Fröling PE1: Kesseleinstellung

There are 27 replies in this Thread which was already clicked 1,791 times. The last Post () by koksi1992.

  • Guten Abend zusammen,


    ich benötige Hilfe bei der Einstellung meines Kessels.


    Ich habe seit 3 Jahren einen PE1 Kessel mit 15kW Leistung.


    Meine Heizungsanlage besteht aus:


    - PE1 Kessel 15kW

    - 750L Kombi-Pufferspeicher (Viessmann Vitocell 360-M, Typ SVSB)

    - Pufferladepumpe: Cosmo Giant 25-40

    - Systemschaltplan von Fröling 0.0003-06

    - geheizt wird über Standardheizkörper und Vorlauftemperatur


    Ich habe folgende Einstellwerte:


    Kessel:

    - Kesselsolltemperatur: 67°C

    - Abstellen, wenn aktuelle Kesseltemperatur höher als Kesselsolltemperatur + : 20°C

    - Immer Abschalten über höchster einstellbarer Kessel-Solltemperatur + : 1°C

    - Kesseltemperatur, ab der alle Pumpen laufen dürfen: 35°C

    - Temperatur in der STB Hülse, ab der alle Pumpen laufen: 70°C

    - Notabschöpfung ab STB Fühlertemperatur starten: 93°C

    - Heizkreisüberhöhung bei gleitendem Betrieb: 10°C


    - Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei +10°C: 31°C

    - Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei -10°C: 44°C

    - Absenkung der Vorlauftemperatur im Absenkbetrieb: 6°C

    - Außentemperatur, unter der die Heizkreispumpe im Heizbetrieb einschaltet: 16°C

    - Außentemperatur, unter der die Heizkreispumpe im Absenkbetrieb einschaltet: 8°C

    - Maximale Heizkreis-Vorlauftemperatur: 50°C

    - Maximale Boiler Vorlauftemperatur: 75°C

    - Frostschutztemperatur: 5°C

    - Temp. am Puffer oben, ab der der Überhitzungsschutz aktiv wird: 120°C


    Puffer:

    - Heizkreisfreigabe ab folgender Puffertemperatur: 50°C

    - Kesselstart bei Differenz zwischen Kessel-Solltemperatur und oberer Puffertemperatur: 21°C

    - Puffer durchgeladen, wenn Temperaturdifferenz zwischen Kesselsoll und Pufferunten: 20°C

    - Pufferladezustand ist 100% bei Kesselsoll - Parameter: 4°C

    - Pufferladezustand ist 0 % bei folgender Temperatur (Absolutwert): 35°C


    - Heizkreispumpe 0 nach Puffer Oben freigeben: JA

    - Im Pelletbetrieb nach Puffermitte die Pufferladung beenden: NEIN

    - Pufferanforderung nach Systemumfeld steuern: JA

    - Pufferanforderung nach Systemumfeld ausschaltverzögern um: 10 Min

    - Fühlereingang des Puffers oben Fühlers: 0.1

    - Fühlereingang des Puffers unten Fühlers: 0.2

    - Pumpenausgang der Pufferpumpe: 0.2

    - Ansteuerung der Pumpe: Umfeldpumpe / 0 - 10 V

    - Minimale Drehzahl der Pufferpumpe: 0%

    - Maximale Drehzahl der Pufferpumpe: 100%


    Mein Problem:

    Wenn der Kessel anfängt, den Puffer zu laden, dann wird der Puffer im unteren Bereich eigentlich nie über 40°C. Der Kessel brennt teilweise von morgens um 10 Uhr bis abends bis 20 Uhr und trotzdem steigt die Pufferunten-Temperatur nicht über 40°C. Den größten Teil des Brennvorgangs dümpelt der Kessel bei einem Stellwert von 7-10%.


