Fröling SP Dual: Auswertung/Fehlersuche mit lokalem Dashboard

There are 20 replies in this Thread which was already clicked 1,463 times. The last Post () by mur1m.

  • Hallo zusammen,

    ich versuche gerade an meiner Fröling SP Dual 40 (Kessel Bj. 2012, aber neueres Touch-Display mit Software-Kernmodul V 50.04 B 05.22 und Touch V 60.01) die Modbus TCP Schnittstelle für ein lokales Dashboard zu aktivieren.

    Folgender Stand:

    Die Anlage ist per LAN verbunden, Fröling Connect funktioniert einwandfrei.

    Im Service-Menü (Code -7) habe ich unter „Allg. Einst. -> Modbus“ das Protokoll 2014 auf JA gesetzt und COM 2 auf JA (Adresse 2).

    Ein lokaler Port-Scan vom PC zeigt jedoch: Port 502 ist zu.

    Ich finde im gesamten Netzwerk-Menü (10 Seiten) keinen expliziten Schalter für „Modbus TCP“. Da die Softwareversion V 50.04 laut Handbuch das neue Protokoll unterstützt, stellt sich mir die Frage:

    Wo versteckt sich bei dieser Version die Freigabe für Modbus über LAN?

    Muss man das Gateway an einer anderen Stelle aktivieren oder braucht es einen speziellen Neustart-Vorgang, damit der Kessel den Port 502 öffnet?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Fabian

  • Ein lokaler Port-Scan vom PC zeigt jedoch: Port 502 ist zu.

    Ist bei Deinem Router/ Firewall der Port 502 auch freigegeben ?


    Entsprechend Handbuch geht Modbus über die serielle Schnittstelle 2, würde also nur mit einem extra RS232-TCP Konverter funktionieren.

    Images

    Heizkessel SL 25PK, Pellet und Festbrennstoff, 2000l Pufferspeicher, Rücklaufanhebung Laddomat 21, Steuerung UVR 1611 mit CMI, Visualisierung über Tablett TrekStor SurfTab. Stromversorgung über Hybridwechselrichter, 3x2x100Ah LiFePO4 Akku und 3x370W Solarpanele

  • Ich gehe nun über die Froeling web API und kann 28 Sensoren auslesen, hab mir ein Dashboard in Streamlit gebaut was alles anzeigt und werde nun mal ein paar Tage tracken um mit AI auszuwerten was optimiert werden kan.


    z.B. ziemlich strange das der Puffer oben kälter ist als Puffer unten.

    Außerdem wurden in unserer Anlage heute per AI drei Fehler identifiziert:

    🔴 #1 - ⚠️ KRITISCH: Puffer-Sensorik fehlerhaft

    Problem: Puffer-Inversion in 80.4% der Zeit

    Physikalisch unmöglich: Warmes Wasser steigt auf - Puffer unten kann nicht dauerhaft heißer sein als oben!

    Mögliche Ursachen:

    Temperaturfühler vertauscht (Oben/Unten verwechselt bei Installation)

    Hydraulik-Kurzschluss (Pufferpumpe zu stark → durchmischt den Speicher)

    Defekte Sensoren (Falsche Messwerte)

    Auswirkung:

    Steuerung denkt, Puffer ist kalt (weil "oben" tatsächlich unten misst)

    Kessel heizt zu oft nach

    Heizkreis wird "verhungert" (starving) weil Regelung falsche Temperatur sieht

    Sofortmaßnahme:
    → Temperaturfühler am Pufferspeicher prüfen und ggf. tauschen
    → Hydraulik-Schema überprüfen

    Inversions-Rate

    80.4%


    🟠 #2 - ⚠️ SENSOR-FEHLER: Physikalisch unmögliche Werte

    Problem: Vorlauf-Ist (60.8°C) höher als Puffer-Oben (51.2°C) in 100.0% der Zeit

    Physikalische Unmöglichkeit:

    Heizkreis-Wasser kommt aus dem Pufferspeicher

    Kann niemals wärmer sein als die Quelle!

