Pelletlager im Außenbereich, wie habt ihr es gelöst?

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  • Moin! Ich werde nächstes Jahr meine Ölheizung gegen eine Pelletanlage tauschen und brauche noch Anregungen und Möglichkeiten zur Pelletlagerung außerhalb des Gebäudes.

    Vielleicht gibt es hier ja ein paar Leute die mir diesbezüglich weiterhelfen können und vielleicht ein paar Bilder dazu hochladen 😊

    VG Lasse

  • Ja nachdem, wie du den Pelletstransport zum Kessel hin bewerkstelligen möchtest: Entweder per Schneckenaustragung bzw. Saugzuganlage, oder manuell mit Tagesbehälter am Kessel ...


    Schnecke/Saugzug solltest du das Aussenlager am Heizraum diekt dranbauen, bei Tagesbehälter steht dir für den Lagerraum der Pellets dein zur verfügungstehender Auasenbereich bereit.

    Generell: Lager mit 10er Kanthölzer und OSB-Platten, sehr sehr Witterungs-/Wassergeschützt aufgebaut sollte bis zu 10to. schon reichen. Beispiele gibt es ja genug dazu im www ...


    (30.000 kwh = ca. 6.6 to pellets bei 4,5 kwh/kg)

  • Ich habe bei einem Kunden unter einem Carport ein einfaches Sack Silo seit drei Jahren stehen das Carport ist an drei Seiten verkleidet kein Problem mit Feuchtigkeit etc. Und das in Schleswig-Holstein vielleicht in deiner Nähe kannst ja gucken fahren....

  • hm.... zäumen wir hier das Pferd von hinten auf.. ?
    Für mich war das Pelletlager seinerzeit ein notwendiges Übel, aber klar, das der Öltank raus und das Pelletlager reinkam.
    Ich verlinke mal ein Video zu dem Hersteller, der den allerbesten Vertrieb in der Branche unterhält, Jedenfalls sind seine Präsentationen top suggestiv.
    Pellet-Aussenlager

    Frage (wenn erlaubt): Wie weit ist denn die Planung fortgeschritten? Wurde schon ein Fabrikat auserkoren?

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

  • Moin! Ich weiß es nicht 😅 allerdings ist die Pelletlagerung bei uns der Knackpunkt würde ich behaupten. Der Heizungsraum ist auf der Nordseite des Hauses und die Öltanks auf der Südseite. Warum auch immer man das damals so gebaut hat... Deswegen und aus dem Grund das der Öltankraum Teil meiner Werkstatt werden soll fällt das leider raus. Auf der Seite des Heizungsraums kommt erschwerend noch hinzu das die Grundstücksgrenze relativ nah dran ist.

    Das Ökofen Pelletlager sieht auf jeden Fall gut aus!

    Ein Fabrikat wurde noch nicht ausgesucht und auch die Planungen sind noch in den Kinderschuhen :)

  • Eins vorweg: Beim Wechsel von Öl auf Pellets brauchst du einfach mehr Platz. Wenn du bisher mit 3.500 Litern Öl durchs Jahr gekommen bist, landest du bei ungefähr 7 Tonnen Pellets. Das ist dann schnell das Zweieinhalbfache an Raum, den du irgendwo unterbringen musst. Da hilft kein Schönreden, das Zeug braucht einfach Volumen.

    +++

    Und dann kommt noch der Puffer dazu. Der will auch wohnen. So um die 800 Liter sind eine gute Hausnummer, am besten gleich als Kombi mit Warmwasser.

    Gibt genug Infos dazu im Netz und in den Foren, aber klar ist: Ohne Puffer läuft eine Pelletanlage nur so halbgar,was ja an sich noch schlimmer ist.

    Kurz gesagt: janz so eenfach is det nette.

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

  • Ist es inzwischen verboten zweimal im Jahr Pellets zu bestellen?

    Nein, ist es natürlich nicht, man kann sie auch eimerweise selbst abholen. Wäre dann vergleichbar mit der Aussage: Egal, was es kostet, ich tanke eh nur einen Liter. :/
    Meine Empfehlung ginge sogar noch weiter, ich würde gut Luft nach oben lassen, wenn der Platz da ist. Es macht halt ’nen Unterschied, ob du tanken musst, egal was es kostet, oder ob du tanken kannst, wenn’s günstig ist.