    Mein Heizungsbauer hat mir eine Rücklaufanhebung am Kessel eingebaut. Hier hatte ich den Durchfluss in der Vergangenheit reduziert, weil die Kessel-Ist-Temperatur während des Brennvorgangs nach oben weggedrifftet ist. Nachdem ich in den Fröling-Unterlagen gesehen habe, dass die PE1 mit einer Leistung >=15kW eine interne Rücklaufanhebung haben, habe ich die zusätzliche Rücklaufanhebung zugedreht. Seitdem, bleibt die Kesseltemperatur relativ konstant bei 70-71°C.


    Ich hatte auch die Pufferladepumpe im Verdacht, dass hier vllt der Durchfluss zu gering oder zu groß ist. Habe an den Einstellwerten der Pumpe rumgespielt: Konstantdruck, Proportional: alles ohne Auswirkung.


    Mein Puffer hat insgesamt 4 Wärmetauscher. 2 davon sind in Reihe geschaltet für den Kessel.


    Es scheint, dass der Kessel seine Leistung wegen interner Temperaturen reduziert. Dies geht soweit, dass die Pufferunten-Temperatur dadurch konstant bleibt und der Kessel weiter brennt, ohne dass die Temperaturen im Puffer sich ändern, weil auch der Heizkreis Wärme abzieht.


    Ich probiere jetzt schon seit 2 Heizperioden irgendwie die Ladung zu vergrößern, damit der Kessel an kalten Tagen nur 1x am Tag laden muss.


    Ich bin über jede Hilfe dankbar. Ich konnte über die Suchfunktion nichts für mich passendes finden.


    Vielen Dank im Voraus!

  • Mir fallen einige Fehler in deinen Einstellungen auf, die so nicht funktionieren können, da sie sich widersprechen.

    Ein Pelletkessel ist keine Gastherme, du benötigt mindestens 60°C Rücklauftemperatur im Betrieb.


    Meine Empfehlung:


    Kesselsolltemperatur: 67°C auf 77°C erhöhen

    Kesseltemperatur, ab der alle Pumpen laufen dürfen: 35°C auf 60°C erhöhen

    Heizkreisfreigabe ab folgender Puffertemperatur: 50°C auf 35°C senken


    Frostschutztemperatur: 5°C (-5°C oder noch kälter)

    Verlaufen die Heizungsrohre komplett im Haus? Dann hier -5°C oder noch kälter eingeben, sonst läuft deine Heizung unter 5 °C ständig.

    Gemeint ist hier die Außentemperatur.


    Temp. am Puffer oben, ab der der Überhitzungsschutz aktiv wird: 120°C auf 95°C senken

    Die meisten Puffer sind nur bis 95°C Dauerbetrieb zugelassen.


    Puffer durchgeladen, wenn Temperaturdifferenz zwischen Kesselsoll und Pufferunten: 20°C auf 5°C senken

    Minimale Drehzahl der Pufferpumpe: 0% auf 35% erhöhen

  • Hallo


    Quote

    Mein Puffer hat insgesamt 4 Wärmetauscher. 2 davon sind in Reihe geschaltet für den Kessel.

    verstehe ich das richtig, dass Du mit 2 Heizschlangen im Puffer den Puffer belädtst?

    Dann kann der Puffer unterhalb der unteren Heizwendel nicht wärmer als der Rücklauf aus dem Heizsystem werden..... Du heizt ja erst mit der unteren Wendel das Wasser Ab der unteren Wendel auf.

    Normal sind dann die Wendeln so verschaltet, dass erst die obere Wendel vom Kessel bedient wird und dann der Ausgang der oberen Wendel die untere Wendel bedient. Von dort zurück zum Puffer.

    Welche Leistung haben die Wendeln? Könnte ja sein, dass die Leistung sehr gering ist und deshalb der Pelleter so weit herunter regelt.......weil er seine Betriebstemperatur erreicht aber die Wärme nicht los wird.


    ciao Peter

  • Hallo Peter,


    die Wärmetauscher sind so gedacht, dass der erste für den Kessel ist, der zweite soll wohl für z.B. wassergeführten Kamin. Da der Puffer von Oben nach Unten geladen wird, denke ich, dass es so gehen sollte.


