Guten Abend zusammen,
ich benötige Hilfe bei der Einstellung meines Kessels.
Ich habe seit 3 Jahren einen PE1 Kessel mit 15kW Leistung.
Meine Heizungsanlage besteht aus:
- PE1 Kessel 15kW
- 750L Kombi-Pufferspeicher (Viessmann Vitocell 360-M, Typ SVSB)
- Pufferladepumpe: Cosmo Giant 25-40
- Systemschaltplan von Fröling 0.0003-06
- geheizt wird über Standardheizkörper und Vorlauftemperatur
Ich habe folgende Einstellwerte:
Kessel:
- Kesselsolltemperatur: 67°C
- Abstellen, wenn aktuelle Kesseltemperatur höher als Kesselsolltemperatur + : 20°C
- Immer Abschalten über höchster einstellbarer Kessel-Solltemperatur + : 1°C
- Kesseltemperatur, ab der alle Pumpen laufen dürfen: 35°C
- Temperatur in der STB Hülse, ab der alle Pumpen laufen: 70°C
- Notabschöpfung ab STB Fühlertemperatur starten: 93°C
- Heizkreisüberhöhung bei gleitendem Betrieb: 10°C
- Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei +10°C: 31°C
- Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei -10°C: 44°C
- Absenkung der Vorlauftemperatur im Absenkbetrieb: 6°C
- Außentemperatur, unter der die Heizkreispumpe im Heizbetrieb einschaltet: 16°C
- Außentemperatur, unter der die Heizkreispumpe im Absenkbetrieb einschaltet: 8°C
- Maximale Heizkreis-Vorlauftemperatur: 50°C
- Maximale Boiler Vorlauftemperatur: 75°C
- Frostschutztemperatur: 5°C
- Temp. am Puffer oben, ab der der Überhitzungsschutz aktiv wird: 120°C
Puffer:
- Heizkreisfreigabe ab folgender Puffertemperatur: 50°C
- Kesselstart bei Differenz zwischen Kessel-Solltemperatur und oberer Puffertemperatur: 21°C
- Puffer durchgeladen, wenn Temperaturdifferenz zwischen Kesselsoll und Pufferunten: 20°C
- Pufferladezustand ist 100% bei Kesselsoll - Parameter: 4°C
- Pufferladezustand ist 0 % bei folgender Temperatur (Absolutwert): 35°C
- Heizkreispumpe 0 nach Puffer Oben freigeben: JA
- Im Pelletbetrieb nach Puffermitte die Pufferladung beenden: NEIN
- Pufferanforderung nach Systemumfeld steuern: JA
- Pufferanforderung nach Systemumfeld ausschaltverzögern um: 10 Min
- Fühlereingang des Puffers oben Fühlers: 0.1
- Fühlereingang des Puffers unten Fühlers: 0.2
- Pumpenausgang der Pufferpumpe: 0.2
- Ansteuerung der Pumpe: Umfeldpumpe / 0 - 10 V
- Minimale Drehzahl der Pufferpumpe: 0%
- Maximale Drehzahl der Pufferpumpe: 100%
Mein Problem:
Wenn der Kessel anfängt, den Puffer zu laden, dann wird der Puffer im unteren Bereich eigentlich nie über 40°C. Der Kessel brennt teilweise von morgens um 10 Uhr bis abends bis 20 Uhr und trotzdem steigt die Pufferunten-Temperatur nicht über 40°C. Den größten Teil des Brennvorgangs dümpelt der Kessel bei einem Stellwert von 7-10%.
Mein Heizungsbauer hat mir eine Rücklaufanhebung am Kessel eingebaut. Hier hatte ich den Durchfluss in der Vergangenheit reduziert, weil die Kessel-Ist-Temperatur während des Brennvorgangs nach oben weggedrifftet ist. Nachdem ich in den Fröling-Unterlagen gesehen habe, dass die PE1 mit einer Leistung >=15kW eine interne Rücklaufanhebung haben, habe ich die zusätzliche Rücklaufanhebung zugedreht. Seitdem, bleibt die Kesseltemperatur relativ konstant bei 70-71°C.
Ich hatte auch die Pufferladepumpe im Verdacht, dass hier vllt der Durchfluss zu gering oder zu groß ist. Habe an den Einstellwerten der Pumpe rumgespielt: Konstantdruck, Proportional: alles ohne Auswirkung.
Mein Puffer hat insgesamt 4 Wärmetauscher. 2 davon sind in Reihe geschaltet für den Kessel.
Es scheint, dass der Kessel seine Leistung wegen interner Temperaturen reduziert. Dies geht soweit, dass die Pufferunten-Temperatur dadurch konstant bleibt und der Kessel weiter brennt, ohne dass die Temperaturen im Puffer sich ändern, weil auch der Heizkreis Wärme abzieht.
Ich probiere jetzt schon seit 2 Heizperioden irgendwie die Ladung zu vergrößern, damit der Kessel an kalten Tagen nur 1x am Tag laden muss.
Ich bin über jede Hilfe dankbar. Ich konnte über die Suchfunktion nichts für mich passendes finden.
Vielen Dank im Voraus!