    Wie Wasser, das bergauf fließt

    Mögliche Ursachen:

    Sensor-Kalibrierung falsch (zeigt zu hohe/niedrige Werte)

    Falsche Sensor-Zuordnung in der Software

    Defekte Temperaturfühler

    Auswirkung:

    Regelung arbeitet mit falschen Werten

    Optimierung unmöglich

    Ggf. Überhitzung oder Unterversorgung

    Sofortmaßnahme:
    → Beide Sensoren physikalisch prüfen (Multimeter)
    → Kalibrierung überprüfen
    → Software-Zuordnung kontrollieren


    🟡 #3 - ⚠️ MITTEL: Heizkreis unterversorgt (Starving)

    Problem: Vorlauf-Soll wird nicht erreicht in 100.0% der Zeit

    Ursache (wahrscheinlich):

    Puffer-Sensorik meldet zu kalte "Oben"-Temperatur

    Tatsächlich ist der Puffer warm genug, aber Steuerung "sieht" es nicht

    Regelung fordert mehr Wärme als nötig

    Zusammenhang mit Puffer-Inversion:
    → Wenn Fühler vertauscht sind, misst "Puffer Oben" tatsächlich die kalte untere Zone
    → Steuerung denkt, kein warmes Wasser verfügbar
    → Heizkreis "verhungert" obwohl Puffer eigentlich geladen ist

    Sofortmaßnahme:
    → ERST Puffer-Sensorik korrigieren
    → DANN sollte Starving automatisch verschwinden

    Unterversorgungs-Rate

    100.0%

    Ich muss das ganze jedoch noch auf Plausibilität prüfen. Das ganze läuft lokal und später im docker, und funktioniert sobald man sich mit seinen Fröling Credentials einloggt

    Edited once, last by Etaminator: Doppelte Absätze gelöscht ().


  • Analyse der Sensoren
    Würdet ihr dem zustimmen?

    Es gibt klare Indizien dafür, dass die Sensoren für "Oben" und "Unten" an deiner Fröling-Steuerung vertauscht sind

    Reaktionsgeschwindigkeit: Während der Kessel lädt (Pumpe 100%), steigt der Wert am Sensor "Unten" mit einem Gradienten von 0,788 pro Messintervall deutlich schneller an als der Sensor "Oben" (0,330). Das bedeutet, die Wärme des Kessels erreicht den "unteren" Sensor zuerst.

    Plausibilitäts-Check: Würde man die Werte von "Oben" (38 °C) und "Unten" (47 °C) tauschen, ergäbe sich eine logische Schichtung von 47 °C (Oben) > 37 °C (Mitte) > 38 °C (Unten). Das entspräche einer normalen, wenn auch noch schwachen Ladung.

    Ladezustand: Die Anzeige von 26% Pufferladung bei einer Inversion deutet darauf hin, dass der Algorithmus bereits mit fehlerhaften Werten rechnet, da er bei 38 °C oben eigentlich fast 0% anzeigen müsste.

  • Ich hab das mal durch die MI laufen lassen;


    Die Fühler Puffer oben/unten sind zu 99,966% vertauscht. Interpretationsfehler eingeschlossen.


    Lösung:


    Anwender

    Fühler am Puffer umstecken.


    Fachmann

    Fühler an der Steuerung umklemmen.


  • Würdest du auch bestätigen das die Ratio zwischen Abgabstemperatur und Kesseltemperatur zu hoch ist? :)

  • Ohne ki geht wohl die Welt zugrunde...


    :/

    Scheint recht sinnvoll eingesetzt zu sein wenn es die jährlichen Fröhling Wartungen wohl nicht schaffen zu erkennen das z.B. Puffersensoren vertauscht sind und so die Steuerung verrückt spielt. Jetzt mal ernsthaft, die rechnen 500++€ für ne Wartung ab und schaffen es nicht diese völligen Fehlschaltungen zu erkennen? Die Idee war einfach nur ein Dashboard zu erstellen um so Werte aufzuzeichnen - um so eben auch "Pattern" zu finden um die Anlage zu optimieren.
    Durch die Anlage liefen bisher 50.000kg Pellets, da wird das nicht so schlecht investiert sein!