    Zu den 60°C Rücklauftemperatur: ist es eine Forderung des Herstellers? Der Kessel sollte ja durch die interne Rücklaufanhebung die 60°C halten können.

  • Zu den 60°C Rücklauftemperatur: ist es eine Forderung des Herstellers? Der Kessel sollte ja durch die interne Rücklaufanhebung die 60°C halten können.

    Das ist korrekt.


    Deine eingestellte Kesseltemperatur von 67°C gibt die maximale Temperatur an, die der Kessel erreichen darf. Fröling-Kessel regeln in der Praxis meist 2–3°C darunter, sodass die tatsächliche Betriebstemperatur bei etwa 64–65°C liegt.

    Bei dieser Einstellung beträgt der Unterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf nur 4 K. Das führt dazu, dass der Kessel sehr lange laufen muss, um den Puffer zu beladen, falls er es überhaupt schafft.


    Dann noch eine Frage zur gewünschten Heizkreisvorlauftemperatur.

    Du schreibst, dass du normale Kompaktheizkörper installiert hast.


    Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei +10°C: 31°C

    Gewünschte Vorlauf-Temperatur bei -10°C: 44°C


    Ist dein Haus so gut gedämmt (Niedrigstenergiehaus/ Passivhaus), oder hast du überdimensionierte Heizkörper verbaut?

    Bei einer Vorlauftemperatur von 44°C bei -10°C Außentemperatur ist in den meisten „normalen“ Häusern keine behagliche Raumtemperatur mehr erreichbar.


    Dann habe ich mir dein Schema angesehen.

    Das im Schema dargestellte Puffer/WW-System passt nicht zu deinem Speicher.



    Falls der Installateur deinen Pelletkessel wirklich an den Wärmetauscher dieses Puffers angeschlossen hat, wäre das falsch.

    Das Heizwasser muss sich bei diesem Typ im Puffer befinden und nicht im Wärmetauscher. WW-Bereitung über Trinkwasser-Wellrohr siehe meine Abbildung.

  • Ist dein Haus so gut gedämmt (Niedrigstenergiehaus/ Passivhaus), oder hast du überdimensionierte Heizkörper verbaut?

    Bei einer Vorlauftemperatur von 44°C bei -10°C Außentemperatur ist in den meisten „normalen“ Häusern keine behagliche Raumtemperatur mehr erreichbar.

    Mein Heizungsbauer hat bei +10 Grad 45 Grad Vorlauf

    und bei -10 Grad 65 Grad Eingestellt und mein Haus ist Warm

    ich Verändere auch nichts an den Einstellungen ohne Rücksprache mit ihm.


    Siggi

  • Hallo zusammen,


    mur1m: ja und ja. Mein Haus ist ausreichend gedämmt und ich habe leicht überdimensionierte Heizkörper. Wenn man nach der errechneten benötigten Heizleistung der Heizkörper pro Zimmer geht, dann landet man fast immer bei irgendwelchen Sondergrößen. Ich habe da die nächsthöhere Standardgröße genommen.


    Ich habe beim Puffer nochmal die Anschlüsse überprüft und festgestellt, dass mein Kesselrücklauf am Heizwasserrücklauf 3 hängt und der Puffer-seitige Anschluss an 4 hängt. Ich habe das Datenblatt noch nicht ganz verstanden, warum da ein Heizwasserrücklauf 4 existiert, aber dieser endet bei mir im Blindstopfen, daher denke ich, dass das untere Ende des Puffers kalt bleibt, weil ein Teilbereich nicht beheizt wird.



    Zur Temperaturregelung: bei mir geht die Ist-Kesseltemperatur in der Regel um 2-3 °C über die Soll-Temperatur. Ich denke daher, dass Kessel über:


    - Immer Abschalten über höchster einstellbarer Kessel-Solltemperatur + : 1°C


    abbricht. Habe den Schwellwert jetzt auf 3°C gesetzt. Mal sehen, wie es laufen wird.


