwasser bei angenommenen Temperaturhub von 10Grad (1.16/1000)x10x25=3.2kWh


    Dann hätten wir in meiner theoretischen Milchbüchleinrechnung:


    66.15kWh produziert

    34.8kWh im Puffer gespeichert

    3.2kWh in WW Speicher

    66.15-32.8-3.2=30.15 kWh die in den 12h Laufzeit des Kessels direkt in den Heizkreis


    Die 30.15kWh würde ja nicht schlecht zu den 34.8kWh passen die für die zweiten 12h zur Verfügung stehen.


    Machen diese Überlegungen Sinn oder habe ich mich da vergaloppiert?



    Wie erfolgt aktuell die Pelletsausbringung?


    Bei uns in Österreich wäre jetzt der erste Schritt, nach einem schriftlichen Angebot die Freigabe des Rauchfangkehrers für die Kessel-Schornstein-Kombination einzuholen


    zuerst will ich das theoretische Konstrukt verstehen.


    Kamin ist Inox soweit ich weiss. Aktuell hat es auch ein Kondensatablauf.


    Pellet sind im Schrägbodenbunker mit Austragschnecke und 1.5m Saugrohr

  • Ich denke, du hast das ganz genau erfasst.


    Unser Kessel startet bei 45° C Puffer-oben-Temperatur, meist sinkt diese noch bis auf 40° ab, bis der Kessel Leistung bringt. Nach ungefähr einer guten Stunde mit (den begrenzten) 10 kW moduliert er ganz langsam runter, wenn sich der Puffer oben den 70° C nähert, auf schätzungsweise 6 kW, läuft so viele Stunden lang stabil. Der Kessel geht dann aus, das Haus zehrt den halben Tag lang vom Pufferspeicher. — Das gilt so in etwa bei Null bis 5° C Außentemperatur.


    Bei kräftigen Minusgraden um die –10° C, bei uns in der Thermenregion (Ostösterreich) eher selten zu beobachten, ging der Verbrauch schon auch mal in Richtung 20 bis 25 kg am Pellets am Tag, bei wenigen Stunden Pause.


    Man könnte in unserem Fall demnach den Kessel knapper auslegen. Ich war hier von der 20-kW-Gasheizung kommend wohl etwas "angstgetrieben". Ein schwächerer Kessel würde bei einem nur halb so großen Puffer möglicherweise recht positiven Effekt zeigen, indem dann wohl nicht zwei Starts am Tag zu beobachten wären. Was aber auch noch kein Problem wäre.



    Es gibt auch Stimmen die meinen, dass ein Kessel mit hoher Leistung einen großen Puffer rasch befüllen und dann ausgehen solle. So würden die Betriebsstunden des Kessels reduziert und damit der Verschleiß geringer. Mir fällt kein echtes Gegenargument dazu ein außer dem Platzverbrauch der Anlage.

  • Wenn ich richtig verstanden habe, wird aktuell ein 400L Bioler exklusive für WW genutzt.
    wurde schon mal über einen Kombispeicher nachgedacht?

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

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