  • Hallo


    die Graphen/Kurven sind der Grund warum ich meine UVR liebe. Da kann man sehen was abläuft.

    Ohne Graphen ist es eine Raterei und oft wird der Fehler nicht gefunden.

    Lagen dem Fröling Graphen vor? Waren dem Kundendienst bekannt, dass es Probleme gibt.

    Eingeaut hat die Fühler der Anlagenersteller und nicht der Kundendiennst. Und Wartungsauftrag ist was anderes als Reparaturauftrag.....


    ciao Peter

  • Ich wollte damit sagen, dass ein guter Heizungsbauer eigentlich einen ein/Ausgangscheck macht bei der Inbetriebnahme. Der Kundendienst geht davon aus dass die Anlage ordnungsgemäß aufgebaut ist.


    Dafür braucht es keine KI.


    Aber die Visualisierung ist schon nicht schlecht die du da hast. Bei mir steckt ein USB stick in der Steuerung. Da kann man auch schnell sehen wenn was nicht passt

  • Etaminator

    Changed the title of the thread from “Modbus TCP Freigabe bei SP Dual (V 50.04) gesucht – Port 502 geschlossen” to “Fröling SP Dual: Auswertung/Fehlersuche mit lokalem Dashboard”.
  • Hallo Fabian Advanced88,


    1) ich habe dein Thema umbenannt, da es dir ja weniger um die Art der Anbindung für die Auswertung geht, sondern um die Auswertung und ggf. Fehlererkennung an sich. (Alte Themenbezeichnung: Modbus TCP Freigabe bei SP Dual (V 50.04) gesucht – Port 502 geschlossen). Ich hoffe, du hast da nichts dagegen


    2) Habe ich in deinem Auswertungsbeitrag die doppelten Textpassagen (#2 und #3) gelöscht. ;)


    3) Das Problem mit den vertauschten Pufferfühlern wurde ja (von der KI) schon richtig erkannt und das lässt sich ja auch relativ leicht beheben. Die von der KI beschriebenen Probleme sollten dann (fast alle) behoben sein.


    4) Zum obigen "fast": Die angeforderte hohe Vorlauftemperatur (63,6° laut Chart) ist schon sehr hoch, auch wenn die derzeitigen Aussentemperaturen ganztags unter 0°C sind (zumindest bei uns auf 720 m üNN). Du solltest prüfen, ob die Heizkurve wirklich so hoch eingestellt sein muss. Denn bei diesen hohen Vorlauftemperaturen wirst du immer schnell in die Situation kommen, dass der Puffer-oben "zu kalt" für die Soll-Vorlauftemperatur wird. Abgesehen davon, dass der Puffer dadurch früher nachgeladen werden muss, ist eine unnötig hohe Vorlauftemperatur auch Energieverschwendung.


    5) Zur Abgastemperatur habe ich ebenfalls eine Anmerkung:

    Würdest du auch bestätigen das die Ratio zwischen Abgabstemperatur und Kesseltemperatur zu hoch ist?

    Die Kesseltemperatur von 81°C und die Abgastemperatur von 178°C deuten auf einen Scheitholzabbrand hin. Das wären dann vollkommen normale und gute Werte. Beim Heizen mit Pellets sind die Kessel- und die Abgastemperaturen oft etwas niedriger (das kann aber meistens konfiguiert werden). Allerdings nie so niedrig wie bei einem reinen Pelletkessel - du hast ja einen Dual, wo der Hersteller bauartbedingt Kompromisse eingehen muss. Hier ist die Aussage der KI etwas zu pauschal und der Wärmeverlust durch die Abgase wird m.E. häufig überschätzt. ;)


    Die "erforderliche" Abgastemperatur hängt auch vom Schornstein ab. Viele alte Schornsteine vertragen keine (sehr) niedrigen Abgastemperaturen, weil sie durch den zwangsläufigen Kondensatanfall zur Versottung neigen. Falls man solch einen (nicht kondenswasserbeständigen) Schornstein hat, sollte die Abgastemperatur am Schornsteinkopf nicht unter die Grenztemperatur von 60°C fallen (was am oberen Reinigungstürchen ca. 65°C entspricht).