    VG

  • - Immer Abschalten über höchster einstellbarer Kessel-Solltemperatur + : 1°C


    Diese Einstellung ist für die Notabschaltung gedacht. Sie hat keinen Einfluss auf den normalen Betrieb.

    Die eingestellte Betriebstemperatur des Kessels ist zu niedrig. Dadurch kommt er nie auf optimale Betriebstemperatur.


    Schau dir bitte die Einstellungen an, die ich dir oben genannt habe und verändere sie testweise so wie vorgeschlagen.


    Ganz wichtig auch die Einstellung:
    Puffer durchgeladen, wenn Temperaturdifferenz zwischen Kesselsoll und Pufferunten: 20°C auf 5°C senken


    Aktuell ist dein Kesselsoll bei 67 °C eingestellt, das bedeutet, dass der Kessel spätestens dann abschaltet, wenn der untere Temperaturfühler 47°C misst.


    #### Nachtrag zum Anschluss

    Die aktuelle Anschlusskonfiguration ist ok, jedoch wäre die Installation eines KFE-Hahns an K sinnvoll. Ideal wäre der Rücklauf am Anschluss K anzuschließen. Mit Solarthermie ist die aktuelle Konfiguration aber ebenfalls nutzbar.

  • Ja, dass ist ja mein Problem, dass der Kessel irgendwann abschaltet und die Puffer-Unten-Temperatur ist so 35°C. Ich habe jetzt Kesselsoll auf 77 erhöht.


    Mit der Notabschaltung ist es ja dann doppelt gemoppelt: 120°C Überhitzungsschutz und der o.g. Wert mit +1°C.


    Beim Brennen steigt bei mir die Ist-Temperatur ÜBER die Soll-Temperatur.


    Ich muss mal die Logging-Funktion aktivieren bzw. Log-Dateien erzeugen.

  • Das ist zwar ein ganz anderes Thema, aber darf man fragen, warum du dich damals für einen Pelletkessel entschieden hast?


    Eine Wärmepumpe wäre nämlich für deinen Wärmebedarf ideal. Sie wäre wartungsärmer, in deinem Fall kostengünstiger im Betrieb und würde mit deinen Vorlauftemperaturen von maximal 44 °C perfekt harmonieren. Zudem entfiele der Platzbedarf für ein Pelletlager.

  • Ich habe mich für eine Pelletheizung entschieden, weil ich schon immer mit "Holz" heizen wollte.

    Bei den Wärmepumpen wird sehr häufig im selben Atemzug PV genannt, damit man bei den Stromkosten dann "richtig sparen kann". Und wenn man dann schon dabei ist, holt man sich auch gleich noch ein E-Auto dazu.


    Am Ende ist man dann ca. 100k€ los.


    Meine Spekulation geht in die Richtung, dass ich eine Pelletheizung nicht alle 10 Jahre austauschen muss. Pelletheizungen waren und sind eher ein Nischenprodukt. Da bleiben die großen Begierden der Politik außen vor.


    Die 44°C Vorlauftemperatur habe ich auch erst im ersten Winter adaptiert. Wusste ich vorher nicht.

  • Um mal ein paar Punkte aufzugreifen:


    - Das eingestellte Kessel-Soll ist der Wert, den der Kessel normalerweise erreichen soll. Das tatsächliche Kessel-Soll wird von der Steuerung dynamisch verwaltet. Die genaue Formel kennt wohl nur der Hersteller, aber ich habe festgestellt, daß das Kessel-Soll z.B. erhöht wird, wenn die Pufferladung schnell absinkt, z.B. morgens wenn die Heizkreise mit voller Kraft arbeiten, selbst wenn die gewünschten Vorlauftemperaturen deutlich unter Kessel-Soll liegen. Wenn Dein Heizkreis bei -10°C Außentemperatur auf 65°C Vorlauf kommen soll, dann wäre ein Kessel-Soll von 70°C wenigstens zu empfehlen.