    Meine Anlage, meine Expertise:

    ÖkoFEN PELLEMATIC© Compact 10 - 18 kW (eingestellt auf 18kW)

    ÖkoFEN Systemspeicher Pellaqua 600 Liter

    ÖkoFEN Sacksilo für ca. 9,2 to Pellets

    Ökofen Pelletronic Touch V4.04

    Außentemperaturfühler, kein Raumtemperaturfühler


    Zusätzlich installiert:

    Heizstab, der mit überschüssiger Energie aus PV-Anlage unterstützt. Reicht im Sommer allemal für WW

    ansonsten wird ein Bestandsbau ca 250m² beheizt,

    normale Heizkörper, teilweise noch ursprünglich aus Ende 70er Standard

  • Daher auch mein Hinweis mit einem Tagesbehälter ... Dieser muss zwar regelmässig gefüllt werden, dafr kann ich mein Pelletlager (ob Lose- oder Sackware) dann hinsetzen wo ich will ...

  • Es gibt robuste, feuchtigkeits- und alterungsfeste Pelletlager in Modulbauweise aus verzinktem Blech:



    Das wäre meine Wahl für draußen.


    Baurechtliche Bestimmungen sind vermutlich einzuhalten! (Bauanzeige o.ä.)

  • Ich denke, erstmal sollte sich der TE über den Kessel im klaren werden, daraus bedingt die Austragungsmöglichkeit (Schnecke / Saug oder Taghesbehälter), dann sieht man, wo die Reise Lagermässig hingeht ...

  • hm.... zäumen wir hier das Pferd von hinten auf.. ?
    Für mich war das Pelletlager seinerzeit ein notwendiges Übel, aber klar, das der Öltank raus und das Pelletlager reinkam.
    Ich verlinke mal ein Video zu dem Hersteller, der den allerbesten Vertrieb in der Branche unterhält, Jedenfalls sind seine Präsentationen top suggestiv.
    Pellet-Aussenlager

    Frage (wenn erlaubt): Wie weit ist denn die Planung fortgeschritten? Wurde schon ein Fabrikat auserkoren?

    Das mit dem besten Vertrieb trifft es ganz gut, was man hier so im Forum liest! ^^

    Die Präsentation ist natürlich schon super gemacht und wenn das wirklich problemlos funktioniert, ist das sicherlich eine gute Variante!

    Fröling PE1 20, Pufferpumpe WILO Yonos Para RS24/7.0-PWM1 M, Puffer 1000L Hygiene-Schichtspeicher, 2 Heizkreise (nur FBH)

  • ich halte auch ausschau auf ein außenlager falls ich mal nicht mehr Holz machen kann. die Lösung die du verlinkt hast, ist mir auch schon aufgefallen. leider teuer. der Vollständigkeit halber verlinke ich mal eine anderes Außensilo. leider noch teurer. würde mir aber von den Maßen her besser gefallen. würden bei mir auf einer Bodenplatte genau raufpassen.

    Eta Twin SH 20/20

    Puffer 1500 l Solar Kombispeicher

    ETA Pelletsbox 21

    9 m² Solar

  • So ein Ding muss man halt auch im Garten stehen haben wollen. :P Und ich hab bei all diesen textilen Sachen meine Bedenken, ob das nach 10 oder 15 Jahren noch in Ordnung ist und wenn nicht, ob es dann noch Ersatzplanen gibt.


    Man wird ja nicht gehindert, selber konstruktiv tätig zu werden. Wenn man nicht ganz ungeschickt ist keine große Sache, eher mäßig kompliziert. Im Außenbereich auch eher einfach zugänglich als im Keller.


    Punktfundamente setzen, evtl. Saugleitungen unterirdisch verlegen, den Rahmen aus Konstruktionsholz aufbauen, Beplankung aus günstigen Schaltafeln (sind robuster und feuchtigkeitsunempfindlicher als Spanplatten), darüber eine dekorative Außenschicht mit ein paar Zentimetern Hinterlüftungsspalt, Dach ganz nach Gusto draufbauen und mit Bitumenbahn oder -schindeln (mit etwas Überstand) eindecken. Streber montieren eine Mini-Dachrinne mit Fallrohr.


    Nicht zu vergessen die beiden Einblasstutzen, ein (hochformatiges) Kellerfenster als Zugang, die Z-Schienen für die Entlastungsbretter für dasselbe und die Erdung für die Metallteile. — Das kostet etwas weniger und stärkt das Selbstvertrauen des Heimwerkers!


    Wenn man die Stunden aufrechnet wird man sehen, dass diese Fertigsilos nur bedingt teuer sind.


    Mein eigenes Pelletlager ist ein Selbstbau im Keller und besteht aus zwei Seiten und dem Schrägboden. Das heißt es fehlen zwei Seiten und das Dach sowie die dekorative Außenbeplankung. Für 6 Tonnen Netto-Kapazität hat das Material gut 3.000 Euro gekostet, also wird man für 10 Tonnen mit den zusätzlichen Wänden und dem Dach rasch bei 5 bis 6.000 Euro landen. Einen Monat hab ich abends und am Wochenende dran gewerkelt.

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