Hallo,
ich möchte einen seit 7 Jahre stillgeleten Ziegelschornstein wieder in Betrieb nehmen. Was muss ich beachten, bevor der Schornsteinfeger kommt, bzw. was kann ich im Vorfeld tun?
Ich selbst habe den Schornstein mehrfacht gekehrt, es sind so gut wie keine Ruß/Glanzrußablagerungen mehr vorhanden. Die alten Oftenrohranschlüsse sind ordungsgemäß verschlossen. Der Schornstein hat eine Gesamthöhe von 11,50m und ist innen 220X280mm rechteckig gemauert. Auf dem Dachtboden (Kaltdach) ist der Schornstein mit Steinwolle isoliert und darunter neu verputzt.
Es soll ein einfacher 7KW Ofen angeschlossen werden, mehr nicht. Ab Rauchrohreingang von dem geplanten Ofen ist der Schornstein bis zur Mündung noch ca. 6m hoch. Ist ein Rohreinsatz zwingend erforderlich? Gibt es dafür eine Pflicht? Natürlich sind die alten Backsteine von der Oberfläche nicht alle regelmäßig glatt und die Mauerfugen auch nicht, aber das war eben einfach die Bauart. Ich möchte die Sanierung mit einem Rohr ungehen, da die Wände im Haus schon alle neu verputzt sind. Ist dies ein gutes Argument für den Schornsteinfeger zu überzeugen? Ich würde einen Ofen mit hoher Abgastemperatur wählen, um Versottung zu vermeiden. Der Schornstein hat akutell auch keine Versottung.
Vielen Dank im Voraus