    - "Immer Abschalten über höchster einstellbarer Kessel-Solltemperatur" - das höchste einstellbare Kessel-Soll ist 90°C, der Kessel wird also aus Sicherheitsgründen bei 90°C + x abschalten. An dem Wert rumzuspielen ist unsinnig.


    - "Puffer durchgeladen, wenn Temperaturdifferenz zwischen Kesselsoll und Pufferunten" sollte nicht zu hoch sein, sonst stellt der Kessel zu früh ab. Normalerweise steht das auf 10°C und darüber würde ich nicht gehen.


    "Pufferanforderung nach Systemumfeld steuern" steht bei Dir auf "Ja". Damit regelt die Anforderung des Heizkreises die Kesselstarts und auch das Abschalten. Bei so niedrigen Vorlauftemperaturen, wie Du oben angegeben hast, wird der Puffer wohl nie voll geladen werden.


    Wenn bei Dir das Kessel-Ist höher wird als das aktuelle Kessel-Soll, dann ist das meiner Meinung nach ein Anzeichen dafür, daß der Kessel seine Energie nicht los wird. Das kann z.B. auch dadurch verursacht werden, daß das Strangregulierungsventil (auch Tacosetter genannt) vor dem Rücklaufanschluß des Kessels auf einen zu geringen Durchlass eingestellt ist. Dann kann die Ladepumpe sich noch so sehr abmühen, sie bekommt nicht mehr Wasser umgewälzt.

  • Mein Heizungsbauer hat ....

    Ich bin mir bei deinem Beitrag jetzt nicht sicher, worauf du in Bezug auf meine Anmerkungen zu "Weststadts" Heizkreisvorlauftemperaturen hinauswillst, aber in diesem Beitrag " RE: ETA ePE 9 kW: Pelletverbrauch zu hoch? " hatte ich schon einmal ausgeführt, worauf es bei der korrekten Einstellung der Vorlauftemperaturen ankommt.

    Ich will darauf hinaus das man ein Warmes Haus hat wenn der Heizungsbauer Ahnung hat

    und alle ohne Ahnung ihre Pfoten Weglassen


    Bitte nicht mehr Antworten weil ich mein Profil Lösche

  • Bei den Wärmepumpen wird sehr häufig im selben Atemzug PV genannt, damit man bei den Stromkosten dann "richtig sparen kann".

    Das wird sehr gern so propagiert, ist aber nur selten möglich, da der Sonnenstrom in der Heizsession nur begrenzt zur Verfügung steht.


    Als Beispiel mein Energieverlauf im Jahr 2025

    Ich habe eine 13 kWp - Anlage mit PV-Speicher installiert, die Richtung Süd und Süd/West ausgerichtet ist.


    Von Februar bis November bin ich autark unterwegs.

    Die Heizung sowie die Warmwasserbereitung erfolgt 7 Monate (März bis September) komplett autark über Heizstäbe.

    Es ist auch sehr gut zu erkennen, dass gerade in der Hauptheizsession für die Wärmepumpe nicht mehr genügend Sonnenstrom übrig wäre.


    Viel wichtiger wäre dann ein günstiger Stromtarif. Momentan liege ich bei 0,27 €/kWh. Das würde bedeuten, dass mich die Wärme ca. 0,09 €/kWh kosten würde. Pellets (Heizwert ca. 4,8 kWh/kg) kosten mich derzeit 0,38 €/kg = 0,08 €/kWh. Bei einem Wärmebedarf von 20,000 kW/h spart man in diesem Szenario durch die Pelletheizung 200 € im Jahr. Wir wissen aber auch, dass der Stromtarif sich schnell wieder ändern kann, wobei aber auch die Pelletspreise nicht in Stein gemeißelt sind. Allerdings ist das hier ja nicht das Thema....