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Lieben Dank Etaminator auch hier fürs aufräumen und die netten Tipps. Die Anlage wird derzeit nur im Pelletbetrieb genutzt, und mit der lokalen Ansicht möchte ich letztendlich Optimierung, Maßnahmen und Fragen für den Techniker ableiten.

    Zentral ist wie du ja auch sagst die vermutlich falsche Verkabelung der Puffer-Sensoren oben und unten;

    ich ergänze hier auch mal die 48h aufzeichnung:






    Ich denke auch das wir aktuell zu heiß unterwegs sind, hast du Tipps für eine Einstellung?

    Die Heizung versorgt über den Pufferspeicher sowohl Heizungswasser als auch Brauchwasser.

    Letztes Jahr hatten wir mal vermutet das der Mischer defekt war, das kann man aus diesen Daten aber nicht mehr ableiten.

    Falls dir noch Fragen für den nächsten Technikerbesuche einfallen gerne - falls du noch Tipps für mich hast auch gerne - ich berate hier aus der Ferne meine Eltern hier nochmal zu optimieren und nachzuregeln.

    Theoretisch wäre die Software ja über die API sogar in der Lage, selbst nachzusteuern, das mache ich aber nicht sondern stelle lieber manuell ein und schaue wie sich die Wohnraumtemperatur, Aufheizzeiten usw. verändern.

    Und zuletzt noch eine wichtige Frage: Wie kompliziert wäre es die Puffersensoren selbst zu tauschen?


    Lg,
    Fabian

  • Das einfachste ist, die Fühler entsprechend anders in die tauchhülsten zu stecken. Das erfordert aber entsprechende kabellängen.


    Am wenigsten Aufwand hättest du, wenn man die fühler in der Steuerung richtig zuweist. Ich würde aber vorher noch prüfen welcher wirklich fals positioniert ist. (Aus der hülse ziehen und schauen welcher Wert fällt)

  • Das einfachste ist, die Fühler entsprechend anders in die tauchhülsten zu stecken. Das erfordert aber entsprechende kabellängen.


    Am wenigsten Aufwand hättest du, wenn man die fühler in der Steuerung richtig zuweist. Ich würde aber vorher noch prüfen welcher wirklich fals positioniert ist. (Aus der hülse ziehen und schauen welcher Wert fällt)

    Anscheinend sind die Fühler wohl (bzw. die Kabel) tief unter der Isolierung versteckt, zumindest sagte mein Dad das.

  • Ich denke auch das wir aktuell zu heiß unterwegs sind, hast du Tipps für eine Einstellung?

    Hallo Fabian Advanced88,


    das kommt immer ganz auf den Wärmebedarf des Hauses, dessen Dämmzustand und der gewünschten Wohlfühltemoeratur der Bewohner an. Die Heizungsbauer stellen die Heizkurve(n) natürlich immer so ein, dass niemand friert und es keine Beschwerden gibt. Es ist Aufgabe der Hausbewohner die Heizkurve für die verschiedenen Jahreszeiten zu optimieren. Das macht kein HB, weil das über eine längere Periode beobachtet und ggf. immer mal wieder nachjustiert werden muss (try and error). ;)


    Deine neuen Aufzeichnungen sind leider nicht mehr so eindeutig, als dass ich darauf wetten würde, dass die Fühler vertauscht sind. :whistling: Immerhin steigt die Puffer-Oben-Temperatur auch mal auf fast 80°C (entsprechend der Kesseltemperatur). Wenn TPo und TPu vertauscht wären, müsste das anders aussehen.


    Ich habe inzwischen eine andere Vermutung und zwar schreibst du:

    Die Heizung versorgt über den Pufferspeicher sowohl Heizungswasser als auch Brauchwasser.

    In diesem Szenario kommt es häufig dazu, dass sich der Puffer vermischt: Durch die Brauchwassererwärmung und die meistens dabei vorkommenden hohen Rücklauftemperaturen wird das heiße Wasser aus dem Puffer oben entnommen und (nur leicht) abgekühlt wieder unten eingespeist. Denselben Effekt gibt es bei (zu) hohen Vorlauftemperaturen für die Heizung. Auch dann sind die Rücklauftemperaturen relativ hoch, was die Schichtung im Puffer stört.


    Erst jetzt habe ich bemerkt dass ihr einen Fröling Dual mit 40 kW habt. Dieser hat m.W. einen Füllrauminhalt von 190 Liter (Scheitholz). Entsprechend groß sollte der Pufferspeicher dimensioniert sein. Ich tippe auf mindestens 3.000 Liter, wenn der HB halbwegs seriös geplant hat. Worauf ich hinaus will: Bei deinen Eltern stehen vermutlich mindestens zwei oder sogar drei Pufferspeicher. Bei nur drei Puffer-Fühlern und den oben genannten Randbedingungen, sind solch seltsam anmutende Puffertemperaturkurven durchaus möglich (speziell bei serieller Verbindung der Puffer). :whistling:


    Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, ein Hydraulikschema mit den erforderlichen Volumenangaben einzustellen. Andernfalls raten wir genauso "im Nebel", wie die KI. :saint:


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Das ganze ist alles verdrehter als gedacht.. Das wurde vor vielen Jahren eingerichtet und es gibt keinen Plan oder ähnliches, womit wir das ganze einfach nachvollziehen könnten.
    Es gibt wohl zwei Pufferspeicher a 2000 Liter. Der Linke hat einen Fühler unten, der rechte einen Fühler oben und unten - so zumindest die Aussage.
    Ich muss mir das vor Ort man anschauen, um das einigermaßen nachzuvollziehen.
    Da waren über die Jahre auch verschiedenste Heizungsbauer dran beteiligt,..
    Mein Vater hat heute testweise wohl die Heizkurve umgedreht wodurch die Aufheizzeiten deutlich kürzer waren - auch das ergibt ja nicht unbedingt Sinn..



    Ich denke ohne Fachmann oder Heizungsbauer, der mal genau schaut wie das alles zusammenhängt, werden wir hier nur im dunklen stochern.. ich kann es mir wenn ich da bin natürlich anschauen, aber das ist halt auch schwierig nachzuvollziehen für einen Laien.
    Danke Karlheinz für deinen support!

  • Ich will hier auch mal noch meinen Senf dazugeben. ;)


    Mir ist aufgefallen, dass das Gebäude selbst in der Betrachtung kaum eine Rolle spielt. Oder ich habe den entsprechenden Abschnitt übersehen. Grundsätzlich halte ich die gewählten Temperaturen für zu hoch angesetzt.


    Eine Vorlauftemperatur von 60 °C bei 0 °C Außentemperatur und eine Warmwasserspeicher-Temperatur von 65 °C sind in einem durchschnittlichen Haus meist nicht erforderlich. Hier besteht Optimierungspotenzial.


    Ein praktischer Tipp: Die Steuerung unterstützt bis zu vier Temperaturfühler ohne zusätzliche Hardware. Durch das Nachrüsten von zwei weiteren Fühlern (Kostenpunkt: ca. 10 € pro Stück) lassen sich die Puffer präziser überwachen. So kannst du jeden Puffer mit zwei Fühlern ausstatten und den Pelletkessel in der Übergangszeit gezielt steuern. Etwa, um die Puffer nicht vollständig zu befüllen.


    Des Weiteren würde ich an deiner Stelle mal testen, ob dir eine WW-Soll-Temperatur von 58 °C und eine VL-Temperatur 55/45 °C (-10/+10°C) auch genügt.

    Das spart Energie und erhöht die Effizienz der Anlage. ;)

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