  • Hier noch meine Wärmebedarfsrechnung fürs Haus:



    Ich habe mich vor Jahren sehr intensiv mit Solarthermie beschäftigt. Als Ergebnis kam heraus, dass sich die Investitionen niemals nie rechnen würden. Seltsamerweise suggerierten die Hochglanzseiten im Netz, dass man nach 6-7 Jahren die Kosten amortisiert haben wird. Ich stelle auch immer wieder fest, dass im Netz mit leicht übertriebenen Zahlen gerechnet wird: die anfallenden Kosten leicht untertrieben, die erwarteten Erträge leicht übertrieben. Damit rechnen sich die Anlagen.


    Wenn meine Pelletheizung irgendwann den Geist aufgibt, werde ich mir wahrscheinlich eine Wärmepumpe holen. Dann werden diese vermutlich günstiger und effizienter sein.

  • pellet-heizer: ich habe einen Fehler im Anschluss des Pufferspeichers gefunden. Bei mir wird der unterste Teil des Puffers vom warmen Kesselwasser nicht erreicht, der Temperaturfühler sitzt aber dort, d.h. dieser merkt von der Wärme wenig.


    Ich werde mal schauen, ob ich den Temp-Fühler als kurzfristige Lösung etwas weiter nach oben versetze. Als langfristige Lösung muss ich die Verrohrung des Puffers ändern. Dies kann ich erst im Sommer machen.


    Den Strangregulierventil (außerhalb des Kessels) habe ich mittlerweile ganz zu gedreht. Habe in der Fröling-Spec gesehen, dass Kessel mit Leistung größer gleich 15kW einen internen Strangregulierventil haben. Seit dem ist die Ist-Temperatur des Kessels während des Heizens relativ stabil. Vorher ist sie konstant nach oben weggelaufen.

  • Würdest du das SRV ganz zudrehen, würde der Kessel in die Notabschaltung gehen! ;)

    Ganz öffnen ist auch nicht ideal, weil der Kessel ewig nicht auf Temperatur kommt, trotz der integrierten Rücklaufanhebung.

    Weiß eigentlich irgendjemand wie die genau funktioniert? ^^

    Ich stimme in allen Punkten meinen Vorrednern mur1m und pellet-heizer zu, auf jeden Fall "Kessel-Soll" anheben und die Temperatur im Puffer ab der die Heizkreispumpen laufen dürfen anpassen.

    Die Frostschutztemperatur von 5° ist Standard soweit ich weiß, die sollte so ok sein.
    Ich glaube da ist die Innentemperatur gemeint, der Wert ist zumindest in den Heizkreisen zu finden und steht bei mir auch auf 5° und mein Kessel läuft wie er soll! ^^

    Ein Daten-Logging ist auf jeden Fall zu empfehlen um das Verhalten vom Kessel rückwirken beurteilen zu können! Ansonsten musst du entweder ganze Zeit neben dem Kessel stehen oder das Ganze über die Cloud live verfolgen.

    Ich habe unsere beiden Kessel mittlerweile in HomeAssistant integriert, damit kann ich auch alle Daten live und rückwirkend auswerten.

    Fröling PE1 20, Pufferpumpe WILO Yonos Para RS24/7.0-PWM1 M, Puffer 1000L Hygiene-Schichtspeicher, 2 Heizkreise (nur FBH)

  • koksi1992 ich habe das externe SRV zugedreht, weil ich in den Unterlagen gesehen habe, dass mein Kessel schon eine interne Rücklaufanhebung hat:



    Jetzt passen auch die Ist-Temperaturen zum erwarteten Verhalten.


    Da hat der Heizungsbauer was doppelt verbaut.


    Ich habe jetzt technische Difizite identifiziert, die ich jetzt im Winter nicht beheben kann:


    - Pufferrücklauf zum Kessel richtig anschließen

    - Entlüftung richtig platzieren: aktuell ist der Entlüfter in der Nähe des SRV angebracht. Nur leider kommt hier keine Luft vorbei.


    Vielen Dank für euren Support.

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